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Junges Pferd- Hilfe

Diskutiere Junges Pferd- Hilfe im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, bräuchte mal dingend euern Rat- Kurz die Geschichte : Ich betreue an einem privaten Stall eine junge Stute, die ich mir auch selber...

  1. Samirachen

    Samirachen Neues Mitglied

    Hallo,

    bräuchte mal dingend euern Rat-
    Kurz die Geschichte :

    Ich betreue an einem privaten Stall eine junge Stute, die ich mir auch selber zugeritten habe . Anfangs lief alles problemlos- Schritt , Trab,Galopp- im Gelände kein Thema. Hat super auf alle Hilfen reagiert.

    Seit neustem meint meine Kleine , sie müsse an irgendeiner Stelle mal "spinnen" . Dh. sie rennt einfach los,buckelt was das Zeug hält und hört einfach nicht mehr auf. Bisher bin ich noch nicht runtergefallen - nur abgestiegen , weils mir einfach zu gefährlich wurde. (Natürlich erst , wenn Sie mal 2 min gestanden hat- während sie den Zirkus veranstaltet , ist es unmöglich einfach abzuspringen (zumindest für mich) - habe auchschon probiert , nachdem sie 2 min still gestanden hatte , einfach "normal" weiterzureiten , aber kaum kommt der Schenkel geht alles von vorne los.

    Ich mache sehr viel Bodenarbeit mit ihr , jeden Tag- dort klappt alles wie am Schnürchen . (Bin ein sehr großer Fan von Natural Horsemanship ;) )

    Schmerzen hat sie keine, Sattel passt , Gebiss hat sie keins (gebisslos) - alles vom Tierarzt gecheckt.

    Nun meine Frage- was kann ich tun? Wie kann ich das verhindert bzw unterbinden , dass sie einfach losrennt und buckelt was das Zeug hält ?

    Glg und Danke im Voraus

    Samirachen
     
  2. Berliner_Reiter

    Berliner_Reiter Inserent

    Wenn das Zubehör wirklich (professiionell geprüft) passt, könnten entweder

    a) das Austesten von Grenzen oder
    b) körperliche Ursachen

    "schuld" an den Widersetzlichkeiten sein.

    Bei Ersterem hilft nur aussitzen. Wenig fordern und Bekanntes wiederholen. Loben und gut sein lassen, wenn sie lieb ist. Widersetzlichkeiten nicht aufkommen lassen, bzw. nicht durchgehen lassen. Die Phase geht vorbei. Vielleicht hast du auch einen Trainer vor Ort, der dich dabei unterstützen kann? Ferndiagnosen sind immer schwierig, weil dich und dein Pferd niemand kennt.

    Zu dem Zweiten: Ich kannte mal einen jungen Wallach, der von der Trainerin problemlos (da richtig v/a) geritten werden konnte. Bei der Besi benahm er sich wie ein Rodeopferchen.. Ende vom Lied war, dass er Kissing Spines hatte und vor Schmerzen gar nicht wusste wohin. Solange er die Wirbel auseinander halten konnte, war alles bestens.

    Also Krankheiten nicht einfach abtun, sondern wirklich einen TA, besser noch Osteopathen draufschauen lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Feb. 2012
  3. Samirachen

    Samirachen Neues Mitglied

    Vielen Lieben Dank Berliner Reiter :)

    Ja wurde alles professionell überprüft :) War grade eben mit ihr an der Hand draußen, da war sie super lieb.

    Sie buckelt ziemlich heftig- aussitzen ist da in manchem Fällen super schwierig- Wie lange dauert denn meistens so eine Phase ? Die Stute ist 4 Jahre alt- ein halbes Jahr unter dem Sattel..

    Ist es richtig, eine Gerte mitzunehmen und jedes Mal ,wenn sie buckelt , sie anzutippen ? Habe ich mal gelesen , wollte es noch nicht ausprobieren , da ich keine Erfahrung mit extrem buckelnden Pferden habe.

    Glg
     
  4. Nessi

    Nessi Bekanntes Mitglied

    Ergänzend: Wie lange kommt sie jetzt im Winter raus? Viele Pferde kriegen im Winter einfach nicht genügend Bewegung und versuchen sich diese dann unter dem Reiter zu verschaffen... Das würde ich auch nicht ausschließen.
     
     
  5. Samirachen

    Samirachen Neues Mitglied

    Unsere Pferde sind von morgens bis Abends auf der Koppel- werden nur Nahcts im Winter reingeholt.. An Bewegung kann es nicht liegen - ist eine riesen Koppel :)
     
  6. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich find jeden Tag Arbeit - und wenns "nur"Bodenarbeit ist, zuviel für ein junges Pferd. Klar gibt es solche Flegelphasen, aber nicht zwingend und meiner Meinung nach halt oft dann, wenn das Pferd sich überfordert fühlt. Auch bzw grade dann, wenn Pferd super mitmacht, macht man schnell einfach zu viel. Evtl mal mit einem routinierten Ausbilder kurz schließen. Aber ich persönlich würde die Arbeitseinheiten extrem runter schrauben.
     
