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Kleber

Diskutiere Kleber im Pferdeflüsterer Forum; Hallo,ich habe seid dem 15 meinen eigenen Stall,zwar auf dem selben Gelände wo ich vorher war,aber seperat für mich,mit eigener Wiese und Paddock...

  1. QuattroStarB

    QuattroStarB Neues Mitglied

    Hallo,ich habe seid dem 15 meinen eigenen Stall,zwar auf dem selben Gelände wo ich vorher war,aber seperat für mich,mit eigener Wiese und Paddock und 3 großen Boxen usw.Nun ist es so,das meine Freundin 7 Pferde zu unterhalten hatte.Auf dem Hof wo sie waren,hat sie auch mit ihrer Familie gewohnt(7 Kinder).Naja dort hatte sie ihren Stalltrakt,und eben ihre 7 Pferde,2 Shettys,1 Welsh,1 Haflinger bis KL.A/L,1 Hannoveraner Stute bis M kandarre,1 Vollblutwallach.

    Die beiden großen und den haffi ist die 14 Jährige Tochter regelmässig geritten und auf Turniere gegangen.meine Freundin hatte an dem alten Hof beste Trainingsmöglichkeiten für ihre Tochter,sie ist auch zertifizierte Trainerin der FN.Nun ist es so,das sie dringend von dem Hof wegmüssten,weil der alte Bauer immer mehr Kuriositäten veranstaltete,und der Familie schwer zusetze,bis hin zu Polizeieinsätzen.meine Freundin kaufte dann mit ihrem mann ein tolles Haus im Dorf.Die 7 Pferde mußten nun anderswo untergebracht werden.In dem Stall wo sie waren standen sie wieder erwartens 23 Stunden in der Box,weil sie einfach trotz VP nicht raus gestellt wurden.Die Tochter die vorher immer geritten ist,fährt seid dem immer öfter mit einer TÄ mit ,und reitet ihre 3 gar nicht mehr.da die Stute 1,80 groß ist und das auch leider weiß,und da auch Vollblut mit drin ist,kann man sich ja vorstellen,bei 7 kellen auf den Tag verteilt inclusive 3 Kellen Hafer,wie die drauf sind.

    Nun hat mich meine Freundin gefragt,ob ich die Stute und den Vollblüter haben will.Ihr wird es zuviel,sie schafft es nicht mehr,die ganze Familie zerbricht auch im mom an privatem Stress.da ich den Stall habe mit genau 3 Boxen,und selbst ja nur 1 Pferd habe passte das ja.das Problem um das es mir geht,ist das der Vollblüter sehr an der Stute hängt,und die beiden immer zusammen waren.Nun sind beide eh wirsch,erstmal die fütterung bei 23 Stunden Boxenknast,nicht gearbeitet zu werden,in 3 Wochen 2 neue Ställe.Ich habe vorgestern versucht,die Stute "ohne Wallach,laut Freundin kein Thema,auf den Paddock zu stellen.Der Wallach stieg und machte einen Mordszirkus.
    Also an aufhalftern war nicht zu denken.Stute wieder rein. 1 Tag später kam mein Freund mit,und ich probierte erst den Wallach raus zu bringen,die Stute hat die Boxentür rausgekloppt.Blöd ist eben das der Stall aus älterem Gebälk besteht und sowas nicht ewig aushält.Meine Freundin sagte nun ich solle zunächst erstmal den Hafer weglassen,dann die Stute jeden Tag longieren arbeiten,was ja allein eben recht schwierig ist,weil ja dann der andere im Stall randalliert,und die beiden würden schon nach einer eingewöhnungszeit ihre Verlustangst verlieren,was mir ja einleuchtet denn sie wurden ja vorher auch getrennt gearbeitet.Was mir Sorge macht,ist der Weg bis dahin,steht der Stall noch????Die Stute hat gestern auch beim longieren getestet wie weit sie gehen kann und zog mit einem mal rückwärts.Oh mann die handschuhe waren regelrecht verschmort,Brandblasen an 3 Fingern.Ich suche hier Tips und Erfahrungen mit solchen Fällen!Wie kann ich dagegen an????????Nicht das ich generell keinen Plan habe,mich interessiert in erster Linie ,was andere für Erfahrungen mit Klebern gemacht haben!Ich mag die Stute eigentlich nicht gern wieder hergeben,da sie sehr viel Potenzial hat und ich eventuell ein Fohlen aus ihr ziehen will.Was kann man da wohl machen?



