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Ist das wirklich noch mein Pferd?!❤️

Diskutiere Ist das wirklich noch mein Pferd?!❤️ im Sonstige Reitweisen Forum; Guten Abend ihr lieben! Belina ist bzw. war immer ein Durchgänger. Plötzlich waren Blätter total gruselig und eine Katze ein Monster. Es war...

  1. horselover08

    horselover08 Neues Mitglied

    Guten Abend ihr lieben!

    Belina ist bzw. war immer ein Durchgänger. Plötzlich waren Blätter total gruselig und eine Katze ein Monster. Es war immer nur für ein Paar Minuten und dann hat sie sich wieder beruhigt. Im täglichen Umgang war sie immer schon schwierig, aber kontrollierbar. Vor ein Paar Wochen, kurz nach der Sache mit der Lippe (habt ihr vielleicht mitgekriegt) wurde es aber bedeutend schlimmer. Ruhiges und gelöstes reiten war unmöglich, führen gung gar nicht. Die Stallbesi kam dann eines Tages zu mir und hat gesagt: ,,Ich kann Belina nicht mehr rausstellen, das ist mir zu gefährlich. Ich möchte bitte auch nicht, dass du sie noch reitest. Du bist einfach noch zu schlecht für sie.'' Meine Eltern haben daraufhin nochmal mit ihr gesprochen, Belina durfte dann dich wieder auch einem eigenen Stück weide raus. Führen nur noch mit Hengstkette! Ich habe das gar nicht verstanden und verstehe das jetzt auch nich nicht, warum sie auf eimal so schlimm wurde. Dann ist mir ein Artikel eingefallen, den ich irgendwann mal gelesen hatte. Darin stand, dass manche Pferde durch viel Zwang nur noch schlimmer werden. Denn Druck erzeugt ja bekanntlich Gegendruck. Viele Nächte habe ich mir den Kopf zerbrochen, was ich tun könnte. Denn seit der (oben genannten) Sache mit der Lippe habe ich mich lange total unfähig gefühlt, weil ich zu spät den TA geholt habe. Ich habe mich dann dazu entschlossen, die Stallbesi nicht mehr an Belina zu lassen. Ich hatte so ein Gefühl, dass das vielleicht klappen könnte. Mein Papa hat ihr dann einen eigenen Stall auf der Weide gebaut, in dem sie mit ihrem bestem Freund steht. Morgends und Abemds fahre ich zum Stall und füttere und lasse sie dann auf die große Weide zu den anderen. Reiten mit Trense, führen mit Kette habe ich bewusst weggelassen. Ein Paar tage war es kritisch, danach wurde alles besser. Mittlerweile reite ich nur nich mit einer dünnen Kordel um dem hals, halfter oder ähmliches brauchen wir nicht mehr. Die anderen am stall erklären mich für verrückt, weil ich nur noch ,,Zirkusspielchen", wie sie das nennen, machen. Ich hätte viele Möglichkeiten in der Dressurwelt gehabt, sowohl mit Belina als auch mit anderen Pferden. Aber man sieht an Belina, dass Druck und Gewalt nichts bringt. Habt ihr schonmal einen ähnlichem Wandel eines Pferdes erlebt?
    So sah lobgieren früher am Ende aus:
    http://www.reitsportforum.de/asset.php?fid=20969&uid=19383&d=1432677354

    Und so verstehen wir uns heute:
    http://www.reitsportforum.de/asset.php?fid=20971&uid=19383&d=1432677486
    http://www.reitsportforum.de/asset.php?fid=20970&uid=19383&d=1432677434
    http://www.reitsportforum.de/asset.php?fid=20968&uid=19383&d=1432677331
    http://www.reitsportforum.de/asset.php?fid=20972&uid=19383&d=1432677724
     

    Anhänge:

  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Man kann deine Links nicht öffnen....
     
  3. Blackjack

    Blackjack Inserent

    Ich kann die Bilder auch nicht sehen. Aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso du Dressurreiten oder Reiten allgemein mit Zwang gleichsetzt. So wie ich reiten verstehe ist es das nicht.
    Deine Situation ist sicherlich nicht ideal, du hast eine Stallbesitzerin die sich in Dinge einmischt die sie nichts angehen. Ob und wie du dein eigenes Pferd reitest oder führst ist allein deine Angelegenheit. Da hat sich niemand einzumischen. Wenn dein Pferd sich deutlich positiv verändert, wenn das Stallpersonal nicht mehr da ist würde mir das zu denken geben. Dann wäre für mich ein Stallwechsel angesagt.
    Von "allen anderen im Stall" würde ich mir nichts einreden lassen, immerhin ist es dein Pferd.
     
