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Hilfe, Pony und Reiter unsicher

Diskutiere Hilfe, Pony und Reiter unsicher im Springen Forum; Hallo ihr :biggrin:, ich hoffe mal das gehört hier rein :err: ich habe ein kleines Problem und zwar habe ich ein Schulpferd als Reitbeteiligung...

  1. Tiffi

    Tiffi Neues Mitglied

    Hallo ihr :biggrin:, ich hoffe mal das gehört hier rein :err:
    ich habe ein kleines Problem und zwar habe ich ein Schulpferd als Reitbeteiligung seit gut 2 1/2 Jahren. Ich habe mich natürlich auch des Öfteren schon mal am Springen probiert und leider ist bei ihm über Cavalettihöhe Schluss :nah: er springt dann nicht mehr flüssig, zieht vorher an, bleibt stehen und springt aus dem Stand rüber. (ab einer gewissen Höhe ist das sehr unpraktisch zu sitzen) natürlich treibe ich vorm und auch überm Sprung, was den Kleinen aber nicht wirklich zu interessieren scheint und ich möchte ihn ja auch nicht rüberprügeln. :no: Meine Reitlehrerin hat dann mal versucht sich mit einer Gerte neben den Sprung zu stellen und ihn so flüssiger rüberzubekommen (war ca. 60-80 cm hoch der Sprung, also schon eine Herausforderung für ihn :twitcy:) leider sind wir dann total in den Sprung gefallen. Wir mussten dann nochmal drüber, da ist er dann auch wieder gesprungen, aber halt vorher stehengeblieben ..:nah: bei einem 2-tägigen Springlehrgang, sprang er beim 1. Tag alle Sprünge (auch Kombinationen etc.) die Sprünge waren alle ca. 40 - 60 cm hoch am 2. Tag war er aber wieder sehr unsicher.
    Ja, nun wollte ich in den Sommerferien mal anfangen richtig mit ihm zu üben, was in der Schulzeit schlecht geht, da er ja häufig von anderen geritten wird und sich das in den Ferien beruhigt. Ich weiß nicht wirklich wie ich das angehen soll, damit es sinnvoll für ihn ist ( nicht nochmal so ein Unfall passiert und er wieder mehr "Angst" bekommt") wichtig ist vielleicht auch noch, dass er beim Freispringen weit über 1m kommt ohne Probleme, es also wahrscheinlich daran liegt, dass er nicht gerne mit Reiter springt. Ich hatte jetzt eigentlich vor in den nächsten 6 Wochen klein anzufangen (Stangenarbeit, Cavaletti, kleine Kreuze) und das dann hochzuarbeiten, weiß aber nicht genau, ob das sinnvoll ist und möchte da bei ihm auch nicht noch mehr kaputt machen..
    Ich würde mich über Tipps wirklich sehr, sehr freuen! :yes:
    Ganz liebe Grüße, Tiffi!
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Also von Cavaletti gleich auf 80cm hoch is n bissel Krass. Steigere dich in 5-10 cm schritten mit ihm und geh erst dann höher wenn er wirklich flüssig springt die neue Höhe. Und nicht gleich am selben Tag! Erst wenn er das nächste mal von anfang an flüssig Springt wieder ein kleines bisschen höher.
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    ich kenne mich zwar absolut nicht mit Springtraining aus, aber wenn das Pferd unsicher ist und dadurch Fehler macht (und sich evtl. verletzt und noch unsicherer wird), würde ich es nicht mehr machen. Stangenarbeit und leichte Cavalettis sind bestimmt gut und das würde ich auch weiter machen. Dadurch steigert sich wieder das Selbstbewusstsein von dem Pferd und du kannst evtl. nach einigen Wochen mal wieder einen Sprung reiten. Aber bloss nicht übertreiben sonst machst du das alles wieder kaputt. Warum muss das Pferd denn Springen?
    Die Aktion mit der Gerte vorm Sprung war absolut kontraproduktiv! Wie kann man als Trainer denn sowas machen? Und auch noch mit einer Reitschülerin obendrauf, das geht gar nicht! ich würde dir raten bei dieser RL nicht mehr zu reiten.
    Das Pferd wird jetzt immer den Sprung mit der Gerte verbinden und dann noch das Trauma durch den Sturz in den Sprung...
    deswegen, erstmal gar nicht mehr Springen!
    LG
     
  4. Tiffi

    Tiffi Neues Mitglied

    Hej, danke für die Antworten :)

    Streunerin : Ich habe mich Missverstädnlich ausgedrückt, ich bin nicht von Cavalettihöhe auf 80cm gegangen, da ist viel Zeit vergangen bis wir uns da überhaupt rübergetraut haben .. :twitcy: , das mit den Schritten werd ich aber auf jeden Fall probieren, bei ihm ist es leider immer ein auf und ab .. mal springt er eine Höhe dann wieder nicht und ich hab auch nicht immer so den Überblick wie hoch er bei anderen Springen muss im Unterricht.. aber ich denke mal jeztt in den Ferien wird er kaum geritten.

