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Homöopatische Mittel - ja oder nein?

Diskutiere Homöopatische Mittel - ja oder nein? im Sonstiges Forum; Hallo, ich möchte bitte von Euch Eure Meinungen zu dem folgenden Thema hören. Ich bin jemand, der bei allen möglichen "Zipperlein"...

  1. Sonnenschein123

    Sonnenschein123 Inserent

    Hallo,
    ich möchte bitte von Euch Eure Meinungen zu dem folgenden Thema hören.

    Ich bin jemand, der bei allen möglichen "Zipperlein" homöpathische Mittel, Crèmes und anderes gibt,
    Beispiel: Bei Hautwunden durch Bisse: Traumeel
    Bei Husten (meiner ist COBler) Antimonium Aureantiacum Sulf.
    Für Hufe: gegen Strahlfäule/Pilz möchte ich Hooflex Frog&Sole Care (Thrush Remedy) geben und, jetzt weiß ich aber auswendig nicht, wie die Globuli heißen, Globuli zur Unterstützung für die Hufe/Festigkeit/Wachstum.

    So, jetzt meint aber meine neue Stallbesitzerin, dass das alles Quatsch ist. (Bei meinem Kleinen ist die Strahlfurche (am Ballen) recht tief, so dass sich meiner Meinung nach die Bakterien festsetzen.)
    Sie meint, ob die Strahlfurche am Ballen tief ist oder nicht, das ist bei jedem Pferd anders (genau wie unsere Füße alle anders sind), spielt überhaupt keine Rolle.
    Wenn bei dem Pferd mal Schnodder aus der Nase läuft oder nicht, dann kommt allerdings nach 3 Tagen der Tierarzt - aber auch hier bräuchte ich meine Globuli nicht.

    Ich soll die Pferde einfach Pferd sein lassen und sie nicht wie meine Kinder behandeln, sie einfach laufen lassen. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass meine Pferde für mich den gleichen Stellenwert haben, wie Kinder für andere - und ja ich weiß, es sind Pferde und keine Kinder.

    So, nun meine Frage an Euch: Wie seht ihr das?
    Mit der Bitte um möglichst viele Antworten mit den jeweiligen Begründungen.
    Vielen lieben Dank!
     
  2. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    also ich gebe auch viel homöoptiches zeugel...allerdings nur dann, wenns angebracht ist! und ich sinn drin sehe.

    bei schlimmeren sachen kommt bei uns ganz klaro erstmal der TA ! man kann auch immer unterstützend was hinzugeben, kein thema!
    bei kleineren sachen kann ich mir auch so helfen ohne TA

    was ich nicht mache ist: vorbeugend was geben! egal was!

    grüsse und viel spass hier

    die faro
     
  3. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Weniger ist mehr, das gilt auch für homöopathische Mittel.
    Wenn du der Meinung bist, dein Pferd behandeln zu müssen, dann tue es.
    Ich finde, so lange man nicht bei jedem „krummen Haar“ irgendetwas dem Pferd gibt, ist das OK.
    Zu dem Stellenwert „Pferde / Kinder“ habe ich eine Frage, hast du eigene Kinder?
     
  4. Blubbel251

    Blubbel251 Mitglied

    Also ich finde es generell nicht schlecht erstmal mit nicht so viel Chemie dem Pferd zu helfen.es kommt nur immer auf die ' Erkrankung' und Dauer an.
    Bei Lahmheit würde ich zb sofort einen Ta rufen,wohingegen bei leichtem Husten erstmal etwas'leicgteres' versuchen würde.
    Genauso wie manche 'dauerbehandlung' bei zb leichtem Asthma oä durch homöopathische mittel unterstützt werden können.
    Generell also unterstützend immer gern homöopathisch,wenn es machbar ist.
    Vg
     
     
  5. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ich bin gerade bei chronischen Geschichten dafür, homöpathische Medikamente gerade zur Unterstützung einzusetzen. Allerdings bin ich gerade bei Lungengeschichten durchaus der Ansicht, das hier auch "ein leichter Husten" durchaus schon ein Problem sein kann, welches den TA erfordert. In Deinem Fall, wenn das Grundproblem bekannt, und die Haltung optimiert ist etc. kann das vernünftig sein, hier auch homöopathisch zu unterstützen.

