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Headshaking Betroffene (und Herpesimpfung?)

Diskutiere Headshaking Betroffene (und Herpesimpfung?) im Sonstiges Forum; möchte mich nicht trennen, geschweige denn ihn zwanghaft erlösen obwohl es vielleicht nicht notwendig ist. Bevor Du Dich quälst mit Gedanken an...

  1. Nico

    Nico Bekanntes Mitglied

    Bevor Du Dich quälst mit Gedanken an die finale Lösung:
    Befass Dich mal mit der Aminosäure L-Tryptophan. Es ist massgebend für die Bildung von Serotonin. Meist wird es in Verbindung mit Magnesium gegeben.
    Das ist eine selbst durchführbare Massnahme ohne Nebenwirkungen.
    Dann gibt es ein Medikament.
    Carbamazepin (Tegretol). Es ist ein Anti-Epileptikum, das bei photic headshaking und neuropathischen Schmerzen wegen einer Trigeminus-Neuralgie
    gute Effekte hat. Ergänzend wird hier Lysin gegeben, ebenfalls eine Aminosäure. Wird übrigens bei Herpes-Infektionen gegeben, unabhängig des Shakens.

    Und noch meine Beobachtungen an betroffenen Pferden:
    - Unmutsbezeugung, da reicht schon ein hochfrequentes Geräusch wie hochtourige Mofas und das Schnicken beginnt
    - eine andere Art von Weben, sprich Verhaltensstörung
    Nicht umsonst wird Dir jeder Tierarzt ehrlicherweise sagen, dass in 75% der Fälle kein Auslöser gefunden wird, der im Alltag umgangen werden kann.
    Weder helles Licht, Insekten oder Temperatur können aus dem Leben eines Pferdes eliminiert werden.

    Google auch mal Dr. Scheibenpflug. Sein Vortrag über Shaken ist interessant.
     
  2. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, ich bekomme das Medikament seit Jahren wegen neuropathischen Schmerzen.Es kann sehr unberechenbare und auch nicht immer gleiche, teils sehr heftige Nebenwirkungen auslösen.Auf ein Pferd was das bekommt, täte ich nicht mehr draufsitzen. In der Klinik wurden mir unter Vorbehalt auch derartige Medikamente als Möglichkeit aufgezählt allerdings auch ausschliesslich für ein Beistellpferd mit besonderer Vorsicht im Handling da Dinge wie Blutdruckabfall bis hin zum Kreislauf nie ausgeschlossen sind.
    Einfach nur jetzt von meiner Seite mal als Bedenken eingebracht .

    Mein Headsheaker, ausgelöst durch eine Herpesinfektion, nicht die Impfung, shakte bevorzugt bei Regen, Wind und Schnee. Trigenimusanästhesie wurde gemacht, war positiv.Besserung brachten 24h Nasenbommel, nicht Netz und regelmäßige Akupunktur plus hochdosiert Magnesium. Er hatte bei schlechtem Wetter immer die Möglichkeit sich unterzustellen auf der Weide, was er dann, zumindest mit dem Kopf auch gern in Anspruch nahm.
     
  3. Nico

    Nico Bekanntes Mitglied

    @pjoker Ein solches Medikament wäre wohl die letzte Möglichkeit, da bin ich Deiner Meinung.
    Die harmlosesten Nebenwirkungen sind Schwindel und Lethargie. Es kann aber auch zu motorischen Störungen kommen.
    Die TE scheint aber verzweifelt zu sein.
    Das kann ich verstehen, das elektrische Schlagen des Kopfes macht schon beim Zusehen Kopfschmerzen.
    Und ich bin sicher, auch die Pferde sind verunsichert und merken, dass dieser Zwang nicht stimmt.
    Ich habe die Qual während eines Anfalls in den Augen jedenfalls deutlich gesehen.
     
  4. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Als Dauerbehandlung ist es im Grunde nicht geeignet, sondern maximal, um herauszufinden, ob es Photosensibilität ist. Für eine Behandlung ist es schlicht zu teuer fürs Pferd.

    Auch wenn ich nicht immer mit ihm einer Meinung bin, kann ich die Ausführungen und Erfahrungen von Herrn Dr. Scheibenpflug da sehr empfehlen. Er arbeitet viel mit Headshakern, und konnte schon vielen helfen.
     
  5. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Großes Blutbild schon mal gemacht? Bei meiner ist es so, dass die zu shaken beginnt, wenn die Blutwerte nicht mehr passen. Ist das wieder in Ordnung, verschwindet das Shaken sogleich wieder, so dass sie zu 100 % beschwerdefrei geworden ist. Ich glaube, das das HS ein Zusammenspiel aus mehreren Ursachen ist, treffen zu viele aufeinander, löst es das Symptom aus, finde ich eine der Ursachen und stelle sie ab, ist es weg. Nur die richtige Ursache zu finden ist halt echt ein Glücksspiel. Man muss suchen. Bei einer Bekannten löste das HS der Holunder am Paddock aus, als der aus anderen Gründen entfernt wurde, verschwand das HS, der Zusammenhang wurde aber nicht erfasst. Jahre später umgezogen und es ging wieder los, war wieder ein Holunder da. Da ist sie dann drüber gestolpert und hat den Zusammenhang erfaßt und abgestellt. Solange das Pferd holunderfrei gehalten wird, ist die Welt in Ordnung und gibt keinerlei shaken.
     
    Charly K. gefällt das.
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