    Muß dazu unbedingt schreiben,die 23 Stunden Boxenkanst und die 7 Kellen Futter mit hafer waren bei der Vorgängerin der Fall!!Nicht bei mir!!Sie sind schon ruhiger,mittlerweile,aber das Problem ist immer noch präsent.Kann Magnesium helfen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Mai 2009
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo QuattroStarB,


    uff, ich muß sagen, ich mußte Deinen Text dreimal durchackern, bis ich durchgeblickt hab. :wink:

    Ist das die Stute, für die Du die Frage nach dem "lohnenswerten selbst Züchten" gestellt hast? :1:

    Gut, also primär beschäftigt Dich die Kleber-Problematik, oder?
    Oder die Frage, ob Du die beiden behalten sollst?

    Mit Klebern kenne ich mich leider ganz gut aus...
    Hier gilt wirklich die Politik der kleinsten Schritte!
    Ich weiß ja nicht, wie Dein Hof / Stall / Gelände aussieht, deswegen kann ich nur generelle Tips geben, die Du vielleicht dann ein wenig anpassen müßtest.

    1) Wenn Du die Stute putzt, binde den Wallach daneben (das müßte ja gehen, oder?);
    2) Arbeitest Du sie dann, stelle den Wallach daneben, so daß er sie sehen kann - idealerweise auf einen Paddock neben dem Platz;
    - Soweit dürfte ja dann alles tutti sein, oder?! -

    Das ist natürlich nur eine Vermeidungstaktik, und Du gibst praktisch der Macke der beiden nach!
    Aber ich denke, es ist jetzt in den nächsten Wochen erstmal wichtig, daß
    a) die beiden sich erstmal richtig eingewöhnen können (haben ja auch viel Chaos hinter sich!), und
    b) Du erstmal mit den beiden (oder arbeitest Du nur die Stute? Warum?) arbeiten, Energie abbauen und VERTRAUEN aufbauen kannst!

    Das erstmal als konkrete Tips, wie Du momentan Deinen Stall schonen kannst. :yes:

    Wie am Kleben arbeiten?
    Mini-Schritte!
    Ich hatte damals nur das Gelände zur Verfügung - also gemeinsam ausreiten / spazierengehen, und dann solche Scherze wie: Der eine geht rechts vom Baum vorbei, der andere links (ohne Witz, das war ein Problem!!!).
    Dann eine Weggabelung mit Sichtkontakt, dann 3 Meter (eine Pferdelänge!) ohne Sichtkontakt, dann...
    Wirklich winzigste Schritte!!! :mask:
    Viel, viel Lob, viel, viel Vertrauenstraining, so daß der Mensch (während der Arbeit, natürlich) zum Wichtigsten wird (!), richtige Ausrüstung.
    Auf dem Platz könnte ich mir beispielsweise vorstellen, daß man mit beiden gleichzeitig arbeitet, so daß jeder lernt, sich auf den Menschen zu konzentrieren, dann mal der eine am Putzplatz bleibt, während der andere auf dem Platz ist, und auch auf dem Paddock / der Koppel könnte man sie schrittweise trennen, indem man Teile der Wiese abzäunt (natürlich nur als Übergang, sie sollen ja nicht in Einzelhaft versauern!).
    Und: Jetzt erstmal ganz viel Zeit und Ruhe!
    ...Und viel Platz und Weidegang zum Toben.

    Magnesium würde ich nicht geben - Magnesium hilft, wenn ein Mangel vorliegt, nicht aber wirkt es wie ein Beruhigungsmittel.
    Liegt ein Mangel vor?
    Wenn nicht, dann nicht. :wink:

    Du könntest SPÄTER auch versuchen, diese "krankhafte" Bindung zu lösen, indem Du die andere Bindung stärkst: Zu Deinem dritten Pferd!
    (Übrigens: Pferdegruppen mit ungerader Anzahl Pferde sind immer ungünstig, da jedes Pferd einen Kumpel sucht. Stand Deiner vorher alleine? Oder gibts noch mehr Pferde auf der Wiese?)
    Gemeinsame Ausritte, Ausflüge, Hängerfahrten - bei denen immer mal der eine, mal der andere mit dem dritten Pferd gemeinsam geht, niemals aber die beiden Kleber zusammen.


