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Junges Pferd?!

Diskutiere Junges Pferd?! im Pferde Allgemein Forum; Hallo... rein interessenhalber... wollte ich fragen ... ab wann ist man bereit sich ein junges Pferd anzuschaffen? ... woher weiß man dass...

  1. Jess

    Jess Inserent

    Hallo...
    rein interessenhalber... wollte ich fragen
    ... ab wann ist man bereit sich ein junges Pferd anzuschaffen?
    ... woher weiß man dass man soweit ist?
    ... hat man nicht tierische Angst es zu versauen?
    ... wie erzieht man richtig bzw. so dass das Pferd ein gutes Benehmen hat und auch behält?

    Was habt ihr für Erfahrungen? Woher habt ihr das Wissen?

    Danke für viele viele Antworten:)
     
  2. Katrin

    Katrin Inserent

    Schwierig. Ich denke, junge Pferde gehören in Profihände. Ich selber habe mal ein Pferd an- und eingeritten vor ein paar Jahren, natürlich ohne Hilfe, sollte im Schulbetrieb gehen. Naja, ich habe viel gelernt dadurch, aber mehr sogar rückblickend, da ich jetzt weiss, wieviel ich falsch gemacht hab. Würde das heute komplett anders machen. Das Pferd war zwar artig, aber null Anlehnung, weil ich damals nicht wusste, wie ich mit einem jungen Pferd umgehen sollte. Habe zuviel festgehalten. Man hat mich sogar damit alleine gelassen, so nach dem Motto: "Der geht sowieso in den Schulbetrieb, und falls es zu schlimm wird, geht der eben zum Händler, kriegen wir schon ein anderen Bock für!" Heute könnt ich k****n, wenn ich daran denke!!

    Vielleicht hilft dir meine Aussage, dich für das richtige Pferd (alter) zu entscheiden, alles andere musst du selber entscheiden, ob du z.B. einen guten Trainer hast, der dir hilft, ob du genug Erfahrung hast, Gedult und Zeit mitbringst. Gilt übrigens auch für die Erziehung. Du bist Chef, lass da keine Zweifel aufkommen.

    Liebe Grüße
     
  3. Lind

    Lind Inserent

    Ich glaube auch, dass es schwer ist zu sagen, wann man so weit ist. Es kommt auch immer auf die Umstände an. Wenn mans noch nie gemacht hat und einen erfahrenden Bereiter zur Seite hat kann man sichs viel eher zutrauen, als wenn man ganz alleine ist. Am besten Lernen tut mans eigentlich, wenn man mal eine zeitlange einen erfahrendem Bereiter bei seiner Arbeit über die Schulter schauen kann und dabei sieht, wie er mit verschiedenen Pferden arbeitet. Dann am am besten unter Aufsicht des Bereiters selbst mit Pferden arbeiten.

    Angst haben, dass man das Pferd versaut, darf man nicht. Sonst ist alles Handeln gegenüber dem Pferd zu zaghaft. Man muss sich dessen, was man tut schon sicher sein, sonst gehts sicher schief. Andererseits muss man sein Handeln aber doch immer überprüfenund nachdenken, ob es richtig ist. Bei Bedarf muss mans auch ändern. Das ist eine Gradwanderung. In dem Moment, in dem man mit dem Pferd arbeitet, muss man sich seiner Sache sicher sein, aber man muss immer selbstkritisch bleiben.

