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komplette Wesensveränderung nach Stallwechsel!DRInGEND!!!!

Diskutiere komplette Wesensveränderung nach Stallwechsel!DRInGEND!!!! im Pferdeflüsterer Forum; Guten ABend Ihr Lieben, ich brauch wirklich eure Hilfe und versuche mich so kurz wie möglich zu fassen. Ich habe seit 1,5 Jahre mein erstes...

  1. domino

    domino Neues Mitglied

    Guten ABend Ihr Lieben, ich brauch wirklich eure Hilfe und versuche mich so kurz wie möglich zu fassen. Ich habe seit 1,5 Jahre mein erstes eigenes Pferd (Leon, Baden Württemberger, 14 Jahre alt,schwarz, Stockmass 1,70). Wir haben vor einer Woche und 3 Tagen den Stall gewechselt.

    Mein Zwerg hatte einen schlimmen Unfall im alten Stall und stand fast 2 monate in der Box, dann vier wochen langsames Aufbautraining mit wieder auf Koppel, jedoch fast nur alleine, also 3 Monate keine sozialen Kontakte.

    Nun sind wir im neuen Stall und hatten einen schrecklichen Start. Erstmal haben wir uns veritten, waren 7 Std im Schritt unterwegs. Im neuen Stall angekommen war er dann 3 Std in der Box und dann ging es gleich auf koppel weil alle Pferde raus kamen, er war die erste Nacht allein auf der Koppel angrenzend an seine baldigen Koppelpartner (3Stuten, 1 Wallach). Am nächsten Abend dann die Koppelzusammenführung die kläglich gescheitert ist, er wurde dermaßen von dem anderen Wallach verprügelt. Habe bei meinem Zwerg noch nie so viel Angst in den Augen gesehen. Meinen sofort raus, verarztet, überall Biss und Schlagwunden. Haben Ihn dann wieder allein auf die andere Koppel gestellt. Am nächsten Tag war soweit alles gut. Wieder auf Koppel mit nur den Stuten. War ok ausser dass die stuten auch auf ihn los sind und er da schon nur noch weggerannt ist. Am Tag darauf fand ich dann ein Wrack vor. Fast 40 Fieber. "lahm"-TA geholt. Feststellung TA: Überall Prellungen und Blutergüsse und absolut gestresst und überfordert. Schmerzmittel usw. Sollte in 2 Tagen wieder gut sein.

    Leider nein, mein Zwerg wird immer trauriger, zieht sich immer mehr zurück, vor anderen Pferden hat er Angst. Er läuft immer noch so schlecht. Es ist kein richtiges lahmen. im Schritt gut, Antrappen, da Trapt er hinten und vorne galoppiert er und knickt dauern ein, schwer zu erklären. Man denkt er kann seine ganzen Beine nicht mehr sortieren. Er ist nur noch müde, antriebslos. Steht nun mit einer Stute allein auf Koppel und das gefällt ihm, an ihr klebt er. Soll aber nun in eine Wallachgruppe und da wird er gerade langsam ran getatste. Aber er hat einfach nur noch Angst.

    Was soll ich tun? Ich habe ihn noch nie so erlebt, er war immer lebensfreudig, arbeitswillig, ranghoch bei anderen Pferden und frech, hat gewiehwet wenn ich kam.. alles weg. Als wäre seine psyche komplett am Ende.

    Ostheopat holen? TA holen? Bachblüten?


    Vielen dank schonmal im voraus.
     
  2. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Vorab eine kleine Frage, warum seit ihr aus dem alten Stall ausgezogen?

    Zu dem jetzigen Stall: mhh.. gibt es einen alten ruhigen Wallach in der Wallachgruppe mit dem er erstmal für einige Zeit (2-3Wochen) zusammenstehen könnte? So dass er ankommen kann und seine Verletzungen auskurrieren kann? Wenn ihr jetzt versucht ihn abrubt wieder von der Stute zu trennen, dann gehe ich davon aus, dass die Situation sich noch weiter verschlechtert. Gerade jemanden gefunden zum orientieren und dann wieder weg gerissen.

