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Headshaking- Allergie?

Diskutiere Headshaking- Allergie? im Sonstiges Forum; Hallo Coco, tut mir echt leid für euch. Wenn Du bisher so gut wie alles ausschliessen konntest, würde ih das mit der Neurektomie so schnell...

  1. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Hallo Coco,

    tut mir echt leid für euch.

    Wenn Du bisher so gut wie alles ausschliessen konntest, würde ih das mit der Neurektomie so schnell wie möglih in Angriff nehmen, denn das sind unsägliche Schmerzen, die das Pferd im Falle des entzündeten Gesichtsnerves ertragen muss.

    Ich musste mich letztes Jahr auch mit dem Verdacht auf Headshaking bei meinem Wallach erkundigen, aber glücklicherweise hat sich das bisher noch nicht bestätigt, sodass ich diese extreme Entscheidung nicht treffen musste....


    Ich wünsche Dir viel Kraft bei der Entscheidung und hoffe ür euch, dass ihr auch überhaupt eine wirkliche Ursache findet. Aber scheint ja nur noch diese eine Möglichkeit zu sein.

    Mach das, wie Charly gesagt hat, erst betäuben und bei minimalem Erfolg direkt die OP.

    So ist das ja kein Zustand, wie Du ja auch schon verzweifelt festgestellt hast.

    Aufmunternde Grüsse, Verena
     
  2. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Ich wollte eingentlich nichts hierzu schreiben, las aber die Empfhelung der Neurektomie und bei mir schreit es innerlich auf, bitte, bitte, bitte nicht!

    Ich hab die Links von Charly durchgelesen und kann nur sagen, daß die Ansätze im human medizinischen Bereich veraltet sind bzw. man feststellt, daß diese Behandlungsmethoden von Medis über die Neurektomie nicht den gewünschten Erfolg bringen.

    Habe beides jetzt hinter mir und sage bitte nicht. Ich bin kein Headshaker aber habe seit 16 jahren eine Trigeminusneuralgie, wurde 4 Jahre behandelt, ohne Diagnose und auch mit den beschriebenen Medikamenten aus der Epilepsie. Die Diagnose steht aber jetzt eindeutig fest;)

    Ursachen beim Menschen sind Zahnbehandlungen, Hormonumstellungen, simpler Zug durch offene Fenster, Migränepatienten, Ohrentzündungen oder, was kaum jemand sagt, aber die meisten Ursachen sind: das nicht gut geformte Adern auf die Nerven drücken.

    Möchte hier nicht alles schreiben, wäre auch zu lang und mir zu persönlich, wer möchte kann gerne per PN nachfragen.

    Ein Betäuben des Nerves hat nur Sinn im Anfangsstadium und genau am Triggerpunkt, wo die Äste des Gesichtsnerves auseinander gehen. Wie bei einer Amputation also, damit hinterher kein Phantomschmerz vorhanden ist. Zusätzlich sollte immer ein Entzündungshemmer gegeben werden, damit der Nerv regeneriert.

    Leider verselbständigt sich der Schmerz sehr schnell, setzt sich ins Schmerzgedächtinis nieder und verselbständigt sich. Finger weg von Vitamin C Spritzen direkt an den Nerv, daß bringt nur wahnsinnige Schmerzen und sonst nichts.

    Ein Medikament, was vor 15 Jahren hier kaum eingesetzt wurde und in Amerika damals schon gute Erfolge erzielt hat ist Neurontin. Ich hatte bis dato alle Carbamazepin Präparate durch, mit den Nebenwirkungen von Magen-Darm problemen. Carbamazepin für Epilepsie war leider immer noch das Mittel der Wahl, wie es jetzt anscheinend für Pferde ist. Die Erfolge sprachen aber dagegen.

    Geholfen haben im Endeffekt nur Opiate. Das Neurontin half so gut, wie auch bei anderen, daß das die Opiate vollkommen abgesetzt werden konnten. Nur stärkere Schmerzmittel in schlechten Phasen werden noch benötigt.

    Neurontin - Erfahrungsberichte - Medikament

    Quelle Sanego

    Warum tritt es im Frühjahr und Herbst am meisten auf? Der Nerv reagiert auf Wind, kälte, essen, viel reden, kalte Getränke, Zähneputzen und am schlimmsten auf Zahnbehandlungen.

