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Kosten für Pflegebeteiligung - gerechtfertigt?

Diskutiere Kosten für Pflegebeteiligung - gerechtfertigt? im Reitbeteiligung Forum; Hallo miteinander! Ich habe seit knapp über einem Jahr eine 25-jährige Reitbeteiligung, die seit ca. 6 Monaten nicht mehr richtig geritten werden...

  1. Malina

    Malina Neues Mitglied

    Hallo miteinander!
    Ich habe seit knapp über einem Jahr eine 25-jährige Reitbeteiligung, die seit ca. 6 Monaten nicht mehr richtig geritten werden kann. Es hat mit plötzlichem Lahmen angefangen, dann hat es sich wieder etwas gebessert, dann wieder verschlechtert; ein ständiges hin und her.
    Nun wurde festgestellt, dass es ein Problem mit seiner äußeren Beugesehne gibt. Es war davor schwer einzuschätzen wie es mit ihm weitergeht, da er wie gesagt auch gute Tage hatte, an denen er einwandfrei gelaufen ist und dann plötzlich wieder rückfällig geworden ist. Fakt ist, dass der Arzt nun entschieden hat, dass er 3 Monate nur noch im Schritt geführt werden darf.
    Anzumerken wäre auch, dass er vor meiner Zeit mit ihm bereits Komplikationen mit der Sehne hatte, welche dann aber laut Besitzerin verschwunden sind. Mir ist aber schon damals aufgefallen, dass er oft gestolpert ist und es gab einen Zeitraum, wo er nicht so gut gelaufen ist, das hatte sich dann aber wieder gebessert und ca. 3 bis 4 Monate danach fing dann das Lahmen an.

    Ich befinde mich jetzt in einer Zwickmühle, da ich nicht genau weiß, wie es mit ihm weitergeht. Hinzu kommt, dass ich mir bereits wegen den Reitbeteiligungskosten Gedanken gemacht habe, da ich ja den Betrag, den ich sonst immer gezahlt habe, dieses halbe Jahr lang weiter gezahlt habe. Er wurde größtenteils im Gelände geritten (im Schritt), teilweise wurde er dann auch nur geführt, das hat also immer irgendwie geschwankt. Da jetzt feststeht, dass er mehrere Monate nur noch geführt werden darf, dachte ich mir eigentlich, dass ich nicht mehr bereit bin, den monatlichen Betrag von 100 € für 2 x die Woche zu zahlen, da es sich im Endeffekt lediglich um eine Pflegebeteiligung handelt. Die Besitzerin ist jedoch nicht selber auf mich zugekommen, sondern ich habe sie selber darauf angesprochen. Sie meinte dann, dass ja in letzter Zeit viele Tierarztkosten angefallen sind und der Unterhalt um 15 € gestiegen ist. Das mit den TA Kosten hatte ich bereits in Betracht gezogen und deswegen war es für mich eigentlich noch in Orndung. Ich fragte dann, wo ihre Schmerzensgrenze liegen würde und sie fragte, ob ich mit 50 € einverstanden wäre. Ich habe einfach mal zugesagt, da ich eigentlich Konflikten aus dem Weg gehen möchte, wenn es um solche Angelegenheiten geht und es ja weniger Geld als zuvor ist aber ich mache mir in letzter Zeit oft Gedanken darüber und frage mich, ob das überhaupt gerechtfertigt ist. Er steht in einem Stall mit Vollpension, weswegen er nicht gemistet werden muss. Er wird also von mir nur mit Zusatzfutter und Medikamenten gefüttert, gepflegt und spazieren geführt.
    Mich würde interessieren, ob meine Sorgen gerechtfertigt sind oder ob das alles in Orndung ist.

    Danke im Voraus!
     
