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Kopfschlagen

Diskutiere Kopfschlagen im Allgemein Forum; Hallo, ich habe ein ähnliches Problem... aber so ist es auch noch in keinem Thread zu lesen gewesen. Wollte keinen neuen anfangen, also hänge...

  1. Shiraa

    Shiraa Inserent

    Hallo,

    ich habe ein ähnliches Problem... aber so ist es auch noch in keinem Thread zu lesen gewesen. Wollte keinen neuen anfangen, also hänge ich mich mal hier mit rein.

    @Ilja: Ich hoffe, du hast nichts dagegen.

    Meine RB schlägt auch mit dem Kopf. Aber nur, wenn ich ihm die Zügel gebe. Wenn ich sie kurz halte, dann macht er das nicht. Nun würde ich ihm aber gerade im Gelände lieber etwas Luft geben. Es ist allerdings etwas verzwickt, sobald ich ihm die Zügel gebe, will er losrennen (ich hatte das schon beschrieben)...außerdem fängt er dann an, mit dem Kopf zu schlagen.
    Nun weiß ich nicht, ob er nicht mit dem Kopf schlägt, weil er es aufgrund der kurzen Zügel dann nicht kann oder ob es einfach eine Unart ist. Er macht das auch nicht permanent, sondern nur am Ende des Rittes.

    Die Besi und die ehem. RB sagten, dass er das immer machen würde und dass es mit einem Training zu beseitigen wäre, denn er mache das immer, wenn er sich langweilen würde. Die ehem. RB sagte noch, dass die Besi lieber am langen Zügel reitet und das mit ihm nicht möglich sei, weswegen sie dann immer nur mit Ausbindern ritt.

    Ich fragte, ob sie denn mal geprüft hätten, ob er Schmerzen hat usw. Sie sagte, das sei nicht das Problem. Eine unruhige Hand habe ich eigentlich auch nicht.

    Kennt Jemand das Problem in der Form? Also schlagen, sobald man ihm "Luft lässt"?

    Die Besi sagte, ich solle ihn lieber mit Ausbindern reiten... aber das will ich eigentlich nicht, denn was die Ausbinder können, das kann ich selbst mit den Zügeln erreichen... und er soll ja im Gelände nun nicht immer am Zügel gehen. Wir wollen jetzt mal ein Hackamore kaufen... vielleicht wird es dann besser. Ich befürchte nur, dass ich dann sein "Gerase" im Gelände nicht aufhalten kann. Was meint ihr?
     
  2. Shiraa

    Shiraa Inserent

    Also Rasen, Kopfschlagen und Rückenschmerzen in einen Topf... okay!
    Können Schmerzen das Kopfschlagen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt des Ausrittes hervorrufen? Kann es auch sein, dass zu viel mit Ausbindern geritten wurde? (siehe mein Beitrag vom 23.04.07 10:40 Uhr in einem der Threads) Würde ein anderes Gebiss (gebisslos) vllt helfen?
    Bin etwas durcheinander...und auch ratlos.

    Ich werde am Donnerstag mal versuchen, das Pony ein wenig auf dem Platz toben zu lassen (er darf sich offensichtlich nicht so oft richtig ausbuckeln etc.), dann werde ich ihn ein wenig longieren, damit er wieder ruhig wird und dann schaue ich mal wie er läuft. Die Stuten sind derzeit auch rossig und er kennt mich ja nicht so gut...vllt. hilft liegt es auch daran.
     
  3. So, ich hab für Dich doch mal ein neues Thema aufgemacht! Bei dem anderen Pferd sind ja wohl Rückenprobleme als Auslöser der ganzen Geschichte zu sehen. Bei Deiner RB vermutest Du ja etwas anderes ?
    Gebisslos - auch mit Hackamore würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall erst auf einem eingezäunten Platz ausprobieren.
    Ich würde tendenziell doch vermuten, dass die Hand zu unruhig ist.
    Ein langer Zügel ist nicht unbedingt weicher.
    Ich neige auch sehr dazu, kaum Anlehnung zu geben und produziere so schon mal einen unruhigen Kopf. Wenn das Pferd am Ende des Rittes mit dem Kopf schlägt, ist ihm vielleicht die Anlehnung doch zu hart und es will sich frei machen ?
     
  4. Shiraa

    Shiraa Inserent

    Hmm. Das merkwüridge ist, dass er das nur macht, sobald er Luft hat. Wenn ich ihn etwas kürzer nehme, versucht er es gar nicht. (wir hatten ein Pferd, welches immer versuchte, dem Reiter die Zügel aus der Hand zu ziehen - das macht er nicht). Wir haben früher immer eine Art "Eierlauf" beim Reiten gemacht, um eine ruhige Hand zu trainieren. Das ging eigentlich immer gut... Wenn ich einen Zügel ganz durchhängen lasse, dann muss er doch weich sein, oder? Dann findet doch gar keine Einwirkung durch die Hand des Reiters statt.