    So, erstmal mein Senf. :1:


    LG, Charly
     
  3. Fujai

    Fujai Guest

    (ich hab mal n paar absätze reingemacht in deinen thread, ist übersichtlicher find ich)
    nun zu deinem problem:

    gib den beiden zeit. ich würd erstmal garnix mit denen machen ausser so lange wie möglich auf die koppel stellen und sie pflegen (so wie charly schrieb mit dem nebeneinander anbinden)

    wenn sie sich dann eingewöhnt haben und zu dir schon etwas mehr vertrauen haben dann würde ich mit der stute anfangen zu arbeiten.
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Na das klingt ja alles sehr verworren und verwirrend...

    Ich denke, Charly hat dir schon hervorragende Tipps aufgeschrieben. Viel anderes fällt mir da auch nicht ein.

    Außer: erstmal Ruhe rein bringen.

    Im Zweifel erstmal noch paar Tage warten bis du die beiden zum Arbeiten trennst.
    Laß sie erstmal eingewöhnen und zur Ruhe kommen.

    Laß dich selbst erstmal die neuen Pferde kennen lernen.

    Die Pferde haben Umgebungswechsel. Wechsel Bezugsperson. Alles drunter und drüber.

    Die einzige Sicherheit geben sie sich im Moment gegenseitig.

    Da ist`s eigentlich kein Wunder, dass sie toben!

    Erarbeite dir die Position als Bezugsperson. Sorge dafür, dass sie sich im Stall zuhause und sicher fühlen. (eigentlich müßten da ja jetzt 3 Pferde stehen, oder? So dass die im Stall doch normal zu zweit sein müßten? Oder? Haben die 2 Kontakt zueinander, wenn das 3.PFerd draußen ist?)

    Und dann hilft nichts weiter als viel Beschäftigung. Möglichst viel Bewegung (Koppel).
    Bezug herstellen.

    Eben alles, was Ruhe und Sicherheit gibt.

    Dann auch erstmal nur kurz trennen. Damit die wissen, das andere Pferd kommt wirklich immer wieder.
     
     
  5. QuattroStarB

    QuattroStarB Neues Mitglied

    Ja das ist die Stute die ich eventuell als Zuchtstute in erwägung ziehe.Die beiden haben wirklich ne menge hinter sich.Ich sags mal richtig arbeiten werde ich nur mit der Stute,weil der Wallach nur noch für leichte geländeritte ist!ich will ihm nicht zuviel zumuten.Er soll es gut haben inseinem Alter(19)!Mein Westfale sieht das alles gelassen und er interessiert sich nicht für die beiden,für ihn ist es wichtig das ich mich mit ihm beschäftige,er ist wie ein großer Hund,und wir hatten am Anfang solche Kämpfe,nun ist er mit Abstand das beste pferd was ich jemals hatte.Und er stand im Winter so auf der Kippe eingeschläfert werden zu müssen,wegen schwerer Erkrankung der Hufe,und so weiter.Ich habe ihn wieder hinbekommen,das er schmerzfrei und klar läuft,dann sollte ich mit den anderen beiden auch den selben Weg einschlagen,eben alles zu versuchen,den Tieren ein sicherer Halt zu sein.

    Ich danke euch für die vielen Tips.

    Quattro
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    hab noch eine RIESEN BITTE an dich:

    Deine Beiträge sind echt extrem schwer zu lesen bzw dann auch noch zu verstehen.

    Aber nicht etwa, weil du so schlecht schreibst.

    Sondern einfach, weil du keine Leertaste zwischen den Sätzen benutzt. Und weil du so gar keine Absätze machst...

    Vielleicht könntest du ja bei kommenden Beiträgen bißchen "leserfreundlicher" schreiben? :wink:

    Würde auch die Antworten wahnsinnig erleichtern :yes:

    DANKE!!!