    Ich habe auch drauf gehört und mir 8 Zähne ziehen lassen....keine Besserung, im Gegenteil es ging richtig los. Hätte wahrscheinlich gar keine Zähne mehr, wenn ich nicht an den richtigen Schmerztherapeuten gekommen wäre.

    Und jetzt die Neurektomie. 10 Jahre später bekam ich ein Hirnaneurysma oder auch schwerer Schlaganfall.

    Der Trigeminusnerv und Muskulatur wurden hinter dem Ohr durchtrennt um die Schädeldecke zu öffnen. Also die von Euch vorgeschlagene Durchtrennung des Nerves.

    Danach war das Gesicht taub. Das stimmt. Allerdings, wovor man mich auch bei der Neuralgie schon gewarnt hatte, er wächst wieder zusammen.

    Die Muskulatur war nach 1/2 Jahr wieder zusammengewachsen. Die ersten kleinen Nervenstänge des Trigeminus nach 1 Jahr, nach 2 Jahren war auch die Trigeminusneuralgie wieder in vollem Umfang da.

    Ursache bei mir sind die Adern. Sie liegen nicht so da und sind so geformt wie sie sein sollten. Eine Ader drückt auf den Triggerpunkt. Sah man in der OP. Wenn man also weiß, welcher Nerv gedrückt wird, unterfüttert man diesen mit einem Kissen in der Humanmedizin. Ist allerdings ein schwieriger und schwerer Eingriff.

    Von daher....eine Neurektomie ist ein Eingriff, der nicht lange bestehen bleibt, da die Nerven wieder zusammen wachsen. Oftmals nicht der Hauptstrang aber die kleinen Nebenäste.

    Ich bin von daher etwas erschüttert, daß die veralteten Methoden für Pferde angewandt werden.

    Auch im Human Bereich ist man immer noch auf der Suche und forscht. Man weiß auch hier noch zu wenig über Entstehung und Behandlung.

    Was definitiev hilft, ist im Anfangsstadium den Trigeminusnerv über Wochen/Monate taub zu spritzen und mit Entzündungshemmern zu arbeiten. Nur die meisten erkennen es nicht sofort oder probieren eben zu lang andere Medikamente aus.
     
  3. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hey Chiara,

    vielen Dank für Deinen sehr, sehr interessanten und sehr persönlichen Beitrag!

    Nur, um das nochmal klarzustellen:
    Ich habe keine Neurektomie empfohlen, sondern lediglich das "Gerücht" um Anästhesie & Co. versucht zu erklären!
    Und in dem einen Link wird sogar sehr deutlich - wie Du es auch beschrieben hast - von einer Neurektomie abgeraten, weil die Erfolge zu gering / gar nicht vorhanden sind.


    Ich wünsch Dir alles Gute - und daß die Forschung da auch in der Humanmedizin noch schneller vorwärts kommt!


    LG, Charly
     
  4. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    @ Charly K: Ne, hatte das schon richtig verstanden und meinte, daß ich Deine Links gelesen habe und das die Behandlungsmethoden dort einfach im human medizienischen Bereich veraltet und nicht erfolgsversprechend sind.

    Ebenso das Thyra auf die OP Möglichkeit hinwies.

    Es wäre einfach sinnvoll in beiden Bereichen ob Veterinär oder Human, gleich zu Anfang, Entzündungshemmer geben und taub spritzen. Dann erst nach den Ursachen suchen, denn die findet man zumeist nicht heraus. Wird so behandelt, hört die Neuralgie meist auf und manifestiert sich nicht über Jahre oder Jahrzehnte.

    Nur leider wird in beiden Bereichen immer die Ursache gesucht und verschiedene Medis ausprobiert. Zumeist findet man aber einfach die Ursachen nicht.
     
