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Jährlingsberatung?

Diskutiere Jährlingsberatung? im Haltung und Pflege Forum; Folgendes. Ich werde mir in 1 1/2 sobald meine Ausbildung beendet ist einen Jährling zulegen (Bitte keine Kommis wie tiu das nicht , die Welt...

  1. kochanie

    kochanie Neues Mitglied

    Folgendes. Ich werde mir in 1 1/2 sobald meine Ausbildung beendet ist einen Jährling zulegen (Bitte keine Kommis wie tiu das nicht , die Welt wird unter gehen:toll: . Ich weiss das die Ausbildung eines Pferdes kein Zuckerschlecken ist und man erst viel aZeit und Geld hineinstecken muss bevor man über grüne Wiesen galoppieren kann.Die Lage ist folgende. Ich hatte bereits ein Pferd. Eine total liebe Stute die wir (mit SEHR schlechter Vergangenheit ) gekauft haben.Tja es kommt immer anders als man denkt Meine Mutter die panische Angst vor Pferden hatte , fand in dieser Stute ihr Traumpferd. Nach etlichen Gesprächen wurde sie ihr Pferd. ;) , das ich aber noch reiten werde bis meines fertig ausgebildet ist.Soweit so gut . Jetzt stehe Ich aber wieder ohne Pferd da:bahnhof:.... Naja und nun habe ich mich entschieden nach meiner Ausbildung einen Jährling zu kaufen. Aus dem ganz einfachen Grund weil ich mein zukünftiges Pferd von Anfang an miterleben möchte. ich will wissen wie es aufwächst, ich will wissen was für gute und schlechte Dinge es erlebt , wie es ausgebildet wurde und was es für eine "Kindheit" hatte.:applaus: Mir ist es wichtig alles an dem Pferd zu kennen . Schwächen und Stärken. Ich werde den Jährling bei einer befreundeten Züchterin kaufen , bei der ich weiss , das Pferd steht an erster Stelle nicht das Geld. Ich kenne den zukünftigen Vater , Geschwister , Tanten . Ausnahmslos liebenswerte , gute Pferde. Da ich aber ein kleiner Kontrollfreak bin :embarrassed: habe ich aber jetzt schon angefangen mir eine Art Leitfaden zu erstellen . In dem sammel ich alles. Von Gymnastizierenden Übungen ( Was ich erst viiiieeeeeel später brauche) über Krankheiten , Fohlenhaltung , bis zum ersten Kontakt wenn das Pferd zu mir kommt. Ich wollte wissen ob ihr mir vllt noch Tipps nund Hilfestellungen auf den Weg geben könnt.Grüße :))
     
  2. 16239

    16239 Inserent

    Also wenn du jetzt schon so anfängst dann glaube ich nicht das du die 1 1/2 Jahre noch *durch stehen* wirst... ;)

    Der Anfang ist ja eigentlich gut gesetzt, die Auswahl bei einem befreundeten Züchter bei dem du die Aufzucht und die Eltern und Geschwister kennst.
    Wichtig ist die Planung wie der zukünftige Zwerg aufwachsen soll. Idialerweise wäre natürlich wenn der Jungspund beim Züchter gegen Entgeld verbleiben könnte, und du ihn dann 3 Jährig zu dir holst.
    Aber so wie du schreibst fürchte ich fast das dies nicht so ganz in deinem Sinne ist, denn sonst würdest du dir einen 3 Jährigen beim Züchter holen, der ja dann auch artgerecht und *sauber* aufgewachsen ist.

    Tipps und Hilfestellung kann ich dir nur eines mit gebe :
    -Ein dickes, verdammt dickes Portemonaie
    -Eine Kranken und Op Versicherung (nebst Haftpflicht natürlich)
    -Gute Nerven und eine grosse Flasche Baldrian...

    Du wirst dich noch wundern, egal wieviel du nun planst, was der Zwerg an ungeplanten Kosten verschlingen wird.
    Ja du sagst du weisst das, aber glaube mir es wird bedeutend mehr.
    Die liebevollen Zwerge haben ein unglaubliches Talent dazu sich im Spiel und Toben zu verletzten, auch mal krank zu werden, und hat man Pech dann verschlingt das Summen bei denen einem übel wird.
    Ich hatte Fohlen die hatten nie etwas, ich hatte welche die haben im ersten Jahr schon eine grössere 4 Stellige Summe verschluckt...und das ging dann noch weiter.....trotz artgerechter Aufzucht...

    Von daher man steckt da nie drin, und man muss sich verdammt gut überlegen ob man das wirklich will.
    Es ist ja nicht nur das Geld sondern auch das Herzblut das man da rein steckt.
    Bist du dir darüber im klaren ist ja alles tutti, aber bedenke du bist noch jung, Partner und Familie müssen dann auch oft arg zurück stecken, das ist nicht Jedermans Sache...
     
  3. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Weißt du denn schon, ob und wo du nach deiner Ausbildung arbeiten wirst?
     
  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wie wird der Jährling denn aufwachsen?
     
     
  5. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Einen Jährling kauft man nicht!
    Man sieht nichts.

