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Hilfe beim Verladen

Diskutiere Hilfe beim Verladen im Pferde Allgemein Forum; :tongue: Mein Pferd hatte vor zwei Jahren einen Unfall mit dem Hänger. Ein anderes Auto ist auf den Hänger aufgefahren und er stand drauf. Jetzt...

  1. nannie59

    nannie59 Neues Mitglied

    :tongue: Mein Pferd hatte vor zwei Jahren einen Unfall mit dem Hänger.
    Ein anderes Auto ist auf den Hänger aufgefahren und er stand drauf. Jetzt hat er richtig Panik beim Verladen und ich weiß nicht, wie man das beheben kann. Hat jemand eine Idee ?!?!
     
  2. Sonnenschein

    Sonnenschein Neues Mitglied

    Hallo,
    kannst du den Hänger irgendwie auf einer Weide stellen? So habe ich das mit meinem gemacht. Ich habe schritt für schritt angefangen ihn zu Verladen erst nur auf die Rampe gehen lassen und ihn dann wieder zurück geschickt das habe ich eine Woche gemacht.Dann bin ich weiter gegangen und habe ihn im Hänger gefüttert, nach drei wochen konnte ich ihn auch im Hänger anbinden, natürlich mit panik haken. Dann bin ich auch wieder eine kleine runde gefahren, hat ganz prima geklappt:spinny:
     
  3. Franziska

    Franziska ...die mit dem Lebensmittelgeschäft

    Ich würde auch versuchen, dass der Hänger für ihn was ganz normales wird. Also entweder auf die Koppel, oder täglich zeigen/reinführen/im Hänger füttern. Halt nicht gleich ganz reinführen wollen, sondern erst ein paar Schritte und dann wieder zurück und eben am nächsten Tag nochmal versuchen.
    Wenn er dann wirklich sicher und ohne Angst reingeht und auch ruhig stehen bleibt ohne Panik, würde ich dann mal eine kleine Runde fahren.
    Und das kannst du dann immer weiter so machen und irgendwann wird er sicher wieder normal in den Hänger gehen. Du musst ihm halt soviel Zeit geben, wie er braucht.
     
  4. Ich würde das eher nicht machen, mit dem halb rauf und wieder runter.
    Was ist denn genau das Problem ? Er geht nicht rauf ? Bleibt stur davor stehen ? Steigt, rennt rückwärts ? Geht drauf und randaliert im Hänger ?
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ich seh`s, mal wieder :1:, wie Leo.

    Das mit dem nur halb rein, dann wieder raus würd ich auch nicht unbedingt so machen.

    Denn wenn ich wirklich anführe, dann möchte ich das auch erfolgreich beenden können.
    Sprich: anführen heißt auch rauf gehen!

    Es kommt aber halt, wie Leo ja auch schreibt, auch drauf an, wie genau sich das Problem jetzt äußert.

    Will er schon gar nicht mehr an den Hänger ran, dann würd ich mich ganz gemütlich mit einer Freundin oder so zum Quatschen in der Nähe des Hängers (oder sogar schon direkt am Hänger) verabreden.
    Pferd an der Hand mitnehmen.
    Und dann gar nicht groß rum machen.
    Sondern signalisieren, dass hier weit und breit nichts besonderes ist. Also so tun, als ob der Hänger Luft wäre oder ein Baum oder sonstwas harmloses.

    Das Pferd nach Möglichkeit weitestgehend ignorieren. (natürlich aus den Augenwinkeln gut beobachten, damit nichts passiert oder so)
    Will er nicht gleich ganz bis hin, einfach Strick oder Zügel bißchen länger lassen und ignorieren.
    Und gemütlich weiter quatschen.

    Er soll sich in dieser Situation zunehmend entspannen.
    Und das wird er nur, wenn du selbst wirklich völlig entspannt bist. Und dort sozusagen ein kleines "Kaffeekränzchen" hälst.

    Wichtig ist halt auch, dass er dir vertraut. Dass er dir folgt.

    Aber am besten wär`s wirklich, wenn du genauer beschreiben könntest, wie sich das Problem jetzt eigentlich zeigt.
    Sonst schreiben wir hier einen Roman nach dem anderen -aber die Lösung zu deinem Problem ist doch nicht dabei.

    Ein Tipp aber noch:
    Ich würde unterstützend Bachblüten (hauptsächlich Rescue) geben. Um dem Pferd dabei zu helfen, das Erlebte zu "verdauen".
     
