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Kann oder sollen wir den händler Anzeigen ?

Diskutiere Kann oder sollen wir den händler Anzeigen ? im Haltung und Pflege Forum; hiii .... Ich weiß nicht genau was ich machen soll . Vor ungefähr einem halben Jahr haben wir unsere Scheckstute gegen eine braune angeblich...

  1. Pusemuckel94

    Pusemuckel94 Inserent

    hiii ....
    Ich weiß nicht genau was ich machen soll . Vor ungefähr einem halben Jahr haben wir unsere Scheckstute gegen eine braune angeblich total brave Stute eingetauscht . Naja die braune war das gegenteil aber das ist erstmal nicht so wichtig ! Von dem Händler haben wir erfahren das unsere ehemalige Scheckstute Hanuta jetzt in guten händen ist die besitzerin hat sich auch bei uns gemeldet und Fotos geschickt da sah alles gut aus . Aber vor ein paar Tagen haben wir einen Anruf bekommen von einer Fau die Hanuta jetzt hat sie hat gesagt sie hat sie gerettet .....sie war total verwurmt konnte kaum laufen , war abgemargert und blutete aus der Nase ....sie hat uns erzählt das der Händler wo wir sie hingegeben haben mit der anderen Frau zusammen gearbeitet hat .... Hanuta ist also in einen Händlerkreislauf immer wieder hin und her geschoben worden ...bei allen händlern bekam sie nihts zu fressen wir haben gesehen wie es dort aussieht ...absolut nicht tiergerecht ....heute morgen bekamen wir einen anruf das Hanuta die nacht nur knapp überstanden hat und sie musste eingeschläfert werden .....
    jetzt meine frage ....
    solln wir den oder die händler anzeigen oder das veterinär amt dort hin schicken ?? .....oder solln wir das lieber der Frau überlassen bei der hanuta als letztes war ???
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Ganz kurz:

    Juristisch habt ihr NULL Rechte an Hanuta!
    Ihr habt sie verkauft - basta.
    (Warum an einen Händler, und was ihr ihr damit angetan habt - mit der Gewissenslast müßt ihr selbst fertig werden.) :mask:

    IHR könntet den Händler lediglich - wie jeder Bürger - anzeigen (nicht verklagen!) wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
    Wenn dort weitere Pferde leiden, ist EVENTUELL wenigestens ihnen geholfen.
    Ihm Mißbrauch / verstoß gegen das Tierschutzgesetz an Hanuta nachzuweisen, ist es quasi zu spät.

    Die Besitzerin von Hanuta (das war sie doch??? - oder hat sie das Pferd "gerettet = entführt"?) kann ihn eher zur Rechenschaft ziehen, und sich eventuell noch die Behandlungskosten ersetzen lassen.


    Gruß, Charly
     
  3. Nina

    Nina Inserent

    Hallo zusammen,
    also ganz ehrlich - wundert dich das?

    Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte. Es mag hart klingen, aber ein Pferd beim Händler ist nur Ware. Da wird keine Beziehung zu aufgebaut - sondern ist einfach überspitzt gesehen ein "Produkt" welches gewinnbringend verkauft werden soll.
    Jeder Tag, an dem das Pferd nicht verkauft ist – kostet Geld. Und daher versuchen die Händler auch mit allen mitteln ihre „Ware“ schnellstmöglich ggf. über „Unwahrheiten“ („Super brav“; „gut geritten“; „Papiere“) zu verkaufen.

    Natürlich bricht es uns Pferdebesitzern (Reitbet.,…) das Herz, wenn man so etwas hört oder sieht. Aber es ist einfach für die ein ganz normales Geschäft. Uns bricht es bei dem Anblick beim Händler das Herz – andere z.B. Kaninchenbesitzer verzweifeln regelmäßig in Tierhandlungen.

    Ich meine, so etwas darf und soll nicht passieren – klar. Aber da gegen anzugehen kostet meiste viel Zeit, viel Nerven und mind. Doppelt soviel Geld. Charly hat schon Recht, natürlich kann man anzeigen – was daraus wird muss im einzelfall geklärt werden. Rein rechtlich habt ihr, wie bereits geschrieben keinerlei Macht. Es ist nicht mehr euer Eigentum. Was also gemacht wird – liegt bei dem neuen Besitzer.

