1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Hufgelenksschale-Erfahrungen

Diskutiere Hufgelenksschale-Erfahrungen im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hallo, bei meinem 9 jährigem, mit beidseitigen Rollenbefund wurde gestern leider Schale im Huf wie im Krongelenk rechts vorne im Anfangsstadium...

  1. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Hallo, bei meinem 9 jährigem, mit beidseitigen Rollenbefund wurde gestern leider Schale im Huf wie im Krongelenk rechts vorne im Anfangsstadium diagnostiziert. Trotz des Rollenbefundes wird er ganz normal dressurlich auf A-L gearbeitet. Die klinische Auffälligkeit war vor 3 Jahren...seidher gibt's Jährlich Tildren, angeschliffene Eisen mit besseren Abrollpunkt und verbreiterten Schenkeln. Das funktioniert nunja soweit . Man sieht ihm seinen Rollenbefund nicht an. Doch nun das. Es gab nun direkt IRAP ins Gelenk, ebenso Osphos. 2 Wochen nun täglich Schritt soviel ich und er mag. Ab der 3. Woche insgesamt 15 min Traben, aber nur ganze Bahn oder im Gelände. keine Dressurarbeit.Danach Kontrolle. Erst dann kann der TA eine Prognose abgeben. Grand Prix seie nicht mehr drin, sagte er direkt. Prognose im Moment gut bis vorsichtig. Mein Pferd zeigte im Sand an der Longe noch keine Lahmheit, lediglich ein klammes Gangbild und beim Reiten wollte er nicht mehr so. Fühlte sich aber keineswegs eirig oder lahm an, lief taktrein. Zwei Tage vor Klinikbesuch noch auf dem Turnier ne Schleife mitgenommen...nur damit ihr euch ein Bild von seinem Zustand machen könnt ;-) Auf dem Asphaltzirkel hingegen sah man deutlich eine Lahmheit auf der linken Hand.Der TA bezeichnete sie aber als gering. Es sind Exostosen im Huf-wie auch im Krongelenk. Er hofft, wenn das IRAP anschlägt, dass er noch normal auf meinem derzeiten Niveau über einige Jahre geritten werden könnte. (natürlich Bedarf es dann jährlicher , prophilaktischer Therapien-die wir aber auch eh schon wegen der Rolle machen) Aber wie gesagt, Genaueres erst in drei Wochen. Wie sind eure Erfahrungen? Kann man Pferde mit leichten Schalenbefunden wirklich noch dressurlich arbeiten, vorrausgesetzt man schafft es durch angemessene Therapien ihn genau auf diesem Stand zu halten ...so dass die Extostosen nicht weiter wuchern? Oder ist es eher so, dass wenn ich reiterlich weitermache...es garantiert nicht zu stoppen sein wird? Mit der Rolle beispielsweise verhält es sich ja auch ähnlich. Ist nur aufhaltbar, aber nicht heilbar. Die ist seid 3 Jahren trotz normaler reiterliche Belastung, nun mit unserem Managment gleich geblieben. Kann es tatsächlich bei Schale auch so sein?
    Bin gespannt, auf eure Erfahrungen. Bitte schreibt aber dazu wo die Schale sitzt...ob im Gelenk oder nur Gelenksnah und auch die Intensität des Befundes.
    Ich bin gespannt.
     
Thema: Hufgelenksschale-Erfahrungen