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Hufgelenkentzündung - wer hat Erfahrung?

Diskutiere Hufgelenkentzündung - wer hat Erfahrung? im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hallo, die 8 j. Stute einer Freundin hat eine Hufgelenkentzündung. Ging seit April öfters lahm. Wurde dann in der Klinik untersucht mit diesem...

  1. Regina

    Regina Mitglied

    Hallo,

    die 8 j. Stute einer Freundin hat eine Hufgelenkentzündung. Ging seit April öfters lahm. Wurde dann in der Klinik untersucht mit diesem Ergebnis. Seitdem 3 Wochen Boxenruhe und Behandlung. Nun auf Weide.

    Hat jemand so etwas schon gehabt? Wie ist die Prognose, was kann man unterstützend tun? Woher kommt das überhaupt (Überlastung, Vererbung, falsche Aufzucht und weiß der Kuckuck - ist schon klar)?

    Manchmal bin ich nur erschrocken, was so junge Pferde schon für Probleme haben.
     
  2. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Hatte ( bzw. hat ) meine Stute auch. Kommt durch die Fehlstellung ihres Hufes (Bockhuf )

    Hat das Pferd Eisen drauf ?

    Wir mussten absolut keine Boxenruhe einhalten. Ich habe die Eisen abnehmen lassen und den Huf "weiten" lassen. Also so bearbeiten lassen, dass dieser Zwanghuf entspannt wird. Und die Durchblutung wieder einwandfrei funktioniert. Und seitdem hat meine Stute keine Probleme mehr damit. Natürlich hat sie auch weiterhin die dadurch verursachte Verknöcherung, aber sie läuft seit Jahren lahmfrei und schmerzfrei.

    Liebe Grüsse, Verena
     
  3. sly

    sly Inserent

    Meine hatte es direkt nach einer Kolik. Vermutung des TA`s dass sie sich beim Wälzen evtl angeschlagen hat. Sie hat sooo minimal getickert,daß ich es gar nicht gesehen habe. Mir viel nur zwei Tage beim Reiten auf,daß sie ziemlich unwillig ist und schwitz(was sie sonst nie tut) Ab in die Klinik und dort wurde dann Hufgelenksentzündung diagnostiziert. Das war vor ca drei Monaten. sie hat ungefähr 4 Wochen gedauert. Sie durfte auf die Weide-ich jedoch war super vorsichtig und habe sie lieber täglich geführt und ihr Boxenhaft verordnet. Bis jetzt scheint alles ok. Sie hat seitdem Eieisen vorne drauf. Empfehlung des TA
     
  4. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Eisenbeschlag unterdrückt das Symtom, behebt aber nicht !!! die Ursache.

    Also mit einem Beschlag ist das Problem noch lange nicht gelöst. Und wenn dan nmal die Eisen abgenommen werden, sind die Schmerzen doppelt da.

    Auch wenn der TA das sagt. Die sind keine Götter in weiß :err:

    Ich persönlich würde es mit Huforthopädie versuchen.

    @Regina: Hat Dein Pferd einen Bockhuf ?

    Liebe Grüsse, VErena
     
     
  5. sly

    sly Inserent

    Die Eisen kamen nach ca sechs Wochen drauf. Da war sie bereits Beschwerdefrei. Ta meint zur Unterstützung. Eieisen geben ihr mehr Stabilität. Hufe sind übrigens voll ok. Wieso Hufortopädie?
     
  6. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Eisen geben stabilität ? Beim Laufen ??? Egal, Ansichtssache. Will ja nicht missionieren :1:

    Huforthopädie meiner Meinung nach deshalb, weil die Huforthopäden anhand des Gesamtbildes der Anatomie und der speziellen Gegebenheiten beim Pferd, den Huf individuell bearbeiten. Und das hat meiner Meinung nach das Gros der anderen Hufbearbeiter nicht drauf. Die arbeiten zumeist nach "Schema F" und sehen zu , dass der Huf einen bstimmten Winkel hat und gehen nicht ins Detail.

    Wohl gemerkt, sind das meine Erfahrungen und wie gesagt läuft meine Stute seitdem beschwerdefrei und das auch ohne Eisen. Und mir hat der TA damals auch zu Spezialbeschlag mit Kunststoff geraten... Hatte ich ausprobiert und ging voll daneben.

    Aber da macht ja jeder andere Erfahrungen und das ist auch gut so:1: Und es ist doch schön, dass es Deinem Pferd , so wie Du es machst auch gut geht :yes:

    Wo ist eigentlich die Threaderstellerin abgeblieben ?? :err::smile:
     
  7. sly

    sly Inserent

    @thyra:
    Hat ja nichts mit missionieren zu tun. Bin wirklich sehr interessiert. Also mein Schmied macht ortophädische Beschläge. Ich glaube sowas können ja auch nicht so viele?! Deshalb habe ich ihn extra behalten obwohl ich eigentlich zu nem Freund wechseln wollte. So ganz toll ist das ja alles nun auch nicht bei uns. Ersten wollte ich nie Eisen für mein Pferd und die Hufgelenksentzündung ist zwar nicht mehr aufgetreten,jedoch hat sie seitdem sie Eisen hat schon arge Probleme. Es lief den ersten Monat gut,dann plötzlich ne Hufprellung am rechten Huf. :-( Eisen ab,stehen lassen danach Ledesohle zwischen Eisen und Huf. Drei Tage geritten-das gleiche nun am anderen Huf! Vermutung des TA´S ist dass sie Druck durchs Eisen bekäme und deshalb die "Prellung" (Schmerzen im Huf) Jetzt steht sie schon ieder und danach soll dann unter beide Eisen die Ledersohle. Ich muß dazu sagen,daß mein Pferd echt winzige Hufe hat. Vielleicht hat es damit zu tun? Ich für mich hab mir schon überlegt,daß ich es jetzt noch eine Beschlagsperiode mit den Ledersohlen prpbiere und dann die Eisen drunterweg reisse,falls nochmals Probleme entstehen. Glaube nämlich ehrlich gesagt nicht,daß die Gelenksentzündung nochmal auftritt.
    Schreib mir ruhig noch mehr zum Thema
     
