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Hufeisen bei Bockhuf?

Diskutiere Hufeisen bei Bockhuf? im Sonstiges Forum; Hallo, ich habe leider keine Ahnung wo ich dieses Thema erstellen sollte, deswegen habe ich es mal hier her gestellt ;) Also, mein Pony hat...

  1. MaikeM.

    MaikeM. Sieger des Fotowettbewerbs "Mai 08"

    Hallo,
    ich habe leider keine Ahnung wo ich dieses Thema erstellen sollte, deswegen habe ich es mal hier her gestellt ;)

    Also, mein Pony hat einen Bockhuf. Damit kommt er aber super zurecht und es gab bis auf einmal keine Probleme.
    Jetzt reite ich öfters (fast immer :spinny:) mit ihm aus. Er läuft ja barhuf und unsere Wege sind leider total steinig.
    Dadurch passiert es immer wieder das kleine Stücke vom Huf ausbrechen oder so. Das ist ja weiter nicht schlimm (noch nicht), aber auf lange Zeit hin finde ich, ist das keine Lösung.

    Jetzt wollte ich mal fragen ob jemand auch ein Pferd mit Bockhuf kennt welches Hufeisen hat? Oder wären vielleicht Hufschuhe eine Lösung?
    Meine Mutter kennt sich zwar mit Pferden super aus, aber ein Pferd mit Bockhuf hatte sie noch nicht.

    Mal ein Bild:
    Leider sieht man da nicht den Vergleich zum anderen Huf, habe aber gerade kein besseres Foto
    [​IMG]


    Wäre echt toll wenn da jemand Erfahrungen hätte =)

    Liebe Grüße, Maike
     
  2. Was sagt denn der Schmied dazu ? Normalerweise würde ich behaupten, dass ein guter Schmied einen Bockhuf auf lange Sicht korrigieren kann. ME geht das barhuf besser, als wenn Eisen drauf sind. Aber wenn an dem Huf nichts korrigiert wird, ist vielleicht ein Eisen, das die Fehlstellung ausgleicht besser, als wenn das Pferd mit zwei ungleichen Hufen rumrennt.
    Wie gesagt, ich persönlich würde das mit dem Schmied abklären, der evtl auch beurteilen kann, ob der Abrieb zu stark ist oder noch im Rahmen.
     
  3. Dakota

    Dakota Inserent

    warum sollte man den einen bockhuf nicht beschlagen? wenn die wege steinig sind und du viel ausreitest, würde ich dir sogar raten ihn zu beschlagen...
    wie alt ist denn dein pferd? Ab einem gewissen alter würde ich ihn aus der stellung auch nicht mehr herauskorrigieren. das kamm man in jungen jahren machen aber nicht mehr in älteren.
     
  4. MaikeM.

    MaikeM. Sieger des Fotowettbewerbs "Mai 08"

    Hallo,
    danke für die Antworten,
    ja da habe ich wohl mal wieder einen Teil meines Hirns nicht so richtig eingeschaltet, den Schmied fragen, natürlich! Sorry, da mir die Idee erst heute morgen gekommen ist, hab ich da noch gar nicht dran gedacht ^^

    Leider ist Lucky schon 14 Jahre alt und da wir die ersten Jahre (also seit er neun ist) nicht soo einen guten Schmied hatten, wurde die Fehlstellung leider nicht korrigiert. Wäre das denn mit 14 Jahren noch möglich?

    Wegen dem Beschlagen:
    Wir hatten Sorge weil er ja sozusagen auf einem Stöckelschuh und einem Turnschuh läuft, dass die Hufeisen dann irgendwie den Sehnen "schaden" können, im Sinne von der plötzlichen Umstellung oder so.
    Da er ja schon sein Leben lang mit Bockhuf rumläuft, haben sich die Gelenke einfach auf die Ungleichheit eingestellt, deswegen weiß ich nicht ob das so zu korrigieren ist? Z.B. mit einem "dickeren" Hufeisen beim Normalen Huf und einem dünnerem (bzw normalen) bei dem Bockhuf.

    Auf jeden Fall werde ich mal unseren Schmied drauf ansprechen (der kommt zum Glück morgen :D) und mal sehen was der dazu sagt!

    Danke nochmal
    lg Maike
     
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Also was genau für Eisen drauf müssen, weiß sicher der Schmied.

    Aber mit Korrektur in dem Alter wär ich echt vorsichtig. Ich denke, da ist es sinnvoll, einfach nur dafür zu sorgen, dass die Fehlstellung nicht weiter fortschreitet und schlimmer wird.
    Wie du ja selbst auch sagst, hat sich die ganze "Konstruktion", also Bewegungsablauf, Sehnen, Bänder, Muskeln über die Jahre hinweg so aufeinander abgestimmt, dass dein Pferd ja anscheinend relativ gut damit klar kommt.
    Ich denke halt, dass man beim Reiten die Belastung bißchen anpassen muss und entsprechend aufmerksam bei Lahmheiten ist, aber umstellen würd ich bei einem Pferd in dem Alter nichts mehr großartig. Zumindest nicht, wenn einen die Umstände (also Lahmheiten oder ähnliches) nicht wirklich dazu zwingen.
     
