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Hilfe - hat mein Pferd "HEADSHAKING"??????

Diskutiere Hilfe - hat mein Pferd "HEADSHAKING"?????? im Sonstiges Forum; Headshaking hin....Headshaking her....ich überlege und beobachte seit 1,5 Jahren. Werde euch mal meine Situation schildern: Januar 2011: Ich...

  1. RonjasLisa

    RonjasLisa Neues Mitglied

    Headshaking hin....Headshaking her....ich überlege und beobachte seit 1,5 Jahren. Werde euch mal meine Situation schildern:

    Januar 2011:

    Ich kaufe mir ein Pferd, habe es zur Probe bei mir. In dieser Zeit reite ich das Tier problemlos. Ich entschied mich erstmal englisch zu reiten. Der Verkäufer hatte gesagt ich solle die Stute mit Martingal reiten. Ich habe bis heute keines benutzt.

    Februar 2011:

    Während dem Ausritt beginnt die Stute mir die Zügel aus der Hand zur reisen und zieht ihre Schnute über den Boden, reibt sich an den Beinen, beginnt manchmal zu zornen, als würde ihr eine Fliege in der Nase kitzeln, manchmal wird aber auch gefressen. Ein Zeichen von unwilligkeit oder hat sie was ernsthaftes?

    März 2011 - Juli 2011:

    Unverändert - ich nehme Dressur - Reitstunden und auch bei diesen reist sie mir im Trab die Zügel aus der Hand. Habe teilweise auch beim Ausreiten keine Kraft mehr gegen sie anzukommen. Ende Juli reiten wir aus - ihr Hornspalt bricht auf. Ich Frage mich ob das Kopfschlagen mit dem zusammenhängt??? Dank einer Tierheilpraktikerin ist der Hornspalt heute (Juli 2012) komplett zugewachsen. Außerdem hat die Tierheilpraktikerin angeschwollene Ohrspeicheldrüßen festgestellt. Sie vermutet, dass das Kopfschlagen vielleicht damit zusammenhängt. Das Pferd ist in den Ganaschen sehr eng gebaut und bekäme bei Zügelaufnahme keine Luft. Seitdem bekommt sie Lymphomiosot von Heel und Metavirulent.

    Juli 2011 - Dezember 2011:

    Kleine Veränderungen (kleine Besserung ist eingetreten) - im April 2011 habe ich mir aus Sicherheitsgründen für das Gelände einen Westernsattel gekauft. Ich wollte eh immer westernreiten und bin jetzt seit Dezember in den Westernreitsport eingestiegen. Mit einem Reitlehrer zusammen üben wir fast wöchentlich. Er hat sie im Griff - sie muss auf dem Reitplatz kaum noch die Nase schubbern. Ich vermutete bislang auch eine Allergie, da das Kopfschlagen mit dem Regen und Schnee besser wird (da ich selbst Heuschnupfen habe - könnte ich das nachvollziehen). Sie reibt nur noch im Gelände. Hat sie vielleicht Stress? Obwohl ich immer versuche die Ruhe selbst zu sein. In der Gruppe ist sie auch angespannter und Hektischer.

    Januar 2012 - Juni 2012

    In diesem Jahr begann das Kopfschlagen erst viel später. Im April oder so. Mein Reitlehrer meint (und es ist ein sehr guter Reitlehrer), dass sie einfach keine anständige Ausbildung genossen hat und das eine Unart von ihr ist, die sie sich irgendwann angewöhnen konnte. Manchmal schubbert sie im Gelände tatsächlich nur auf dem Boden, manchmal nutzt sie das aber auch um an den nächsten Grashalm zu kommen.

    Ich muss dazusagen - sie ist jetzt 7 Jahre alt und kommt vom Viehhandel - ich kenne ihre Vorgeschichte nicht - vielleicht hat sie da auch einfach ein Trauma und macht es deshalb. Gut möglich, dass sie eine Verhaltensstörung hat??

    Mein Reitlehrere hat seinen Stall in der Nähe - er möchte sie selbst mal im Gelände ausprobieren. Bin gespannt was er meint.

