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Kann sowas auf Dauer gut gehen? Prothese fürs Hinterbein

Diskutiere Kann sowas auf Dauer gut gehen? Prothese fürs Hinterbein im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hab ich grad in der cavallo online gelesen . ob sowas wirklich gut gehen könnte? mache mir grad schon wieder Gedanke ,das ich meine Stute und...

  1. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Hab ich grad in der cavallo online gelesen .
    ob sowas wirklich gut gehen könnte?
    mache mir grad schon wieder Gedanke ,das ich meine Stute und unseren shetty zu schnell hab erlösen lassen.

    beide hatten auch nen Bruch der linken Fessel :bahnhof:

    Was meint ihr dazu?

    hier mal der Artikel !
    WIE GESAGT,AUS DER AKTUELLEN CAVALLO ONLIENE,DIE ICH IM ABO HAB,KOPIERT.
    tut mir leid,den eigentlichen Link hab ich leider schon gelöscht:embarrassed:




    „Prothese als Gehhilfe“Das Pferd: Wegen eines Bruchs wurde der Stute Josie 1992 das linke Hinterbein unterhalb des Sprunggelenks abgenommen. Sie war das erste Pferd, bei dem der US-Prothesenspezialist Dr. Ric Redden eine Hinterhandprothese anpasste.


    Experten-Urteil: „Für Pferde, die aufgrund eines Beinbruchs massiv Blut verlieren, kann die Amputation die letzte Chance sein“, erklärt Dr. Ric Redden, Leiter des Equine Podiatry Centers in Versailles/Kentucky, der schon einige Pferde in den Staaten operierte. Nicht das Bein abzunehmen, ist das Problem, sondern das künstliche Bein. „Pferde kommen mit einer Hinterhandprothese leichter zurecht, sie dient nur der Balance. Dagegen lastet auf einer Vorderbeinprothese ständig Gewicht“, so Redden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Aug. 2014
  2. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Mel, in Deutschland ist diese Behandlung bei Pferden aka Nutztieren ungewöhnlich. Das Unterfangen wird schon so schwierig genug, da es kaum jemanden gibt, der so einen Prothese anfertigen kann. Daneben vermute ich, dass die Stute längere Zeit in einem Geschirr gehangen hat. Du weißt ja ein Pferd darf nicht zu lange liegen, sonst gehen die inneren Organe kaputt. Ergo brauchst du einen Stall, wo du ein Pferd hin hängen kannst und ein paasendes Geschirr. Dazu wird der "Spaß" einiges gekostet haben und der Ausgang war mehr als offen.
    Bei einem jungen Pony würde ich es vielleicht ausprobieren. Einfach weil das Gewicht überschaubar ist und sich (genau wie dreibeinige Hunde & Katzen) an ein Leben auf drei Beinen gewöhnen könnte.
    Die Stute war übrigens schon mal in der Cavallo oder einer anderen Pferdezeitschrift. Bis dato habe ich aber keinen ähnlichen Fall aus Deutschland kennen gelernt.
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich glaube das kommt aufs Pferd an. Bei Mini Shetty und Shetty kann ich mir das noch vorstellen, aber darüber bekommt man bestimmt Probleme mit dem Eigengewicht des Tieres.
     
  4. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Immer wenn ich sowas lese oder höre,frage ich mich,
    hab ich zu früh aufgegeben?

    es ging um einen kräftigen, 104 cm großen shettywallach und ne 144 cm große,sehr leichte Achal -tekkinerin
     
     
  5. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Mel, das ist sicher schon einige Jahre her, gelle?
    Vor gut 10-15Jahren hat man einem dreibeinigen Hund oder Katze eine kaum vorhandene Überlebenschance gegeben. Nicht zu fragen wurden Nutztiere bei gravierenden Einschränkungen eingeschläfert. Da hat sich gar keiner Gedanken drüber gemacht.
    Erst du besagte Cavallo Stute gibt es jetzt langsam ein Umdenken. Aber bis dato habe ich keinen deutschen Arzt kennen gelernt bzw. über einen Fall hier in Deutschland gehört, wo dies durchgeführt wurde.
    Selbst wenn du damals gewusst hättest, dass es möglich wäre (was du sicher nicht hattest), dann hättest du erstmal einen Arzt finden müßen, der das macht. Schon an diesem Punkt wären zwei Stolpersteine auf deinem Weg gewesen:
    1.) Du hättest das Wissen um die Möglichkeiten haben müßen.
    2.) Du hättest einen Arzt finden müßen, der es macht.
    Mach dir nun über die zwei keine weiteren Gedanken, sondern freue dich, dass in Zukunft so eine Verletzung nicht zwangsläufig den Tod bedeutet.
     
  6. Green Harmony

    Green Harmony Inserent

    Ganz ehrlich? Ich würde das nicht machen wollen. Alle Behandlungen die mehrmonatige Fixierung von Pferden verursachen sind für mich keine Option. Da hängt soviel dran, Medikamente, Boxenhaft, unsichere Zukunft.

    Ich habe den Fall eines Beinbruches beim (vielversprechenden) Rennpferd erlebt. Ein ganzes Jahr stand das Pferd in einer Box. Dann wurde angefangen zu führen, und einige Wochen später ist der Hengst an einer Kolik eingegangen. Was hat das Tier von seinem Leben gehabt, ausser Schmerzen?
     
  7. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Sehe ich wie Greeny, ich mache viel, aber nicht um jeden Preis!
    Die Pferde leben im HIER und JETZT, man kann ihnen nicht erklären, das sie "nur" 6 Monate hängen und danach auf die Weide dürfen.
    Ich würde es nicht machen!
     
  8. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    Sehe das auch so... Allerdings finde ich das einen interessanten Ansatz, vielleicht ist ja doch mal was in diese Richtung möglich?
     
  9. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Man muss nicht alles machen was geht. Ich habe mir anhören müssen weshalb mein Wallach keine Chemo Therapie bekommen hat damals.
     
  10. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Gut,bei ner Chemotherapie hätte ich auch abgewunken

    bei meinen beiden währe ich,wegen des Beins aber ins überlegen gekommen.

    hatte nur aus der Schweiz gesehen( ich glau das war mal in Menschen - Tiere. Und Doktoren )
    das da eine Stute mit ähnlicher Verletzung wie bei meiner ,gerettet wurde.
    sie war zwar nicht mehr Reitbar,lief aber schmerzfrei.
    DAS hätte mir bei Baby und auch Speedy ausgereicht.

    und es ist jetzt nicht sooo lange her.

    Babys Unfall war im Mai 2011 und Speedys im Dez.2012

    ob ich es hätte bezahlen können,hätte auf einem ganz anderen Blatt gestanden

    aber beider wahren topfit ,vorher NIE krank und grad 14 und 13 Jahre alt.

    hatten also noch ihr halbes Leben vor sich.

    klar,es ist hypothetisch,jetzt darüber nach zu denken
    aber es fing sofort an in meinem Kopf zu kreisen,als ich den Artikel gelesen habe.
     
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