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Kostenbeteiligung bei verletztem Pferd

Diskutiere Kostenbeteiligung bei verletztem Pferd im Reitbeteiligung Forum; Hallo zusammen, ich habe seit 10 Jahren eine Reitbeteiligung an einer mittlerweile 25 jährigen Vollblustute. Ich habe anfangs 80€ für 2x pro...

  1. rocher

    rocher Neues Mitglied

    Hallo zusammen,
    ich habe seit 10 Jahren eine Reitbeteiligung an einer mittlerweile 25 jährigen Vollblustute. Ich habe anfangs 80€ für 2x pro Woche bezahlt, durch Zeitmangel der Besitzerin wurden es dann irgendwann 3 Tage pro Woche. Am Anfang konnte die Stute voll geritten werden, nach einigen Jahren durch altersbedingte Wehwehchen nur noch locker vorwärts/abwärts in der Halle und im Gelände.
    Jetzt ist es so, dass die Stute seit April steht, ich also an meinen Tagen zum führen und putzen komme, und ein Ende ist nicht in Sicht. Versteht mich nicht falsch, ich hänge nach der langen Zeit total an diesem Pferd und will mich auch weiter kümmern, aber würde das Geld gerne reduzieren, auch wenn das Pferd natürlich genauso viel kostet, wie vorher. Die Besitzerin will das Pferd aber auf jeden Fall nochmal fit bekommen und wieder reiten. Als ich das Thema Geld letzen vorsichtig angesprochen hatte, sagte sie nur, dass das Pferd sie ja trotzdem Geld kostet und das mit dem Führen nur vorübergehen wäre.
    Wie seht ihr das?
    Die Stute hatte übrigens erst eine Fesselträgerzerrung, die wieder verheilt ist und jetzt eine ausgefranste Sehne über dem karpalgelenk, Tierarzt kann zur Prognose nur sagen, dass man abwarten muss.
    Würdet ihr eurer RB die Kostenbeteiligung erlassen Bzw diese senken, wann das Pferd über Monate nicht reitbar ist, oder würdet ihr weiter Geld verlangen?
     
  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Wenn du dich aus freundschaftlichen Gründen an dem Pferd beteiligen möchtest, wäre das völlig ok, dann aber freiwillig.
    Wirtschaftlich sehe ich das nüchtern, wenn ich mein Pferd gegen Geld zum Reiten anbiete, muss es reitbar sein. Ich biete 3x die Woche reiten, du gibst mir Geld. Erfüllt einer der beiden seinen Teil nicht, fällt der andere auch flach. Wenn das Pferd nicht mehr reitbar ist, kann man nicht Geld für Reiten verlangen. Und putzen und führen kostet in der Regel nichts, im "schlimmsten Fall" muss es sogar bezahlt werden.

    Und wenn ich mir ein Pferd anschaffe, bin ich mir über die Unterhaltskosten bewusst. Dafür bin ich allein verantwortlich. Man kann die Kosten durch eine RB teilweise wieder erwirtschaften, aber das macht die RB nicht mitverantwortlich.

    Ich fände es logisch, für die Zeit der Unreitbarkeit den Betrag zu senken oder ganz zu streichen. Wenn das Pferd wieder reitbar wird, ob realistisch oder nicht, kann man ja wieder auf den alten Betrag zurückkommen.
     
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  3. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich seh das auch so. Bei uns ists eigtl auch Usus, dass bei längeren Reitpausen die Bezahlung ausgesetzt wird, bis man eben wieder reiten kann.
    Wenns mal nur ne Woche oder meinetwegen auch zwei Wochen sind, okay, dann ists halt mal so, aber über so ne lange Zeit würde ich den Betrag auch nicht weiter zahlen wollen.
     
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  4. rocher

    rocher Neues Mitglied

    Bei zwei Wochen würde ich ja gar nicht darüber nachdenken, bei 5 Wochen stehen und anschließend 5 Wochen schritt reiten habe ich auch nichts gesagt, aber jetzt sind es eben schon 4 Monate. Da ich Studentin bin und mich momentan aufs Staatsexamen vorbereiten und deswegen weniger nebenbei arbeite, fällt es halt mehr ins Gewicht.
    Ungünstig ist, dass der Tierarzt die Stehdauer immer häppchenweise serviert, erstmal 2 Wochen, dann nochmal 3, dann nochmal 6 usw und man gar nicht abschätzen kann, wie lange es letztendlich dauert.
    Ich werde dann nächste Woche nach dem nächsten Kontrolltermin nochmal mit ihr sprechen, zumindest wenn weiterhin kein Ende in Sicht ist.
     
     
  5. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich finde, die Besitzerin sollte dankbar sein, das du dich weiterhin um das kranke Pferd kümmerst.
    Das ist leider nicht selbstverständlich!
     