    Könnt ihr mir vielleicht helfen? Könnte es eine Allergie sein oder doch Headshaking. Beim Longieren macht sie das nicht so extrem.... sie Lümmelt gerne mit der Nase auf dem boden, aber gleichzeitig merkt man in letzter Zeit schon, dass sie etwas lernen möchte. Jetzt am Wochenende ist sie zum ersten Mal richtig super gelaufen. Sowohl in der Reitstunde als auch an der Longe, in einem schönen Jog und einem schönen Arbeitsgalopp. Sollte ich ihr einfach noch ein bisschen Zeit geben?

    Schreibt mir eure Meinungen....

    bin gespannt....
     
  2. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Headshaking ist ja ein Symptom, keine Erkrankung. Somit ist mehr die Frage, ob das Headshaking Deines Pferdes allergisch bedingt ist oder noch einen anderen Grund hat. Hast Du sie durchgehend draußen geritten? Habt ihr eine Reithalle? Wie groß ist der Unterschied ihres Verhaltens wenn das Wetter sich ändert? Also, Sonne, bedeckt, windig, regen?

    Zeigt sie das Verhalten auch beim longieren?

    Hast Du schon mal ein Nasennetz versucht?
     
  3. RonjasLisa

    RonjasLisa Neues Mitglied

    Hallo GilianCo,

    danke für Deine Meinung!

    Eine Reithalle haben wir nicht. Anfangs war ihr Verhalten auch auf dem Reitplatz so, aber seit ich Western reite nicht mehr. Sie versucht sich hin und wieder nach vorne unten zu entziehen. Manchmal lasse ich sie sich an ihren Beinen reiben, aber diese Pausen versuche ich zu bestimmen.

    Eine Veränderung von Englischtrense zur Westerntrense ist deutlich erkennbar. Allerdings habe ich in diesem Zuge auch das Gebiss gewechselt, das erste war dicker, doppelt gebrochen und ergonomisch geformt (Olivenkopf). jetzt haben wir eine normale Westerntrense, sie ist schmäler und hat ein kupferteil aber auch doppelt gebrochen mit schwarzem metall.

    Wie gesagt bei Schnee ist fast gar nichts. Bei extremem Lichteinfall ist mir auch noch keine Veränderung aufgefallen. Extrem stark ist das Verhalten am Waldrand auf Wiesen (da wächst hohes gras - vielleicht allergisch bedingt, oder sie versucht zu fressen??) und wenn sie in Aufregung ist, wenn etwas neues kommt, was sie noch nicht kennt usw.

    Beim Longieren binde ich sie mit einem Dreieckszügel aus und da geht sie mit der Nase vielleicht 1-2 mal runter, aber macht mir eher den Eindruck als wöllte sie Lümmeln... Sie ist andererseits sehr aufmerksam und freut sich, wenn man sie lobt. Ihr wird aber glaube ich sehr schnell langweilig.

    Ein Nasennetz habe ich ausprobiert, da dreht sie allerdings komplett durch. Jegliches Netz, das ich versucht habe ihr über das Gesicht oder die Nase zu ziehen ist verhasst. Auch Fliegenmasken mag sie überhaupt nicht. Einzig duldet sie nur die Fliegenfransen... aber auch nicht immer. Sie will immer alles sehen und den vollen Überblick haben. (liegt vielleicht auch daran, dass sie zweite im Rang in unserer Herde ist)

    Ich habe gelesen, dass man bei dem Symptom versuchen soll, stressfreie Arbeit mit dem Pferd, gute Ernährung etc. bieten soll. Ich achte darauf, dass sie gutes Futter bekommt, sie hat täglichen Weidegang von Früh bis spät, nachts ist sie in einer Box mit Paddock, ich kann mich ausschließlich auf sie konzentrieren, da sie mein einziges Pferd ist und ich versuche alles in Ruhe zu machen. Seit sie bei mir ist, ist sie auch ein wenig aufgeblüht, als da wo sie der Viehhändler gebracht hat. Aber das Kopfschlagen ist mri noch ein Rätsel. Der Zahnarzt war auch schon da. Da wurde etwas geraspelt, aber er hat nichts außergewöhnliches festgestellt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2012
  4. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    Hast du schon mal eine Allergietest machen lassen oder eine Haar- oder Blutanalyse? Da müsste das doch zu bestimmen sein, oder?
    Wir hatten mal eine Stue am Stall mit Headshaking die einen Zinkmangel hatte. Das hat die neue Besi auch über einen Bluttest erfahren.
     
