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Kotwasser

Diskutiere Kotwasser im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Das untere ist wieder Natriumcarbonat. Das ist als wenn wir Magensalz bei Sodbrennen nehmen. Der Stoff reagiert mit der Magensäure und...

  1. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das untere ist wieder Natriumcarbonat.
    Das ist als wenn wir Magensalz bei Sodbrennen nehmen.
    Der Stoff reagiert mit der Magensäure und neutralisiert sie.
    Hilft kurzfristig, wenn zum Beispiel ein Geschwür am heilen ist.
    Das sind aber so Sachen, die bei längerer gabe Probleme machen können.
    Das ist in dem einen was Minida füttert, schon drin.
     
    *FrogFace* gefällt das.
  2. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ja, der hatte halt V.a.Magengeschwür. Die TÄ hat dazu geraten, dem Pferd die Gastro zu ersparen und das auf Verdacht zu füttern. Hat ja auch geholfen.
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ja, weils erst mal puffert. Kann dann längerfristig Probleme machen, weil die Magensäure ja ihren Sinn hat.

    Grad mal drüber nachgedacht, bei solchen Produkten können sich beim Menschen zum einen Steine bilden, zum anderen werden Keime im ssen wohl nicht mehr zuverlässig abgetötet, und das essen schwerer verdaut.
    Könnte mir vorstellen, das es beim Pferd nicht groß anders ist.
     
  4. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Minida, Kotwasser hat nicht DIE eine Ursache. Das ist quasi das Überschwappen einer ganzen Reihe von Dingen, die ggf nicht passen können, und die ein Pferd so in Stress versetzen kann, dass das Pferd sie nicht kompensieren kann.
    Dazu kannst du dein Pferd nur beobachten und versuchen, auszuschliessen oder zu verbessern. Dazu gehört:
    Hat mein Pferd eine Herde?
    Kann mein Pferd seinen ihm gemäßen Platz in dieser Herde einnehmen?
    Spendet diese Herde ihm genug Ruhe, Ausgeglichenheit, Anregung usw.
    Kann es sich genug frei bewegen, sodass es Verspannungen weglaufen kann?
    Verspannt es sich bei der Arbeit mit dem Mensch?
    Hat es Schmerzen durch Verspannungen, Krankheiten, Huffehlstellungen etc.?
    Bekommt es genug natürliche Futtermittel ( Gras, Heu, ggf Hafer)?
    Verträgt es diese?
    Verträgt es welche nicht? Stichwort Ligninintoleranz, Schimmelpilzunverträglichkeiten usw.
    Verträgt es die angebotene Menge an Futter, oder überfrisst es sich laufend oder hungert zu lange?
    Hat es genug ausgeglichene Ruhe im Stall oder ist die Stimmung im Stall hektisch, nervös, giftig usw.
    Kommt es mit den Gegebenheiten zurecht, kann es weit schauen, oder erschrickt es dauernd, weil ständig unvermutet jmd um unübersichtliche Ecken kommen kann?
    Hat es einen verlässlichen Tagesablauf bezgl Fütterung, Schlafen, Bewegung, Herde?

    Usw.

    Diese Dinge musst du für dich selbst beobachten, schauen, welche du schon erkennen kannst, welche du für ihn als unerlässlich einstufst, welche du ändern kannst, und nach und nach für ihn anpassen.
    So wie er jetzt lebt, passt es nicht. Sonst würde sein Kotwasser abebben und nur dann auftreten, wenn Stressspitzen sind. Fellwechsel, Stallwechsel, große Ritte alleine, o.ä.
    Evtl hat er allergische Tendenzen, dann wird er immer eine gewisse Empfindlichkeit aufweisen.

    Es sei denn, er wäre organisch krank. Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Aug. 2019
     
  5. minida

    minida Bekanntes Mitglied

    Wuscheli, das ist mir bewusst. Was denkst du, warum ich mir so viel Gedanken mache? Wo ich was verbessern kann? Aber ich kann halt nicht alles auf einmal verbessern. Deswegen fange ich beim Futter an. Irgendwo muss ich ja anfangen.