    Gromit: Ich möchte auch am Anfang viel Stangen und Cavalettiarbeit machen aber ich muss wohl oder übel weiter gehen .. meinetwegen muss er auch nicht springen, aber da er ein Schulpferd ist, wird er oft gefordert und es ist recht gefährlich wenn er nicht springt und kleinere Kinder dies auf ihm lernen sollen. Und es werden an ihn die Erwartungen gestellt (Lehrgänge können ja alle auf ihm mitmachen) und ich möchte ihn da nicht immer so ins offene Messer laufen lassen, wenn ich das schon nicht ändern kann, möchte ich wenigstens dass er seine Angst verliert und ihm das dann nicht alles so erschwert wird.

    Vielen Dank und Liebe Grüße , Tiffi! :yes:
     
     
  5. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    ich finde es auch sehr gut, dass du dir Gedanken machst und ihm helfen willst. Du kannst natürlich auch nichts ändern, wenn der Reitbetrieb sagt er MUSS springen.
    Nur ist er sicher nicht für Anfänger zum Springen lernen geeignet. Da muss ein erfahrenes, sicheres Pferd her. Alles andere ist fahrlässig von dem Betrieb.
    Wie soll ein kleines Kind den Rhythmus beim Springen lernen, wenn das Pferd keinen hat und die Sprünge nicht ordentlich einschätzen kann. Das wird für Reiter und Pferd nur mit Frust/ Verletzungen enden.

    LG
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Informier dich doch mal wie hoch er im Unterricht springen MUSS. Da swäre doch mal interessant.
    Im Zweifel wrd ich aber bei der Situation sagen. Spring mit ihm Cavalettis oder sogar gar nicht und zwing ihn nicht auch noch zu Sachen die er nicht mag sondern macht was das euch beiden Spaß macht. :1:
     
  7. sunny61

    sunny61 Inserent

    Hallo Tiffi,

    Springreiten soll Spass machen - dir und dem Pferd.

    Ich weiß, dass es mit einem Schuli schwieriger ist, als mit einem korrekt gerittenem Privatpferd, ist schon klar. Aber in unserem Stall gibt es auch 2 Schulis, die ihre Schüler aus der Touristik bei fleissigem Training sicher bis zum kleinen Reitabzeichen bringen.

    Wenn ich hier lese, dass sich die "Reitlehrerin" mit einer Gerte neben den Sprung stellt, um dem Pferd flüssig über den Sprung zu helfen, sträubt sich mir das Gefieder. Gewaltig sogar!

    Was soll das und wieso nennt sich das "Reitlehrer"?

    Der Lerneffekt des armen Pferdes setzte ja auch umgehend ein : Stehen bleiben.

    Ich kann dir nur empfehlen, zu allererst nen vernüftigen Ausbilder zu suchen. Denn so ein Verhalten ist wider jeder Logik. Pferd und Springschüler sammeln schlechte Erfahrung und raus kommt Krampf und Kampf.

    Wenn du sagt, dass dein Pferd am ersten Tag des Springlehrganges willig gesprungen ist und am 2. Tag die Aufgabe verweigert hat, solltest du nachforschen, warum dies geschah. Ich denke wiederum, es hat schlechte Erfahrung gesammelt.

    Wie weit ist dein Sitz vor, über und nach dem Sprung ? Kommst du in der Bewegung mit oder fällst du ihm in den Rücken, stört deine Hand ? Ist das Tempo richtig? Es gibt da viele Fragen. Die Fragen musst du dir selbst beantworten. Du kannst allerdings nur das tun, was dir vorher vermittelt wurde und die Schuld liegt sicher nicht bei dir.

    Korrekte Sprungabläufe lernt man von der Pike auf eben über Gavalettis und kleine Kreuze - die für ein Pferd nicht mehr Belastung als ein Galoppsprung sind, die dir aber sehr viel vermitteln können. Und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, dies interessant und vielfältig zu gestalten. Drüberreiten auf gerader Linie, auf gebogener Linie, auf dem Zirkel, auf der Volte, als Acht mit flieg.Wechsel, Distanzen gerade - gebogen - mit Galoppsprüngen zählen etc. Das lässt sich ewig fortsetzen und kommt auch auf das Wissen und die Fähigkeiten des Ausbilders an..
    Alles zur Schulung für Sitz, Einwirkung, Takt, Tempo, Weg vor - über - nach dem "Sprung ". Das (Schul)Pferd soll Vertrauen bekommen und nicht schon mit einem Würgen im Hals (bildlich) in Richtung Sprung getrieben werden.

