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hengst kastrieren

Diskutiere hengst kastrieren im Pferde Allgemein Forum; hallo :1: ich habe bekannte, die zuerst nur eine stute hatten. damit sie nicht alleine ist haben sie die stute zugelassen. jetzt ist das...

  1. Kim90

    Kim90 Neues Mitglied

    hallo :1:

    ich habe bekannte, die zuerst nur eine stute hatten. damit sie nicht alleine ist haben sie die stute zugelassen. jetzt ist das hengstfohlen 8 monate. aber dass der hengst nicht seine mutter deckt, lassen meine bekannten ihn mit 8 oder 9 monaten kastrieren. es geht nicht dass sie das fohlen auf eine hengstenweide geben weil sie befürchten, dass ihm etwas schlimmes passiert weil er keine rangordnung gelernt hat - er war bis jetzt nur mit seiner mutter zusammen. außerdem wäre die stute dann erst recht wieder alleine. ich weiß dass es nicht das beste ist, aber sie sind nicht abzubringen weil es anders nicht geht.

    meine frage: was sind die negativen auswirkungen wenn man einen hengst zu früh kastriert? also verhalten, körperbau, beim einreiten.. usw.

    PS: eine antwort mit "das ist doch *****isch" hilft mir nicht weiter, denn die besitzer der pferde sind sowieso nicht abzubringen :1:

    danke, liebe grüße: KIM
     
  2. Fujai

    Fujai Guest

    puuuh da wirds einem echt ganz anders wenn man das alles liest..

    sollen die doch ihren TA dazu befragen.. der muss sowieso erstmal gucken ob es da schon was zum kastrieren gibt!
     
  3. Kim90

    Kim90 Neues Mitglied

    ja, der TA war schon da, der kennt den kleinen auch schon seit geburt und ist auch so, was man von den anderen hört (den haben wir auch) ein sehr guter TA. er hat geschaut, ob beide hodensäcke schon ordentlich da sind und hat ein OK für die kastration gegeben und gesagt anfang november würde es schon gehen.

    Lg KIM
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Kim,


    naja, dann ist Deine Frage nach den Folgen ja eigentlich rein rhetorisch - wenn es doch so oder so gemacht wird?! :twitcy:
    Dann sind ja auch die Folgen unwichtig.

    Ich finde es dramatisch, und diese Leute scheinen wenig Pferdeverstand zu haben!

    "Ihm könnte was passieren" - ja klar kann ihm was passieren.
    Wie Kindern auch.
    Sperren sie die auch ihr Leben lang alleine ins Spielzimmer, weil sie einzeln zur Welt gekommen sind und die ersten Monate ihres Lebens nur ihre Mutter kannten? *sorry, Ironie*

    Auch als Wallach gehts ihm doch nicht besser, wenn er kein Sozialverhalten lernen darf, nicht in eine Gruppe / Herde darf!
    Und schon jetzt kann man ihnen wohl Spaß beim späteren Umgang wünschen - ein Jungpferd, was nicht ausgelastet ist und nie in seine Grenzen verwiesen wurde...


    Naja, könnt mich furchtabr aufregen.
    Laß ich aber lieber. :1:


    LG, Charly
     
     
  5. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Ich finde, dass ist noch nicht mal Ironie. Das trifft den Nagel auf den Kopf und ist ein direkter Vergleich . Tut mir echt sehr leid für das Pferd, dass es solch ein isoliertes Leben führen muss :swoon:

    Aber wieso willst du das alles denn überhaupt wissen, wenn die Besitzer sich so oder so nicht davon abbringen lassen?
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    OK, irgendwie hast Du recht... :biggrin:
    Über die genaue sprachwissenschaftliche Herleitung wollt ich genauso wenig nachdenken, wie über das arme, arme Pferd... :confused2:


    LG, Charly
     
  7. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Ich weis Dir ist nicht damit geholfen das ich auf der Palme sitze und nach ner Säge schrei, damit ich wieder herunter komme.

    Traurig, daß der Doc, da keinen Riegel vorschiebt. Das Fohlen, selbst wenn er nun kastriert wurde, sollte trotzdem unbedingt abgesetzt werden von der Mutter, sonst schlägt sie ihn weg und dann kann noch viel mehr passieren als sie sich ausmalen können.

    Sozialverhalten kann er jetzt noch erlernen, in 2 Jahren ist das Kind in den Brunnen gefallen. Was ist, wenn sie ihn nicht mehr halten können und verkaufen müssen?

