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Kummer mit der RB! Brauche eure Hilfe... bin am verzweifeln!!

Diskutiere Kummer mit der RB! Brauche eure Hilfe... bin am verzweifeln!! im Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben! Ich bin gerade ziemlich am verzweifeln was meine RB angeht. Irgendwie kann mir keiner so 100%ig sagen, was er an meiner Stelle...

  1. Villy

    Villy Inserent

    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin gerade ziemlich am verzweifeln was meine RB angeht. Irgendwie kann mir keiner so 100%ig sagen, was er an meiner Stelle machen würde.
    Tut mir leid, wenn es jetzt sehr lang wird, aber ich denke, dass man die Vorgeschichte kennen sollte um ein Urteil fällen zu können und mich evtl. zu verstehen.

    Also…ich reite meinen Kleinen jetzt seit knapp 4 Jahren. „Meiner“, weil er für mich wirklich wie mein Pferd ist. Darf eigentlich alles mit ihm machen (klar, vorher fragen – aber das ist bei einer RB für mich selbstverständlich). Und auch das Verhältnis war von Anfang an sehr freundschaftlich und offen – haben uns alles gesagt, wenn einen etwas gestört hat. Außerdem liebe ich diese Pferd einfach abgöttisch, halt als wenn es meiner wäre. „Früher“ war ich auch am WE immer als TT dabei und habe ihr auch oft beim Reiten zugesehen, um vielleicht auch selber noch dazu zu lernen. Von ihr habe ich dann auch gelegentlich Tipps bekommen, wie ich es besser machen könnte. So als Hilfestellung ergänzend zu meinem Reitunterricht (nehme den RU auch bei ihrer Reitlehrerin – Grand Prix Reiterin; nicht ganz günstig, aber ich will ja auch dazu lernen!!). Damals musste ich nichts zahlen, weil es ihr wichtiger war, dass er an den Tagen wo ich reite gut versorgt ist (ich wäre aber auch bereit gewesen etwas zu zahlen; das kam von ihr, dass sie nichts haben wollte).

    Mittlerweile hat sich viel verändert… Letztes Jahr ist die Besi schwanger geworden und hat sich von heut auf morgen gar nicht mehr gekümmert (ich rede nicht von reiten! Da hat jeder Verständnis für, wenn man sich als Schwangere nicht mehr unbedingt aufs Pferd setzen will.). Ich hatte ihn dann 5-6 Tage/Woche, die restlichen 1-2 Tage ist sie dann gekommen und hat schnell übergestreut. Am Anfang war das alles ganz toll und ich hab mich gefreut, dass ich so viel reiten konnte. Pferdi ist allerdings nicht ganz einfach, benötigt viel Bewegung und einen starken Reiter (ich war zu dem Zeitpunkt alles andere als „stark“). Dann hat er halt angefangen mich regelmäßig abzusetzen… bis ich dann irgendwann eine Steißbeinprellung hatte :no: Somit konnte ich mehrere Wochen nicht reiten und hab vermehrt longiert. Sonst hätte das arme Pferd ja nur gestanden. Reiten ging wirklich nicht…selbst auf einem gepolsterten Stuhl zu sitzen tat so was von weh! Haha…ein Traum bei einem Bürojob und mehr oder weniger 8 Stunden täglich sitzen…

    Tja das ging dann eine Zeit so, bis mir per SMS mitgeteilt wurde, dass Pferdi verkauft wird. Hätte schon erwartet, dass man mir so etwas schon persönlich sagt. Zu dem Zeitpunkt habe ich ihn 3 Jahre geritten. Ich war am Boden zerstört! Ich konnte mir ihn definitiv nicht leisten. Er sollte ca. 8000 € kosten (für mich) und dann noch die Stallmiete und Unterricht (alleine käme ich auf Dauer nicht mit ihm klar, wenn ich jeden Tag reiten würde). Und das ganze als Azubi…unmöglich, da meine Eltern auch nicht wirklich was dazu steuern könnten!

    Mittlerweile zahle ich aufgrund der Schwangerschaft eine KB (ziemlich hoch für regulär 2 Tage, aber was tut man nicht alles, wenn man das Tier liebt). Und den Unterricht nehme ich weiterhin. Seit Frühjahr haben wir nun eine zweite RB. Super nett, kommt reiterlich nur nicht sooo gut mit ihm klar (er braucht halt einen starken Reiter, der ihn gut vorwärts reitet). Als die Besi dann das Kind bekam, habe ich ihn wieder vermehrt geritten (5 Tage/Woche). Wir haben richtige Erfolge erzielt. Ich musste mich ja jetzt richtig durchbeißen! Aber im Sommer waren wir dann so auf einem guten A-L Niveau. Ich und vor allem auch meine RL waren super stolz.