  6. nannie59

    nannie59 Neues Mitglied

    Hallo RioNegro,
    also mit dem dran und draufgehen ist das überhaupt kein Problem. Beim draufgehen stockt er erst etwas, aber dann geht er zügig durch. Aber wenn er dann drauf ist, bekommt er auf einmal pansche Angst, das heißt er hat die Panik richtig in den Augen stehen. Er versucht dann durch hinwerfen die Wände wegzudrücken und ist dann aber auch durch nichts zu beruhigen. Er hätte letzte Woche zum Zahnarzt gemußt. Meine Freundin (Tierärztin) meinte es gut und hat mir etwas Beruhigungspaste gegeben. Die hat aber erst gewirkt, als er wieder in der Box stand. Wir haben dann den Termin abgesagt, weil mir das einfach zu gefährlich wurde. Ich habe Angst, daß er sich bei einer solchen Aktion die Knochen kapput macht. :spinny:Weiß Leo da vielleicht auch Hilfe ???
     
  7. *lol* ihr denkt, ich hab auf alles ein Patentrezept oder wars ein Scherz ?
    Naja, ich persönlich würd das Pferd auf nen LKW laden, damit er erst mal merkt, dass fahren nicht grundsätzlich Unfall bedeutet.
    Hast Du Sedalin bekommen ? Das kehrt sich schnell ins Gegenteil, wenn das Pferd sich aufregt, bevor es wirkt.
    So, ich geh davon aus, dass Du keinen LKW zur Hand hast.
    Du hast entweder die Möglichkeit, Pferd auf Hänger, bei laufendem Motor.Stange zu, Klappe zu und losfahren. Beim fahren müssen die Pferde sich ausbalancieren und können nicht mehr so viel randalieren.
    Es könnte aber auch passieren, dass er versucht sich hinzuschmeißen. Ich kenn Dein Pferd nicht und kann Dir da auch kein Patentrezept anbieten.
    Hast Du mal versucht, ihn ohne Trennwand zu verladen ? Vielleicht bekommt er Panik, wenns eng wird ? Ohne Trennwand solltest du zwar nicht fahren, aber wenn er dann ruhig steht ists erst mal ein gutes Training.
    Wenn Du ihn auflädst und sofort fütterst ? Reagiert er dann aufs Futter oder gar nicht ? Bekommst Du die Stange rein und die Klappe zu oder fängt er schon vorher an zu randalieren ? Ist schwierig, wärs mein Pferd und mein Hänger Zugfahrzeug würd ich vermutlich verladen Klappe zu und los.
    Ich hatte zwei Pferde mit Unfall. Der einen haben wir bekommen, als er schon den Unfall hatte. Mit Hänger überschlagen angeblich. Ließ sich schwer aufladen und war unheimlich unsicher wenn er im Hänger stand. Ich bin jede Kurve im Schrittempo gefahren, er war total unsicher und konnte sich gar nicht ausbalancieren.
    Der andre, mein Alter, stand im Hänger als uns ein LKW-Auflieger(weiß nicht wie diese Dinger richtig heißen ) seitlich mitgenommen hat und die Schutzbleche abgerissen hat. Der Hänger ging einmal hoch und wieder runter und dann hab ich den ausgeladen, er hat den Umzug mitgelaufen und ist hinterher wieder auf den Hänger als wär nix gewesen. So unterschiedlich kanns sein.
    So hilft Dir jetzt erst mal nix, schreibs nur um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Pferde auf sowas reagieren. Der eine hakts ab, der andre bleibt sein Leben lang unsicher.
    Ich bin überzeugt, auf einen LKW würde Dein Pferd entspannter gehen. Aber den hat man nicht immer zur Hand. Es gibt auch Hänger wo die Pferde quer oder schräg drin stehen, das könnte auch helfen.
     
  8. nannie59

    nannie59 Neues Mitglied

    Hallo Leo,
    das habe ich mir schon gedacht, daß Du nicht immer ein Rezept hast, aber manchmal wird man halt ein bißchen sarkastisch. Klar wäre ein LKW eine gute Lösung, aber ich hab keinen. Das mit dem breit stehen hab ich schon mit ihm angefangen zu trainieren, das klappt auch manchmal ganz gut, manchmal aber auch gar nicht. Jedenfalls wird mein Hänger jetzt erst mal verkauft und dann bekommen wir einen Neuen. Mal sehen, wenn sich die Umgebung verändert vielleicht haben wir dann ja eine bessere Ausgangsposition. Mit dem einfach losfahren ist das so ein Problem, denn er versucht sich dann ja hinzuschmeißen und da hab ich einfach Angst, daß er irgentwann die Knochen kaputt hat. Ich habe mittlerweile schon so viel ausprobiert, bin mit meinem Latein irgentwie am ende !!!!
     