    Soll heißen:
    Das Pferd, das da vor einem steht, sieht man nie wieder.
    Sehr junge Pferde kauft man am besten, wenn sie noch keine Muskulatur gebildet und das Wachstum noch nicht eingesetzt hat.
    Also innerhalb der ersten Lebenswoche.

    Alternativ kauft man einen Absetzer.
    Also, wenn das Fohlen 6 Monate alt ist.

    Da gab es doch so eine alte Faustformel, wann man ein Pferd beurteilen kann:
    6 Tage, 6 Wochen, 6 Monate ...
    Und mit 6 Jahren hat man dann das Pferd wieder vor sich stehen, was es im Alter von 6 Tagen versprochen hat, zu werden ....
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2014
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo kochanie,

    wenn Du einen Absetzer oder ein wirklich erst 1 Jahr altes Pferd kaufen wirst, finde ich das Allerwichtigste für die ersten 2 Jahre nicht einen Leitfaden über Gymnastik und Co, sondern einfach eine sehr, sehr gute Aufzuchthaltung:
    viel Platz, viel Bewegung, viele geeignete Artgenossen, viel Fachkenntnis (die für mich auch bedeutet, daß man die Jungpferde Pferde sein läßt und nur nötigenfalls eingreift).
    Einen solchen Platz zu finden könnte eine schwierige Aufgabe werden - da könntest Du Dich gar jetzt schonmal vorsichtig umhören.

    Und dann kommt sehr lange erstmal nix. ;)

    So mit zwei bis 2,5 Jahren würde ich persönlich dann ganz langsam und nebenbei mit spielerischer "Ausbildung" beginnen - und dabei die Grundsätze der Jungpferdeausbildung beachten, die für mich persönlich Aspekte beinhalten wie
    Ruhe, Geduld, Konsequenz, sehr kurze Einheiten (Konzentration!), Tagesform, Pausen, freie Tage,...


    LG, Charly
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn man jungpferde so aufwachsen lässt wie es sich gehört, verletzen sie sich auch nicht. für mich bedeutet dies 365/24 draußen mit altersgemischter jungtierweide und geringer besatzdichte. keine box, keine kleinen ausläufe im winter. möchtest du ein leistungsfähiges pferd im reitalter, muss es immer laufen können und vor allem laufen WOLLEN.

    da du jetzt kein pferd hast, würde ich dir raten, vom jährlingsplan abzuweichen sondern von diser züchterin einen 3jährigen zu kaufen. denn es gibt glaube ich nichts blöderes für ein jungpferd als einen besitzer, der sonst kein pferd hat. und der alles richtig machen möchte.
     
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Verletzen kann sich jedes Pferd, völlig unabhängig von der Haltung.
    Davon ab ist ja ein Reitpferd vorhanden, auch wenn es an die Mutter abgetreten wurde.
    Sie sollte nur bedenken das der Platz für ein Reitpferd nicht unbedingt Tauglich für ein Jungpferd ist (jedenfalls nicht der durchschnittliche Reitverein).
    Ein Pferd in dem Alter bedeutet eben das man es eine lange Zeit nur angucken kann.
    Und wenn man keine Bedingungen bieten kann dann kann man nicht mal das.
    Schon das Jahrelange nur angucken ist nicht jedermanns Sache, wobei ich denke nie lernt man mehr über sein Pferd als bein angucken.
     
  9. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Das stimmt zwar, aber man kann durch sinnvolle, artgerechte Haltung das Verletzungsrisiko deutlich verringern.
    Ein Jungpferd kommt auf ganz andere Ideen, wie ein älteres Pferd. Es testet ja noch seine Umgebung viel mehr. Da macht es Sinn einen "sicheren" Offenstall mit ausreichend Futterplätzen und genügend Platz, ohne Fressgitter, seltsame Tränkekonstruktionen etc. auszuwählen. Auch der Weidezaun sollte ordentlich gemacht sein, mit Sollbruchstellen und ausreichend Power.
    Ich kenne so viele Leute, die ihre Jungpferde in Ställen und auf Weiden halten, wo eben gespart wird- weil- es sind ja nur Jungpferde, die Besitzer zahlen einen geringeren Einstellpreis und kriegen dafür auch nur eine heruntergekommene Bretterbude mit zusammen gestückeltem, alten Elektrozaun, morschen Pfosten usw. DA passieren dann die Unfälle!
    Und bei jungen Pferden eben mehr, weil die sind wie kleine Kinder- die lässt man ja auch nicht irgendwo unbeaufsichtigt zurück wo Feuerzeuge, Messer und offene Steckdosen da sind- weil erwachsene tun sich damit ja auch nicht weh ;)
     
  10. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Darum gings mir.
    Ich hatte meine in Mac Pomm auf 40 Ha stehen. 30 Pferde.
    Dann kam mein Umzug, als ich dann meine abgeholt habe fehlte eine Stute. Die hatte sich mal eben das Bein gebrochen, nicht bei einer Klopperei oder so etwas, sondern ganz "Normal" beim rum laufen da.
    Nur weil da bei Ulrike noch nichts passiert ist bei der Haltung heisst das eben noch nichts.
    Und auch die Abgabe an einen Aufzuchtbetrieb muss nicht immer die bessere Wahl sein.
    Das kann man einfach nicht verallgemeinern.
     
Thema: Jährlingsberatung?