    Wie man ein Pferd richtig erzieht kann man auch nicht so einfach sagen. Jedes Pferd ist anders und mit jedem Pferd arbeitet man ganz anders. Das macht die Arbeit mit den Pferden so spannend, aber auch sehr schwierig.
    Ich reite grad zwei Stuten an, die total unterschiedlich sind. Die eine ist groß und stämmig, ein bißchen rüpelig, zapplig, unkonzentriert und unsicher. Beim reiten reagiert sie noch nicht so toll auf den Zügel, aber Schritt, Trab und Tölt sind gut, locker, leicht abrufbar und der Rücken ist schon sehr locker. Mit ihr arbeite ich hauptsächlich am Gehorsam, bin auch sehr streng und hin und wieder kriegt sie auch mal einen Klapps, weil ein mahnendes Wort nicht reicht.
    Die andere Stute ist klein und fein. Sie ist sehr konzentriert, ruhig im Umgang, beim Reiten temperamentvoll, aber super fein und gut zu regulieren. Ihr Gänge sind nicht so flüssig und sie neigt dazu den Rücken wegzudrücken. Bei ihr reicht es wirklich, wenn ich mal ein lauteres Wort sage. Bei einem Klapps würd sie überreagieren. Beim Reiten arbeite ich vor allem daran, dass sie sich im Rücken los lässt. Da muss man ganz vorsichtig und behutsam arbeiten.

    So ist jedes Pferd unterschiedlich und neben dem "Handwerkszeug" das man können muss (z.B: richtig longieren, Fahren vom Boden, Kentnisse über Muskelaufbau...), muss man auch ein Gefühl für die einzelnen Pferde entwickeln um erkennen zu können, wann man wie arbeiten muss.
     
  4. Escada

    Escada Guest

    Einen genauen Zeitpunkt oder eine Zeitspanne zu nennen, das geht glaube ich kaum. Man muss einfach ein Gefühl dafür entwickeln, ob man sich selber eine so große Aufgabe zutraut. Wie Lind schon richtig sagte darf man nicht mit enormer Angst an diese Aufgabe gehen, weil man sonst auch die Objektivität verliert und das Selbstbewusstsein. Denn mit klugen Sprüchen und gut gemeinten Ratschlägen wird man in der Zeit regelrecht zugeschüttet. Da kommt wieder das eigene Selbstbewusstsein zum Tragen, indem man unterscheidet: was von dem Gesagten kann mir wirklich helfen und was kann ich wirklich ignorieren? Nur weil die Stallnachbarin ein dickes Lammfell unter dem Sattel hat, muss das nicht zwangsläufig heißen das ich mein Pferd damit umbringe weil ich keins habe. Aber da entwickelt man bekanntlich auch als langjähriger Pferdebesitzer ohne Jungpferdeerfahrung ein dickes Fell. ;) Man merkt das es oftmals die gleichen Leute sind, die immer was zu sagen haben.
    Es hat bei mir auch gedauert bis ich mir selber zugetraut habe, ein junges Pferd das erste Mal selber auszubilden. Aber: man wächst auch an seinen Aufgaben. Das ist wie im Berufsleben: jeder neue Job heißt neue Aufgaben, neue Herausforderungen, die man voraus nie abschätzen kann. Deswegen zu sagen ich nehm den Job nicht, wäre Blödsinn. Der Mensch wächst mit den an ihn gestellten Anforderungen und Aufgaben. Ein junges Pferd auszubilden heißt auch, Pröbleme selbstständig zu lösen, auf andere Art und Weise, neue Wege zu gehen, auch wenn einen viele für bekloppt erklären.

    Das ist genauso schwer zu sagen. Richtig wissen tut man es eigentlich nicht, dafür entwickelt man ein Gefühl finde ich. Wenn ich ein Fohlen aufziehe, kann ich die jede Phase der Entwicklung mitverfolgen. Bei jeder kleinen Sache sehe ich, ob das Fohlen ein Spätentwickler ist oder es eines der früheren Sorte ist.
    Bei einem Fohlen war ich mir auch überhaupt nicht sicher. Er machte kopfmäßig den Eindruck: "Ok, es kann losgehen." Aber bei der körperlichen Entwicklung hatte ich noch arge Bedenken. Er sah noch überhaupt nicht ausgereif aus. Da war die Stute 3,5 Jahre alt. Ich hab sie noch mal ein Jahr auf die Weide gestellt, nur allgemeine Sachen mit ihr gemacht (Führtraining, Anti-Schreck Übungen, Hänger fahren, Hufe geben, ruhig stehen bleiben, Schmied, TA usw.). Mit knapp fünf Jahren hab ich erst das erste Mal im Sattel gesessen. Ich habe diese Entscheidung nie bereut, denn es tat ihr ohne Zweifel gut. Die Frau, die das Pferd später kaufte, sehe ich heute noch gelegentlich. Die beiden sind ein super Team, sie hat die Stute bis L-Dressur ausgebildet. Etwas, das ich selber nie geschafft hätte, wie ich auch zugebe. Die Frau hat bereits einige Male erzählt, dass sich ihre Stute gegenüber den sehr jung angerittenen Pferden doch erheblich unterscheidet. Das hat mich in meiner eigenen Arbeit doch sehr bestätigt.