    Ihr könnt daher nichts machen. Null.
    Man kann dem neuen Besitzer nur anraten, alles attestieren zu lassen und es dem zuständigen Vet-Amt zu übergeben. Mehr kann man in dem Fall nicht machen. Wenn die Besitzerin rechtliche Schritte einleiten möchte, sollte sie bedenken, dass sie in der Beweispflicht ist. Also das er vorsätzlich gehandelt hat. Und das versucht mal nachzuweisen.

    So ein ähnliches Theater hatte ich bereits im Frühjahr. Da sind einem einfach die Hände gebunden. Ihr selber könnt z.B. eine anonyme Anzeige beim Vet-Amt machen, die daraufhin zu gegebener Zeit (kann einige Monate dauern!) die Haltungsbedingungen und Tiere kontrollieren. Alles weitere muss von dem neuen Eigentümer ausgehen!

    Gruß
    Nina
     
  4. Pusemuckel94

    Pusemuckel94 Inserent

    hmm ok
    als wir sie zum händler gebracht haben sah der stall und alles supa aus alle pferde hatten futter und einen sauberen stall ...
    deswegen verstehen wir ja auch nicht ganz wie das so schnell passieren konnte das der stall dort so runtergekommen ist .....und naja ich hatte ja auch nicht viel mitsprache recht meiner mutter gehörte das pony ja ...
    @ charly: ja sie hat 2 von ihren ponys eingetauscht gegen hanuta damit sie sie retten kann
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Nov. 2008
  5. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    offensichtlich nicht...
    sonst wäre sie wohl nicht mal auf den gedanken gekommen ihr pferd beim händler einzutauschen :nah:

    mal ehrlich, sollte ich eins meiner pferde verkaufen müssen würde ich es nie im leben zu einem händler geben. man kennt doch nur schlimme geschichten und weiß was bei so händlern abgeht. da geb ich doch kein pferd hin. da kann ichs besser zum abdecker bringen wenn ichs schnell los werden muss :(

    na glückwunsch :err: damit die jetzt auch elendig dahinsiechen bis sie von wem "gerettet" werden wo sie dann doch eingeschläfert werden müssen -.-
    tolle sache :no:
     
  6. Nina

    Nina Inserent

    Hallo,
    also ganz ehrlich - soweit würde meine Tierliebe nicht gehen. Das ich zwei (!) meiner eigenen (ggf. liebgewonnenen) Tiere für ein fremdes - krankes Tier eintausche. Zudem wusste sie anscheinend das das Tier krank ist - und hätte auch anders Handeln können (Vet-Amt,...).

    Fakt ist einfach das beim Händler die Tiere nur notdürftig versorgt werden. Wenn ein bestimmter Besuchstag ist, sind natürlich alle Pferde top gepflegt - stehen im frischen Stroh und haben duftendes Heu.
    Evt. macht man das auch bei einzelnen Tieren wenn ein Termin verabredet wird. Aber ansonsten? Die erwartung das ein Händler die Pferde ankauft weil er so ein Menschen- od. Tierfreund ist doch absoluter Schwachsinn. Es ist Geld auf vier beinen - um so schneller verkauft um so gewinnbringender.

    Ich möchte nicht behaupten das es nur schwarze Schafe unter den Händler gibt, aber eins ist doch klar - sie haben einen verdammt schlechten Ruf - und so etwas kommt NIE von ungefähr!
    Wir halten nun über 20 Jahre lang Pferde und haben auch beim Händler gekauft. Zwei Tiere gekauft und zweimal hart auf den Boden der tatsachen zurückgeholt worden. Ein lebendes Beispiel davon ist unsere KB-Mix Stute Lotte.

    Ich kenne es aus meiner Erfahrung so. Die Händler haben meist einen relativ ansehnlichen Stall in dem (an Besuchertagen) die höherpreisigen Pferde stehen. Diese sind selbstverständlich top gepflegt. Kranke, schwache oder billige Pferde ("durchlaufende Posten") sind meist woanders - fernab untergebracht oder im besten Fall draußen.
    Ich habe schon einiges bei Händlern gesehen, gerade wenn man wie ich gern unangemeldet vorbeischaut. Das beste was man einfach machen kann, ist das Vet-Amt zu verständigen. Das sind Fachleute die die Situation reel einschätzen können.