    Mein Pferd steht auf der Wiese in einer 3er Herde. Die Herde ist ruhig. Ansonsten steht er im Paddock neben den anderen Pferden, momentan aber noch alleine, also abgetrennt. Dies sollte sich aber bald ändern, der boden muss noch etwas gerichtet werden, damit man die paddocks miteinander verbinden kann.

    Schmerzen scheint er nicht zu haben. Bez. Krankheit ist nur Shivering und das mit den herz bekannt. Was ihn allerdings beides nicht beeinträchtigt stand heute.

    Er bekommt 16 kg Heu und steht täglich 4-5 h auf der Weide, bis ungefähr im November.
    Ich glaube nicht, das wir schimmel im heu haben, die anderen pferde fressen das selbe und denen geht es wunderbar. Was aber nicht ausschliesst, dass er irgendwas nicht verträgt. Er könnte auch auf was allergisch sein.

    Ich hab nicht das Gefühl, dass im Stall negative Stimmungen auftreten. Ich empfinde sein Verhalten als ausgeglichen und zufrieden. Er kommt mit den Gegebenheiten zurecht und ist nicht schreckhaft o.ä
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Aug. 2019
  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wuscheli, hat sie doch... sobald das Magenmittel abgesetzt wird, geht es wieder los. Also kann man das meiner Meinung nach schon auf den Magenbereich lokalisieren.
     
  7. minida

    minida Bekanntes Mitglied

    jedenfalls hab ich sehr viele inputs und anregungen auf den letzten seiten von euch erhalten.

    Ich lasse jetzt den ganzen kram weg und versuche es mit luzerne und hafer und natürlich heu. Und dann sehe ich, was passiert. Und ich werde der sache zeit geben. Wenn sich die situation bessert, umso besser, wenn nicht, werde ich weiter schauen. Ist denke ich sicher der richtigere weg als der, den ich bis jetzt eingeschlagen habe.
     
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  8. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Minida, ah, ok. Ja, ich denke auch, mit möglichst naturbelassenen Futtermitteln machst keinen Fehler. Kannst ja noch schauen, ob er besser feines oder grobes Heu verträgt, oder in Richtung Ligninintoleranz prüfen.
    Solange es nicht in Koliken ausartet oder zu sehr schwächt, hast du ja auch Zeit für die spezifische Ursachensuche.
    Was dem Magen auch ganz gut tut, ist ne Handvoll Kamille, wenn er akut stärkere Schmerzen hat, bzw er wohl eher zwei.

    Bei akuten Stresszuständen geb ich meiner gern Magnesium dazu, meist ein, zwei Wochen lang.
    Aber bei meiner tritt es bereits generell nicht mehr auf, durch einige Anpassungen. Nur noch bei Umstellung in den Winterstall und auf Heu.
     
  9. minida

    minida Bekanntes Mitglied

    Hat denn ein Pferd mit empfindlichem Magen zwingend Schmerzen?
     
  10. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Also, ich selbst finde sowohl Magenschleimhautentzündungen als auch ein Minigeschwür elend schmerzhaft. Die Zeiten mit Blähkoliken wegen unverträglicher Nahrung will ich auch nicht zurück.

    Die Zeit mit verspannungsbedingten Bauchschmerzen und dem Unwohlsein beim Laufen, dem fehlenden Durchschnaufen- können wegen schlechtem, spannigen Trampelbewegungsablauf inkl. anschließender Rückenschmerzen und Erschöpfung auch nicht.

    Nehme ich also akut nervösen Magen ne meinem Pferd an, versuche ich zu helfen. Aber einfach daher, weil es mich selbst geplagt hat.

    Kind, zieh was an, Muttern friert :)
     
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