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Hufe wachsen zu langsam und sind zu weich !

Diskutiere Hufe wachsen zu langsam und sind zu weich ! im Äußere Erkrankungen Forum; Hallo zusammen, ich bin neu hier und benötige einmal eure Hilfe. Ich reite seit 6 Jahren eine 13 jährige Rheinländerstute. Mein Problem...

  1. Ghuappa

    Ghuappa Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und benötige einmal eure Hilfe.
    Ich reite seit 6 Jahren eine 13 jährige Rheinländerstute.

    Mein Problem ist leider nicht neu, aber ich habe nun endlich die Nase voll und würde gerne etwas ändern.

    Bei meiner Stute wachsen die Hufe sehr sehr langsam nach, außerdem sind sie zu weich und brechen trotz Eisen (auf allen vieren) immer wieder aus, besonders hinten, so das die Eisen nicht mehr halten und sie ca. alle 6 Wochen neu beschlagen werden muss. Das gestaltet sich allerdings relativ schwierig da kaum platz nachgewachsen ist für die neuen Nägel.

    Wir haben vor einiger Zeit mal versucht sie barfuß laufen zu lassen .. Leider ohne Erfolg.

    Sobald ich mein Stütchen auf die Wiese stelle wird alles nur noch schlimmer, dabei würde ich meiner verrückten gerne regelmäßig einen Tapetenwechsel gönnen.

    Ich habe mich mit unserem Tierarzt unterhalten, weil ich schon einmal überlegt hatte Biotin zu füttern, er meinte aber das Biotin viel zu lange bräuchte um im Huf anzukommen.

    Jetzt habe ich im Internet recherchiert & bin auf Lorbeeröl gestoßen .. allerdings immer wieder im zusammenhang mit trockenen und rissigen Hufen, dass ist bei mir aber nun mal ja leider gaaaar nicht der Fall.

    Außerdem bin ich im Internet immer wieder auf Keralit gestoßen, hat dazu jemand vielleicht Erfahrungen ? Wie schnell verbessert sich da etwas ?

    Hufteer vor der Weide unten drunter, damit die Feuchtigkeit nicht so einziehen kann ?

    Alles in allem hat mein Stütchen ansonsten schöne Füße, keine faulen Stellen und auch sonst nichts ..

    Ich miste regelmäßig die Box komplett aus, damit sie auch nicht so im "nassen" steht .. Leider hilft das auch nicht wirklich für das Wachstum ..

    Ich bin mittlerweile ziemlich verunsichert nach meiner Internet suche, da mir jeder zu etwas andem rät, ich hoffe sehr hier kann mir jemand helfen ! :beguiled:

    Vielen Dank vorab !

    PS: Ich wusste nicht genau in welches Forum das jetzt passt, da ich nichts ähnliches gefunden habe oder aber zu dusselig für die Such-Funktion bin. ;)

    Liebste Grüße aus der Eifel !
     
  2. Jonny2000

    Jonny2000 Inserent

    Hallo :)
    Also ich hab mit meinem Pferd da keine Probleme und kenn ich mich deshalb da auch nicht so aus aber ich habeauch schon von Biotin gehört...

    Lg
     
  3. Binapa

    Binapa Inserent

    Hast Du es evtl mal mit Klebe-Eisen versucht?
    Also Kleber ist glaub ich eigentl falsch- sie werden mit so ner Art Fön irgendwie in Form
    "modelliert". Genau weiß ich es auch nicht.
    Aber meine Schwester benutzt sie.
    Sie hat auch das Problem das ihr immer so viel ausbricht das der Schmied keine Nagel
    Fläche mehr hat.
    Und dann bekommt er immer 2 Beschlagsperioden lang die Kunststoff Eisen drauf bis alles wieder
    nachgewchsen ist. (Ohne Nageln)
    Sind zwar Grotten häßlich aber wenn's hilft sieht man ja gern darüber weg.
     

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  4. Marmel

    Marmel Inserent

    Die Stute einer Freundin hatte das gleiche Problem. Da kam der Schmied zeitweilig alle 3 Wochen.
    Wir haben zeitgleich vor einem Dreiviertel Jahr auf barhuf umgestellt. Anfangs sah es katastrophal aus. Inzwischen sind die Hufe tipptopp. Allerdings auch mit Barhufbearbeiter und nicht mit Schmied umgestellt und in sehr kurzen Intervallen und auch mal mit weg gucken. So würde ich persönlich es auch machen, aber man braucht Geduld...

    Binapa, was man so erkennen kann, scheint die Hufstellung nicht optimal zu sein... Was sich natürlich negativ auf die Hornqualität auswirkt...
     
