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Herzprobleme

Diskutiere Herzprobleme im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Ich bräuchte mal ein bißchen Brainstorming: Gestern hat mein TA festgestellt, daß mein 23jähriger Wallach (Welsh Cob) offenbar eine leichte...

  1. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich bräuchte mal ein bißchen Brainstorming:
    Gestern hat mein TA festgestellt, daß mein 23jähriger Wallach (Welsh Cob) offenbar eine leichte Herzschwäche hat.
    Ich hatte ihn eigentlich geholt, weil mein Opi seit einiger Zeit am hinteren Rippenbogen die Muskulatur einzieht, allerdings unterschiedlich stark und nur manchmal. Das Abhorchen hat nichts Auffälliges ergeben.
    Ich habe zunächst an Dämpfigkeit gedacht, denn er hustet manchmal beim Reiten kurz ab, oder gelegentlich beim Heufressen.
    Der Allgemeinzustand ist sehr gut, der Fellwechsel läuft problemlos ab, er frißt, hat noch alle Zähne und wird von mir sinnig im Gelände geritten. Hierbei richte ich mich danach, was er so anbietet.
    Ich weiß, daß er bei hohen Temperaturen Probleme bekommt, er ist schlapp, kommt schnell ins Schnaufen und hatte im letzten Jahr auch mit unerklärlichen Weichteilschwellungen zu tun.
    Damals kam auch schon der Verdacht auch, daß es mit dem Herzen zu tun hätte.
    In der kalten Jahreszeit fällt es gar nicht auf, aber nun hatten wir schon einige sehr warme Tage...
    Nun geht es darum, wie man das Herz unterstützen könnte. Medikamentös ist wohl nicht viel zu machen, aber auf pflanzlichen/ homöopathischem Weg. Von mehren Seiten hat man mir zu "GladiatorPlus" geraten, aber welche Alternativen gibt es noch?
    Ich bin recht skeptisch, wenn es um Zusatzfuttermittel geht, weil ich keinem Hersteller so recht glaube. Oftmals ist es Geldschneiderei, daher bin ich hier ziemlich zurückhaltend.
    Hat jemand Tipps?
     
  2. satine

    satine Inserent

    Puh,
    Wanderreiter, das tut mir leid.

    Das erste was mir einfällt ist Vitamin B, aber ich weiß nicht, wie es bei Pferden wirkt und in welcher Dosierung man es da füttern kann.
     
  3. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Was für ein Herzproblem wird genau vermutet, bzw. wurde festgestellt? Unter Umständen könnte ein Herzultraschall näher aufklären, was genau für ein Problem vorliegt. Man kann durchaus auch beim Pferd medikamentös einstellen - die Frage ist dann auch immer ein wenig, was möchte man mit dem Pferd noch tun, und ist das realisierbar?

    Ich habe jetzt erst vor zwei Wochen ein Pferd gesehen, was mit entsprechender Herzmedikation und (zu Beginn, das ist in der Regel als Dauerbehandlung kritisch) Entwässerung schon wieder deutlich besser geworden ist.

    Wenn Dein Pferd tatsächlich ansonsten so fit ist, würde ich schon mutmaßen, das man da auch medikamentell was erreichen kann.

    Mit Homöopathika habe ich in dem Bereich leider keinerlei Erfahrung.
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Gilian, mein TA ist noch vom alten Schlag bzw. entsprechend (nicht) ausgerüstet. Bei Standardbehandlungen gut, aber für weitergehende Untersuchungen muß ich einen anderen Arzt hinzuziehen oder in die Klinik fahren.
    Herzultraschall z.B. hat er gar nicht erwähnt, mögliche Medikamente ebenfalls nicht!
    Ich werde nächste Woche mit einer anderen Praxis sprechen und hören, ob die ambulant etwas machen können.
    Es geht dem Pferd ja nicht schlecht, er ist gut zufrieden und fein gestellt. Ich möchte aber Himmelfahrt mit ihm weg und müßte nun etwas intensiver trainieren. Ich will aber sicherstellen, daß es ihm nicht schadet. Ich will einschätzen können, was ihm zuzumuten ist.
    Danke also für den Hinweis auf Ultraschall etc.!
     