    (und nicht böse sein! Ist freundlich gemeint!)
     
  7. QuattroStarB

    QuattroStarB Neues Mitglied

    Ok ,werd mich bemühen:1:!!

    Also,mittlerweile sind die beiden schon ruhiger geworden,wir haben auch eine Lösung gefunden,wie sie ohne probleme auf die Koppel oder Wiese bekommen.

    Sie wiehern mir jetzt auch entgegen,genau wie mein Westfale,und scheinen mittlerweile nicht mehr durch uns durch zu sehen,sondern sie fangen an sich für uns zu interessieren.:laugh:.

    Das sind so kleine Momente in denen man sich innerlich richtig freut.Der Gallopper hat leider nichts gutes im leben erfahren.Er war zunächst auf der Bahn,kam dann in einen Schulbetrieb.

    Als er dort ankam hatte man trotz Warnung erst das andere Pferd vom Hänger geholt,naja und die kleine Tür vorn offen gelassen,das nahm Ladour zum Anlass in seiner panik,dort durchzugehen,und zog sich was an der Hüfte zu.Ist ausgeheilt,aber man sieht es manchmal.

    Und im Schulbetrieb naja da war es nicht besser:no:!Er hatte dort einen Unfall,und ihm mußten einige Wirbel wieder eingerenkt werden.

    Dennoch hatte meine Freundin,aus ihm wieder ein "fast" normales gesundes Reitpferd gemacht,welches jetzt bei mir einfach nur seine Jahre genießen soll.

    Die Stute ja dazu habe ich ja schon einiges geschrieben.

    Ich hoffe das sie sich richtig einleben und wohlfühlen,daran werde ich alles setzen.

    Quattro
     
  8. Hallo Quattro,

    (Dein Letzter Beitrag ist gut zu lesen :) :wink:)

    Ich und meine Schwester hatten das Problem anfangs mit unseren beiden auch. Sie standen vorher nur 4 Wochen zusammen und konnten sich eigentlich nicht wirklich gut leiden.
    Dann kommen sie bei uns an, und toben genauso, wie du es beschrieben hast, alleine reiten war in der ersten Zeit unmöglich.
    Die eine sprang ausm Stand über einen 1,30m hohen Paddockzaun (& ist selber nur 1,46m), der andere führte sich dermaßen auf, sobald die kleine nicht in der nähe war..
    Habe dadurch auch oft Brandblasen gehabt & lustig bzw schön war das auch nicht..

    Haben dann eben auch langsam angefangen, sie zu trennen, erst kurz wegführen dann immer länger, nicht zur selben Zeit arbeiten, mit anderen Pferden ausreiten.
    Die Dicken kamen dann einen Tag mit jeweils anderen Pferden auf die Koppel & seitdem ist dass eigentlich vorbei, es gibt selten noch ein Gezurre zu dem Anderem hin. Zuminderst bei meinem, die kleine (ist ja erst 4 Jahre) muss immer noch Schutz suchen ;)
    Aber es ist kein Problem alleine auszureiten oder zu arbeiten, wenn der andere noch im Stall steht.
    Die Kleine kannst du zwar nicht alleine auf zB. Koppel lassen, die macht nen Hüpferer über den Zaun (egal wie hoch er ist :rolleyes2:) und galoppiert dem anderem hinterher.

    Naja, mittlerweile haben wir dieses Thema eben abgeschlossen, auch deshalb, weil mich mein Dicker mit mehr Respekt behandelt.
    Am ersten Tag, wo die bei uns waren, hat der mich auch mal so rumgezogen und ich hang am Strick so nach dem Motto 'Ähhh Pferd?'..

    Du musst wirklich geduld haben und baue deinen Wallach o. andere Pferde mit ein, dann ist es nicht mehr ganz so shclimm, weil sie dann andere Pferde haben..

    Lg, Anna
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Danke!!! :spinny: JETZT kann ich sogar ohne Brille alles prima lesen!!!

    Optimal für mich alte Frau :wink:


    Ist doch schön, wenn schon erste Mini-Erfolge zu sehen sind. Ist doch ein Anfang, der Mut macht.

    Und da hilft echt nur Geduld.
     
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