  8. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    DAs Problem ist , dass ich mich zwar sehr mit dem Thema beschäftige und ich auch ständig mit meiner Huforthopädin darüber diskutiere und mir das ganze auch extrem einleuchtet, aber ich bin mal KEIN FACHMANN.

    Mir wurde mal as Buch von Jochen Biernath empfohlen, darin wird wunderbar beschrieben, warum und wieso barhuf. Es ist auch sehr theoretisch und teilweise extrem schwer zu lesen und verstehen, weil man selber ja nicht in der Praxis an den Hufen "rumschneidet" und einfach so ohne ANleitung ausprobiert, aber mir hat es geholfen, den ganzen Prozess und den Aufbau zu verstehen. Allerdings ohen jetzt auf einzlene Probleme eingehen und / oder diese beurteilen zu können.

    Aber ich habe 4 Pferde, vom Endmaßpony mit Fuzzi-Araberhüfchen, wo das Hufhorm extrem schlecht nachwächst, über meinen Westfalenwallach, dessen Hufe extremst ausgebrochen sind anfangs, dann noch unser Kaltibaby mit den Schaufelhufen , bis hin zu meiner Stute mit Arthrose und Hufbeinverknöcherung und Hufgelenksentzündung.... und alle !!! haben keine Probleme mehr und lassen sich uneingeschränkt auf den verschiedensten Böden reiten.

    Aber sicherlich gibt es in der Branche ( und der Begriff "Huforthopädie" ist nicht geschützt ) schwarze Schafe, die es einfach nicht können.

    Fachlich helfen kann ich Dir definitiv nicht, aber ich persönlich tendiere ja immer dazu, alles mal auszuprbieren, aber dem Probieren auch Monate Zeit zu geben ( gerade Hufe brauchen lange, sehr lange, bis sie sich durchs Nachwachsen regeneriert haben ) und einfach mal abzuwarten.

    Also, in dem Sinne, Liebe Grüsse, Verena

    Grobe Infos gibt s auch unter DIfHO®- Deutsches Institut für Huforthopädie nach Jochen Biernat
     
  9. Regina

    Regina Mitglied

    Hi Thyra,

    bin noch da :spinny:
    War nur arbeiten bzw. hatte Deine erste Antwort gesehen, und immer, wenn ich zu dem Thread geschaut habe, sah ich "Antwort von Thyra" - und irgendwie habe ich gar nicht gemerkt, dass inzwischen neue Beiträge gepostet worden waren :nah:

    Ein Bockhuf ist eine Fehlstellung der Gelenke - da kann man nur beim jungen Fohlen korrigieren. Später muß man damit leben. Möglicherweise gibt es Beschläge, die das Problem auffangen bzw. leicht lindern können, das weiß ich aber nicht.

    Durch ständige oder zu enge Eisenbeschläge kann der Huf in seiner Weitung (Hufmechanismus) eingeschränkt werden - da hilft dann Eisen abnehmen, damit der Huf sich wieder weiten kann, Hufmechanismus ungestört ist, was auch normale (in dem Falle bessere) Durchblutung zur Folge hat.

    Und nein, das Pferd meiner Freundin hat keinen Bockhuf, wohl aber Eisen. Keine Ahnung, wieso die Eisen die Symptome (den Schmerz) unterdrücken sollten.

    @ sly - inwiefern sollten Eisen Stabilität geben - verstehe ich nun gar nicht...

    Und des weiteren:
    eigentlich sollte jeder Eisenschmied orthopädische Beschläge kennen und machen. Der bekannteste ist sicher der Rehebeschlag, der die Vorderseiten der Hufe entlasten soll. Aber auch alle anderen Gegebenheiten müssen beachtet werden (Tendenz zum Streifen - was mit Eisen schon Verletzungen hervorruft, in die Vordereisen greifen, hufenge und hufweite Stellungen und andere Bein- und Hufstellungen). Eigentlich sollte eine umfassende Ausbildung und Erfahrung vorhandensein, nicht einfach Eisen drauf nageln - hurrah, ich bin ein Hufschmied.

    Ein guter Schmied guckt sich das Pferd im Stand an (ebener Boden - auf der Wiese kann ich es nicht erkennen) und läßt es sich vorführen im Schritt und Trab (wobei es sicherlich Fachmänner gibt, die anhand der Hufabnutzung erkennen können, wie das Pferd läuft - aber die Abnutzung sieht man nur am unbeschlagenen Huf, würde ich meinen - also ein beschlagenes Pferd müßte schon vorgeführt werden, oder? Bzw. vorgeführt nachdem die Eisen runter und der Huf gekürzt wurde, oder?)
     
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