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  6. KleinErna

    KleinErna Mitglied

    Reitbeteiligung gegen Kostenbeteiligung, das ist vereinbart.
    Es ist super, dass du zum Tüddeln zuverlässig kommst. Offensichtlich weiß die Besitzerin das nicht zu schätzen, denn sonst hätte sie von sich aus die Kostenbeteiligung ausgesetzt.

    Das hört ja nicht auf, es wird immer wieder vorkommen, dass das Pferd länger nicht geritten werden kann. Ich würde mich da ausgenutzt fühlen.
     
  7. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Vermutlich hat sie so viel Zusatzkosten, dass sie froh ist, wenn Du weiter zahlst. Ich würde in dem Fall, dass es über 4 Wochen dauert als PB anbieten mit der Zahlung auszusetzen. Bzw ich kann glücklicherweise ein Ausweichpferd anbieten.
     
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  8. Lagonda

    Lagonda Aktives Mitglied

    Ich wäre als RB auch bereit, bei vorübergehender Krankheit, 2-4 Wochen normal weiter zu bezahlen, aber Monate lang eher nicht. Ich hatte mal eine RB, die mit Sehnenschaden länger krank war, da hat die Besi von sich aus schnell gesagt, dass ich nicht mehr zahlen brauche...
     
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  9. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich persönlich finde, die Pferdebesitzerin sollte von sich aus sagen, dass du nicht mehr zahlen musst, bis das Pferd wieder fit ist. Oder evtl auch durchsprechen, ob du weiterhin kommen würdest, wenn sie das Pferd ggf in eine günstigere Haltungsform umstellt, ist ja nicht mehr das jüngste , und fraglich, ob es überhaupt wieder fit wird.

    Allerdings würde ich als Reitbeteiligung eines Pferdes, welches ich seit zehn Jahren reite, anbieten, eine gewisse Summe, ggf. auch reduziert, weiter zu zahlen.

    Ich kenne beide Seiten, musste als RB allerdings nie zahlen, nur helfen. Und als das Pferd mal länger krank war, war ich trotzdem jeden Tag zum ausmisten, zum Heu und Stroh machen und einlagern,...
    Umgekehrt hatte ich mal die Situation, dass eine Reitbeteiligung zwar angeblich das Pferd über alles liebte, aber die erste Reaktion, als unsere sämtlichen Sättel und Trensen abbrannten, war: Jetzt habe ich ja schon für diesen Monat bezahlt.

    Sorry, aber er bekam sofort sein Geld zurück, und die Ansage, nicht mehr kommen zu müssen. Aus meiner Sicht, die ich gerade einen finanziellen Verlust von ü 15000 € erlitten hatte, sah es so aus, als ob eben nicht das Pferd wichtig ist. Zumal er ohne Sattel und mit Halfter auch reiten gekonnt hatte, bzw. die Anschaffung einer Trense ja nicht so ein riesen Problem ist.
     
  10. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich war ja sehr lange RB und habe auch gezahlt hatte das Pferd aber quasi für mich, der Besitzer kam nur ein mal die Woche.
    Pferd war auch mal krank aber ich hab immer weiter gezahlt, war auch ok für mich denn ich habe es so empfunden, dass ich eine BEteiligung am Pferd habe nicht am Reiten. Es war aber immer so, dass absehbar war, dass das Pferd gesund wird. Und ich war Teenager, meine Eltern haben bezahlt also war es mir zu dem Zeitpunkt irgendwie egal. Hab da garnicht nachgedacht.

    Als ich selber Besitzer war und meine Stute sehr lange krank war, war ich enttäuscht dass die RB sich so peux a peux rausgenommen hat. Sie hat nix gezahlt aber ich dachte schon sie beteiligt sich auch „in schlechten Zeiten“ . Ne Weile war das auch so aber dann hat sie immer öfter abgesagt . Hat mich geärgert weil sie ja hätte ganz absagen können , wäre ja ok, und ich hätte mich dann anders organisieren können, aber immer so sms „sorry war heute nicht da, keine Zeit“ bei einem Pferd dass gepflegt werden musste....

    Ich denke evtl. denkt oder hofft die Besitzerin hier, dass es wieder wird und verdrängt, dass es wohl indem alter eher nicht mehr auf ein reitbares Pferd rausläuft.
    Ich finde es aber schwierig das richtig rüber zu bringen. So wie ich es verstehe würdest du dich ja kümmern aber nicht gegen Geld, oder?
    Wenn man nicht aufpasst wirkt es aber dann , wenn du nicht mehr zahlst, wie wenn es dir nur ums reiten ginge. Ist heikel das gut rüber zu bringen wenn die Besitzer nicht von alleine etwas anbieten.
     
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