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Korrekte Hilfengebung

Diskutiere Korrekte Hilfengebung im Allgemein Forum; @Horsesunfun Im Grunde ist es nicht schwierig, einen gebogene Linie oder einen Zirkel zu reiten. Wenn du geradeaus reitest, dann siehst du...

  1. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    @Horsesunfun
    Im Grunde ist es nicht schwierig, einen gebogene Linie oder einen Zirkel zu reiten.
    Wenn du geradeaus reitest, dann siehst du geradeaus in die Richtung, in die du reiten möchest, z.B. Die lange Seite entlang. Deine Beine liegen gleichmäßig eine Handbreit hinter dem Gurt, deine Schultern zeigen beide gleichmäßig nach vorne. Wenn du nun am Zirkelpunkt abwenden willst, dann drehst du den gesamten Oberkörper ganz leicht in die Richtung, in die du reiten willst. Und du siehst auch in diese Richtung, ganz wichtig!
    Durch die Drehung des Oberkörpers und deines Schulterkreuzes wandert die äußere Hand leicht vor, die innere leicht zurück. So führt die äußere Hand das Pferd und die innere stellt es automatisch. Gleichzeitig legt sich dein inneres Bein und die Wade etwas enger an den Pferdeleib, das äußere Bein verlagert sich leicht nach hinten und begrenzt das Pferd nach außen hin, so daß es nicht wegdriftet.
    Diese Bewegung machst du automatisch, wenn du in die Bewegungsrichtung schaust und den Oberkörper drehst.
    Du mußt aber darauf achten, die Oberarme locker am Körper liegen zu lassen, nicht wegstrecken oder klemmen.
    Geh das mal im Geiste durch oder mache Trockenübungen. Dann klappt es auch mit dem Zirkel :))
     
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  2. Horsesunfun

    Horsesunfun Neues Mitglied

    @Wüsten_Rose
    Gestern hat es bei mir Klick gemacht, ganz plötzlich. :D Theoretisch weiß ich das ja alles, Oberkörper leicht drehen, äußeres Bein eine Hand breit verwahrend hinter den Gurt, usw.
    Und genau das war das Problem, ich habe mich gedreht, immer hingeschaut, wo ich hin wollte, aber einfach das äußere Bein vergessen. Ich habe mir gestern vor der Reitstunde Zuhause ein "Pferd" gebastelt, inklusive Zügel, um zu fühlen, wo das Bein hin muss, das geht auf dem Pferd ja manchmal sehr schwer zu erspüren. Und siehe da! Äußeres Bein verwahrend nach hinten gelegt, dadurch die Oberkörperdrehung in die richtige Richtung schon bekommen, noch dahin geschaut, wo ich hin will und fertig. Und genau das habe ich dann gestern in der Stunde gemacht. Bekomme jetzt auch wieder Einzelunterricht, da meine RL der Meinung ist, dass mich eine Abteilung kein Stück weiterbringt. Es hat auf einmal einfach geklappt! Das Problem hätte man schon viel eher beheben können, wenn ich das mit dem Bein einfach mal gemerkt hätte. Plötzlich ging der Zirkel und die Wendungen, aus dem Zirkel wechseln, usw wie von selbst. Bloß reite ich noch eckige Ostereier, weil ich jetzt noch mit dem inneren Bein das Richtige treiben erspüren muss. Aber ich bin auf einem sehr guten Weg, ich hatte gestern das Gefühl, das erste mal wirklich zu reiten und mich nicht nur tragen zu lassen und zu hoffen, dass das Pferd vielleicht da hin geht, wo ich hin will! Meine RL war gestern auch sehr begeistert, sie hat auch gesagt, heute bin ich das erste mal geritten. Haben sogar die Dreieckszügel weggelassen, hatten einfach keine zur Hand und dann waren sie auf einmal nicht mehr nötig. Ich kann die nächste Stunde kaum abwarten. Sie hat jetzt Pferde von ihrem Hof dort stehen und ich reite schon seit einigen Stunden einen tollen Schimmel, den Kalle, er zeigt mir genau, wo meine Fehler liegen und ist super geduldig, einfach ein tolles Pferd. Jetzt sind leider bald Weihnachtsferien auf ihrem Hof und dann auch noch Ferien an meiner Uni und dann wird 4 Wochen einfach mal nicht geritten, hoffentlich verlerne ich nicht wieder alles. :)
     
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  3. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Bestätigt meine Meinung: Nicht so viel zerdenken sondern einfach mal machen und fühlen. :applaus:
     
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  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nun hat sie allerdings doch vorher zu wenig gedacht? - da sie ihr äußeres bein vergessen hatte?
     
     
  5. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Liegt wohl im Auge des Betrachters. Einfach Schenkel verwahrend hinter den Gurt - so die Hilfe -, dann drehts einen halt automatisch und auch die Gewichtsverlagerung kommt dann im Normalfall einfach mit. Ebenso wenn man hinschaut, wo man hin will. Man dreht dann den Oberkörper mit in die Richtung und die Verlagerung läuft dann auch. Durch das "Denken" eben das Pferd verkehrt herum aufgezäumt - verkompliziert.
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn mans "im normalfall" richtig macht damit, sag ich ja gar nix.
    wenn es denn bloß immer einfach wäre, würden ja nicht so viele pferde an der offenen zirkelseite nach außen wegdriften und ggf sogar die hand wechseln, selbst dann, wennn der reiter daran gedacht hat, den äußeren schenkel verwahrend zu halten.
     
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  7. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Stimmt Ulrike, wo liegen da in Deinen Augen die Fehler?
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dass sehr viele reiter keinen drehsitz einnehmen sondern den äußeren gesäßknochen mit vornehmen.
    wenn diese dann den äußeren schenkel ab dem knie zurücknehmen,fällt ihnen nicht mal auf, dass sie was falsch machen, da sie ja zb auch an den "verwahrenen schenkel" denken.

    oft verursacht durch pauschale RL-ansagen wie "nach innen sitzen". denn wenn man eher im entenpopo sitzt, dann will man daraufhin gerne die innere hüfte noch mehr zurücknehmen, weil so das innere bein länger wird.
    oder man will so sitzen wie mt dem fahrrad in der kurve. dabei vergessend, dass das pferd auf 4 beinen steht und sich deswegen nicht "wie ein kippender inliner" um die kurve bewegen kann.
     
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  9. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Beim Zirkel soll aber eigentlich das Gewicht gleichmäßig verteilt sein. So kenne ich es zumindest. Also keine Verlagerung nach innen oder außen.
    "Drehsitz" ist eine gute Beschreibung! Das ganze Bein wird leicht verlagert, nicht nur der Unterschenkel.
     
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