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Kostenbeteiligung, wenn die Reitbeteiligung besser reitet

Diskutiere Kostenbeteiligung, wenn die Reitbeteiligung besser reitet im Reitbeteiligung Forum; ch finde es schwierig, zu sagen "die kann doch misten, die will nur nicht". Keiner kennt die Krankheitsgeschichte genau. Eine gute Freundin von...

  1. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    na ja - aber sie kann M-dressur reiten....
    über welche art "misten" reden wir? auf das entleeren einer box, die 5 monate lang nur mit neuem stroh übergestreut wurde oder über eine box, wo täglich die äppel rauskommen? das erste ist natürlich schwere arbeit, die nicht jeder kann. das 2. können kinder ab 9 aufwärts.
     
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  2. Schokokeks

    Schokokeks Bekanntes Mitglied

    Ich sehe das genau so.

    Also ich wäre ja ehrlich bei mir wäre das Thema rb erledigt

    Du hast doch viel mehr davon wenn du dreimal die Woche Unterricht reitest.
     
  3. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Ich finds ganz spannend, weil ich öfters mal die gleiche Situation hatte :) Nicht exakt, aber vielleicht spannend aus der anderen Perspektive?
    Einerseits: Ich hab lange unglaublich viele Probleme mit Sehnenscheidenentzündungen gehabt. Bei mir ausgelöst durch überdehnbare Gelenke. Komplette Box misten die sonst nicht gemistet wird? Ginge nicht. Normal das tägliche an sich schon. Ob ich dann aber zusätzlich immer noch reiten könnte? Eine andere Frage und wie es bei ihr aussieht kann von uns keiner Beurteilen.
    Bezahlt hätte ich für die RB auch nichts, das liegt vor allem daran, dass ich die Pferde trotzdem Zuhause habe und entsprechend die Kosten. Das aber immer von Anfang an in Absprache mit dem Besitzer und das waren auch alles Pferde/Besitzer die eh Hilfe gebraucht hätten. Sich aber nicht kümmern, wenn das Pferd krank ist? Das find ich schon extrem sch***
    Ich würde an deiner Stelle auch abklären, dass du mehr reiten möchtest und sie entsprechend weniger. Und auf jeden Fall ansprechen, dass das Verhalten bei Krankheit nicht in Ordnung ist. Aber vorher mach dir in Ruhe klar, ob du es überhaupt noch möchtest :)
     
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  4. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Im Endeffekt hilft nur ein klärendes Gespräch.
    Einfach nett und freundlich: Du weißt ja, mein Pferd ist nicht mehr so belastbar, und deshalb möchte ich, dass du in Zukunft nur noch 1-2 x auf ihm reitest. Sicher hast du dafür Verständnis, dass ich mein Pferd auch noch arbeiten möchte und nicht nur spazieren reiten.

    Sonst ärgerst du dich immer mehr, und wenn deinem Pferd die Belastung schadet, wirst du dir auch noch Vorwürfe machen.
     
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  5. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich bin "die andere Seite", nämlich so eine RB.

    Eine Miteinstellerin hat mich gefragt, ob ich ihr Pferd reiten mag / kann. Gründe sind jetzt egal, sie selbst will ihn nicht reiten oder nur, wenn er von mir schon ein paar Tage ausgelastet wurde.

    Ich muss außer Reiten gar nix machen. Allerdings miste ich an 2 Tagen die Woche FREIWILLIG aus, müsste das aber nicht!

    Ich bin da, um das Pferd zu bereiten. Für alles andere sieht sich die Besitzerin zuständig, ob das nun Schmied ist oder Medikamente oder Ausmisten. Wenn er krank wäre, hätte ich quasi in der Zeit auch nix "mit ihm zu schaffen", außer Nase kraulen und Karotten geben, aber er ist halt der Nachbar meines Pferdes. Da gibt's eh Krauli.

    Entsprechend käme ich auch nicht auf die Idee, dass ich dafür was bezahlen soll. Weil ich keine klassische RB bin, die der Besitzerin Zeit und Geld spart - ich halte das Pferd am Laufen, was die Besitzerin nicht kann.

    Allerdings mag ich das Pferd sehr gern und würde es kaufen, hätte ich meinen nicht :) aber die Besitzerin hat es genauso gern und mag das "Außenrum", aber halt nicht das "Obendrauf" :wink:

    Wenn sie allerdings selbst wieder reiten WILL, werde ich auch nicht meckern wenn ich dann weniger (oder gar nimmer) drauf komm. Ich hab ja keinen Anspruch auf das Pferd.

    Obsi.
     
  6. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    Ich seh da jetzt gar keinen im Unrecht, wenn halt so abgesprochen. Für mich wäre es auch selbstverständlich dass ich komme wenn Pferd krank, aber wenn die RB sich als kostenlosen Beritt sieht, naja.
    Es passt halt einfach so wie es ist für euch beide derzeit nicht, und da es dein Pferd ist, ist es natürlich auch dein gutes Recht zu sagen, ich möchte das so nicht mehr. Ihr habt beide von einander profitiert und jetzt scheint es eben nicht mehr so zu sein. Aber davor würde ich all diese Karten nochmal auf den Tisch legen und gucken ob ihr eine Lösung findet.
     
  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wenn du mehr reiten willst, dann sag ihr das. Würde sie zahlen, könnte man dann über weniger Geld reden.
    Da sie aber nichts zählt, ist das dann eben ihr Problem. Dann kann sie eben nur noch zwei Mal die Woche reiten.
    Schuldig bist du ihr gar nichts. Das Arrangement ist völlig zu ihrem Vorteil bisher.
    Du zahlst, du arbeitest, du pflegst wenn er krank ist, nur zum reiten kommst du nicht, das tut sie.
    Nee, da ist nix unfair dran wenn du mehr reiten willst.
     
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  8. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Als RB sollte man eben auch immer damit rechnen, dass man sich den Situationen anpassen oder sich bei absolutem Nichtgefallen etwas anderes suchen muss.
    Das ist nun mal nicht das eigene Pferd.

    Die PB meines langjährigen RB- bzw. mittlerweile Pflegepferdes fragt mich bei wichtigen Entscheidungen immer nach meiner Meinung und bei der Suche nach neuen Pferden darf ich auch aktiv daran teil nehmen und mir sozusagen etwas aussuchen, das auch für mich charakterlich passen würde und mir gefällt.

    Sowas ist aber alles andere als normal, das ist ein arges Privileg, weil man schon ein Jahrzehnt zusammen mit dem Pferd verbracht hat und gemerkt hat, es hat immer für alle Seiten gut gepasst und man ergänzt sich auf pferdischer Ebene einfach sodass man sich die Konstellation noch weiter vorstellen kann. Für mich ist das natürlich jetzt ein absoluter Segen, weil ich selbstständig bin und mir die Corona-Pandemie nochmal deutlich aufgezeigt hat, dass ich mir kein eigenes Pferd werde zulegen können, außer ich suche mir doch noch einen Job, in dem ich dann halt dauerhaft und für die nächsten 40 Jahre unzufrieden bin.
     
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