  9. Springfrosch Jumpy

    Springfrosch Jumpy Cognac-Farbe-Fanatikerin

    Im Prinzip stimme ich Leo im Allgemeinen zu, aber....niemals, auch nicht zum Training, mit breit gestellter oder rausgenommener Trennwand fahren!!!! Habt Ihr es schon mal mit einem ruhigen Beisteller probiert, also ein erfahrenes Pferd, was beim Transport ruhig steht? Ausserdem würde ich mal das Equipment überdenken, welche Bodenbeschaffenheit ist im Hänger vorhanden, hat der Hänger eine feste Trennwand oder eine mit Schlagschutz, bekommt das Pferd Transportgamaschen an und regt sich schon beim anlegen darüber auf( dann empfehle ich dicke,lange Unterlagen und Bandagen)? Was habe ich eingestreut, oder ist gar nicht eingestreut? Bekommt er die Panik, wenn Du beim Reinführen unter der Bruststange abtauchst? Mit dem Sedalin oder einer anderen Sedierung würde ich immer sehr vorsichtig sein, denn wie schon Leo erwähnte, kann das leicht ins Gegenteil umschwappen, oder es auch schlimmer machen, da sich Pferde die einmal Adrenalin gebildet haben, dann noch mehr aufregen und es durch die Sedierung zu Kreislaufproblemen kommen kann. Ausserdem nimmt man mit dem Sedieren einfach die Erfahrung weg, das es eigentlich gar nichts schlimmes ist und ganz einfach dazu gehört. Und so wie sich das anhört könnt Ihr wirklich nur eins machen üben, üben, üben und nochmals üben und immer ganz gelassen bleiben, verladen und transportieren ist wie Futter fressen, nämlich was angenehmes...

    @ nannie auch wenn er sich hinschmeissen will, fahre los wenn der untergrund wackelt, muss ersich ausbalancieren und wenn dein Hänger eine gute Grundausstattung hat sollte er sich auch nicht groß verletzen können. Wenn Du stehen bleibst und Ihn aus Angst wieder auslädst hast Du Ihm keinesfalls geholfen. Es hört sich jetzt wahrscheinlich schlimm für Dich an, aber fahre erst mal nur 10 min. bleib 5 min. stehen und mach Dich wieder auf den Heimweg. Auch wenn es poltert und rappelt, anfahren, ein Stück Fahren wieder stehen bleiben und dann wieder weiterfahren. Am Anfang würde ich aber die Fahrschule nicht länger als eine halbe Stunde machen und dann peux a peux immer weitere Strecken fahren. Wenn Ruhe ist auch ruhig mal auf die Autobahn für eine Abfahrt, das fahren dort ist für die meisten Pferde eine Erholung.

    Kleiner Tip am Rande, fahrt nicht so, als hättet Ihre rohe Eier auf dem Hänger, sondern gebt Ihm z.B. im Kurven durch sanftes Gas geben Anlehnung an der Postange. Apropos Postange: Überprüft mal die Höhe der Postange, wenn die zu tief oder zu hoch ist und er sich beim Unfall daran weh getan hat kann das auch der Grund für seine Panik sein. Ideale Höhe der Postange ist ein-zwei Handbreit unter dem Sitzbeinhöcker...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2009
  10. @Springfrosch: das mit der Trennwand hatte ich auch so gemeint. Zu aufladen und stillstehen trainieren, evtl. mal Trennwand raus, zum fahren aber auf keinen Fall. Danke, für Deine Richtigstellung.Hab grad bei drüberlesen gesehen, dass ich das mißverständlich geschrieben hab.
    In allem Übrigen kann ich Dir auch nur zustimmen :yes:
    @nannie Ein neuer Hänger ist vielleicht ne gute Idee. Ich würd wohl, bevor ich einen neuen kaufen würde erst mal ausprobieren, ob er mit einer andren Art von Hänger glücklicher wird. Halt die schrägen oä
     
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