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Helfen Hilfszügel an der Longe wenn das Pferd Schwierigkeiten mit dem Galopp hat?

Diskutiere Helfen Hilfszügel an der Longe wenn das Pferd Schwierigkeiten mit dem Galopp hat? im Bodenarbeit Forum; Hi, ich bins malwieder. :mx10: Ich longiere meine Friesen-RB derzeit am Knotenhalfter, weil ich noch keinen günstigen und vor allem gut...

  1. bella66

    bella66 Neues Mitglied

    Hi, ich bins malwieder. :mx10:
    Ich longiere meine Friesen-RB derzeit am Knotenhalfter, weil ich noch keinen günstigen
    und vor allem gut sitzenden Kappzaum gefunden habe...:embarrassed:
    Das klappt mittlerweile auch schon ganz gut, wir hatten unsere Problemchen mit der Dominanz aber da
    hab ich mir Hilfe geholt und jetzt ist alles gut.
    Allerdings nimmt er beim Antraben friesentypisch den Kopf hoch und tritt nicht richtig unter.
    Da wurden mir jetzt Hilfszügel empfohlen, aber welche?:bahnhof:
    Ich mein Pferdchen ja auch nicht runterbinden oder zusammenschnüren, deshalb wollte ich mal eure Meinung dazu hören :(
    Ausserdem hat er noch starke Probleme mit dem Galopp an der Longe, bis jetzt schaffen wir immer nur auf der rechten hand mehr als eine Runde, und da kommt er schon schnell ins Rennen und rutscht leicht weg :/
    LG
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    ...Für DAS Problem würde ich eher zu Babette Teschens Longenkurs oder Equikinetik greifen.


    LG, Charly
     
  3. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Das wird ein lustiger Thread.

    Ich bin absolut Pro Hilfszügel beim longieren, würde also auch bei einem Friesen für Dreiecker oder Lauffer plädieren, ja.

    Voraussetzung allerdings, dass das Pferd vorher schon seinen Takt auf der Kreislinie gefunden hat und nicht mehr in Aussenstellung verspannt rumkachelt.


    Obsi.
     
  4. Berry :D

    Berry :D Inserent

    Ich bin total contra hilfszügel. Auch beim longieren. Es verspannt das Pferd und lässt es sich nicht selber tragen.
     
     
  5. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Aus dem Thema bin ich komplett raus.
    Ich gehe da mit Obsi absolut konform.
    Und der Longenkurs ist in meinen Augen eine ....
    Ach, lassen wir das!

    Fakt ist, daß der korrekte Umgang mit Ausbindern an der Longe kaum noch gelehrt wird.

    Und sorry, friesentypisch ist das nicht!
    Das zeugt höchstens von einer mangelhaften Ausbildung.

    Ich habe es heute an anderer Stelle schon einmal gesagt:
    Ein Ausbinder ist nicht (!) dazu da, ein Pferd in eine bestimmte Haltung zu pressen.
    Ein Ausbinder ist dazu da, dem Pferd den Weg in die Tiefe zu zeigen!
    Welcher Hilfszügel dazu geeignet ist, bestimmt das Pferd.
    Es obliegt dem Könner, das zu erkennen.

    Wie kurz ausgebunden werden kann, wird durch den Ausbildungsstand des Pferdes bestimmt.
    Nicht durch das Wunschdenken des Longenführers.
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Ich bin nicht per se gegen Hilfszügel beim Longieren, nur weil ich das:
    geschrieben habe.

    Ich würde nur unterschiedliche Ziele mit BT-Longenkurs und dem Longieren mit Hilfszügeln verfolgen:
    Für mich wäre mir erstmal wichtig, daß ein junges / rohes / unerfahrenes / unausbalanciertes / Korrektur- Pferd Vertrauen in seine eigenen Bewegungen bekomt, sich besser koordinieren kann, den Hals aus Gelassenheit und Neugier auf die Dehnung fallen lässt, sich ausbalanciert und zufrieden in Richtung vorwärts-abwärts abschnaubt (ich weiß, daß "Hals runter" nicht v-a ist, aber für mich ist es ein Schritt dorthin).

    Also wäre meine Devise: Erstmal Balance schulen, Koordination schulen, Gräten sortieren, vorsichtig Dehnung, Biegung, Stellung ausprobieren und erfühlen.

    Das alles kann man zum Beispiel nach dem BT-Longenkurs (und anderen Moddellen!!!) etc.

