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Kostenbeteiligung bei verletztem Pferd

Diskutiere Kostenbeteiligung bei verletztem Pferd im Reitbeteiligung Forum; Und die Reitbeteiligung hatte für 10 Jahre für kleines Geld die Möglichkeit 3x pro Woche zu reiten. Und wenn die Besitzerin jetzt entscheidet,...

  1. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Und die Reitbeteiligung hatte für 10 Jahre für kleines Geld die Möglichkeit 3x pro Woche zu reiten.

    Und wenn die Besitzerin jetzt entscheidet, morgen geht das Pferd zum Schlachter, wird wieder eine andere Moralkeule ausgepackt.
    Oder es inseriert.
     
  2. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Du, das ist ein Vertrag mit einer starken (PE) und einer schwächeren Seite (RB). In manchen Fälle durchaus mit (fast) Partnern. Warum man dann den Schwächeren in eine moralische Zwangssituation hineindrängt, weil man selbst nicht seiner Verantwortung gerecht werden kann oder will, erschließt sich mir nicht. Eine RB ist nicht der Eigentümer und hat keine wirkliche Handhabe, soll aber parat stehen, wenn der Eigentümer nicht kann?

    Für das Reiten hatte der Eigentümer ja auch eine Gegenleistung. Ob die nun in Geld, ersparter Zeit, Begleitung oder was auch immer besteht.

    Nö, die Moralschiene ist da völlig unangebracht.

    Geht das Pferd zum Schlachter, ist ďas halt so. Ist die Entscheidung des Pferdeeigentümers.
     
    Torin und Ritter Kunkel gefällt das.
  3. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich schreibe nur, wie ich es handhaben würde.

    Als Besitzerin würde ich kein Geld wollen, als LANGJÄHRIGE Reitbeteiligung würde ich die Besitzerin auch finanziell unterstützen wollen, die anscheinend alles was möglich ist für ihr Pferd tut.

    Den größeren Fehler macht eindeutig die Besitzerin, die nicht von sich aus sagt: Lass mal gut sein, zahl wieder, wenn das Pferd fit ist. Denn ohne diese Aussage kann man nicht sagen, dass man gerne bei der Behandlung unterstützt.
     
    ayla-fan gefällt das.
  4. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Ich finde, dass man bei solchen Geschichten auch immer hinterfragen sollte, ob die Besitzerin gerade einen zufälligen finanziellen Engpass hat oder ob sie grundsätzlich das Pferd mithilfe einer RB finanzieren muss.
    Wenn durch Zufall gerade Knappheit an Geld herrscht und sie die RB gefragt hätte, ob sie weiter zahlt, ist das eine Sache und wäre nett von der RB. Die andere Option würde ich persönlich als RB nicht unterstützen wollen.
    (Hat aber nichts damit zu tun, dass ich meine, dass RB kostenlos sein sollten/müssen)

    Die beiden haben schließlich einen Vertrag über eine RB und nicht über eine PB oder eine Beteiligung am Pferd.

    Man sieht es leider zu oft, dass das Pferd nur mit einer RB gehalten werden kann und genau in solchen Situationen guckt das Tier dann, wenn es blöd läuft, in die Röhre.
     
    sokrates gefällt das.
     
  5. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich glaube, es kommt stark auf das Verhältnis zwischen PB und RB an.
    Hatte die RB Freiheiten (an ihren Tagen "ein eigenes Pferd") hat man sich abgesprochen, hatte die RB bis zu einem gewissen Punkt, Mitspracherecht.
    Durfte sie auf Kurse, Turniere etc. oder hat die Besi sich die "Rosinen raus gepickt" und die RB war "der Depp vom Dienst"?
    Kurz, besteht ein ehr freundschaftliches oder "geschäftliches" Verhältnis?

    Wir beziehen unsere RBs, nach Möglichkeit in allem mit ein, verzichten auch auf Geld, wenn das Auto mal wieder kaputt ist.
    Unsere RBs mussten z.B. "ihre" Box misten. Waren wir vorher da und haben schon gemistet, haben wir die "RB Box" natürlich mit gemistet.
    Im Gegenzug haben wir von unseren RBs erwartet, das sie im Ausnahmefall alle Pferde versorgen.
    Ich finde, wenn es ein geben und nehmen ist, dann sollte das Geld eine untergeordnete Rolle spielen.

    Für uns steht immer das Wohl der Pferde an erster Stelle. Ich würde ein liebes Pferdemädel, das wenig kann, dafür die Pferde liebt jemanden vorziehen, der mir zwar 100 € zahlt, aber das Pferd aber als Sportgerät / Mittel zum Zweck sieht.
    Traurig finde ich, wenn es so wie mit Starlights jahrelanger RB läuft.
    Nie hätte ich das gedacht...der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!
    Hätte ich das alles vorher gewusst, sie wäre nie, wirklich nie an eines unserer Pferde gekommen.
    Menschlich unterste Schublade und noch schlimmer, ich lerne nicht daraus! :cry:
     
    PinkPony und melisse gefällt das.
  6. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Eigentlich wollte ich grad "Gefällt mir" drücken,

    aber das mit Starlights RB gefällt mir natürlich nicht.
     
  7. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Ich sehe es wie Du, Sonja.

    Wäre ich die PB, würde ich aber wissen, daß meine RB Studentin ist, all die Jahre trotzdem zuverlässig gezahlt hat, und jetzt seit Monaten gezahlt hat, obwohl nix mit Reiten war.
    Und wenn DIESE RB (Studentin!) mich als PB nach Monaten zuverlässiger Krankenpflege vorsichtig auf das Geld anspricht - ich würde mich eher schämen, sie nicht von mir aus angesprochen zu haben.

    Natürlich hat die RB auch jahrelang Nutzen gehabt und natürlich hat die PB jetzt weiterhin Kosten.
    Aber mindestens ein Reduzieren der Summe (um mindestens die Hälfte!) und ein ausgesprochener Dank an die RB, daß sie sich weiter kümmert, sollte drin sein.

    (Ich meine damit DIESEN Fall, wie hier geschildert! Nichts Grundsätzliches.)


    LG, Charly
     
    Frau Horst, PAweide, Luki und 4 anderen gefällt das.
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