    Nebenbei je nach Wallach ist die Eingliederung in eine Gruppe 3Stuten & 1Wallach sehr sehr schwer. Der Wallach definiert die Stuten als seine Herde und wird einen fremden "Hengst" natürlich vertrimmen.
     
  3. domino

    domino Neues Mitglied

    von dem alten stall sind wir weg weil: Platz zu tief, RoundPen zu tief, zu wenig Koppelgang, Unfall war auf dem Round Pen der aus Leitplanken bestand. Ich konnte nicht mehr so arbeiten wie ich es für mein Pferd wollte. Im neuen Stall habe ich eine Halle, ein RoundPen und einen Dressurplatz. Viel Koppelgang und ein Auslaufplatz wo Sie noch zusätzlich raus können. Veränderungen: Größere Herden und Box ohne Paddock.

    Die Stallbesitzter lassen Ihn so lange mit "seiner" Stute auf Koppel bis er wieder ganz fit ist jedoch dann möchten Sie dass er in die Wallachgruppe kommen da es in dem Stall nur grosse Herden gibt. Sind 5 Wallache. Koppel regeln alles die Stallbesitzter. Jedoch haben Sie mir zugesichert dass die neue Zusammenführung langsamer und vorsichter von statten geht.

    Jedoch mein größtes Problem is seine Psyche, sein Wesen und seine "Lahmheit" :(
     
  4. Shahar

    Shahar Neues Mitglied

    Wenn die Herde aus Stuten und 1 Wallach besteht da kann es schon mal sein das der Wallach dein Wallach als Bedrohung wahrnimmt. Dein Pferd kommt also in SEINEM Revier wo er SEINE Stuten hat.
    Ich würde ihn jetzt erst einmal auskurieren und dann einen angenehmeren Neustart versuchen, und damit meine ich dann nicht einfach rein Stopfen und schauen was passiert.

    Die Stuten haben jetzt ein komisches Verhalten gezeigt (Ich habe nur Hengste und 1 Wallach), aber ich könnte mir durchaus vorstellen das die Stuten, dein Pferd angegriffen haben weil der Wallach dein Pferd schon als Bedrohung gesehen hat.

    Würde auf jedem fall erst einmal schauen WORAN es liegt und die zusammen Führung schonend durchführen.
     
     
  5. JustMe

    JustMe Inserent

    Das hört sich nicht gut an und ich hoffe das es deinem Großen bald wieder besser geht.
    Lass ihm Zeit sich einzugewöhnen. Immerhin ist es für ihn sicher nicht einfach aus seiner vertrauten Umgebung und seiner "Herde" in einen neuen Stall zu ziehen. Und wenn dann noch ein solches Erlebnis dazu kommt macht das die Sache nicht wirklich leichter.

    Ich kann mich meinen Vorschreibern anschließen: Lass dir mit der nächsten Zusammenführung so viel Zeit wie die Pferde eben brauchen sich aneinander zu gewöhnen. Und vor allem startet erst dann einen Versuch wenn er wieder fit ist.
    So ganz verstehe ich auch nicht weshalb man ihn zuerst in eine Herde mit Stuten und einem Wallach stellen wollte? Gerade hier ist doch die Wahrscheinlichkeit hoch das etwas passiert...

    Ich denke das sich das Problem mit der Psyche geben wird wenn er "angekommen ist". Wenn er seine Herde gefunden hat und beginnt sich wohl zu fühlen.
     
  6. Golddust

    Golddust Inserent

    uff, soviel wie der jetzt hin-und hergeparkt wurde und dazu noch verprügelt, kann man seine psychische Verfassung schon verstehen.
    Was versteht der Stallbesitzer unter langsamerer Zusammenführung? Zwei Nächte statt einer?