     
  5. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Gerne - in einigen Kliniken, in denen ich im PJ war, wurde auch gesagt, das das Pferd nicht behandelt werden kann. Ich würde es (auch das reiten und mehr) davon abhängig machen, was für ein Herzproblem tatsächlich vorliegt. Eine geringgradige Mitralklappeninsuffizienz wäre in dem Alter beispielsweise nicht ungewöhnlich, aber muß das nicht so stark beeinträchtigen.


    via Tapatalk
     
  6. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hallo Wanderreiter, das Pferd meiner Stallkollegin hat auch ein Herzproblem/ Herzfehler. Soweit ich weiß, ist das Herz stark vergrößert und hat ein Loch. In der Klinik wurde geschallt und ein Langzeit-EKG gemacht, um herauszufinden was genau nicht stimmt, denn eine Herzschwäche kann natürlich viele Ursachen haben.
    Als er noch in einem anderen Stall stand ist er wohl häufiger umgekippt, die Ärzte tippten damals immer auf Kolik. Irgendwann hat sich dann aber der Herzfehler herausgestellt. Inzwischen lebt der Kerle im OS und bekommt ACE-Hemmer (?). Ihm geht's damit wirklich super.
     
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich bin immer noch hin und hergerissen, was ich nun tun soll. Dem Pferd geht es ja grundsätzlich gut, er hat keine Ödeme, ist gut zufrieden, frißt und ist reitbar. Je nach Tagesfitness und Wetter ist er flotter oder ruhiger. Ich habe nun keine Angst, daß er mir umkippt etc.
    Eine Untersuchung in der Klinik ist zeitaufwändig und teuer, das Ergebnis dient eigentlich nur der Bestätigung...
    Nach einem Gespräch mit der Klinik in Sottrum könnten Kosten zwischen 300 und 800€ auf mich zukommen!
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Das hängt dann natürlich auch wieder stark davon ab, was nun gemacht wird. Ich würde wohl einen Herzultraschall machen, weil ich finde, das Herz beurteilen, wenn es auffällig war, eine sinnvolle Sache. Aber das Du da nicht direkt dem Termin hinterherjagst- kann ich natürlich irgendwo auch verstehen.

    Ich habe schon Pferde in der Klinik gesehen, die zwei Tage zuvor noch M Springen gegangen sind - und deren Besitzern wurde dann mitgeteilt, das man das Pferd eben definitiv nicht reiten sollte, weil es zu gefährlich wäre.

    Hat denn Dein TA (aufgrund des abhörens) gesagt, was er sich vorstellen könne, was es ist? Oder bezieht sich das "beim Abhören war nichts feststellbar" auf das Herz? (hätte es sonst auf die Lunge bezogen).

    Lunge (das sollte noch mal erwähnt werden) kann es im Grunde natürlich dennoch sein, denn wenn er beispielsweise sehr festsitzenden Schleim hat, muß der nicht immer zu hören sein.
     
  9. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich werde mir noch eine zweite Meinung einholen, ehe ich in die Klinik fahre. Der Kliniktermin ist erst Mitte Mai.
    Eben weil mein TA sich so vage ausgedrückt hat, bin ich verunsichert. Eine Bronchoskopie wollte ich auch schon machen lassen, auch hier bin ich verunsichert, weil ich von mehreren Seiten wieder hörte, daß es das Pferd so belastet etc.
    Ein Klinikarzt riet mir natürlich zu...
     
  10. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Naja, das Pferd wird sediert, und das Endoskop langsam durch den ventralen Nasengang bis zur sogenannten Bifurkation der Lunge geschoben. Belastend, was genau wird damit gemeint? Streß ist natürlich jede Behandlung irgendwo für das Pferd, und jede weitergehende Untersuchung, ich halte allerdings bei der Bronchoskopie die Belastung für das Pferd jetzt nicht für sehr hoch. (im Vergleich, auch wenn es im Grunde ein vollkommen anderes Thema ist, bei einer Gastroskopie könnte man da eher diskutieren, weil das vermutlich Magenkranke Pferd da 24 h hungern muß - sowas ist aber bei der Bronchoskopie nicht gegeben).
     
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