  5. Cocojambo24

    Cocojambo24 Inserent

    Ja richtig, so habe ich das ja auch verstanden :biggrin: Deshalb sagte ich das eine Anästhesie den Nerv nicht dauerhaft außer Gefecht gesetzt haben kann. Hier im Forum hatte das aber jemand geschrieben die einen Headshaker hatte. Hatte mich sehr gewundert. Was es wohl noch gibt ist eine Sklerosierung des Nerves (Vernarbung/Ausschaltung) das hält für mehrere Monate ist aber auch nicht ungefährlich.
    Eine Nervenanästhesie muss ja nicht mal positiv sein. Es gab auch Fälle wo die Neurektomie oder Sklerosierung dann trotzdem gewirkt hat obwohl die Anästhesie negativ war. Also ganz schwieriges Pflaster..
    Eine Neurektomie käme für mich ohnehin nicht in Frage. Über den REst würde ich in unserem Fall noch nachdenken weil er wirklich hohen Leidensdruck hat und ganzjährig shaket. Ihm hilft ja auch kein Nasennetz. Das ist schon echt übel. Man liest ja auch viel über diese zwei Medikamente die gegeben werden können, die die Funktion der Nerven herabsetzt. Aber ich habe noch keine Person gefunden die dieses Mittel eingesetzt hat.. Erfahrungen würde mich da schon interessieren. Mittlerweile ist es bei meinem zumindest so weit zurück gegangen das ers in Ruhe auf der Weide, in der Box oder beim führen nicht mehr zeigt. Eben nur dann wenn er vermehrt unter Bewegung/Spannung gerät. Dann fängt der Nerv wieder an zu spinnen. Mir will es nicht in den Kopf das man so gar nichts für ihn tun kann.
    Das Schwierige ist eine KLinik zu finden die weit genug in der Materie drin ist um einem wirklich helfen zu können. Denn ich denke aufwändige Untersuchungen können wir uns bei meinem sparen, ich bin mir sicher das es der Trigeminusnerv ist der nicht richtig tickt. Und ich glaube auch nicht an ein mechanisches Problem denn ich hatte schon zig Chiropraktiker an dem Pferd ohne das etwas auffällig gewesen wäre was für knöcheren Probleme sprechen könnte. Die Ursache muss also im NErvensystem selbst liegen/ oder an Botenstoffen die ausgeschüttet werden in bestimmten Situationen. Z.b. unter Spannung/Aufregung/ oder wenn er gestresst ist.
    Wenn mir jemand eine KLinik empfehlen kann die gut auf dem Gebiet sind her damit. Ich komme aus dem Kreis NRW. Hannover ist mir wohl bekannt aber für uns wohl eher zu weit weg.
    Lg Coco

    @Chiara Deinen Beitrag habe ich grade erst gesehen.. Es klingt logisch was Du beschreibst, aber wie kann es dann sein das eine Neuralgie plötzlich auftritt, vorher nicht da war- oder zeitweise sogar besser wird oder weg geht wenn Engstellen bestehen? (ich meine jetzt auf Pferde bezogen). Viele haben ja im Winter das Problem gar nicht.. meiner allerdings schon, jedoch fing er erst 10 jährig damit an was ebenfalls merkwürdig ist.. Klingt logisch mit dem Schmerzgedächnis- absolut! Aber im Prinzip wäre es doch bei Tieren auch machbar.. Nerv taub spritzen und Entzündungshemmer spritzen. MEiner bekam mal bei einem starken Anfall Beruhigungsmittel gespritzt (Sedierung) und Schmerzmittel. Am n ächsten Tag gings ihm besser. Das hielt ungefähr eine Woche dann wurde es wieder schlimmer. Nur Entzündungshemmer/bzw. Schmerzmittel haben allerdings nichts gebracht.
    Lg Coco
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Okt. 2010
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.


    Nein, das ist nicht merkwürdig.
    Bei erwachsenen Menschhen wie Tieren verändert sich die Position von Gefäßen ein Leben lang - ebenso die Elastizität derselben.
    So kann es sehr gut sein, daß ein Mensch es erst im Erwachsenenalter bekommt, oder ein Pferd mit 10 Jahren.
    Das erklärt auch kurzzeitige Besserung / Verschlechterung, und bei Deinem vor allem die Zunahmen unter Streß & Belastung: Da arbeiten die (arteriellen) Gefäße deutlich mehr, der Blutdruck und damit der Druck in den Gefäßen steigt!


    Außerdem glaube ich nicht, daß Chiara dieses für die einzige Ursache des Headshakings hält - es gibt durchauss auch tatsächlich andere Ursachen bei anderen Pferden, beispielsweise wirklich Allergien oder Photosensibilität, ebenso wie Luftwegsinfektionen (Luftsäcke).
    Also darf man nicht alle Pferde über diesen Kamm scheren - manche haben es im Frühjahr / Sommer ganz schlimm, weil sie eben an der allergischen Komponente leiden. :1:

    "Headshaking" ist ja nichts anderes, als "Kopfschütteln" - und kann eben auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.
    So wie "Brustschmerz" beim Menschen oder so. :1:


    LG, Charly
     
  7. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Sorry, Beiträge haben sich jetzt überschnitten, ich ergänze mal.


