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Hufrehe

Diskutiere Hufrehe im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Das war im Raum Pforzheim (glaub er wohnte südlich im Nordschwarzwald), aber der ist dann weggezogen vor wenigen Jahren, wohin weiß ich nicht. Ich...

  1. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken


    Ich weiß wer das ist :wink:

    Von ihm habe ich einige Kunden übernommen als er weggezogen ist. Auch wenn ich teilweise anders bearbeite, fand ich das, was er gemacht hat, nicht verkehrt. Zumindest die Pferde, die ich übernommen habe, liefen alle gut...
     
  2. Lilith79

    Lilith79 Aktives Mitglied

    Ah ok, ist ja lustig. Ich hab ja auch nicht behauptet, dass er generell schlechte Arbeit geleistet hat. Aber ich denke bei meiner Stute hat er die Situation auch falsch eingeschätzt. Er hatte längere Zeit noch ein anderes Rehepferd bei uns am Stall, das schon immer barhuf lief. Das bekam er aber auch nicht ans Laufen, allerdings verschlechterte sich die Situation mit ihm auch nicht (für mich wäre das aber trotzdem kein akzeptabler Zustand gewesen, also das war eher so ein monatelanges "kann geradeaus auf dem Sandpaddock einigermaßen rumkrebsen").
    Mich störte da vor allem, dass das Pferd auf dem durchaus großen Paddock nie hufschutz bekam. Klar ist das letztendlich die Entscheidung des Besitzers und ich weiß nicht wie der Bearbeiter das gesehen hat, aber ich hab halt die besten Erfahrungen mit Hufbearbeitern und Hufschmieden gemacht, die da auch mal Klartext reden. Und ich finde gar keinen Hufschutz auf nem großen Sandpaddock mit 2 Pferden (keine dick und weich eingestreute Box oder so) ist irgendwie gar keine Rehemaßnahme.

    Nachdem er weggezogen war, fanden die keinen Ersatz und danach gerieten die Hufe dann allerdings komplett aus der Form. Die bekamen dann zum Glück nochmal die Kurve durch einen Hufschmied der sehr weit weg wohnt und mit Bekleb arbeitete bei dem Pferd.
     
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  3. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Bei der Hufbearbeitung steht und fällt eh immer alles mit dem einzelnen Bearbeiter- unabhängig davon ob es ein Schmied oder ein Barhufbearbeiter ist :bahnhof:

    Gute und schlechte gibt es von jeder Fraktion. Ist ja nichts neues.
     
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  4. Brigitte100

    Brigitte100 Mitglied

    Unglaublicherweise wurde mein Haflinger vor 2 Jahren (unbeschlagen!!) wie folgt von Hufrehe geheilt:
    - im Akutstadium Hochstellen der Trachten mittels Gipsverband, Schmerzmittel und Blutverdünner -aber nicht zu lange eingeben, da sonst Schwierigkeiten mit Innereien auftreten-)
    -sobald einigermaßen schmerzfrei viel eigenständige Bewegungsmöglichkeit geben, z.B. im Offenstall oder Auslauf
    - abführende Mittel, z.B. Weizenkleietränke.
    I.d.R. sind Hufrehepferde zu fett, deshalb Heu/Strohgemisch anbieten (kein altes Heu!), anfangs nur eiweißarmes Müsli.
    Trotz aller Unkenrufe füttere ich wieder Hafer, weil der für ein stabiles Hufwachstum unerläßlich ist. Äußerst wichtig ist dabei regelmäßige Bewegung (lange Spaziergänge) 2x wöchentlich, um die Durchblutung des Hufes zu fördern. Dies ist für ein STABILES Hufwachstum wichtig (füttere auch Höveler Mineralfutter dazu). KEIN HUFBESCHLAG!! Da sich der Hufrehehuf verformen wird, eine Hufraspel besorgen und alle 2 Wochen vorne die Spitze -ziemlich viel und hoch- wegraspeln und auch die Trachten/Eckstreben flach raspeln(damit nicht durch die Hebelwirkung der Hufrehe"schnabel" entsteht mit loser Wand und hohen Trachten). Wenn das Pferd -sobald schmerzfrei- viel bewegt wird, kann man auch wieder normal füttern. Durch karges Füttern wird nur eine schlechte Hufqualität erzielt, die immer wieder das Wegbrechen loser Wandteile zur Folge hat. Das Pferd wird damit auch unglücklich. Wenn fälschlicherweise beschlagen wird, ist eine regelmäßige kurzzeitige Korrektur des unnatürlichen Hufrehewachstums mittels Raspel nicht möglich, da der Beschlag ja länger drauf bleibt (i.d.R. 6 Wochen) und der Huf durch die Nagelei geschädigt wird und außerdem der äußerst wichtige Hufmechanismus, der für Durchblutung und Wachstum des Hufes wichtig ist, behindert wird.
    Ich habe in den 90-er Jahren ein Hufrehepferd aufgrund falscher Behandlung (Futtereinschränkung, erzwungene Bewegung, Hufrehebeschlag, Bewegungsarmut) am Ende doch drangeben müssen, was mich heute noch belastet.
    Mal Literatur von Hiltrud Strasser lesen.
     