  6. MaikeM.

    MaikeM. Sieger des Fotowettbewerbs "Mai 08"

    Hallo,

    Lahmheiten etc hat er (zum Glück) deswegen gar keine, ich denke auch nicht, dass das alles noch irgendwie wieder rückgängig zu machen ist, aber er hat wirklich keine Probleme damit , läuft schon immer normal damit (wäre da nicht sein Rücken, aber das ist eine andere Geschichte :rolleyes2:)

    Vielen Dank trotzdem an alle ;)

    lg Maike
     
  7. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.


    Hallo Maike,

    soll ich mal ne große Klappe riskieren? :wink:
    Ganz ehrlich - ich glaube nicht, daß der Rücken eine andere Geschichte ist!

    Wie ginge es denn Deinem Kreuz, wenn Du mit verschobener Hüfte/"kürzerem Bein" herumliefest?

    Es muß ja kein Umstellen "auf Biegen und Brechen" und "um jeden Preis" sein, es kann auch sein, daß (vorübergehend?) Eisen notwendig sind (auch, wenn ich das aus Prinzip ja für die schlechtere Lösung halte :1: ) - aber es ist IMMER einen Versuch wert!!!
    Und ein Huf wächst ein Leben lang - nicht nur bei jungen Pferden...
    Stellt man mit Bedacht und Zeit (!) um (2 Jahre muß man schon rechnen!), kann sich auch das "weiche Gewebe" und der Bewegungsapparat noch anpassen. Daß es nicht so leicht und vielleicht auch nicht so vollständig klappt, wie bei einem Jungpferd, will ich gar nicht verleugnen.
    Aber den Huf in diesem Zustand zu belassen, bedeutet auch, zu riskieren, daß Dein Pferd in 2-5 Jahren "platt" ist - und zwar in den Gelenken, im Rücken und "auf den Beinen"!

    Frag doch einmal - vielleicht auch per PN - spunk, Thomas, Lind und Slyva hier im Forum; das sind die "Hufspezialisten", die mir einfallen!
    Sie sind alle mehr oder weniger "extreme" Verfechter des BARhufes - aber sie haben einfach WIRKLICH Ahnung und kennen sich mit der Materie aus, und auch Adressen, an die man sich wenden kann!

    Gruß, Charly
     
  8. Kann mich da Charly nur anschließen. Ich wollts jetzt gar nicht schreiben, aber Rückenprobleme kommen ja nicht von ungefähr. Mein Bandscheibenvorfall folgte auch auf einen jahrelangen Beckenschiefstand, was wiederum zu einer Beinlängendifferenz führte. Also in so fern hängt meist schon alles irgendwie zusammen. Ob man da noch was dran machen kann (und wenn, dann nur ganz langsam - auch da gehe ich mit Charly konform) kann Dir bestimmt nur ein guter Schmied sagen.
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    bin ja froh, dass das mit dem Rücken hier auch noch einige anders sehen!
    Ich glaub auch, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass das eben genau ein und die gleiche Geschichte ist.
    Denn wenn die Basis, sprich die Hufstellung, nicht stimmt, ist die Wahrscheinlichkeit schon sehr hoch, dass man das zunehmend auch weiter oben, also im Rücken, wieder findet. Denn irgendwo muss sich das ganze "System" ja auch ausgleichen. Da ist`s ja nicht selten, dass Probleme an einer ganz anderen Stelle "sichtbar" werden, als die eigentliche Ursache lokalisiert ist.
    Genau das macht ja auch viele Behandlungen so schwierig bzw. so wenig erfolgreich.
    Wobei Ferndiagnosen immer schwierig sind.
     
  10. MaikeM.

    MaikeM. Sieger des Fotowettbewerbs "Mai 08"

    Hallo Leute!
    Nochmals vielen dank für die Antworten!

    Leider hab ich einiges vergessen zu sagen, was mein Pony betrifft.
    Also auf jeden Fall kann es sein (wurde von euch super erklärt!), dass die Rückenprobleme von der Fehlstellung kommt, aber kurze Erklärung:
    Wir haben ihn vor fünf Jahren gekauft, und vorher wurde er von einer 100kg Frau geritten. Und das schon sein Leben lang, also ein 1,45 m Pony von jemand schweres und das alleine von ihr, hinterlässt natürlich seine Spuren.
    Die Dornfortsätze sind betroffen. Jetzt weiß ich natürlich nicht ob das trotzdem auf mit den Hufen zusammenhängen kann? Weil es ja eben "nur" die Dornfortsätze sind...

    Ich habe nochmal mit meiner Mutter über Hufeisen gesprochen und da hatte sie mir gesagt, dass sie schon mit dem Schmied darüber gesprochen hatte (schön, dass ich das auch mal erfahren habe :mad:). Naja und dann erklärte sie mir folgendes:
    Der Bockhuf wächst ja in die Höhe und der normale Huf in die Länge. Wenn wir jetzt Hufeisen drunter hätten, könnte sich das nicht mehr richtig ausgleichen, sprich der Bockhuf würde immer weiter in die Höhe wachsen, und dann würde es zu richtigen (extremeren) Fehlstellungen kommen.
    Ganz 100%ig habe ich das leider nicht verstanden, aber da kann ich auf meine Mutter (+Schmied) vertrauen, beide haben jahrzehntelange Erfahrung :yes:

    So, hoffe das erklärt ein wenig ^^ Falls es aber noch Anregungen/Tips/Ratschläge/Fragen oder oder geben sollte, dann könnt ihr euch gerne melden! =)

    Liebe Grüße,
    Maike
     
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