     
  5. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ist sie auch empfindlich beim Putzen im Gesicht? Auftrensen etc.?
    Dann könnte der Trigeminusnerv im Gesicht gereizt oder entzündet sein. Dieses verursacht auch Kopfschlagen...
    Reaktionen im Frühjahr/ Sommer lassen eher auf eine Pollenallergie schließen. Dieses Jahr verspätet, weil es lang so kalt gewesen ist (und immer noch ist).
     
  6. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    Puh puh puh.....
    mein altes Pferd ( leider verstorben, war auch ein headshaker....)
    womögliche ursache ( Borrelliose , chronifizierter Verlauf, also ZNS betroffen)
    Wichtig ist aber erst mal es dem Pferd so angenehm wie möglich zu machen....
    Dein Pferd will dich mit dem gehampel nicht ärgern, sondern es hat wohl ein verstecktes Problem..
    Das kann ein einfaches Problem sein oder die suche nach der Nadel im Heuhaufen..
    Also sie mit kraft irgenwo kopfmässig zu halten, wird dein Problem nur schlimmern...
    Kauf dir erst mal ein Nasennetz, bleib von waldrändern weg und reite sie vermehrt abends..
    Deine ersten vorschungsschritte sollten aus :
    1.Sattelkontrolle ( such dir nen spezialisten 90% der sättel passen nicht)
    2.Zahnkontrolle
    3.Osteopath?
    4.ist deine hand sehr unruhig?
    5.Gebiss zu dick?
    6. mach ein blutbild ( gesondert herpes , Borna, borelliose )
    7. man kann den Trigeniusnerv vom TA abgespitzen lassen, dann weiß man obs daher rührt und kann entsprechende medik. geben
    8.Allergietest( wenn du meinst das könnte davon kommen
    9. Teileweise kann es auch psychisch bedingt sein ( Haltung, stess in der Herde, stress mit reiter)
    10.Kissing Spines abklären lassen

    usw usw..
     
  7. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    Hab auch mal gehört, dass man headshaker grundsätzlich staubfrei halten soll ( späne/ nassen heu )
    da staub die sache oft noch verschlimmert..



    Bei schnee oder regen ist es ja auch bedeckt. Wintersonne hat eh nicht die Kraft wie Sommersonne..Das was du beschreibst sind typische Headshaking Symptome... Die wenigsten shaken im Winter..
     
  8. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Hast Du denn mal die Augen checken lassen?

    Ansonsten tendiere ich auch zu Allergie, Blutbild (Selen, Zink, Kupfer, Borreliose) und Trigeminusnerv.

    Und wenns alles nichts hilft - Haltungsänderung versuchen und ab in 24h Freigang!


    LG, Charly
     
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Beim Headshaker ist eigentlich der N. trigeminus immer mit betroffen, nur der Trigger unterscheidet sich, und genau der muß dann herausgefunden werden, damit das Pferd damit zurechtkommen kann.

    Pony Heinrich hat ja schon eine recht umfassende Liste aufgeführt. Bei Borna sollte bedacht werden, das es meldepflichtig ist. (das weiß der TA allerdings sicherlich...) Ich habe mittlerweile von vielen TÄ gehört, das sie ihre Proben auf Borna nicht mehr zum FLI schicken, sondern in andere Labore, weil es wohl viele angezweifelt haben, das so viele Pferde Borna positiv sind (in einigen Praxen 100% der Einsendungen).
     
  10. RonjasLisa

    RonjasLisa Neues Mitglied

    Hallo Leute...

    danke für eure Beiträge!!!

    Ich habe nicht direkt das Problem gefunden. Meine Tierheilpraktikerin war da....sie hat sich das angeschaut und wir geben meiner Stute seither einen "Histaminabsenker" - das Kopfschlagen ist weg.... sie reibt keine Nase mehr auf dem Boden etc. Die Frau vermutet auch eine Allergie, wir haben aber keine Laboruntersuchung gemacht. Sie meinte, dass es ihr als Heilpraktikerin auch reiche, wenn sie weiß, dass das Pferd damit aufgehört hat....und sie hat es.... Thema Headshaking ist erledigt.

    Ich bin begeistert. Die Frau hat mir jetzt schon zum zweiten mal riesig geholfen....

    Danke an euch alle!
     
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