    Ich bin auf meinem Hafi jahrelang (12 um genau zu sein) mit Hackamore mit kurzen Anzügen im Gelände geritten. Sie war aber auch sehr faul und wollte gar nicht rasen. Ich hatte es eher eingesetzt, damit ich mit der alten Dame immer mal eine Pause machen und sie fressen lassen kann... das ersparte mir das Herausschnallen des Gebisses. Ein Sidepull hätte es auch getan, aber das Hackamore war "dabei" als wir sie kauften...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Apr. 2007
     
  5. Nee, wenn der durchhängende Zügel schlackert ist er fürs Pferd wie eine ständige Einwirkung. Viele Pferde sind auch eher zufrieden damit, wenn eine konstante Anlehnung besteht, die dann auch ruhig fester sein darf, als wenn der Zügel zu locker ist. Klar hängt das auch vom Ausbildungsstand ab.
    Hast Du das Pferd mal mit Dreieckern geritten ? Bei den Ausbindern ist ja diese starre Verbindung, bei den Dreieckern hätte er die Möglichkeit der Dehnung. Um mal zu sehen, wie er damit läuft, ob es besser oder schlechter ist als mit Ausbindern.
    Ich meine, mit dem kurzen Hackamore wirst Du im Zweifel im Gelände wenig ausrichten- dann müßte es schon das mit den langen Anzügen sein.
    Ich mein, ein Versuch ist es allemal wert, falls Du eins zur Hand hast - wobei ich dann auf Zahnprobleme schließen würde. Oder doch die Hand zu unruhig ist.
     
  6. getmohr

    getmohr ************

    hallo,


    hatte mal ein Pferd zur Ausbildung das genau das geliche gemacht hat. War an und für sich recht rittig und hat brav mitgearbeitet aber gegeb Ende des Training fing er an mit dem Kopf zu schlagen. sobald ich ihm die Zügel langlies.

    Bei ihm lag es daran dass der sattel nicht korrekt passte. Während dem Reiten hat dieser sich gesetzt bis er drückte und sobald ich die Zügel hab aus der hand kauen lassen und er die Muskulatur nicht mehr anspannte begann das Kopfschlagen. Probier doch einfach mal, ob es was bringt wenn du mit einem Pad reitest.
     
  7. Urmel

    Urmel Guest

    Also mit Ausbindern würde ich das nicht versuchen!
    wenn dann würde ich das Pferd mit Dreieckszügel Reiten!

    Manche Pferde brauchen anlehnung, ich kenne das von meiner früheren RB auch, sobald man die Zügel frei hatte, fing sie an zu rennen, und bei der war es keine Unart!!

    ich würde aber auch den Sattel kontrolieren, kann mir das gut vostellen das der drückt!
     
  8. Shiraa

    Shiraa Inserent

    Das Pferd ist total hart im Maul! Ich glaube nicht, dass es überhaupt merkt, wenn die Zügel schwingen/schlackern... Er wird mit einem ganz normalen Olivenkopfgebiss geritten, reagiert aber überhaupt nicht auf halbe Paraden. Um ihn anzuhalten, helfen keine Paraden... gar nix. Man muss die Zügel enorm zurücknehmen. Auf Gewichtshilfen reagiert er gar nicht. Man kann noch versuchen, die Stimme einzusetzen...

    Er wird mit einem Wintec-Sattel geritten, ein Pad befindet sich auch darunter. Der sollte eigentlich gut passen.

    Wie gesagt, die Besi hat ihn oft auch im Gelände mit Ausbindern geritten, weil sie keine Lust auf sein "Gezerre" hatte. Er versucht ja auch während des Reitens zu fressen (hatte ich schon beschrieben). Vielleicht ist er dadurch etwas hart geworden...

    Meine Hafis liefen immer mit normaler Wassertrense oder Hackamore. Selbst wenn sie mal durchgingen, konnte man sie damit jedoch sehr gut halten.
     
  9. Tamara

    Tamara Inserent

    Das Problem bei schlackernden oder springenden Zügeln ist doch folgendes- einen Moment ist eine stete Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul. Das Pferd will sich da Anlehnen und im nächsten Moment ist der Zügel länger, das Pferd dehnt sich also etwas mehr nach unten, doch dazu kommt es dann gar nicht, weil dann auf dem weg dahin der Zügel schon wieder kurz ist und das Pferd einen Rück ins Maul bekommt.
    Deshalb ist es nur logisch, das die Pferde dann mit dem Kopf schlagen- einmal als Zeichen, das die das nicht mögen, eine kontinuierliche, stete , weiche Anlehnung ist denen lieber und zum anderen versuchen sie dem Druck und damit dem Schmerz auszuweichen.
    Auch wenn das Pferd hart im Maul ist- es tut dem Pferd weh, wenn der Zügel springt.Deswegen versuch immer eine stete Verbindung zu bewahren und sorg dafür, das der Zügel nicht springt oder durchhängt, dann fühlt sich das Pferd auch wohl.
    Alles, was du da beschriebst sind Rittigkeitsprobleme. Das Pferd darf nicht sofort losschießen, wenn du den Zügel nachlässt. Das musst du aber auf dem Reitplatz üben, wenn es da klappt, dann sollte es wohl auch im Gelände klappen.
    Mit was für Ausbindern wird das Pferd denn im Gelände geritten?
     
  10. Forty

    Forty Inserent

    So wie du das beschriebst, würde ich sagen, dass du ihn erstmal wieder an deine Hilfen "gewöhnen" musst. Wenn er da so abgestumpft ist...
    Und es ist ja auch nciht Sinn der Sache, dann die Zügel immer so weit aufzunehmen um ihn so zurück zu nehmen!

    Also, versuch feiner mit der Hand zu werden und arbeite daran, dass er deine Schenkel- und Gewichtshilfen annimmt. Vllt Gerte und Sporen zur Hilfe nehmen (aber dosiert), damit er merkt, dass da oben was passiert. Wenns besser wird, kannst du sie wieder weg lassen.

    Übe auf dem Platz, dass er bei dir bleibt und baue auch in die Ausritte Dressurlektionen ein!
    Und die Zügel nicht durchhängen lassen. :1:
     
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