    Tierische Angst ist da total fehl am Platze. Auch wenn es total normal ist. Egal was, das erste Mal ist immer eine große Sache.
    Wie meine Tochter das erste Mal in den Kindergarten gegangen ist, war ich tierisch nervös. Gefällt es ihr da? Werden die anderen Kinder nett zu ihr sein? Der erste Schultag war's ganz genau das gleiche.
    Oder erinnerst du dich noch, wie du das erste Mal ganz alleine bei deiner besten Freundin übernachten durftest? Oder das erste Mal mit deinen Freunden weggehen durftest ohne das einer mit einem "aber-um-zwölf-bist-wieder-da-und-wehe-wenn-nicht"-Gesicht vor einem Stand?
    Der erste Arbeitstag in der Lehre und dann der erste Berufsschultag? Das kannst du ewig weiterziehen. Fakt ist: du bist an deinen Aufgaben und an die daran verknüpften Erwartungen gewachsen.
    Sage dir selber: mein Pferd vertraut mir, jetzt muss ich meinem Pferd vertrauen! Das ist ein wichtiger Punkt dabei.
    Respekt sollte man immer haben. Auch ein Fünkchen Angst ist immer sinnvoll. Denn Mut ohne auch nur ein bisschen Angst, führt schnell zu Unfällen.


    Mit welcher Methode, ob nun Monty Roberts, Peter Pfister, Pat Parelli, Michael Geitner, LTJ oder wie sie noch alle heißen, ist egal, das wichtigste ist immer: Ruhe, Geduld, Zeit, Konsequenz, Selbstsicherheit, Mut Verbunden mit Liebe und Gefühl.
    Das eigene Gefühl ist sehr wichtig dabei. In vielen Fällen trugt es nicht. Den Grundstein für später legt man immer in den jungen Jahren. Wie beim Menschen auch.
    Bildet man das Pferd aus für den Verkauf, hat meine keine Garantie dafür, dass das, was man dem Pferd beigebracht hat, in zwanzig Jahren immernoch so vorhanden ist wie jetzt. Dazu hängt es stark davon ab, wie der neue Besitzer mit dem Tier umgeht, was er durchgehen lässt, wie viele Tonnen Leckerlie in dem Pferd verschwinden (bin grundsätzlich gegen das Vollstopfen mit Leckerlie) usw. Bleibt das Pferd bei einem selber, kann man immer wieder daran arbeiten und feilen.
    Da besteht eben auch der Unterschied.