     
  5. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich habe mit Keralit Huffestiger sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Mein Hafi hatte katastrophale Hufe. Ohne Eisen konnte er nicht laufen, leider auch nicht auf der Weide, sonst hätte er Hufschuhe bekommen.
    Eisen hielten aber immer nur wenige Wochen :( Das Horn wuchs nur minimal nach :(
    Ich habe alles Mögliche und unmögliche versucht.
    Habe 1,5 Jahre (so lange dauert es ungefähr bis der Huf einmal durchgewachsen ist.) Kieselerde und Bierhefe gefüttert und 3 x wöchentlich die Hufe mit Keralit Huffestiger eingepinselt. Nach einem Jahr hatte Dusty deutlich bessere Hufe, Bierhefe u. Kieselerde hat er nur noch alle paar Monate als Kur bekommen und Keralit wurde auch nur noch sporadisch eingesetzt.

    Kuck mal hier! http://www.keralit.de/downloads/keralithuffestiger.pdf.pdf
     
  6. Binapa

    Binapa Inserent

    @ Marmel:
    die Hufprobleme sind bekannt.
    Hauptproblem ist wohl das seine Hufen wie "Hohl" klingen wenn man drauf klopft. Und deswegen bricht auch alles aus.
    Stellungsfehler hat er keinen- ist nur ne ungünstige Aufnahme.
    Hab meine Schwester nur vorhin per SMS gebeten mal schnell ein Foto zu machen.
    Laut TA/Schmied muss er auch mal Rehe gehabt haben wegen dentypischen "Streifen/Rillen" (Aus Schlechter Haltung aus Polen, deswegen ist seine Vorgeschichte nicht bekannt)
     
  7. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Eigentlich dauert es nur ein Jahr, bis die sogenannte Dorsalfläche des Hufes einmal runtergewachsen ist, wobei so etwas immer nur Richtwerte sind. Eineinhalb Jahre sind aber schon recht lange.

    Ich bin letztes Jahr länger mit meinem Schmied rumgefahren, und habe immer wieder solche Probleme gesehen. Letzten Endes muß ein Pferd mit so schlechten Hufen sich möglichst viel bewegen. Das Eisen schränkt vor allem im vorderen Bereich den Mechanismus der Hornkapsel ein, und um trotzdem eine gute Durchblutung (=gute Versorgung des Hufes) zu erreichen, muß das Pferd sich bewegen.

    Sprich, wenn das Pferd (es klingt für mich so) überwiegend in der Box steht, dann kann die noch so trocken sein, die Hornqualität wird sich nicht verbessern.

    Lorbeeröl ist für die Wachstumsförderung eine feine Sache, man muß damit aber schon vorsichtig sein. Gezielt auf den Kronrand einmassiert erhöht es die Durchblutung. Allerdings ist das auch schnell optisch erkennbar, es kann durchaus dazu kommen, das der Kronrand anschwillt.

    Ansonsten kann man natürlich zum Weidegang die Hufe fetten (Teer würde ich definitiv nicht wählen), ich würde es aber lassen. Ein gesunder Huf braucht verschiedene Reize, und beim beschlagenen Huf fallen davon eh schon viele weg...

    Keralit (das dann wieder nur auf Tragrand etc, nicht den ganzen Huf) ist eine feine Sache, sollte aber idealerweise auf komplett trockene Hufe gepinselt werden (dann kann es besser einziehen und somit auch besser wirken). Ich habe bei der Umstellung meines Pferdes auf barhuf viel mit Keralit gearbeitet.


    via Tapatalk
     
  8. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo,

    such Dir einen sehr guten Barhufpfleger, zum Beispiel DIfHO, und investiere ein Jahr (ja, ein Jahr!).

    Danach dürfte das Pferd auch barhuf voll reitbar sein.

    Aber "wir haben das mal versucht" geht halt nicht bei solch sschlechten Voraussetzungen - das braucht eben Zeit und die Gegebenheit, daß der Reiter auch verzichten kann.

    Unter diesen Voraussetzungen kann man FAST jedes Pferd auf barhuf umstellen.


    LG, Charly
     
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Vor allem würde das der Qualität des Hufhorns sehr zuträglich sein, wenn die Eisen abkämen ....


    via Tapatalk
     
  10. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    ich geb charly recht, such dir einen guten barhufpfleger. aus welcher gegend kommst du den?
    das horn kann nicht wirklich nachwachsen, weil der natürliche mechanismus durch die eisen nicht wirken kann.
    für gesunde hufe ist auche in harter boden wichtig und nicht nur weicher.
    hab ihr schon mal hufschuhe probiert?

    leider braucht man für die hufprobleme einen sehr langen atem und viel geduld und muss auch damit rechnenen während der umstellungsphase öfters mal nicht reiten zu können.
     
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