    Man sollte nicht immer von heute auf morgen denken sondern auch mal daran, daß der Kleine locker 20 Jahre und älter werden kann. Dann lebt er in Einzelhaft wie ein Hengest, obwohl er keiner mehr ist, sondern von Menschenhand so gemacht worden ist.

    Sie schaffen sich damit Baustellen, wo es keine geben würde. Die beiden, Mutter und Sohn, werden hinterher fürchterlich aneinander kleben. Sinnvoller wäre es, den Kleinen in eine Hengstaufzucht zu stellen und den frei gewordenen Platz an eine Einstellerin zu vermieten und ihn später wieder zu holen.

    Da das ja wohl nicht im Sinne der Besitzer ist, der Werdegang des Kleinen schon bestimmt ist, hoffe ich nur, daß sie ihn auch selber anreiten und wenn sie im Dreck liegen, die Probleme endlich mal angehen, wenn es dann nicht zu spät ist.

    In dem Fall kann ich nur sagen, es wäre eine Schmusekatze besser gewesen als einem Jungspund diesen Werdegang zu wünschen.
     
  8. Kim90

    Kim90 Neues Mitglied

    mich würde es nur mal interessieren. mir tut das pferd auch leid :confused2:
    ich habe meiner bekannten schon gesagt dass sie es zu einem anderen pferdestall stellen soll und als austausch für ihre stute eine andere stute dazu gibt. aber sie will ihr hengstfohlen unbedingt bei ihr zu hause haben.. hoffentlih lässt sie sich das noch mal durch den kopf gehen.

    meine frage ist nicht beantwortet aber ok..

    LG

    @Chiara22: danke .. vielleicht werde ich meiner bekannten dieses forum mal zeigen bzw. eure beiträge vorlesen oder ausdrucken. vielleicht öffnet ihr das die augen..

    das vom TA finde ich auch komisch:err:

    Lg
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Okt. 2009
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Zur Beantwortung der Frage nach den Folgen:

    Ganz genau kann das sicher am besten ein TA oder jemand tiermedizinisch ausgebildetes beantworten, aber wenn ich mal so logisch laut denke...

    * Durch die Kastration verändert sich ja der Hormonhaushalt.
    Jetzt muß man nachvollziehen, welche Hormone sich verringern / welche sich eventuell steigern.
    Und dann einfach rückschließen, welches Hormon für was wichtig ist - und dann hat man die Folgen, nämlich eine Unterentwicklung / Überproduktion dieser oder jener physischen / physiologischen Vorgänge.

    Nach einer Kastration reduzieren sich ja vor allem die Androgene (männliche Geschlechtshormone). Sie sind nachweislich in der Wachstums-/Entwicklungsphase (auch) "zuständig" für die Knochen- und Muskelentwicklung.

    Naja, das beantwortet die Frage nach den möglichen Folgen zumindest zum Teil, oder?
    -> MÖGLICHE Defizite im Knochen- und Muskelwachstum.

    Also vielleicht spätere Lahmheiten / Sehnenschäden (weil anfälliger) / schwierigerer Muskelaufbau (sind ja super wichtig für langes gesundes Reiten!), Arthrose, Spat,...


    KÖNNTE auch eine Stoffwechselstörung verursachen, denn bei Menschen (!) ist Testosteron auch maßgeblich für die Senkung von Cholesterin im Blut zuständig - ob es bei Pferden eine ähnliche / analoge Funktion gibt, weiß ich nicht.


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Okt. 2009
  10. Kim90

    Kim90 Neues Mitglied

    ok danke jetzt ist meine frage zu 100% beantwortet:1:

    ich habe gerade meine bekannte angerufen. ich habe ihr ein paar beiträge vorgelesen und sie hat wirklich gesagt dass es eine sehr schlechte idee war und was sie sich dabei nur gedacht hat.

    oh mein gott, ich hätte wirklich nicht gedacht dass sie das umstimmt wenn ich ihr beiträge vorlese:biggrin: aber hauptsache dem hengstfohlen geht es gut.. ich bin so erleichtert:laugh:

    sie hat gesagt es gibt bei ihr im bezirk eine hengstenweide wo sie ihren hengst hinschicken werden. und die stute ist es entweder gewohnt alleine zu sein oder sonst stellt sie ihr pferd dort ein, wo ich meines auch habe, auf einem pferdehof.

    DANKE NOCHMAL FÜR ALLE ANTWORTEN :yes:
    Lg kim
     
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