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Ich brauch dringend gute Ratschläge!!!

Diskutiere Ich brauch dringend gute Ratschläge!!! im Allgemein Forum; Hallo zusammen! Wir haben vor 2 1/2 Jahren ein super süßen Ponywallach gekauft. Mein Sohn nimmt seit dem mit ihm an Turnieren teil. Leider ist...

  1. Murkel

    Murkel Guest

    Hallo zusammen!

    Wir haben vor 2 1/2 Jahren ein super süßen Ponywallach gekauft. Mein Sohn nimmt seit dem mit ihm an Turnieren teil. Leider ist unser Pony kein Verlasspferd! Wenn er irgendetwas sieht was, für ihn komisch ist, geht er sofort durch! Mein Sohn hat das aber schon sehr gut in den Griff bekommen.
    Unser Problem ist das springen oder auch nur Stangenarbeit. Das Pony kann wahnsinnig hoch springen, tut das aber nicht freiwillig. Er tut bei Stangenarbeit jedesmal so als ob er noch keine Stangen gesehen hat und weigert sich erst einmal drüber zu gehen. Ich habe die zwei erst mal aus der Springstunde rausgenommen und versuche gerade erstmal nur mit Stangen zu arbeiten, was aber auch schon sehr schwierig ist. Wir machen auch viel Longenarbeit, Bodenarbeit usw. aber wir fangen jesesmal von vorne an. Das was er in der letzten Arbeit gelernt hat, hat er beim nächsten mal schon wieder vergessen.
    Alle sagen ich soll ihn verkaufen, aber damit hätte ich dem Pony nicht geholfen und wir wären doch nur den einfachen Weg gegangen.
    Habt ihr einen Rat für mich, damit die beiden noch eine Chance haben?

    Lg
    Murkel
     
  2. Punkgirl89

    Punkgirl89 Inserent

    Wenn dien Sohn erfolgreich Turniere reiten will, werdet ihr wohl nicht drumherum kommen, ein neues Pony zu kaufen...ich würde allerdings erstmal probieren, ob man dass eventuell durch guten unterricht oder beritt hinbekommen kann...

    LG Wiebke
     
  3. Biene

    Biene Guest

    Ja,der gleichen Meinung bin ich auch...lg
     
  4. dany

    dany Guest

    Gabs mal Vorfälle, ist es dem Pferd langweilig, oder hat es einfach zu viel Energie und Power?

    In jedem Fall ständig beschäftigen, dass es gar nicht erst darüber nachdenken kann, was es als nächstes machen könnte um sich selbst zu beschäftigen. Also nicht einfach nur geradeaus auf die Stangen zureiten, sondern vorher z. B. eine Volte reiten, wenn er merkt dass das Pony sich versucht zu sträuben. Natürlich nicht direkt vor den Stangen, sondern vielleicht 2 Pferdelängen davor. In der kleinen Volte kann er es einfangen, besser an die Hilfen stellen, und vor allem ablenken. Wenn er dann aus der Volte herauskommt mit Paraden und Treiben beschäftigen. Bis das Pony merkt das es gerade auf die Stangen geht, ist es schon vor der ersten. Dann nochmal evtl. antippen und innen nachgeben.

    Bei der Volte darauf achten dass das Pony nicht zu den Stangen schaut oder abgelenkt ist, sondern sich wirklich voll auf den Reiter konzentriert.

    So muss man das Pony die ganze Zeit über beschäftigen. Auch in der Dressur. Nicht einfach nur durch die Bahn wechseln, sondern einen Übergang einbauen, Schritte verlängern... Bei ganze Bahn mal Schulter herein oder Schenkelweichen.
    Die ganze Zeit über Paraden geben. Als Paraden und treiben treiben treiben. Immer schön an den äußeren Zügel treiben und gut stellen.

    Speziell wegen Springen: Vielleicht hilft es, wenn man dem Pferd Freisprünge aufbaut? Hat es Schmerzen im Rückenbereich oder an anderen Stellen? Ist es zu sehr verspannt?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Apr. 2006
     
  5. Murkel

    Murkel Guest

    Hallo zusammen,

    Natütlich bekommt mein Sohn guten Unterricht ( Einzelstunden) und selbstverständlich lasse ich auch das Pony bereiten.
    Das Problem ist nur das bei einem starken Reiter das Pony mit seinen 1,36 keine Möglichkeit hat durchzugehen.
    Der Vorschlag mit dem immer beschäftigen ist gut, aber für ein Kind von 10 Jahren nicht immer zu schaffen.
    Beim Freispringen ist es das selbe, die ersten zwei mal ist es eine Kastrastrophe, aber dann springt er, aber nur solange man nichts ändert.
    Ich glaube nicht das der kleine Kerl Schmerzen hat, ich habe ihn komplett untersuchen lassen. Einen Physio Therapheuten hatte ich auch da, der sagte das er total locker und überall weich in der Muskulatur sei. Auch die Wirbelsäule sei frei.
    Ich habe ihn mit Magnesium gefüttert und auch Bachblüten habe ich probiert. Selbst einen Urlaub bei einem "Pferdeflüsterer" haben wir hinter uns.
    Es muss doch einen Weg geben, das man bei beiden das Vertrauen zu einander aufbauen kann!
    Noch eine Anmerkung zum Schluss: Wir machen alles mit Liebe, Geduld, Konsequenz und Zeit.

    Lg

    Murkel
     
  6. dany

    dany Guest

    Ich wollte Sie jetzt nicht dumm anmachen oder in Frage stellen das sies gut mit dem Pony meinen :) .