    Sollte ich jemals in der Not sein mein Pferde zu verkaufen (toi, toi, toi!!) versuche ich es Privat und im Notfall eher auf ein Pferdeschutzhof oder irgendwo teuer einstallen bis es verkauft ist. Das sollte man allein dem Tier zu liebe machen.
    Ich zwei Tiere beim Händler gekauft, und nie eins hingegeben, denn das was man hört und was die Erfahrung zeigen, sind erschütternd. Daher sehe ich hart gesagt so - "pp - persönliches Pech." Pferd war bereits offensichtlich krank beim Kauf und da sollte man realistisch bleiben.

    Wie gesagt, mehr als Vet-Amt alamieren kann man nicht wirklich machen.

    Gruß
    Nicole
     
  7. Piennie

    Piennie Inserent

    Ich weiß das klingt jetzt komisch, aber als wie seriös schätzt ihr die Frau ein die Hanuta "gerettet" hat. Für mich klingt das ein bisschen danach als wöllte sie sich am Händler rächen, weil Hanuta eingegangen ist.
    Kann es nicht sein, das sie sauer ist 2 ihrere Ponys gegen ein vermeindlich gesundes Pferd eingetauscht zu haben - was ein paar Tage später eingegangen ist?
    Ich würde Dir raten zuerst die genauen Umstände zu prüfen, bevor Du gegen irgendwenn vorgehst.
    Am Ende hat euer Händler das Pferd wirklich bereits vor einem halben Jahr in vermeintlich gute Hände verkauft und mit der aktuellen Sache gar nichts mehr zu tun.
    Trotzdem tut es mir leid um Deine Hanuta, wenn es mein Pferd gewesen wär würde ich der Sache auf den Grund gehen.
     
  8. schoko

    schoko Inserent

    sorry, aber sowas kann ich nicht verstehen.
    zum einen, bei mir bleibt ein tier bis zum schluß sonst brauch ich mir auch keins anschaffen.

    wenn mann schon der meinung ist sein tier herzugeben dann doch in allerbeste hände und nicht irgendeinem händler. ich denke das ist man dem tier schuldig.
     
  9. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ich finde es ehrlich gesagt NICHT in Ordnung, die Threaderstellerin derart für ihr Handeln zu verurteilen! Möglicherweise wird sie einen guten Grund gehabt haben, warum sie das Tier dorthin gegeben hat. Und man muss nicht immer davon ausgehen, dass ein Händler so schlecht ist. Es gibt genügend gute Händler und wenn man sich vorher erkundigt, kann man nicht nur von negativem ausgehen. Es ist nicht immer alles heile Welt und man KANN manchmal ein tier nicht bis zu seinem Lebensende behalten!
     
  10. Naja, da hast Du schon REcht, aber wenn ich ein Pferd verkaufe, egal ob privat oder an einen Händler, dann muss ich damit rechnen (grade bei einem Händler) dass das Tier weiter gegeben wird. Machen kann man dagegen nix, es ist ja auch nicht illegal, dass der Händler das Pferd weiterverkauft oder dass es von dem Besitzer wieder weiter gegeben wurde.
    Wenn ihr das Pferd eingetauscht habt, wird es ja evtl. auch bei Euch schon Probleme mit dem Tier gegeben haben und dann kann man doch davon ausgehen,dass andere Besitzer auch Probleme mit dem Pferd hatten...
    Ich finde es reichlich blauäugig anderes zu erwarten, wenn man ein Tier verkauft. Sich über den Händler aufzuregen, halte ich für relativ ungerechtfertigt. Der kann doch auch nicht bei jedem Käufer prüfen, ob der dann wirklich gut mit dem Pferd umgeht. Das kann selbst ich als Privatperson nicht wirklich nachprüfen, auch wenn ich mir vorbehalte das Pferd mal zu besuchen oder so.
    Hättet ihr Euch vorher überlegt, dass es Euch noch interessiert, was mit dem Pferd nach Eurem Verkauf wird, dann wäre es sinnvoller gewesen, es evtl. mit Schutzvertrag oder zumindest Besuchsrecht o.ä. an eine nette ausgesuchte Privatperson zu verkaufen. Dem Pferd hilft diese Überlegung jetzt nur leider nicht mehr. Vielleicht macht ihrs ja beim nächsten Pferd anders, dann hättet ihr wenigstens was gelernt.:frown:
     
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