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Junges pferd - reitbeteiligung

Diskutiere Junges pferd - reitbeteiligung im Allgemein Forum; kann man für ein 'frisch' ausgebildetes pferd eine reitbeteiligung suchen?? weil wenn mein pferd dann ausgebildet ist, hab ich ja auch nicht so...

  1. two-tone

    two-tone Inserent

    kann man für ein 'frisch' ausgebildetes pferd eine reitbeteiligung suchen?? weil wenn mein pferd dann ausgebildet ist, hab ich ja auch nicht so oft zeit (schule) mein pferd zu bewegen...ich würde natürlich darauf achten wie die rb schon reiten kann(gegebenfalls ein reitabzeichen besitzt)... wie oft sollte es dann eigentlich bewegt werden?? also reiten, longieren...
     
  2. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Im Prinzip kann man das sicherlich tun. Ich würde allerdings schauen dass es eine wirklich gute RB ist, die dir dein Pferd nicht "verreitet". Ausserdem sollte ein junges Pferd auch nicht jeden Tag gefordert werden. Wie alt ist denn dein Pferd? Frisch ausgebildet; so schätzungsweise vier? Dann sollten drei mal in der Woche Reiten auf jeden Fall ausreichen. Einmal longieren, zwischendurch ein bisschen spazieren, viel Weide.
     
  3. Reykjavik

    Reykjavik Inserent

    Allgemein kann man auf jedem Pferd eine RB vergeben, soviel dazu. Nur ob es sich lohnt ist was anderes.
    In deinem Fall würde ich dir raten, wenn du wirklich Zeitprobleme hast, auf einen guten Reiter mit viel Erfahrung, auch im Umgang mit jungen Pferden zurück zugreifen.
    Ich weis nicht, ab wann du jemanden haben willst, aber solche Leute wachsen leider nicht von Bäumen, deswegen würde ich meine Suche schon recht früh starten und mich einfach mal unverbindlich umhören.

    Zu deiner zweiten Frage eine Gegenfrage: Wie lange ist dein Pferd denn jetzt in Ausbildung und wie oft bewegst du es im Moment?
    Vielleicht kannst du es dir später so aufteilen, dass du die Woche 2mal (je nachdem) reitest und die RB auch.
    Und steht dein Pferd in einem Reitstall? Vielleicht könnte man arrangieren, dass die RB mit deinem Pferd auch guten Reitunterricht besucht.
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    also ich würde davon absehen eine Reitbeteiligung für ein junges Pferd zu nehmen.
    1. Frisch ausgebildet, bzw. angeritten sollte/muss man noch nicht allzuviel mit dem Pferd machen. Das erlernte sollte sich erstmal "setzen" können.
    2. Eine Reitbeteiligung kann meistens nicht besonders viel, sonst hätte sie es nicht unbedingt nötig RB zu sein. Kannst natürlich auch Glück haben.
    3. Auch wenn die Person noch so einen vernünftigen Eindruck macht- du weisst nie genau, was sie hinter deinem Rücken mit dem Pferd anstellt- bei einem jungen Pferd kann das echt schief gehen. Wenn du Pech hast musst du da jahrelang was korrigieren.
    4. Ein junges Pferd sollte meiner Meinung nach eine bestimmte Bezugsperson haben. Könnten auch zwei sein, aber bei einer RB weiß man nie wie lange sie bleibt, dann evtl. die nächste...die wieder ein bisschen was anders macht usw. Gibt Pferde die können das gut ab, gibt aber auch andere. Ich wollts bei meinem eigenen nicht herausfordern.
    5. Ich seh gerade das beste negativ- Beispiel bei uns: 4- jährige Stute wird von 3 verschiedenen Leuten geritten. Die einen treiben jeden Schritt mit Sporen raus, die anderen traktieren so viel im Maul, dass das Pferd zügellahm geht, bzw. sich nicht richtig ausbalancieren lernt.
    Es gibt leider nur wenig Leute, die wissen wie viel ein junges Pferd verträgt.
    Einer Reitbeteiligung wirds erstmal um ihren persönlichen Spass beim Reiten gehen.
    LG
     
     
  5. sidocelline

    sidocelline Inserent

    Ich sehe das ein bisschen anders, Gromit. Meine Freundin ist auch "nur" Reitbeteiligung, ohne das das bei ihr am reiterlichen Können liegt. Es gibt ja auch immer noch viele Leute, die sich ein Pferd aus finanziellen Gründen nicht leisten können, die nicht so viel Zeit haben, die ein Pferd die nächsten 20 Jahre nicht sicher versorgen können, etc.

