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Immunologische Kastration

Diskutiere Immunologische Kastration im Sonstiges Forum; Hallo, hat jemand Erfahrungen mit der immunologischen Kastration von Hengsten? Ich möchte meinen 10-jährigen Hengst im Herbst legen lassen. Mein...

  1. Saskia

    Saskia Mitglied

    Hallo, hat jemand Erfahrungen mit der immunologischen Kastration von Hengsten? Ich möchte meinen 10-jährigen Hengst im Herbst legen lassen. Mein TA riet mir aber erst mal zu einer immunologischen Kastration, da er mit dieser Impfung bei älteren Hengsten beste Erfahrungen gemacht hat. Ich habe aber keine Ahnung, ob das sinnvoll ist oder was bringt. Im Internet lese ich unterschiedliche Erfahrungsberichte.....bin mir aber total unschlüssig.
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nein - ich habe das nioch nciht machen lassen.
    was versprichst du dir davon? steht er jetzt alleine udn er soll in gesellschaft? oder ist er beim reiten schwierig?
    um ehrlich zu sein - ich finde richtig eier ab besser.
    davon abgesehen, das du das ja so und so oft wiederholen lassen musst (oder? ich weiß das nicht) und dass du dann ja arm bist, bis er mit 37 tot umkippt

    der älteste hengst, den ich habe kastrieren kassen, war da 10 jahre alt, ich habe das auch im stehen machen lassen udn er ist schneller zum wallach geworden (also vom wesen her) als jüngere geschwister, und dies, obwohl er lange jahre deckhengst war.
     
  3. satine

    satine Inserent

    Oh, ich dachte immer, dass die immunologische in der EU immer noch nicht zugelassen wäre.

    Leider habe ich damit keine Erfahrungen, finde das Thema aber äußerst spannend. Denn mit dieser Möglichkeit könnte ich meine Beiden ohne OP zu "Wallachen" umfunktionieren…

    Bei Katern funktioniert das außerordentlich gut. Eine Bekannte von mir züchtet und lässt die Kater chippen, wenn es keinen Wurf geben soll, damit sie nicht isoliert leben müssen. Auch in Zoos werden viele Katzenartige gechippt.

    Hat dein Tierarzt dir noch weitere Informationen gegeben?
     
  4. Saskia

    Saskia Mitglied

    Ich möchte ihn legen lassen, damit er ein schöneres Leben hat. Er ist ehemaliger Deckhengst und soll einfach Wallach sein. Ich denke auch, dass eine chirurgische Kastration besser ist für die Dauer gesehen. Mein TA riet mir nur zu dieser immunologischen Geschichte....Deshalb meine Frage, wer damit Erfahrung am eigenen Hengst hat. Durch diese Impfung soll ein Hengst laut TA vom Verhalten her zum Wallach werden. Angeblich reicht eine Impfung 1x jährlich. Ich denke Eier ab am Besten. Wäre halt mal interessant gewesen, wer das am eigenen Hengst schon machen hat lassen mit dem Impfen. Das mit dem chippen beim Hund und Katze ist was anderes und hat mit der immunologischen Kastration nichts zu tun. Mein TA hat wohl schon insgesamt 20 Hengste mit "behandelt" und alle wurden dadurch so verträglich, dass die Besitzer von einer chirurgischen Kastration abgesehen haben....aber mir fehlen da Langzeitstudien. Hab jetzt durch rumsuchen im Internet ein paar Sachen auch von diversen Unis gefunden, wo das scheins eine gute wirksame und alternative zur chirurgischen Kastration sein soll. Weiß auch nicht. In der Schweiz wurde wohl schon einige Tests an "Althengsten" durchgeführt.....aber ich halt irgendwie nicht so recht was davon....
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Sep. 2014
     
  5. Barrie

    Barrie Inserent

    Ich kenne das jetzt nur von Stuten und da funktioniert es super.
    Barrie
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also ich weißnur, dass man - wenn man hündinnen hormonell behandelt, damit die läufigkeit ausbleibt bzw man so welpen abspritzt - schon mit 2 behandlungsitervallen zuckerkranke hündinnen en masse heraufbeschwört.
    und dass die generation frauen, die sich hat reihenweise hormonell gegen die wechseljahre hat behandeln lassen, nun vielfach brustkrebs bekommen hat.