  4. terrorschaf

    terrorschaf Inserent

    Reiten, auch in klassischer Ausrüstung mit Gebiss, hat nichts mit zwang zu tun. Bzw sollte es nicht. Bei vielen ist es jedoch genau das.
    Du hast einen cut in diesen Kreislauf gebracht durch alternative Ausrüstung. Dieser cut ist eher fürs dich wie fürs pferd.
    Darauf kannst du aufbauen und mit entsprechendem reitlehrer immer noch euren gemeinsamen Weg ins Viereck finden, wenn das dein Wunsch ist.

    Und ja ich kenne Pferde die auf auch kleinen druck massiv auf Gegenwehr schalten, auch körperlich mit angriff etc. Die sind aber entsprechend misshandelt worden. Aber auch da gibt es einen Weg zurück ins normale. Dafür braucht das Pferd an sich keine Alternativen pferdeguru Sachen, überspitzt, sondern einen Ausbilder der sein Handwerk versteht und nicht noch ein Hilfsmittel/zwsngsmittel oben drauf legt. Die sb scheint mir da der falsche Ansprechpartner.
     
     
  5. Baseem

    Baseem Inserent

    Ich habs zwar selber noch nicht persönlich erlebt, aber Bella war auch mal so ein Fall. Sie war ein Wanderpokal und ging alle Nase lang zurück zum Züchter weil sie so "böse" war. Dann kam sie in ihr heutiges Zuhause, wurde von den Osteos behandelt und 1Jahr aus dem Distanzsport genommen. Nach der Pause ging sie auch wieder kleinere und mittlere Distanz und zwar Gebisslos, die Besis wurden für Verrückt erklärt. Selbst die TÄ die das Pferd kannten, blieben auf Sicherheitsabstand. Doch die alte Bella war verschwunden...

    Manchmal kann eine Stimme aus dem Hintergrund hilfreich sein, aber ich glaube dadurch hilft man den Neupferdebesitzern nicht immer, sondern schürrt vielleicht noch Ängste in den Menschen und das verunsichert die Pferde, bzw. sie gehen teils auch auf Angriff/Abwehr.
    Bau einfach auf deine jetzigen Erfolge und positiven Erlebnissen auf, lass sich nicht zurück werfen wenns mal nicht so gut läuft. Du kannst immer noch ins Viereck, step by step...
    Such dir einen Trainer der zu dir und deinem Pferd passt, der Ruhe und Geduld einbringt und dich und dein Pferd nicht verunsichert.
     
  6. PAweide

    PAweide Inserent

    Du hast eine ungünstige Kette durchbrochen, da ist das normal. Durch die Umstellung gehst du selbst wahrscheinlich lockerer mit dem Pferd um, hast innerlich losgelassen, da wird auch das Pferd lockerer. Ich hatte das gleiche auch mal. Pferd ging trotz scharfem Pelham im Gelände gerne durch. Also bin ich mit angenommenem Zügel und ständiger Angst geritten. Dann kam jemand und drückte mir ein Hackamore in die Hand, mit den Worten: Da musst du aber am langen Zügel reiten, sonst ist das zu scharf, und siehe da, es hat vom ersten Tag an funktioniert.
    Gelände Hackamore am losen Zügel, Platz weiche Olivenkopftrense.

    Ausserdem hast du dein Pferd jetzt mit ständigem direktem Kontakt zu einem Kumpel stehen, da ist dein Pferd natürlich auch viel zufriedener, als wenn es Nachts in einer Box und Tags auf der Koppel steht. Hatte ich damals auch geändert, auch wenn wir nur die Gitter zw. den Boxen entfernt haben. (Offenstall war vor 30 Jahren hier bei uns noch nicht wirklich ein Thema, da wurde noch gegen Ständer gekämpft.)
     
  7. Leo

    Leo .

    Ich glaub, die Userin war seit Erstellen des Anfangsbeitrag eh nicht mehr online....
     
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