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    RB und PB sind immer private Vereinbarungen zwischen zwei Menschen unter Einbeziehung eines Tieres.
    Da gibt es kein richtig oder falsch oder feste Preise - die Unterschiede zwischen den Pferden, den Wünschen, den Einstellpreisen und den Vortsellungen der Menschen sind zu gross.
    Wenn du das Gefühl hast, du kommst nicht auf deine Kosten, dann kannst du noch vorher fragen, ob die KB vorübergehend wegfallen kann oder dir halt gleich was Neues suchen. Kann auch halt sein, dass du damit abgehakt wirst und die PB sich anderweitig orientiert.
    Es hat etwas damit zu tun, welchen Stellenwert die PB deiner Person zumisst und welchen Stellenwert du dem Pferd als Individuum und seinem Nutzwert für dich.
    Die Frage, ob das in Ordnung ist oder nicht, kann eigentlich nicht gestellt und beantwortet werden.
    Es kann sein, dass du problemlos kostenfrei 10 andere PB oder 5 richtig gute RB bekommen kannst, es kann aber auch sein, dass das jetzige Pferd ungewöhnlich nett im Umgang ist, der Stall für dich ideal gelegen und du dort gerne Zeit verbringst. Und dass es dir fehlen würde, kein Pferd zu sehen. Und andere Optionen möglicherweise von der Mobilität her für dich nicht zu erreichen sind und die anderen möglichen Pferde bissige schlecht erzogene Stinkstiefel sind.
    Wobei die Erwartungen an ein bereits 25jhr Pferd mit längerer Verletzungspause in bezug auf künftige realistische uneingeschränkte Nutzung als Reitpferd doch eher niedrig sein sollten.
    Vielleicht ist es aber auch im Vergleich zu unmotivierten überarbeiteten Schulpferden die Möglichkeit für dich, Freude am Umgang mit einem gut erzogenen sensiblen Privatpferd zu haben, das dich als Betreuer individuell wahrnimmt und dich das lehrt, was du im Moment brauchst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2020
    Malina, gabi, *FrogFace* und 12 anderen gefällt das.
  3. Barrie

    Barrie Inserent

    Besser, als WW es zusamengefaßt hat, kann man es mE nicht sagen...
    Barrie
     
    *FrogFace* gefällt das.
  4. ruffian

    ruffian Inserent

    Damit ist praktisch alles gesagt. Überlege dir, was dir persönlich wichtig ist und entscheide dich entsprechend. Willst du regelmäßig reiten? Dann hättest du Zusatzkosten für eine weitere RB oder ein Schulpferd, während das Pferd nicht reitbar ist. Geht es dir vor allem um den Kontakt zu genau diesem Pferd und um die Besuche im Stall? Könntest du im gleichen Stall zu einem anderen Besitzer wechseln, dessen Pferd zuverlässiger reitbar ist? Wie groß ist dein Radius, wie verkehrsgünstig muss der Stall liegen?

    Alles das beeinflusst die Antwort auf die Frage, welchen Wert deine Beteiligung an diesem Pferd für dich hat.
     
    Malina gefällt das.
  5. Malina

    Malina Neues Mitglied

    Danke für die Antworten, ihr habt gute Punkte angesprochen und ich stimme an sich zu.
    Ich denke aber, dass man trotzdem rationale Entscheidungen bezüglich des Preises treffen kann.
    Damals war abgemacht, dass sich die Kosten eigentlich aus der Regelmäßigkeit des Reitens zusammensetzen.
    100€ für 8 Mal im Monat, ich kann dafür machen was ich will. (Wobei ich anmerken möchte, dass das Pferd ,abgesehen vom Gelände, nicht einfach zu reiten ist/war, was die Reitlehrerin bestätigt hat).
    Da er gar nicht mehr geritten wird, ist es für mich ziemlich fragwürdig, weiterhin das Geld zu zahlen.
    Ich bin an sich bereit, mich weiterhin um ihn zu kümmern aber ich würde mich selber belügen wenn ich behaupten würde, dass es von der Besitzerin in Ordnung gewesen wäre, mich weiterhin 100€ zahlen zu lassen. Ich weiß nicht einmal, ob sie mich von alleine darauf angesprochen hätte, wenn ich nichts gesagt hätte.
     
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