    Bisher ziemlich positive.
    Ich gewöhne meine Fohlen rechtzeitig an die wichtigsten Sachen im Leben: ein Halfter tragen, sich führen lassen, Beine anheben, ab der sechsten Woche kommt auch der Schmied regelmäßig (hab da beim ersten Fohlen böse Überraschungen erlebt, man lernt aus Fehlern und ich bin auch nicht unfehlbar), den kennen sie, der TA wird bekannt gemacht, jedes Fohlen macht auch irgendwann im Laufe seiner Kindheit die Erfahrung das Strom nicht angenehm ist, wenn man wildentschlossen auf den Zaun losgaloppieren. Rüpeleien gibts nicht, ich möchte meinen vierbeinigen Nachwuchs nicht in der Hosentasche schnüffeln haben noch seine Zähne in der Hüfe. Da gibts auch mal einen Klaps aufs Schnäuzchen. Für alles was gelernt werden muss, plane ich jeden Tag 10 Minuten ein. Das reicht und ist quasi "Grundschule".
    Das hat mir bisher später vieles erleichtert. Ich lass sie mit einem Jahr oder anderthalb auch mal am Sattel oder an der Trense schnuppern. Halt sie dem Pferd hin, es darf schnuppern, häng sie nach 5 Minuten wieder weg. Aber dieser Gegenstand ist erstmal vertraut. Das erste Trensen läuft genauso: anlegen, eine Runde führen, abtrensen, weghängen. Der Sattel genauso. Ich nehm mir gerne die Zeit dafür, und wenn es eben vier Wochen dauert bis sich das Pferd daran gewöhnt hat. Na und? Ich habe keine Zeitvorgaben wie schnell es gehen muss. Lieber die Anforderungen eine Stufe runerschalten und dann die Sache sicher sitzen haben, als ewig Angstschweiß zu provozieren.
    So mach ich wirklich alles Schritt für Schritt.
    Ob's ein "Erfolgsgehmeinmis" ist? Vielleicht, ich bin damit zufrieden, die Leute denen ich meine Pferde verkauft habe sind es auch. Das bestätigt mich in meiner Arbeit. Denn (und jetzt kommt der Züchter durch :D ): der Trend geht nicht zum Pferd mit spektakulären Gängen. Die meisten Reiter wollen ein hübsches Pferd, mit dem sie mal ein bisschen Dressur, ein bisschen Springen, am Sonntag in der Osterquadrillie reiten können, mit dem man entspannt ins Gelände gehen kann. Viele können die tollen Gänge gar nicht sitzen (mich oftmals mit eingeschlossen, bin ich ehrlich), warum soll ich dann auf den großen Sport züchten? Lieber grundsolide Pferde mit für jeden reitbaren Gängen und umgänglichen Charakter. Da orientiere ich mich an dem, was mir wichtig wäre als Käufer. Und so bilde ich meine Jungpferde dann auch aus.


    Vieles im Laufe der Jahre angeeignet, Hilfe geholt von Reitlehrern, Bekannten die damit Erfahrungen haben, Bücher, Videos, alles was greifbar war. Anderen zugesehen, geholfen, abgschaut, zugehört, erklären lassen was unklar war.
    Ich bin immer ein Verfechter, wenn man etwas nicht weiß, fragen! Und wenn man bei einer Sache dreimal nachfragt bis man es verstanden hat, egal. Wenn es dann im Gedächtnis haften bleibt, umso besser!
    Und vor allem hab ich mir Ratschläge von Leuten vom "alten Schlag" geben lassen. Menschen, die mit Pferden in der Landwirtschaft gearbeitet haben und größtenteils auch noch arbeiten. Die sind drauf mehr als angewiesen ein ruhiges und ausgeglichenes Pferd zu haben. Ein hibbeliger Kaltblüter vor dem Pflug wäre undenkbar! Oder ein Rückepferd das bei jedem Knacken im Wald steif vor Angst da steht, wäre auch völlig undenkbar. Die Menschen haben mir viel gutes erklärt. Mit der ein oder anderen unterhaltsamen Anekdote. Solches Wissen ist unersetzbar. Nicht alles Alte ist schlecht.
    Zu gerne würde ich einmal jemanden von einer Polizeireiterstallel "ausquetschen", wie die ihre Pferde trainieren. Die müssen noch nervenstärker sein. Dazu hatte ich bisher noch nicht die Möglichkeit, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich das auch noch einmal. Diese Sachen würde ich dann auch wieder in meine Arbeit mit den Pferden einfließen lassen.
    Meine Uroma hat immer gesagt: "Man wird alt wie eine bunte Kuh, aber lernt immer noch dazu." Und da ist was dran.