    gerade aus dieser erfahrung heraus würde ich nen teufel tun als hormonell zu behandeln, selbst wenn ich bei hormonbehandlungen von hengsten nichts gegenteiliges im netz fände.
    gerade weil klophengste später dann mal böse werden oder auch an krebs erkranken, würde ich davon abstand nehmen. das wäre mir zu heikel.

    eine kastraiton ist doch kein beinbruch sondern was sehr einfaches!
     
  7. Barrie

    Barrie Inserent

    Die GnRh-Impfung hat ein völlig anderes Wirksprinzip wie die Behandlung von Hündinnen, die o.a. angeführt wird.
    Durch die Impfung werden die Geschlechtsorgane praktisch in einen "vorpubertären" ruhezustand versetzt, sie bilden sich zurück, sind aber idR nach Aufhören der Impfwirkung innerhalb einer relativ kurzen Zeit wieder völlig funktionsfähig. Bei Stuten mit Zysten u.ä. wird oft erst mal geimpft, damit sich die Zubildungen zurückbilden und die OP-Fläche damit kleiner wird.
    Bei männlichen Hunden wird öfter erst mal gechippt um zu sehen, ob die Verhaltensprobleme tatsächlich hormonell bedingt sind oder auf mangelnder Erziehung beruhen.
    Barrie
     
  8. satine

    satine Inserent

    :bahnhof: wo steht denn hier was von Klopphengsten, Ulrike?

    Also ich finde die Sache gar nicht schlecht und sehr interessant. Werde da mal mit meiner Tierärztin drüber sprechen und mehr Infos sammeln.
     
  9. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Hormone weg nehmen ist gut und unproblematisch, Hormone dazu geben der Teufel...ja Nee ist klar.

    Es ist und bleibt eine nicht rückgängig zu machende Op mit diversen Risiken. Ehe ich mich dazu entscheiden würde, würde ich erstmal aus probieren ob eine Kastration , auf Probe eben chemisch,hormonell , viral, überhaupt den gewünschten Erfolg bringt. Was bringt es ein Tier einer Op mit Narkose , Entzündungen, Problemen durch hormonmangel auszusetzen, wenn es dann trotzdem nicht in Gruppe gehalten werden kann? Verhalten ist auch viel erlernt oder Charakter. Hafi is zb n arsch hoch zehn. Kloppt gerne drauf.springt auf.deckt. Etc. Wurde mit 13 Monaten gelegt und hat lt Test 0,0 testo.
    Ich würde erst mal testen und dann weiter sehen. Wenn das gut klappt, muss man abwägen was man will.
     
  10. Saskia

    Saskia Mitglied

    wie Barrie schreibt, ist die Impfung keine Hormonbehandlung. Hat auch nichts mit chippen bei Hunden und Katzen zu tun. Das wird gerne verwechselt, so wie ich gelesen habe. Ich habe mit dieser Impfung keine Erfahrung, mein TA ist begeistert.....er meinte, dass sich bei fast allen Hengsten die Hoden verkleinerten, das Verhalten das eines Wallachs wurde und dem Tier, vorallem bei älteren Hengsten, die schon sehr große Hoden haben und große Samenstränge, eine OP so vermieden werden kann. Mir fehlen leider trotzdem Langzeitstudien. Das was ich im Internet gefunden habe, hört sich mal nicht schlecht an....angeblich wird der Impfstoff seit 1985 getestet......
    @terrorschaf: das meinte mein TA übrigens auch...er konnte wohl durch die Impfung den Hengsten eben diese OP ersparen....und die Besitzer sind froh, dass die Hengste sich wohl jetzt wie Wallache verhalten und nicht operiert werden mussten.....Es gibt laut Internet auch keine nennenswerten Nebenwirkungen. Das Mittel kommt aus der Ebermast. Mit diesem Mittel soll die Ferkelkastration irgendwann der Vergangenheit angehören, angeblich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Sep. 2014
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