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Heilung unterstützen bei Ataxie

Diskutiere Heilung unterstützen bei Ataxie im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Habe die Suchfunktion genutzt, aber da ging es entweder um Diagnosen oder ob man solche Pferde reiten kann. Ich wollte aber nur mal in die Runde...

  1. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Habe die Suchfunktion genutzt, aber da ging es entweder um Diagnosen oder ob man solche Pferde reiten kann.

    Ich wollte aber nur mal in die Runde fragen, ob jemand Erfahrungen mit Ataxie gemacht hat und einen Tipp hat, wie man einem Pferd die Heilung unterstützen oder überhaupt die Heilungschancen erhöhen kann. Er wird tierarztlich behandelt mit allem, was nötig ist. Aber manchmal gibt es ja auch noch Dinge, die nicht so verbreitet sind. Würde außerdem gern hören, dass das jemand überhaupt mal geheilt hat. Ist wohl nicht zu wahrscheinlich.

    PS. Wir glauben nicht an Homöopathie.

    Das Pferd ist zwei, eine Ataxie wurde diagnostiziert und die Ursache durch Röntgen festgestellt. Durch eine Wirbelverschiebung zwischen den letzten beiden Wirbeln vor der Schulter wurde der Nervenkanal verengt. Wie sehr der Nerv davon (irreparablen) Schaden genommen hat, kann man nicht sagen. Vermutlich passierte das durch einen Sturz, da das Pferd aber zu dem Zeitpunkt mit anderen Jungpferden auf der Sommerweide stand, können wir weder Zeitpunkt noch Ablauf nachvollziehen. Er wurde mit Infusionen in einer Klinik behandelt und bekommt weiterhin täglich Kortison, Metacam und Vitamin D. Zusätzlich geben wir Mineralstoffe. Wegen Boxenruhe ist Kraftfutter gestrichen.
    Wenn er dafür wieder fit genug auf den Beinen ist, kann er mit den Turnierpferden im Offenstall mitlaufen und sich dort so lange er will, auskurieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Okt. 2015
  2. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Wie ist denn die Diagnose? Ohne das zu wissen, kann man da echt nichts sagen.
     
    PAweide gefällt das.
  3. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Habe den Anfangsbeitrag bearbeitet und das ergänzt.
     
    melisse gefällt das.
  4. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Wenn die Wirbel wirklich verschoben sind, dann müsste das wohl so eine Art Lähmung sein. Wenn die "Fehlstellung" der Wirbel nicht beseitigt werden kann, sehe ich nicht, wie die Ursache beseitigt werden soll und fürchte, dass da nicht viel zu machen ist. Chancen, dass so ein Pferd wieder voll belastbar und reitbar wird, sehe ich als schlecht an, es sei denn durch eine hochkomplizierte OP könnten die Wirbel wieder an ihren Platz gebracht werden.

    Ob man das Tier auf Dauer schmerzfrei bekommen kann, liegt sicher auch daran, ob die Verengung sehr stark ist etc.

    Aber vielleicht kann Gil da mehr zu sagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Okt. 2015
  5. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Die Wirbel können sich von allein wieder in ihre Ausgangsposition bewegen. Ob das passiert ist, würden wir vor dem Anreiten durch ein zweites Röntgen dann abklären. Aber soweit sind wir ja noch lange nicht. Wenn eine Besserung eintritt, wäre das dann erst nächstes Jahr notwendig.

    Schmerzfrei ist er sowieso. Die Bewegungen sind gestört wegen mangelnder Nervenfunktion, nicht wegen Schmerzen. Höchstens hat er Muskelkater und Verspannungen. Das Metacam bekommt er wegen der abschwellenden Wirkung.
     
  6. satine

    satine Inserent

    Sehe das wie Hexe.
    Ich kenne zwei Pferde die aufgrund einer Verengung des Rückenmarkskanals in der HWS ataktisch sind.
    Solange sie schmerzfrei auf der Weide laufen konnten, war alles gut. Reitbar wurden die Beiden nie, da es einfach zu gefährlich war.

    edit: Frau Horst: da müsste man dann über die Muskulatur manipulieren… und das ist eine Sache die nicht ungefährlich ist.
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich fürchte, in einem solchen Fall sind die Möglichkeiten sehr begrenzt.
    Außer abzuwarten, bleibt da eigentlich nicht viel übrig.
     
  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    @treuerhusar Ja... Wir haben ja bereits gemacht, was man machen kann und eigentlich sehen wir das auch so. Man weiß aber eben nur, was man weiß und vielleicht sind andere schlauer... Wollte in dem Fall lieber einmal unnötig fragen als irgendeine Möglichkeit, das zu verbessern, zu verpassen.
     
    melisse gefällt das.
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Das ist keine unnötige Frage.
    Das ist verständlich, daß man versucht, zusätzliche Informationen einzuholen.
     
  10. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ich denke ebenfalls, das die Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Gerade wenn ich Infulsion höre (DMSO würde ich mutmaßen, etwas, was immer noch in Kliniken gemacht wird, was ich persönlich hingegen nicht machen würde und auch gruselig finde, und bei dem ich auch tatsächlich nicht daran glaube, das es tatsächlich einen positiven Einfluß auf die Heilung hat, aber das führt jetzt etwas zu weit), denke ich, das schon alles, was in Frage kommt, gemacht wurde.
     
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Thema: Heilung unterstützen bei Ataxie