    Als ich für mein junges Pferd über eine Reitbeteiligung nachgedacht habe,kam es mir weniger auf das reiterliche Können an (man kann ja lernen), als vielmehr darauf, dass sich jemand verantwortungsvoll und vernünftig um mein Pferd kümmert. Ich hätte auch jemanden genommen, der nur mit ihr spazieren geht, sie longiert oder Bodenarbeit mit ihr macht. Aber eben verläßlich, lieb und sicher gegenüber so einem Jungspund.

    Wenn meine RB nicht so gut hätte reiten können, hätte ich ihr eben Reitunterricht zur Pflicht gemacht, möglichst eben bei der/dem RL, mit dem ich mein Pferd ausbilde. Und auch ein nicht so starker Reiter kann gemeinsam mit dem jungen Pferd lernen, so dass ich die Gefahr des "Verreitens" nicht so sehe. Die RB muss dem Pferd ja nichts neues beibringen, sondern kann einfachere Übungen reiten, die das Pferd locker gymnastizieren. Ich denke, unter Aufsicht kann da nicht viel schief gehen.

    Ich durfte damals auch den 3 1/2 jährigen Wallach meiner Freundin mitreiten, obwohl ich erst zwei Jahre im Sattel sass. Ich glaube nicht, dass ich das Pferd verritten habe oder dass es unter meiner manchmal bestimmt stümperhaften Reitweise ernstahft Schaden genommen hat.
     
  6. Osaka

    Osaka Inserent

    Ich wäre bei einem jungen Pferd auch eher vorsichtig was eine RB angeht. Gerade bei jungen Pferden kann man viel verkehrt machen. Ein älteres Pferd, was schon genau weiß was es soll, ist viel eher in der Lage sich auch auf verschiedene Reiter einzustellen und verzeiht eher kleinere Fehler.
    Ich würde das einem jungen Pferd einfach noch nicht so zumuten wollen und lieber etwas warten mit einer RB, bis das Pferd zumindest eine Grundausbildung hat und sich das Gelernte ein paar Monate gesetzt hat..
    Natürlich kann es auch gutgehen. Das Risiko wäre mir allerdings zu hoch. Es kann ebensogut schief gehen und dafür hab ich einfach zu viel Geld für das Pferd bezahlt.:twitcy:

    LG

    Carmen
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Jan. 2008
  7. LadyX

    LadyX Inserent

    ich habe auch einen vierjährigen und eine reitbeteiligung auf ihm. mir war es wichtig, dass meine rb nicht nur zum reiten kommt sondern sich auch mit dem pferd beschäftigt, was sie auch tut. sie kümmert sich sehr liebevoll um ihn. auch we
    nn er momentan sehr schwierig im umgang ist. sie ist sehr bemüht und kommt auch gut mit ihm zurecht. sie schreibt jedes mal in unser buch wie es gelaufen ist, positiv sowie negativ und wenn was besonderes ansteht, ruft sie mich sofort an und bespricht mit mir das problem. sie macht ncihts ohne es vorher mit mir abgesprochen zu haben. sie nimmt einzelunterricht mit meinem pferd. momentan kommt sie beispielsweise anfangs nicht mit ihm beim reiten zurecht und bekommt ihn sehr schwer locker. dann haben wir besprochen, dass sie ihn ablongiert und das macht sie auch und es klappt super. sie möchte auch keine turniere oder springen. sie will wenn sie sich besser kennen ausreiten und so. da spricht nichts dagegen im gegenteil. so ist das ein ausgleich für ihn.
    ich habe wirklich jetzt lange nach einer guten rb gesucht und toi toi toi es hat geklappt.
    aber ich hatte auch schon pech. meine letzte rb hatte ich nur kurze zeit. ews hat sich schnell rausgeste3llt, dass sie überfordert ist, und leider mehr kaputt macht als sonstiges. sie hat es auch eingesehen.
    pass auf bei der wahl deiner rb.
    jetzt aber mal eine frage an dich. du fragst, wie oft du dein pferd reiten solltest. Wie ist Deine Erfahrung denn, bzw wie weit reicht dein können aus um mit einem jungen pferd zu arbeiten bzw es zu fördern? hast du hilfe dabei?
     