  5. Brigitte100

    Brigitte100 Mitglied

    Was glaubst Du, war bei Deinem Pferd die Ursache?
    Bei meinem brach die Hufrehe auch im Februar aus (ist oft der Monat mit Bewegungsmangel , da matschige Ausläufe, kein Koppelgang, kein Reiten), Pferd war zu fett und Fütterung zu reichhaltig.
     
  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das kann man so allgemein gar nicht sagen.
    Ein Pony bei uns im Stall wurde beschlagen. Läuft auch jetzt noch mit Eisen.
    Für DIESES Pony ist das die richtige Behandlung gewesen.

    Bei meinem Pony reichte ASS zur Blutverdünnung und Heu waschen.
    Die wurde nicht beschlagen. Für DIESES Pony war DAS eben richtig.

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  7. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ja, das wurde auch bei unserer so gemacht. Ausserdem trägt sie jetzt bei geregelter Bewegung Hufschuhe, bei freier keine.
     
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  8. aquarell

    aquarell Inserent

    Es gibt nicht DIE Rehebehandlung.
    Auch gibt es Reheschübe ohne erkennbaren Auslöser.

    Bei einem Shetty, top Figur, steht nicht auf der Weide, kann nur Gras fressen, das am Paddockrand wächst, bekommt Heu zugeteilt und kein KF, waren immer wieder Reheschübe aufgetreten. Wegen einer anderen LH war er dann in der Klinik. Dort wurden auch die Hufe geröngt. Der hatte Dank seiner Besitzer sehr gute Hufe und nur eine minimale Hufbeinrotation. Die Klinik- TÄ hätten nie vermutet, daß das Pony Hufrehe hatte, wenn die Besitzer dies nicht erwähnt hätten.
    Bei dem letzten Schub lag er viel im Paddock, konnte kaum stehen. Er bekam Schmerzmittel, Blutverdünner und ein Sedativum, dazu wurden die Hufe gekühlt und danach wurde das Pony zwangsbewegt an der Hand.
    Die Besitzer dachten schon an eine Einschläferung. Die Haltung war schon mehr als optimal, was auch von der Klinik bestätigt wurde. Die Hufe wurden von dem Besitzer weiterhin gemacht, wie die ganzen Jahre auch.

    Für das Shetty war es der letzte Reheschub. Das war 2001, noch heute lebt er völlig beschwerdefrei (*1992) und zum Glück ohne einen weiteren Schub. An seiner Haltung und seinem Futter wurde auch nichts weiter geändert.
     
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  9. Lagonda

    Lagonda Aktives Mitglied

    Ich halte von NHC auch sehr viel. Unserer NHC-Bearbeiter hat schon viele Rehepferde wieder ans Laufen gebraucht. Ich finde auch, dass er immer eher wenig am Huf macht, und dachte, das wäre ein spezielles Merkmal von NHC. Mein Pferd (keine Rehe, aber durchaus gefährdet) läuft sehr gut durch ihn. Er leiht und oder verkauft bei Bedarf auch Schuhe oder verpasst Klebebeschlag, wenn es gar nicht anders geht.
     
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  10. CSantana

    CSantana Bekanntes Mitglied

    Ich wollt es auch schreiben, es gibt nicht DIE Behandlung.
    Es gibt Pferde die kann man prima barfuss kurieren, andere nur mit Beschlag.

    Hiltrud Strasser? Echt jetzt? Die Strasser Methode, ist in vielerlei Hinsicht Tierquälerei, sorry. Ich kenn einige Pferde, die sowas von lahm geschnitten wurden, das gehört verboten.

    Es ist unverantwortlich hier im Forum zu schreiben, das man mit einem Rehepferd lange spazieren gehen soll, der Schuss kann auch nach hinten losgehen und ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Es gibt welche die können laufen, andere eben nicht weil ihnen die Flossen weh tun.
    Viele Rehehufe, verformen sich mit und ohne Eisen nach einem Schub, das ist normal, vor allem die mit Rotation, Reherille und so.....nech. Das wächst 1x runter und dann ist aber meistens auch gut.

    und auch die Trachten/Eckstreben flach raspeln

    So ein Unfug!!! Aber das ist typisch Strasser. Du hattest eher Glück das das bei deinem Pferd geholfen hat, man nimmt doch nicht die Zehe vorne weg um den Rehehuf zu entlasten und raspelt dann die Trachten flach?
    Meine Güte, ich hoffe das keiner seinem Pferd sowas antut.

    Auch den Tip mit der Fütterung, das ist individuell und kommt auf den Auslöser an. Viele Rehepferde leiden an Stoffwechselkrankheiten (leider), da ist es eher nicht so gut, wenn man die normal weiter füttert und mit Stärke und zuviel Energie vollstopft.

    Es gibt nicht die LÖSUNG. Aber Strasser schon mal gar nicht.
     
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