  7. Samirachen

    Samirachen Neues Mitglied

    Hallo Leo,

    Klar hört ich das viel an , aber das was ich mache ist nicht viel :) 2-3 ma die Woche mach ich richtige Bodenarbeit mit ihr , an den anderen tagen gehe ich nur spazieren (kann man ja nicht wirklich arbeiten nennen)

    Von Überforderung kann nicht die Rede sein, wenn ich mir andere Pferde anschau ,die in dem Alter schon Jungpferdeprüfungen reiten ..-
    Ich reite sie im Moment auch nicht- Sie wirkt eher froh , wenn ich komme und mit ihr "arbeite" oder einfach bei ihr bin - sie ist sehr lernfähig und macht die Sachen auch gerne mit - bin mir bewusst , dass es zu viel ist wenn ich immer was neues mache- aber das tu ich ja nicht ;) Ich festige erst Sachen , bevor ich weitermache.
    Die richtige Kopfarbeit ist ja nur 2-3 die Woche und das ist nicht zu viel verlangt..

    Damals hatte sie ja auch nicht gebuckelt und war ausgeglichen - deswegen verstehe ich ihr Verhalten nicht... Solang das nur Testen ist , solls mir Recht sein aber wenns kein Ende nimmt dann weis ich auch nicht mehr weiter..
     
  8. Sundance

    Sundance Neues Mitglied

    Hallo Samirachen,

    ich hatte vor ein paar Monaten ein ähnliches problem mit meinem Wallach. Er ist immer plötzlich los gerannt und hat sich nicht mehr bruhigt, egal was ich gemacht habe. Ich bin jetzt seit Dezember an einem Ausbildungsstall mit ihm. Der Trainer hat mit Longieren angefangen und ist ihn dann nach ein paar Tagen geritten. Und das Problem war letzten endes das er einfach stark getestet hat. Obwohl ich den kompletten sommer durchgeritten bin (Im gelände und auch auf dem Platz) meinte der Trainer, dass er ich sag mal "Gas und Bremse" noch nicht 100 prozentig verstanden und akzeptiert hatte. Seitdem er ihn ein paar mal geritten ist klappt es super. Ich habe 3 mal die Woche unterricht und er macht riesen Fortschritte. Also ich würde dir empfehlen jemanden der ahnung hat drauf gucken zu lassen. Eine guter Trainer weiß wie er damit umgehen muss, hab ich ja selber gemerkt. Und ich würde es nicht so weit kommen lassen, dass etwas passiert. Bis ich meinem wieder richtig vertraut habe, sind schon ein paar wochen vergangen. (Super das es jetzt so verdammt kalt ist -.-) Ich wünsch dir viel Glück!
     
    Piennie gefällt das.
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    wenn dein Jungpferd aus einem anderen Grund als "Übermut" und "jugendlichem Leichtsinn" rumspinnt (bockt oder hampelt, zappelt), dann steckt da etwas anderes dahinter: z. B. Schmerzen (im Rücken, im Bauch, Zahnwechsel etc. pp). Das sollte dann gesondert abgeklärt werden. Das hast du ja aber glaub ich gemacht, oder?!
    Hier musst du dein Pferd ansehen, die Umstände btrachten und die Körpersprache des Pferdes einordnen (legt es die Ohren an, oder stehen sie aufrecht, wirkt es gelöst oder eher verkrampft ...)

    Was ich auf keinen Fall jetzt machen würde, ist übereifrig und unüberlegt handeln. Versuche ruhe zu bewahren und der Stute ein sicheres Gefühl zu vermitteln.

    Die Dame hat jetzt einfach auch etwas an Muskulatur gewonnen.

    Ich denke da kommen jetzt verschieden Faktoren zusammen:
    Kälte - ich persönliche kenne kein Pferd das auf Kälte nicht mit mehr Power reagiert
    Pupertät - ja das gibts auch bei Pferden. Die Hormonumstellung bei Stuten sollte nicht unterschätzt werden. Es kann auch einfach sein, dass sie aufgrund dessen einfach etwas Unwohlsein plagt.
    Kraft - durch den Muskulaturaufbau hat sie natürlich auch mehr Energie und Kraft gewonnen und das führt auch oft zu
    Testen....

    Ich denke mit Ruhe und Gelassenheit die du für dich finden musst und dem Pferd dann übermitteln, wirst du durch diese Phase bestimmt gut durch kommen. Meine Stute hat diese gerade auch... ;-) Ist zwar anstrengend aber man kommt durch!

    Wenn du merkst, dass sie mit dem Rücken hoch kommt und zu bocken beginnen will, würde ich dagegen wirken indem du den Kopf durch LEICHTE paraden nach oben holst (mit dem Kopf weiter oben, lässt sich schlecht bocken) außerdem Beine zu und nach vorne. Lieber etwas mehr Tempo dann holen (Aber bitte nicht von anfang an ordentlich Gas geben, also nicht weg rennen lassen aus Angst sie könnte bocken!!! )
    Wenn sie darauf nicht reagiert würde ich zum eigenen Schutz sie auf jeden Fall leicht antippen um einfach das "nach vorne" zu segnalisieren aber nicht um das Bocken zu strafen! Der schuß würde nach hinten los gehen!

    Die Phase jetzt setzt unglaubliche Grundsteine. Also vorsichtig und vor allem überlegt reagieren bitte.
     
  10. Samirachen

    Samirachen Neues Mitglied

    Vielen lieben Dank , für all die Antowrten.

    Mittlerweile ist wieder ganz brav- von jetzt auf jetzt. Bin euch total dankbar für eure Mühe- :)
     
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