  8. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    ich sehe dabei kein problem, wenn mindestens einer( rb oder besitzer) gut reitet und ahnung hat von jungpferden. es ist ja schließlich nicht slten so, dass rbs vllt sogar mehr ahnung haben als die besitzer...in diesem falle wäre eine rb doch eine gute sache. auf jeden fall musst du natürlich darauf achten, dass die rb eonfühlsam zum pferd ist, es nicht überfordert und gut reiten kann. denn de gelegten grundlagen sollten nicht wieder zerstört werden, das ist nicht sinn der sache. allerdings kannst du ja wenn eine rb zum vorreiten kommt einfach deine Reitlehrerin/reitlejrer bitten sich das anzuschauen und zu urteilen. du wirst ja sicher ne RL haben?! denn alles andere wäre mit einem jungen pferd alles andere als falsch und du machst wohl mehr kaputt als alles andere.
    toni
     
  9. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    Bei diesem Satz bin ich anderer Meinung... ich denke dass gerade bei einem jungen Pferd beide Ahnung haben sollten und gut reiten sollten ... was bringt es wenn der "gute Reiter" die richtigen Hilfen gibt, welche das Pferd bisher auch so verstand und am nächsten Tag reitet der "nicht so gute" Reiter das Pferd und gibt die Hilfen komplett anders, ich denke das bringt so ein junges Pferd nur unnötig durcheinander. Aber ich glaube das war von Dir ungefähr so gemeint weil der Rest vom Text sprach mir so gut wie aus der Seele :wink:
    nur irgendwie störte mich der erste Satz :)

    Meiner ist 3 1/2, da ich z. Zt. im Prüfungsstress bin habe ich auch über eine RB nachgedacht, doch ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht weil ich auch einfach die Angst habe, dass mein Pferd dann vielleicht doch überfordert wird oder irgendein Scheiß mit ihm gemacht wird da man gerade bei jungen Pferden sehr sehr viel falsch machen kann. Habe dann ein Mädels aus dem Stall gefragt ob sie sich 2 Tage die Woche um ihn kümmern könnte (sie hat sich damals auch mal eine Zeit um mein altes Pferd gekümmert) da weiß ich dass sie sich 1. durchsetzen kann 2. gut mit ihm umgeht 3. reiterlich ist sie super und geht einfach prima mit ihm um... ich nehme dafür kein Geld von ihr weil es mir wichtiger ist, dass ich vertrauen zu jmd. habe und weiß er kümmert sich vernümpftig um ihn als wie dass ich da irgendein cent für kriege.

    Zu Deiner Frage wie oft man was mit einem jungen Pferd tun sollte als jetzt im Winter reite ich meinen 3 x die Woche und die anderen 4 Tage lasse ich ihn laufen in der Halle oder mache Bodenarbeit mit ihm je nach dem wie das Wetter ist auch longieren nur da wir in der Halle nicht longieren dürfen ist das ein wenig wetterbedingt. Im Sommer geht er manchmal tagelang nur auf die wiese, ich reite aus, 2 x die woche hallenarbeit bsp. platzarbeit und halt viel viel longieren. Er macht sehr gut mit und ich denke dass es an Bewegung für ihn reicht zumindest im Sommer jetzt im Winter wo die bei uns leider leider nicht auf die weiden kommen merke ich schon dass er manchmal einfach mal laufen muss dann bockt er sich so richtig aus das merke ich aber sofort und danach ist auch wieder gut... ist echt schade mit den wiesen gerade für so ein junges pferd aber geht leider nicht anders :-(
     
  10. Ida

    Ida Inserent

    Hallo. Also das find ich jetzt Quatsch! Warum sollte eine RB im Allgemeinen schlecht reiten können? Die meisten RBs wollen kein Pferd, wegen Schule bzw. Arbeit oder wollen auch mal Ferien machen (was ja schwierig ist bei einem eigenen Pferd) oder dürfen keins/können sich keins leisten. Und umgekehrt gesehen: Eine Person, die schlecht reitet kann sich ja auch ein Pferd kaufen... :1:

    Eine RB für ein junges Pferd find ich einen ziemlichen Blödsinn, ausser diese ist auch gleich deine Bereiterin. Du darfst ein junges Pferd eh nur 3mal die Woche reiten und so oft Zeit hast du doch sicher? Vllt hast du aber Glück und du findest jemanden, der dir dein Pferd nicht nur reitet sondern auch mit ihm spazieren geht, longiert...
     
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