    Erst viel später, wenn das Pferd balanciert und sortiert und korrdiniert ist, schwungvoll VORWÄRTS geht und die Kreislinie auch im gesunden Eigentempo gut halten und balancieren kann, würde ich mir weiter die zu entwickelnde Anlehnung an einen (Hilfs-)Zügel, an ein Gebiß wünschen.

    DANN würde ich (vielleicht) Hilfszügel einsetzen; ABER das hier:
    klingt für MICH einfach nach kein Vertrauen, keine Koordination, keine Balance, keine Entspannung, kein entspanntes vorwärts-Eigentempo, kein Schwingen.
    Und DANN machen aus meiner Sicht Hilfszügel - egal, welcher Art - noch gar keinen Sinn.

    Das ist meine Meinung / Erfahrung / mein Weg - den muß weiß Gott nicht jeder teilen. ;)


    LG, Charly


    EDIT:
    Ja - aber genau DAS (zeigen, Tiefe,...) geht eben auch anders.
    Nach welchem "Guru" oder "Modell" oder was auch immer ist doch wurscht!
    Warum sollte man dann nicht AUCH (alternativ) diesen anderen Weg gehen dürfen und können?
    Warum SOLL / MUSS man dann Hilfszügel anwenden?
    So jedenfalls klingt Dein Posting für mich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2014
  7. satine

    satine Inserent

    Gehe ebenfalls konform mit Obsi und Husar.
    Es redet doch niemand von einschnüren.
    Klar kann man warten, bis der Spannungsbogen so korrekt ist, dass das Pferd an der Longe ins VA geht, aber bei Pferden welche vom Exterieur schwierig sind würde ich zur Gesunderhaltung einen Hilfszügel einsetzen.
    Welcher? das bestimmt das Pferd.

    Aber noch was zu deinem Fall: Am Knotenhalfter kann das unerfahrene Pferd sich gar nicht "fallen lassen", da hier die Hilfen nicht richtig ankommen.
     
  8. Berry :D

    Berry :D Inserent

    Aber kann man mit Hilfszügeln von Gesunderhaltung sprechen?
    Ich würde eher das Pferd auf einem großen immer wechselnden Zirkel longieren OHNE Hilfszügel!
    Das Pferd findet nach einer gewissen Zeit bis es locker ist schon von alleine den weg in die tiefe.
    Ausserdem kann sich das Tier mit den Hilfszügeln überhaupt nicht mehr richtig auf der Zirkellinie biegen.
     
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ohne Hilfszügel ist es unmöglich, vorne eine Anlehnung zu erzeugen.
    Ohne diese Anlehnung ist es unmöglich, das Pferd dazu zu bewegen, den Rücken aufzuwölben.
    Ohne aufgewölbten Rücken ist ein Pferd nicht in der Lage, einen Reiter auf Dauer tragen zu können, ohne dabei Schaden zu nehmen.

    Nur, der Einsatz eines Ausbinders bis hin zur Anlehnung erfolgt fließend in kleinen Schritten.
    Angefangen bei einem “Zügelmaß“, bei dem das Pferd das Gebiss “gerade so eben“ erreichen kann.
    Dieses “Zügelmaß“ wird analog zum erreichten Ausbildungsstand ganz allmählich verkürzt.

    Anders ausgedrückt, in Kurzform:
    “Ohne Ausbinder geht es nicht!“
    Ausnahme:
    Doppellonge!

    Aber, die wirkt in der Hand eines Ungeübten wie die Rasierklinge in der Hand eines Affen:
    Tödlich!

    Was jetzt die Ausbildung von einem Friesen betrifft, da habe ich eines vergessen:
    Von der Zucht her ist der Friese ein Traber!
    Das soll jetzt nicht heißen, daß ein Friese nicht galoppieren kann.
    Aber, der Friese muß schon im Gleichgewicht sein, um überhaupt galoppieren zu können.
    Das gelingt vielfach erst dann, wenn die Versammlung erreicht ist.
    Mitunter ist es hilfreich, erst einmal Piaffe und Passage (korrekt geritten, nicht auf die Hand gezogen) zu erarbeiten, bevor man überhaupt an den Galopp denken kann.

    Ein Friese ist eigentlich ein ganz normales Pferd.
    Aber in manchen Dingen funktioniert der halt anders, als der gemeine Warmblüter.
    Der Galopp gehört dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2014
  10. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Korrekt.
    Das habe ich auch nicht bestritten.
    Allerdings koommt bei mir Anlehnung erst nachrangig nach oben Beschriebenem...



    Das ist nachgewiesenermaßen falsch, denn es ist durchaus auch auf anderem Wege möglich, das Pferd dazu zu bringen, den Rücken aufzuwölben und zu schwingen.


    LG, Charly
     
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