    Ganz ehrlich? Was da in der Zusammenführung gelaufen ist, zeugt nicht gerade von Fingerspitzengefühl seitens des Stallbesitzers und wenn du dann nicht mitreden und mitentscheiden darfst, würde ich mich nach etwas neuem umsehen.
    Was willst du mit einem Pferd in diesem Zustand?

    Nachdem du nichts mitzureden hast bei der Zusammenführung ist auch jeder Rat von uns sinnlos, denn der Stallbesitzer wird es machen, wie er meint und du kannst nur hoffen und beten.
     
  7. Barrie

    Barrie Inserent

    Das ist wirklich eine der dämlichsten Arten von Eingliederung eines neuen Pferdes, ähniches hab ich aber auch schon erlebt, sogar auf einem Hof, wo SB und andere der Familie Trainer B waren.
    Bei uns läuft es so: das neue pferd wird in einem extra Koppelteil neben der neuen Gruppe untergebracht, dann wird nach einiger Zeit ein Pferd der neuen Gruppe dazu gestellt, dann ein weiteres, usw. dann nach ein paar wochen alle miteinander auf einer Koppek auf der viel Platz ist. Klappt immer. Auch mit meiner damals Griffelbein operierten Stute.
    Hier gibt es ainen Aktiv-Stall, der neue Pferde nur im Frühjahr oder Herbst nimmt um Stress zu vermeiden.
    Was dein Pferd angeht: es können bei den Prügeleien auch Muskelrisse unterschiedlicher Art entstanden sein, ein guter Osteopath kann das herausfinden.
    Diese brauchen länger um abzuheilen. Ebenso können Gelenkblockaden entstanden sein.
    Bei uns hat die "Männergruppe" zwei wirklich riesige Koppen mit viel Platz, die Stuten sind je nach Verträglichkeit ohne Männer in kleineren Gruppen, gemischte Gruppen gibt es aus guten Grünen nicht.
    Wie schon geschrieben, einen Wallach in eine solche Gruppe (5 Stuten und 1 Wallach) zu stellen, ist wirklich sehr unklug.
    Barrie
     
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das Kind ist ja nun in den Brunnen gefallen, ich würde das Pfed jetzt ntersuchen lassen was er sich dabei so alles getan hat. Dann würde ich ihn, abhängig davon wohin er soll, mit einem Pferd dieser Gruppe zusammenstellen. Zum einen das er seine Angst wieder verliert, und zum anderen weil ein Kumpel auch bei der Eingliederung hilft.
     
  9. Semmel

    Semmel Gesperrt

    ich würde versuchen, ein wenig mehr Zeit und Ruhe bei der Eingewöhnung zu geben. manche Pferde kann man problemlos sofort eingliedern, manche eben nicht. Hoffentlich hat Dein SB da genug Verständnis dafür und drängelt da jetzt nicht. Das Gelahme und das Einknicken.. nun, ich denke, das Pferd ist noch nicht wieder fit. Es sollte einfach in der momentan gut funktionierenden Konstellation so eine Weile bleiben dürfen. Und dann nochmal und mit Gefühl... (und vielleicht in eine Gruppe, wo es nicht so rabiat zugeht? Wenn sowas möglich ist, wenn verschiedene Gruppen vorhanden sind...). Das kann dann alles halt schon auch mal ein paar Wochen dauern ...
     
  10. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Ehrlich gesagt, ich würde zumindest nochmals den TA holen, wenn er so schlecht läuft. Nicht, dass da etwas übersehen wurde und er (auch) wegen starker Schmerzen so verändert ist.

    Ansonsten würde ich ihn keinesfalls jetzt von der Stute trennen sondern ihm, nach all der Aufregung und Hin- und Herschieberei gaaaaaaaaaaaanz viel Zeit lassen, um wieder durchzuatmen.

    Danach eine langsame und ruhige Eingewöhnung Schritt für Schritt bei den (hoffentlich verträglichen) Wallachen versuchen, wie sie schon beschrieben wurde. Viel Glück!
     
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