    Das betone ich einfach, weil ich schon viel zu häufig gesehen habe, das ein Pferd halt nur ganz wenig hustet, und deswegen einfach "erst mal nur so" Globuli einwirft, bin ich sehr kritisch. Leider ist es vielfach so, das das erst die Probleme chronisch werden läßt, daher bin ich da etwas deutlicher. Hier ist für mich , ähnlich wie bei einer Lahmheit, einfach der TA die erste Adresse.
     
  6. Blubbel251

    Blubbel251 Mitglied

    Ok-vielleicht habe ich mich mit dem Begriff Husten etwas zu grob ausgedrückt.wenn es öfter hustet muss der ta ran-keine frage.mit ein bisschen Husten meinte ich ein gelegentliches ganz leichte Husten,bei Belastung.nicht wenn das Pferd hustend in der Box steht.in den Anfängen kann man meiner Meinung nach noch gut mit Homöopathie gegen einen 'Ausbruch' angehen.dieses ist aber nur möglich,wenn man das Pferd länger als 3 Std am Tag unter Beobachtung hat..hoffe es ist etwas verständlicher?
    Vg
     
  7. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Hm, ich habe das etwas anders gemeint. Ein Pferd was nur bei Belastung hustet, hat schon ein Problem. Da Du bei Deinem Pferd das Problem gut kennst, mag es ok sein, das Du es dann "selber" behandelst.

    Ich kenne aber auch Pferde, die Probleme haben, und gar nicht Husten. Daher wäre ich da (generell, nicht explizit in Deinem Fall) trotzdem sehr vorsichtig. Hier lesen ja noch andere User, die sich ggf. den einen oder anderen Tipp holen, und daher mag ich nicht uneingeschränkt sagen, das das so prima ist, selbst wenn es bei Euch so gut funktioniert.
     
  8. Blubbel251

    Blubbel251 Mitglied

    Ok da hast du dann wohl recht.
    Wenn man sich unsicher ist lieber einmal zu oft den ta rufen.und manche haben sich ja auch mit Homöopathie beschäftigt und können einem falls möglich da Tipps und Ratschläge geben.
    Ich habe hier zb zwei Ta die sich auf sowas spezialisiert haben..die wissen dann auch genau ab wann man nur noch mit Schulmedizin weiter kommt..
     
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Homöopathie beim Pferd funktioniert.
    Das ist mit Placeboeffekt auch nicht zu erklären. Schließlich weiß das Pferd ja nicht, das da ein Medikament verabreicht wird.
    Wenn Du gute Erfahrungen mit der Homöopathie gesammelt hast, dann lasse dich nicht verunsichern. Mach' das, was du für richtig hältst!
    Außerdem gibt es die Tierärzte, die homöopathische Medikamente gezielt einsetzen.
    So gehören Traumeel aber auch Husteel, Tartephedreel, Drosera Homacord, Graphites und andere homöopathische Mittel bereits seit Jahrzehnten zu den festen Bestandteilen meiner Stallapotheke.
    Ich bin aber durchaus bereit, bei Bedarf die chemische Keule auszupacken.
    Homöopathie vermag eine Menge zu leisten.
    Aber nicht alles!
    Dementsprechend habe ich nach meinem Umzug in einen anderen Landkreis die Wahl nach meinem Haustierarzt abhängig gemacht.
    Mein jetziger Tierarzt ist durchaus bereit, beide Wege zu erwägen.
    Differenziert je nach Sachlage.
    Mal konventionell.
    Mal alternativ.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Aug. 2013
  10. Sonnenschein123

    Sonnenschein123 Inserent

    Ich hab es glaub ich an der falschen Stelle geschrieben, also hier noch mal an Kigali, Sonja. - ich hoffe, es kommt jetzt direkt zu Dir als Antwort:
    Hallo Sonja,
    nein, ich habe keine Kinder. Deswegen möchte ich ja auch betonen, dass es keine Kinder für mich sind - sie haben für mich aber den gleichen Stellenwert, den Mütter für ihre Kinder haben.
    Auf gut Deutsch: sie sind mein ein und alles :) und ich würde alles für sie tun, halt wie Mütter für ihre Kinder auch
     
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