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Junges Pferd im Gelände

Diskutiere Junges Pferd im Gelände im Allgemein Forum; Hallo Leute, mein Wallach ist nun 4 Jahre jung und nachdem ich ein paar Wochen lang immer zusammen mit einem anderen Pferd und Reiter im...

  1. Paulinchen

    Paulinchen Inserent

    Hallo Leute,

    mein Wallach ist nun 4 Jahre jung und nachdem ich ein paar Wochen lang immer zusammen mit einem anderen Pferd und Reiter im Gelände war, bin ich nun auch schon 3 mal alleine mit meinem Pferd rausgegangen. Ist auch generell bisher absolut kein Problem. Er geht ganz locker mit mir alleine vom Hof runter und ist auch sonst eigentlich dafür, dass wir das noch nicht so oft gemacht haben, echt ruhig. Doch dann gab es leider die letzten beiden Male irgendwie immer folgendes Problem:

    Wir sind ganz ruhig im Schritt auf einem Waldweg unterwegs und plötzlich sieht er irgendein Buschgespenst oder einen umgefallenen Baum am Wegesrand. Und anstelle sich nur so etwas aufzuregen, bleibt er super plötzlich stehen, macht kurzkehrt und brettert im vollen Galopp davon. Ich kann ihn da in dem Moment auch irgendwie absolut nicht daran hindern. Habe es nach dem ersten Mal natürlich versucht es zu verhindern, aber .... Ich bekomme ihn dann auch nicht direkt wieder "eingefangen" und durchpariert, sondern erst nach nem Augenblick. Was soll ich in dieser Situation machen?????

    Gruß, Paulinchen
     
  2. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Deine Reaktion verbessern:1: .
    Du mußt dann vorausschauend reiten, ohne allerdings Anspanntheit auf das Pferd zu übertragen. In dem Moment, wo er stehen bleibt, reinsetzten und vorwärtstreiben.
    Wenn du erst reagierst, nachdem er schon umgedreht ist, ist es zu spät!
    Wenn du das durchgehende Pferd nicht auf einen Zirkel geritten bekommst, weil kein Platz ist (z.B. schmaler Weg), dann kannst du nur Ausbremsen versuchen.
    Dazu mußt du beide Zügel verkürzen, eine Hand auf dem Mähnenkamm oder am Sattel abstützen und deutliche einseitige Paraden geben.
    Nicht mit beiden Zügeln ziehen, das bringt nichts.
    Hast du ihn zum Stehen gebracht, beruhige dich, drehe um und gehe unbedingt den gleichen Weg wieder zurück, bis zur Stelle, wo das Pferd umgedreht ist.
    Es ist wichtig, dort weiterzureiten, denn dein Pferd lernt sonst, daß du da oben keine Sonne hast:1:.
    Wenn du konsequent weiterreitest, wird es nach einigen Versuchen keine Lust mehr haben (und sich etwas anderes ausdenken:laugh:)
     
  3. Osaka

    Osaka Inserent

    Osaka lass ich immer kurz gucken damit sie wieder runter kommt. Mir ist das lieber sie bleibt kurz stehen, als wenn sie einen Satz macht.Nach ein paar Gedenksekunden reite ich wieder an. Die Abstände zwischen stehen bleiben und anreiten werden immer kürzer. Und beim letzten Ausritt hatte ich sie schon so weit, dass ich sie direkt gleich weiter getrieben habe und sie ruhig weiter ging und den Kopf wieder senkte.Wenn die beim Glotzen noch total angespannt sind, kann man im Schreckmoment nämlich auch den Fluchtreflex auslösen. Weil meine ja auch auf die feinsten Hilfen reagiert. Mit der Zeit sind die dann nicht mehr so angespannt, wenn die mal gucken müssen. Und dann geht das auch wieder mit dem Weitertreiben. So ist es bei ihr.Umdrehen gibt es nicht. Das weiß sie von Anfang an schon.:1:
    Aber sie hat auch schon einmal getestet ob sie dann einfach die Richtung ändern kann. Ich hab so schnell reagiert, dass sie keine Chanze dazu hatte und jetzt versucht sie es gar nicht erst.
     
  4. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Mit meinem Lütten bin ich ganz viel draußen spazieren gegangen, weil er noch nicht reitbar war (hatten Sonntag unseren ersten Ausritt). Da konnte ich ihm Sicherheit geben, indem ich halt vor dem Schreckgespenst kein Angst zeige. Der Ausritt war dann gar kein Thema. Da hat der Jungspund dem alten Begleitpferd Sicherheit gegeben :laugh:
     
     
  5. Osaka

    Osaka Inserent

    An dem Haflinger läuft meine Maus auch vorbei ohne zu mucken. Aber die Ponys auf der Weide, wo wir lang kamen, hatte alle so komische Maulkörbe um. Sowas hatte meine wohl noch nicht gesehen. Sie dachte wohl das wären Ufos.:laugh:
    Aber jetzt kennt sie das auch. Wir gehen auch seit 3 Jahren an der Hand ins Gelände und ich vertraue meinem Pony auch. Die kommt sogar schon alleine mit.Ohne ruhiges Begleitpferd.:err:
    Wenn ihr schon 2 Trecker und ein Lastwagen fast egal sind. Das ist schon toll.:1:
    Aber jedes junge Pferd guckt mal wenn denen was nicht geheuer ist. Das ist eigendlich völlig normal. Üben, üben , üben.....

