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Junges Pferd rennt ständig vom Platz

Diskutiere Junges Pferd rennt ständig vom Platz im Allgemein Forum; Hallo letzte woche war ich mit meinem 4 jährigen Wallach zum ersten Mal richtig auf dem Reitplatz, da er erst im November angeritten wurde und...

  1. LosSantos

    LosSantos Neues Mitglied

    Hallo
    letzte woche war ich mit meinem 4 jährigen Wallach zum ersten Mal richtig auf dem Reitplatz, da er erst im November angeritten wurde und die Plätze dann kaum reitbar waren, habe ich ihn nur in der Reithallen geritten und war nur selten, maximal zum abreiten draußen. Daher das er noch nicht solange geritten wird reagiert er noch nicht gut auf den seitwärtstreibenden Schenkel.

    Nun war es so das jedes mal wenn ich auch nur in die Nähe des Ausganges kam, er sich sofort dorthin gedreht hat und rausgelaufen ist. Sobald er darauf zuläuft lässt er sich nicht mehr nach links wenden, sondern nur noch nach rechts, aber sobald man ihn nach rechts wendet dreht er sich sofort wieder um und läuft wieder zum Ausgang. Er fängt an den Kopf wegzustrecken um sich somit den Zügelhilfen zu entziehen. Ich bin einfach ratlos wie ich es hinbekommen soll, dass er nicht mehr rausläuft, da wenn ich den Ausgang zu mache er ja warscheinlich trotzdem jedes mal rausläuft wenn ein Ausgang offen steht, weil er es ja nie richtig gelernt hat, aber wie kann ihm zu verstehen geben das er nicht rauslaufen darf.....

    Hoffe auf dringende Hilfe
    LG
     
  2. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Üben, üben, üben!

    Wahrscheinlich ist eine Begrenzung für den Anfang gar nicht mal so schlecht.
    Die Besitzerin meines ehemaligen RB-Tinkers hatte ihm beigebracht, Tore mit der Brust zu öffnen, also einfach aufzudrücken. Manchmal ganz praktisch, aber bei der Arbeit auf dem Platz war es das anfangs für mich nicht.
    Der Tinker nahm mich erst nicht ganz für voll und wollte immer zum Tor drängen.
    Auch Freiarbeit war so nicht möglich.

    Irgendwann war es mir zu bunt und ich habe den SB mal angesprochen, da wirklich schon ein paar Pferde durch das Tor ausgebüchst waren.
    Der SB war da auch recht locker und bastelte prompt eine Eisenkette um das Tor, die man nach Bedarf so verschließen konnte, dass es nicht mehr nachgab.

    Der Tinker lief mir bei der Freiarbeit einmal dagegen, um die Einheit für beendet zu erklären, stellte verdutzt fest, dass sein Trick nicht mehr funktionierte und seitdem hat er es nie wieder gemacht. :D

    Ich habe zudem vom Boden aus mit ihm geübt, dass er stehen bleibt und wartet, wenn ich z.B. Stangen/Pylonen etc. auf- oder abbaue odrr das Tor öffne/schließe.

    So kann man ganz gut trainieren, dass das Pferd nicht überall herumschlawänzelt und nicht gleich jeden Spalt zum Stiften gehen nutzt.
     
  3. Stella2008

    Stella2008 Inserent

    Ich bin hier ganz bei Steady: Üben, üben, üben!

    Du hast noch ein sehr junges Pferd, das noch viele Spinnereien im Kopf hat, da finde ich solche Probleme für recht normal. Daran müsst ihr einfach arbeiten, auch wenn du noch hundertmal am Ausgang vorbei reiten musst damit es endlich klappt.
    Ich würde allerdings auch für den Anfang zu einer Absperrung tendieren. Damit übt es sich einfach auch leichter.

    Mach dir da wirklich nicht zu viele Gedanken. Vorallem weil es ja dein erstes Mal auf dem Reitplatz war.
    Mit Übung und Konsequenz wird das bestimmt bald besser funktionieren.

    LG
     
  4. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Was mir noch eingefallen ist:
    Ich bin mal auf einem Isländerhof geritten.
    Wir waren überwiegend im Gelände unterwegs, sprich, die Pferde waren eher selten auf der Ovalbahn oder auf dem Platz.
    Die Ovalbahn verlief um eine mager bewachsene Wiese, die wir als Reitwiese nutzten.
    Hier gab es auch am Eingang keine wirkliche Absperrung.
    Die RL ließ uns zum Abschluss der Stunde auch immer eine Volte davor reiten und dann erst hinaus (wir durften hoch zum Hof reiten oder noch mal eine Runde zum Beine kühlen und plantschen mit den Ponies zu einem nahe gelegenen Bach).
    Diese Abschlussvolte sollte auch verhindern, dass die Ponies einfach ab zum Hof machen.
    Falls sich doch mal ein Kandidat entziehen wollte, wurde konsequent umgedreht umd die Volte geritten.
    Ist fas einmal verinnerlicht, machen die Pferde das m.E. nach sehr gut mit und nehmen das als Zeichen, dass die Einheit beendet ist, auch wahr.
    Aber im Lernprozess und gerade mit jungen Pferden braucht es schon auch mal einen etwas längeren Atem.
     
     
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dein RL? was sagt er in dem moment dazu?

    ein junges pfed zeigt dem reiter perfekt seine reiterlichen schwächen auf. vermutlich verteilst du dein gewicht auf die falschen stellen, knickst mit der hüfte ein.

    vermutlich benutzt du zu viel den linken zügel.
    bring das ganz deutlich in dich hinein: der zügel dient nicht zur richtungsfindung!
    versuche, durch vermehrtes vorwärtsreiten den druck auf deinen zügeln loszuwerden.
    du kannst ihm mit den zügeln nur in sofern helfen, dss du den inneren ganz weit nach vorne und innen führst, in dem moment wo das kind schon beinahe in den brunnen gefallen ist,er also schon fast zur anderen seite gedreht hat. denn dannn - bei dieser extrem weiten zügelführung - geht der druck auf das gebiss fürs jungpferd verständlich: zur seite und nicht nach hinten.

    ja, denn genau in dem moment kommt von dir zu viel druck auf den zügel und zu wenig vorwärts.
    deine äußere schulter muss vor, deine äußeren gesäßknochen aber nicht. manchen hilft es, wenn sie bewusst die innere pobacke anspannen, um in die richtige richtung zu sitzen.
     
  6. Minchen76

    Minchen76 Inserent

    Hallo!
    Versuch doch erstmal die Ecke, an der sich der Ausgang befindet auszusparen, d. H schon rechtzeitig vorher abwenden und großzügig dran vorbei reiten. Reite ein paar Zirkel oder Volten dort in der Nähe und Kringel dich ganz langsam an den Ausgang ran. Reite dort energisch vorbei und erlaube es ihm nicht dort hin zu schielen, sondern verlange seine Aufmerksamkeit. Baue ein paar Übungen in der Nähe ein, die ihn ablenken und reagiere schon , bevor er sich entschließt raus zu rennen! Biege ihn dort vermehrt ( innerer Schenkel und äußerer Zügel dran), gib ihm einfach nicht die Chance. So habe ich egal, welche Ecke ein Pferd sich für seinen Blödsinn aussuchte , es immer in den Griff bekommen.
     
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