    @ Charly:
    Danke Charly. Nein, Headshaking geht nicht immer einher mit einer Nerventzündung. Ist aber eine Nerventzündung involviert, gilt es schnell zu handeln, weil er zu einer "eigenständigen Krankheit" mit vielen Schmerzen werden kann.

    Daher auch mein Hinweis...erst diesen Nerv am Triggerpunkt, keine einzelnen Äste, auch wenn nur einer von 3en involviert ist, taub zu spritzen und mit Entzündungshemmer am Anfang behandeln. Dann nach der weiteren Ursache zu forschen!

    Ich habe länger hier mitgelesen und erst gepostet, als Thyra die OP empfohlen hat und gezögert, weil ich bis dato noch nicht von meiner Krankheit hier geschrieben habe.

    Von daher habe ich auch das Neurontin, was jetzt hier auch auf dem Markt erhältlich ist geschrieben. Da mit Epilepsie Medikament im human Bereich nicht die gewünschten Erfolge bei Trigeminusneuralgie erzielt worden sind.

    Ansonsten kann ich mich Charly´s Beitrag über Alterung (räusper, ich war 24 ;)) und Überbelastung, sprich Streß beipflichten, wie sie die Adern verändern. Supi erklärt, DANKE.

    @ Cocojambo: Probiere mal Deine Fragen Stück für Stück zu beantworten. Ich konnte 16 Jahre Neuralgie incl. Therapien, Krankenhaus und Reha in einem Thread zusammen fassen...daher hab ich es umrissen und das wichtigste rein geschrieben.
    Engstellen wie Du sagst sind Adern die auf den Nerv drücken. Das ist eine der Ursachen, daß wie bei mir im Alter das immer schwächer wird, Aussackungen entstehen in den Adern und plötzlich anfangen zu drücken. Ursachen für die Krankheiten können auch Streß, Zug, Zahnbehandlungen, Hormonumstellungen etc. sein. Diese entzündung des Nerves hat viele Ursachen...die Krankheit und Symptome wie auch die Stärke sind gleich, jedoch unterschiedlich ausgeprägt.

    Das kommt daher, daß der Nerv auf verschiedene Umwelteinflüsse reagiert. Es gibt Phasen wo es geht, so gut wie nicht ist oder nur ganz bescheiden. Wie beim Pferd auch.

    Um die Neuralgie wieder weg zu bekommen, ist das im Anfangsstadium eine sehr gute Möglichkeit. Das spätere taub spritzen, wenn die Nerven schon terror schlagen, hilft nur kurzfristig, weil man dann den Schmerz nicht mehr spürt...der Nervenschmerz hat sich zumeist verselbständigt.

    Von daher hatte ich den Vergleich mit der Amputation geschrieben. Ist ein Bein verletzt, man hat Schmerzen aufgrund der Verletzung und die Ärzte möchten es amputieren, spritzt man vorher das Bein taub über einen längeren Zeitraum, amputiert dann... Früher wurde das nicht gemacht, daß Bein war abgenommen, aber der Schmerz blieb.

    So ist es auch mit dem Trigeminusnerv. Daher kann man nur zu Anfang die Krankheit zurückdrängen mit der Methode, taub spritzen, Entzündungshemmer.

    Später bringt es zumeist nur kurzfristige Erleichterung.

    Und dann kann man in Ruhe nach der Ursache suchen, ob vielleicht ein eitriger Zahn, den Nerv gereizt hat, Ohrmilben etc. Oftmals bleibt die Ursache unbekannt, von daher kann man es dann auch nicht bekämpfen.

    Wichtig ist im Grunde...erst Nerv behandeln im Anfangsstadium dann Ursachenforschung. Weil diese oft versteckt bleiben. Selbst wenn Ursachen gefunden und beseitigt werden, hat der Trigeminusnerv eine chronisch ausgeprägte Entzündung und es geht nicht mehr zurück.

    Da der Nerv im Gesicht sitzt und 3 Äste mit vielen kleinen Verzweigungen hat, ist er den Umwelteinflüssen stark ausgesetzt.

    Auslöser sind beim Menschen wie Pferd sehr unterschiedlich, was es wieder schlimmer werden läßt. Drum hab ich nur einige aufgezählt.

    Beim Menschen schrieb ich ja schon, Zahnbehandlungen, essen, viel reden, kalte Getränke, Wind / Zug, Sonne/Licht, Streß, Lärm (Konzerte), Menschenansammlungen (Messen) oder auch schlechte Luft (große Einkaufszentren).