    Oh weia, jetzt hab ich wahrlich einen Roman geschrieben, ich hoffe ihr nehmt mir das nicht allzu übel. :o
     
     
  5. rüsseltier

    rüsseltier Guest

    also, ich denke es liegt auch am reiter und an den umständen. ich bin zum beispiel erst 14 und bilde grad meine araberstute aus. vom ersten aufsteigen ab war ich dabei. ich hab zwar keinen gscheiten platz oder halle in der nähe, aber hey, mein pferd lebt noch!
    natürlich hab ich noch meine mutter, die hat schon mehrere pferde ausgebildet, auch in der dressur, nicht nur freizeitmäßig. doch meistens ist man auf sich alleine gestellt, schließlich passen ja keine zwei reiter auf ein pferd:) .wenn ich aber probleme hab (und die gibts immer mal wieder) kann sie mir tipps geben oder sich selbst mal drauf hocken (macht sie aber selten, mei stuten is nämlich immer so schreckhaft unter ihr;) ). manchmal gibts da so tage, an denen man ewig so weiterreiten könnte und man richtig glücklich ist, aber dann gibts da auch so tage, an denen gleich gar nix klappt und ich heulen könnte.(vor allem seit ich mich an der dressur probier)außerdem gibts erfahrungsgemäß auch so ne phase, wo dann die pferde ihre grenzen testen und das kann ganz lustig werden:)( ). auf alle fälle lern ich jeden tag, was für ein schlechter reiter ich bin ;) und natürlich muss ich eine menge lehrgeld bezahlen und meine sahida einiges aushalten. aber sie ist reitbar und relativ brav, zumindest unter mir (fremde werden erstmal ausgetestet). ich denke, ein pferd einzureiten ist immer ein erlebnis, man lernd dauernd was neues. andererseits muss hall das arme junge pferd ganz schön was aushalten.
    also, wenn du jemanden hast der dir hilft und vor allem selbst einen eisernen willen hast, denk ich is des machbar, dass du ein junges pferd einreitest.
     
  6. Bijou

    Bijou Inserent

    Hallo ich denke es muß jeder selber für sich entscheiden, ob ein Junges Pferd oder nicht. Ich habe mir letztes Jahr eine Dreijährige Stute vom Züchter gekauft, sie kannte keine Menschen, sie kannte kein Halfter einfach gar nichts. Jetzt ist es genau ein Jahr her und sie ist das liebste und zutraulichste Pferd. Klar es gibt immer mal wieder Tage andenen sie ausprobiert wer hier das sagen hat. Aber genau dann muß man hart und konsequent bleiben, sonst hat man irgendwann verloren.Am Anfang war es nicht leicht, da sie viel Mist gemacht hat, sie ist uns aus dem Stand über die ABzäumung des Reitplatzes gegangen (1,60m hoch) sie ließ sich nicht führen ist nur gestiegen. Es war nicht immer leicht, aber wenn man den Willen hat und Ruhe, Zeit und Geduld, sollte man es eigentlich schaffen auch den wildesten zarm zubekommen. Und heute ist sie wirklich eine ganz treue seele. Sie wird jetzt seit einem halben Jahr von mir geritten und ab und an auch gesprungen.


    Aber bei uns im Stall sind auch Leute, die totale Anfänger sind und sich ein Junges Pferd gekauft haben wegen der Kohle, da sie ja nicht so teuer sind wie Ausgebildete Pferde. Wenn man dann sieht, das sie wirklich schiß vor ihrem Pferd haben, es nicht aus der Box holen können, da das Pferd keine lust hat und wenn es in der Halle ist und sie hinter ihm hergezogen werden, dann frage ich mich ob das sein muß. Wir haben nichts gegen diese Leute, es ist nur schade für das Pferd, wir würden ja auch helfen, aber man hat keine chance mit ihnen darüber zureden, da sie sich nicht helfen lassen wollen.