    @ Paulinchen

    Ganz ruhig im Schritt ist auch nicht immer so das Wahre. Fleißig und mutig voran. Dann sind die Chanzen, dass sich ein Jungpferd erschreckt, automatisch viel geringer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Okt. 2010
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Das Ding ist halt auch, dass er mit Sicherheit einfach die Rittigkeit noch nicht hat, wie ein bereits weiter ausgebildetes Pferd.

    Daran solltest du unbedingt vermehrt arbeiten. Dass du wirklich zunehmend ohne Zügelhilfe möglichst aus jeder Gangart durchparrieren kannst.

    Das ist nunmal die effektivste "Lebensversicherung". Auch und gerade fürs Gelände.

    Für mich stellt sich nun die Frage, was geschickter ist.
    An dieser Situation zu arbeiten. Bewußt jetzt sofort weiter allein raus gehen. Und eben immer konsequent korrigieren, wenn Pferdi wieder losgaloppiert.

    Oder die Situation vorerst geschickt zu umgehen und auf einen späteren, bereits rittigeren Zeitpunkt zu verlegen.
    Statt dessen lieber an der Hand raus gehen. Also Spaziergang.
    Oder eben mit ein oder zwei älteren, ruhigen Pferden.

    Parallel dazu eben wie gesagt an der Rittigkeit arbeiten.

    Klar, wenn du schon in der Situation bist, MUSST du reagieren und korrigieren. Aber du kannst die Situation eben auch vorübergehend meiden.
    Denn wenn du in so einer Situation einfach nicht durch kommst - lernt auch das dein Pferd recht schnell.
    Sprich, es lernt unter Umständen recht schnell, was er tun "muss", um sich dir und deinen Hilfen zu entziehen oder gar zu widersetzen.

    Ich persönlich würde die Situation im Moment nur dann in Kauf nehmen bzw auch bewußt "suchen", wenn ich sicher wär, da auch wirklich konsequent durchzukommen!
    Wenn du dir das also wirklich zutraust, dann gut.
    Ansonsten würde ich das lieber auf einen etwas späteren, rittigeren Zeitpunkt verschieben. Und bis dahin eben nur in einer kleinen Gruppe oder zu Fuß raus gehen. Das aber möglichst häufig.
     
  7. Osaka

    Osaka Inserent

    Ich mach das auch so, dass ich vorerst nur im Schritt mit Osaka ins Gelände gehe. Erstens um Muskeln und Kondition aufzubauen. Und zweitens, das Osaka gar nicht erst auf die idee kommt loszustürmen. Und erst wenn im Schritt alles perfekt sitzt nehme ich den Trab hinzu. An Galoppieren denke ich noch gar nicht. Das wäre mir auch zu gefährlich, weil ein junges Pferd oftmals die Balance noch gar nicht hat und schnell galoppieren somit leichter fällt als langsam.
    Man kann junge Pferde nämlich auch sehr schnell "verheizen".
    In dem ich erstmal im Schritt bleibe umgehe ich also auch jede Menge Schwierigkeiten, die auftreten könnten.
    Die Vorbereitung an der Hand finde ich grundlegend auch sehr wichtig damit das Pferd gleich lernt, dass es bei der Arbeit z. B. im Schritt gehen und nicht "piaffieren" oder langsam "schlurfen" soll (sprich der Takt). Eine ganz simple, jedoch sehr wichtige Sache.:wink:
    Alles, was an der Hand nicht klappt, klappt meistens auch nicht, wenn man oben drauf sitzt. Wenn das Pferd also an der Hand ruhig ins Gelände geht, erst dann würde ich mich als Reiter noch oben drauf setzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Okt. 2010
  8. Paulinchen

    Paulinchen Inserent

    Hallo,

    vielen Dank schon mal für eure Meinungen :smile:

    Also es ist natürlich so, dass ich, wenn ich ihn dann wieder hatte, sofort wieder umgedreht bin und den Weg nochmal geritten bin!!!! Weiß ja, dass er da in dem Sinne nicht mit durchkommen darf.

    Ich schaue mal, wie ich nun weiterverfahre - muss mir erstmal einen Kopf machen.

    Danke.
     
  9. Contendo

    Contendo Inserent

    Genau das Problem wie du das beschreibst hatte ich mit meiner 4 jährigen auch.

    Bin schon von anfang an mit meiner Stute spazieren gegangen und es ging immer gut. Dann bin ich mit einer Bekannten das erste mal ins Gelände, dann alleine und es war super. Sie war cool und ging überall so dran vorbei.

    So dann kam der Tag wie das bei dir auch so war und zwar sah sie was obwohl da nichts war und sie drehte um und brechte davon. Ich habe sie recht schnell wieder bekommen und bin sofort wieder umgedreht und wollte wieder in die Richtung was auch bis zu einem gewissen Punkt ging. Sie versuchte wieder umzudrehen also bin ich runter und habe sie dran vorbei geführt wie gesagt da war gar nichts. Bin dann wieder rauf und bin weiter geritten. Sie hat sich die ganze Zeit aber nicht wirklcih entspannen können aber sie ging auf dem Rückweg überall dran vorbei.
     
  10. Paulinchen

    Paulinchen Inserent

    @ Contendo: Ist es denn nur das eine Mal vorgekommen oder öfter? Also auf anderen Ausritten nochmal?
     
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