    Beim Pferd kann ich mir da Maultätigkeit beim Kauen auf dem Gebiß, sprich reiten, Wind auf der Weide, Schnee- Kälte im Gesicht, etc. ebenso vorstellen.

    Kaltes Wasser aus Bottichen oder Tränken. Regelmäßig Zähne machen lassen.

    Meine Freundin hat auch einen Headshaker und ist in einer Klinik in Behandlung. Bei den Verlgeichen sprach vieles dafür, daß die Reize beim Menschen und Pferd die die akute Situation verschlimmern oder verbessern gar nicht so unähnlich sind.

    Ist die Trigeminus-Nerv-Entzündung erst einmal chronisch, und hier spricht man von länger als 1 Jahr der vorhandenen Symptome, kann man die Leiden nur noch mindern, aber so gut wie nicht mehr beseitigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Okt. 2010
  8. Cocojambo24

    Cocojambo24 Inserent

    O.k. das klingt logisch wieso unter STress/ Belastung stärker wird. Bei Meinem bin ich mir sicher das er eine Trigeminusneuralgie hat weil er ganzjährig shaket. Es ist unabhängig von Pollen etc.
    Wenn er diese Attacken/schlechten Phasen hat stößt er sich auch häufig den Kopf, wo ich mich dann frage ob er nicht mehr richtig "fühlt". Unabhängig jetzt vom gewollten Schubbern der Augen.
    Bei ihm ist offensichtlich der erste Ast vermehrt betroffen. Denn Anästhesie der unteren Äste hat kaum eine Besserung gebracht.
    Was wird denn bei dem Pferd Deiner Freundin in der Klinik gemacht/behandelt. Weißt Du das zufällig? Ich war mit meinem noch nie in einer Klinik, hatte immer Haustierärzte dran. Es ist viel untersucht worden und wir gehen eigentlich NICHT von Engstellen aus die durch Knochenprobleme verursacht werden. Zähne wurden regelmäßig kontrolliert. Besser gehts ihm oftmals einen Tag nach einer Sedierung, also scheinbar wenn die Nervenaktivität gedämpft wird.
    Vermutet wird bei ihm auch eine Herpeserkrankung weil er im Bluttest positiv war, allerdings nicht hochgradig akut, was wiederrum gegen eine Behandlung spricht. Ich überlege eben Meinen auch noch mal in einer Klinik vorzustellen befürchte aber das die mir genauso wenig weiterhelfen können. Die Tiho Hannover bietet angeblich eine neue OP Methode an wo der Nerv mit einer Kanüle die im Trigeminusnerv platziert wird und Glycerin-Injektion ausgeschaltet werden soll. Aber auch das klingt gruselig und auch hier habe ich BIS jetzt keine Erfahrungsberichte von Headshaker-Besitzern finden können. Es ist alles sehr frustrierend.
    Momentan behandle ich ja noch alternativ mit Homöopathie. Vor allem Entgiftung des Körpers und Entfernen von Umweltbelastungen/Toxinen. Zwei Monate ging es ihm eigentlich gut jetzt und nun ist es wieder schlechter. Kaltes Wetter , Regen schätze ich.. Ich weiß einfach nicht was ich noch tun kann. Da es auch keine andere Mittel gibt die das Problem zumindest verbessern könnten. Was ist mit Vit. B Injektionen? Gibt es da ERfahrungswerte zu? Wurde mir kürzlich zu geraten,müsste aber der TA machen.
    Viele Grüße, Coco
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Okt. 2010
  9. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    @ Cocojambo24: Du hast eine PN, daß sprengt sonst hier den Rahmen:1:
     
  10. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Hm, klingt zwar irgendwie einleuchtend, was ihr Chiara und Charly schreibt, aber ich habe mich in neuester Lektüre belesen unter dem Hinweis , dass es sich auf neueste medizinische Erkenntnisse bezieht.

    Das macht mich natürlich estwas unsicher... wonach soll ich mich denn dann noch richten ? Aber das ist ein anderes Thema.

    Danke für die Aufklärung immerhin ja aus eigener Erfahrung !!! Das ist wohl mehr wert als irgendeine Lektüre.

    Und sorry, für den somit falschen Rat, den ich mir angelesen und auch mit meinem TA !!! besprochen hatte (als mein Palue damals untersucht wurde )

    Liebe Grüsse, Verena
     
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