    Erst wenn das in der Ausbildung gut gefestigt ist, wird höher gesprungen und dann geht es auch gut.

    Unser nun 19-jähr. Brauner kann Lesen und Schreiben (ebenfalls bildlich). Er hat bisher 4 jungen Springanfängern die Turnierreife und-erfolge vermittelt und ich verfahre stets so, wie von mir oben knapp geschildert. Die Aufgabe (z.B. Sprung - Sprunghöhe) steigt nur, nachdem das vorher gelernte auch sitzt und beiden Spass macht. Sonst steigt selbst der erfahrene Springer auf die Bremse.

    LG und lass den Mut nicht sinken

    Sunny
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2010
  8. Tiffi

    Tiffi Neues Mitglied

    Danke für eure Antworten :yes:

    Meinen Trainer habe ich schon gewechselt, ich habe derzeit bloß keinen Spring, sondern nur Dressurunterricht, da ich ja auch nicht mehr wirklich springe.
    Mein Sitz ist denke ich mal ganz gut, ich versuche ihn flott ranzutreiben, muss ihn vorm Sprung aber meistens noch zurückhalten, weil er sonst so drauf zurast, dass er keinen Absprung mehr finden kann, über dem Sprung gehe ich mit und gebe auch die Hand vor, vor dem Sprung muss ich dann immer rantreiben, damit er nicht stehen bleibt, wenn er stehen bleibt, kann ich im Sprung auch nicht mehr entlasten, ich versuche dann nach vorn zu gehen, aber wenn man so "zurückgeworfen" wird ist das nicht so einfach.
    Naja, heute habe ich dann angefangen mit Stangenarbeit habe Schritt, Trab und Galoppstangne aufgebaut und ich glaube auch, dass er Spaß dran hatte, am Ende war er auch schön locker und ich mach das jetzt erstmal so weiter, wir haben ja Zeit.
    Ich danke euch nochmal für die Tips und bin gerne offen für mehr! :1:
    Liebe Grüße, Tiffi.
     
  9. BinesBeauty

    BinesBeauty Inserent

    Hallo,

    zuerst einmal finde ich es schön, dass Du Dir so ne Gedanken um das Pony machst. Löblich...

    Aber ich denke, es wird nicht viel bringen, denn es sind zwei grundlegenden Dinge, die Du nicht gewährleisten kannst (unverschuldet) zu einem, er muss weiter im Schulbetrieb springen, zum zweiten zu oft wechselde Reiter....

    Wenn es mein Pony wäre, würde ich ein Jahr dem Pony keine Sprünge zeigen, auch keine Stangen auf dem Boden oder so. In diesem Jahr würde ich in der Dressurarbeit an der Rittigkeit arbeiten (an die es ja auch mangelt wie Du schriebst). Dann würde ich nach einem Jahr so anfangen wie es hier schon mehrfach genannt wurde. erst mit Stangen auf dem Boden und kleine Cavalettis. So lange (ich meine Trainingszeit über Monate) bis er absolut coll und sicher ohne auch nur ein hauch von unsicherheit drüber geht. Erst dann würde ich um 5-10 cm erhöhen und wieder diese Höhe so lange üben bis er wieder absolut sicher drüber springt. Dieses Spiel so lange erhöhen bis er eine höhe von 0,60 - 0,90 erreicht hat. Ich denke mehr sollte dann nicht sein. Nur so hätte der Kleine eine Chance angstfrei und sicher zu springen.

    Da Du aber nur 6 Wochen Zeit hast, wirst Du es nur vielleicht erreichen, das er anfängt sicherer zu springen bis zur ersten Springstunde unter anderen Schüler. Dann wird es wieder von vorne anfange, da es noch nicht gefestig ist!

    Dann muss ich noch was zu der Reitlehrerin sagen und zu dem Schulbetrieb...einfach nur unverantwortlich...wie kann man Kinder mit so einem Pony springen lassen...und wie kann eine RLin eine Schülerin auf einem so unsicheren Pony mit einer Gerte rüber scheuchen??? Ich gebe auch Kinderreitunterricht (Springstunden) und mir würde sowas nie in den Sinn kommen. Das einzige was ich mache, eine kleine Begrenzung an der Seite der Sprünge. Und von den Schulponys die ich nehmen könnte, kommen für mich nur 3 in Frage. Die drei sind erlich und lieb beim Springen und helfen den Kissies. Die anderen 3 sind nicht ohne, die eine springt Häuser, aber nur wenn man korreckt gegen reitet, wenn nicht, dann parkt sie oder rennt fies vorbei. Der andere buckelt nach dem Sprung so heftig, das ich da kein Kind drauf lasse. Und die dritte im bunde ist mir zu heiß für Kinder, die geht ab wie die Feuerwehr!
     
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