    Aber wie gesagt du mußt selbst entscheiden, ob du dir ein Junges Pferd zutraust, oder lieber doch ein etwas älteres Pferd.Wie du dich entscheiden wirst, es wird schon richtig sein.
     
  7. anna

    anna Inserent

    hallo, ich selbst habe noch keine erfahrungen mit wirklich jungen pferden gemacht...eher mit älteren , die versaut wurden oder auf dem gleichen ausbildungsstand sind wie junge,erst angerittene pferde.
    aber meine freundin (auch in meinem stall) hat ihre rb mit hilfe der stallbesi eingeritten und ich muss sagen, so etwas schweist unglaublich zusammen. wenn du die beiden jetzt siehst, merkst du richtig: diese beiden sind eine einheit und können einander blind vertrauen(das pferd ist so sicher, obwohl es stark sehbehindert ist!)
    es ist allerdings so, dass es beim beritt und auch im umgang mit jungen pferden immerwieder phasen gibt, in denen man am liebstn das handtuch werfen will!meine freundin ist oft verzweifelt, den tränen nahe vom pferd gestiegen weil das gerade erst gelernte aufeinmal weg war und neue unarten festgestelltwurden....
    ich glaube man ist erst bereit einjunges pferd zu haben, wenn man sich selbst ohne wirklich große zweifel sagen: ich kann es schaffen ein junges pferd zuzureiten und es zu erziehen. außerdem sollte es einem nie peinlich sein andere um hilfe zu fragen...
     
  8. das wedet ihr mir jetzt wahrscheinlich net glauben, aber in meiner schule gibts so eine 11jährige, die ein 4jähriges pferd hat und es, wenn es 10 ist, wieder verkaufen will, weil 10 zu ALT ist!!!:eek: :eek: :eek: voll krank!
    junge pferd gehören nur in erfahrene reiterhände, find ich!
     
  9. Bijou

    Bijou Inserent

    Warum sollten wir dir das nicht glauben? Ich kenne auch so ein Mädel im selben Alter, was von Ihren Eltern einen 4 Jährigen Wallach bekommen hat mit dem sie ihre tuniere gehen will und tut.Ich kann das nicht verstehen, da ein so Junges Pferd mehr unsinn im Kopf hat wie ein älteres. Außerdem passt das Pferd nicht zu dem Mädel. Er ist ca. 168cm und wie gesagt das Mädel ist 11 und zierlich und klein. Sie hat überhaupt keine Kontrolle über das Pferd. Aber es muß erst immer etwas passieren, damit die Eltern einsichtig werden.
     
  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich hab meine EX-RB auch mehr oder weniger selber ausgebildet, damals war ich 16, das Pferd war 4. Die Besitzerin hatte sie zu einer Bereiterin gebracht, die sie hätte einreiten sollen, da ist aber einiges schief gelaufen und zurück kam ein Pferd, das zwar daran gewöhnt war, Sattel und Reiter zu tragen, aber das wars dann auch schon... Die Hilfen kannte die Stute nicht, von Anlehnung und Losgelassenheit ganz zu schweigen...
    Da ich das Pferd schon vom Fohlenalter an kannte und recht gut mit ihm vertraut war, hat die Besitzerin mir erlaubt, sie auszubilden. Das hab ich allerdings mit Hilfe meiner Reitlehrerin zusammen gemacht, die ist zwar nie selber draufgehockt, aber sie war anfangs immer, später dann zweimal in der Woche, dabei, wenn ich das Pferd geritten bin und hat mich korrigiert, wenn ich was falsch gemacht hab, hat mir Tips gegeben usw... Ohne die Hilfe von ihr hätte ich das wohl nie so gut hingebracht, aber mit ihrer Hilfe ging das schon..
    Es gab sehr sehr viele Rückschläge in der Zeit und das meiste war alles andere als angenehme Reiterei.. Trotzdem hat es unheimlich viel Spaß gemacht, die ganzen kleinen Fortschritte zu sehen und am Schluss ist dann ein recht ordentliches Pferdchen dabei rausgekommen... :)
     
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