    Wenn es so große Probleme gibt und nichts hilft, sollte man vielleicht nochmal ganz von vorne beginnen. Wie alt ist es denn?

    Ich vertrete die Meinung das es kein schlechtes Pony oder Pferd gibt. Jedes kann verlässlich und "kindertauglich" sein oder werden. Das Einzige was man nicht ändern kann sind die Vorlieben des Ponys. Alles andere kann man ändern.
     
  7. dany

    dany Guest

    Auch ein 10-jähriger kann sich durchsetzen. Ich hab aber noch ein paar Fragen:
    1. Wie lange reitet dein Sohn?
    2. Welche Pferde ist er davor geritten? Nur Schulpferde oder auch Private?
    3. Hat dein Sohn Angst vorm Springen?

    Ich glaube das Problem liegt weder beim Pferd, noch bei deinem Sohn. So wie es sich anhört ist das Vertrauensverhältniss total gestört. Das kann ich natürlich total verstehen! Ich halte es für sinnvoll, wenn dein Sohn eine Woche Reiturlaub oder einen Lehrgang für eine Woche besucht, und dort auf einem ruhigen erfahrenen Pony das Springen von grundauf nochmal lernt und vor allem Vertrauen in sich und das Pferd/Pony aufbaut. Er muss erstmal an sich arbeiten. Das Pony merkt seine Unsicherheit und reagiert darauf. Wenn dein Sohn sicher ist, kann er das Pony wie selbstverständlich an Stangen und Hindernisse reiten.
    Ich bin zwar auch ein kleiner Angsthase was das Springen betrifft, und bin grad mal E geritten, aber gerade wegen meiner Angst weiß ich, dass Unsicherheit und Zögern beim Springen absolut fehl am Platz sind.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Apr. 2006
  8. Murkel

    Murkel Guest

    Hallo,

    ich habe das nicht für eine dumme Anmache empfunden. Ich wollte damit eigentlich nur sagen, das ich nicht die Hau-Ruckmethode brauche.
    Die Pferdebesitzer die so denken, verkaufen einfach den "Gaul" oder?
    Mein Sohn reitet jetzt 3 Jahre und fing natürlich auf Schulpferden an. Danach ritt er meine Warmblutstute die aber einfach zu groß für ihn ist. Das klappte aber trozdem richtig gut.
    Ich glaube auch, das die beiden das Vertrauen verloren haben, ist aber auch nicht verwunderlich. Mein Sohn hat eigentlich keine Angst vorm Springen, er ist vor drei Wochen ein A-Parcour mit einem anderen Pony gesprungen, und das hat super funktioniert. Ich habe immer das Gefühl das wenn ich eine Lösung für beide finde, könnten die beiden durch dick und dünn zusammen gehen. Unser Pony ist jetzt 9 Jahre und mein Sohn ist 10 Jahre. Eigentlich sind es beide noch Kinder. Was vieleicht noch wichtig wäre zu erwähnen ist, das unser Pony ein absolutes Verlasspferd im Gelände ist. Ich bin auch froh darüber, das jetzt die Geländesaison wieder beginnt. Das tut nämlich beiden sehr gut und fördert wieder das Vertrauen.

    Lg

    Murkel
     
  9. Ich gehe davon aus, das Pony soll vornehmlich Springen gehen ?
    Die Stangen sollten für das Pony also möglichst selbstverständlich werden.
    D.h. nach Möglichkeit würde ich damit anfangen, in die normale tägliche Arbeit grundsätzlich Stangen mit einzubauen. Und sei es nur eine, die Du auf die lange Seite legst, so dass das Pony immer wieder drüber muß. Schritt, Trabb und Gallopp. Die Stange würde ich von Anfang an, also bereits beim Warmreiten da liegen haben, damit das Pony begreift, das ist normal und gehört dazu. Wenn das klappt und zwar 100%ig, dann stell ein Cavaletti auf (ich würde zu diesem Zeitpunkt die Arbeitseinheiten allerdings relativ kurz halten, dh.wenn das Pony es brav macht -Schritt, Trabb, Galopp - abbrechen loben und wegstellen) Wenn das mit dem Cavaletti mit der Begrenzung durch die Hallenwand klappt, kannst Du das Cavaletti in die Mitte der Bahn stelle und beim Wechsel durch die ganze Bahn drüber springen lassen. Wenn das klappt sollte eigentlich euer Problem ganz behoben sein.
    Wenn es mit dem reiten nicht von anfang an klappt, longier erst über die Stangen, klappt das longieren-noch kurz drauf setzen und drüber reiten-wenns klappt loben und Ende.
     
  10. Murkel

    Murkel Guest

    Hallo Leo,

    also bei jeglicher Arbeit immer Stangen mit dabei?
    Werde ich mal ausprobieren.
    Wir arbeiten eigentlich oft mit Stangen aber nicht immer. Das Problem ist : Man legt eine blaue Stange hin und das Pony tut so als ob blaue Stangen kleine Ponys fressen. Geht er dann lieb darüber und man legt eine rote Stange hin, ist es das selbe. Hat er es lieb gemacht, beendet man die Arbeit. Macht man drei Tage später wieder Stangenarbeit ist es wieder das selbe. "Stangen fressen kleine Ponys!!".
    Aber vieleicht braucht er es erst einmal wirklich jeden Tag. Nach dem Motto " Bis es ihm aus den Ohren rauskommt"
    Ich werde das auf jedenfall probieren. Ich habe ihn ja sowieso nicht mehr im Springen gemeldet, er geht nur noch Dressur.

    Danke

    Murkel
     
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