    Seit mehreren Wochen läuft er nun richtig beschissen! Das hat eigentlich damit angefangen, dass er krank (Husten – den hat er mittlerweile seit Mitte Juli, obwohl Besi mehrmals darauf hingewiesen; auch Stallbesitzerin hat Besi darauf hingewiesen) geworden ist und ich in den Urlaub gefahren bin (bis dahin lief er toll). (Mir tut er nur noch Leid mit seinem Husten. Mittlerweile bekommt er aber was dagegen. Endlich!) Dazu muss ich auch sagen, dass wir immer Ups & Downs hatten in den 4 Jahren, aber so schlimm wie es momentan ist, war es noch nie. Ups & Downs kennen wir ja auch von uns. Man kann halt nicht jeden Tag gleich gut drauf sein und das finde ich auch absolut legitim! Ist bei uns ja nicht anders. Jetzt habe ich versucht Lösungsvorschläge einzubringen, wie wir ihn wieder lockerer bekommen könnten, habe ihr gesagt was die RL vorschlägt, etc. – entweder kam gar keine Rückmeldung oder meine Vorschläge wurden abgelehnt.

    Momentan sieht es so aus, dass ich nur noch mit Rückenschmerzen (weil er sich im Rücken total fest macht und sich das überträgt) und voller Frustration vom Pferd steige. Meine Reitstunden gleichen nur noch einem reinen Lösungsprogramm. Er biegt sich nicht mehr, geht nicht v/a, an Längsbiegung ist gar nicht zu denken… Mittlerweile reite ich (wenn ich reite) wieder mit Dreieckern, weil er sich viel zu stark macht. Ich versuche wirklich alles damit Pferdi irgendwie wieder locker wird (longieren, Stangenarbeit, Freispringen, ausreiten und dabei schön v/a am halblangen Zügel vorwärts galoppieren, Reitunterricht, etc). Aber es wird nur noch schlimmer! Reite momentan wieder nur 2 x /Woche. Habe bald meine Abschlussprüfung und bin dementsprechend im Lernstress. Jetzt macht die andere RB ihn halt öfter oder er steht nur auf der Weide…

    Mittlerweile grenzt die Situation für mich halt auch ein bisschen an rausgeschmissenes Geld (vorwiegend mache ich halt Sachen, die ihn lösen sollen: longieren! und nehme auch noch meinen Unterricht, wovon das Ergebnis am nächsten Tage direkt zu nichte gemacht wird, wenn er entweder steht oder die andere RB reitet…). Habe auch die Motivation verloren, noch großartig mit der Besi zu reden. Sie unterhält sich ja auch nicht mehr mit mir (wie es z.B. weitergehen soll). Habe ehrlich gesagt auch nicht so das Gefühl, dass sie an einem persönlichen Gespräch interessiert ist. Sie lässt sich überhaupt nicht mehr am Stall blicken. Habe ihr schon mehrfach mitgeteilt, dass ich super frustriert bin – wurde leider ignoriert :no: Außerdem wurde ja von mir jeder Lösungsvorschlag abgeschmettert (wie oben beschrieben). Deshalb bin ich skeptisch, ob ein Gespräch da wirklich helfen würde.

    Wie würdet ihr die Situation beurteilen? Bin ich zu empfindlich? Was soll ich tun?
    Ich will die RB eigentlich nicht aufgeben, da ich echt extrem an Pferdi hänge. Bin einfach total traurig wie sich die Angelegenheit entwickelt hat :frown: Er ist echt mein Ein- und Alles und ich habe immer alles für ihn getan. Ich weiß, eigentlich darf ich ihn nicht wie mein eigenes Pferd behandeln. Wahrscheinlich führt das immer zu Kummer. (Mittlerweile überlege ich schon, mir ein eigenes Pferd zu kaufen, so bald ich mit der Ausbildung fertig bin. Dann ist a) das Geld da, b) auch wieder die Zeit und c) das reiterliche Können. Aber das löst ja nicht wirklich das Problem.)

    Sorry, dass es jetzt so lang geworden ist, aber ich hoffe ihr versteht mich so besser.
    Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten oder Tipps!!! :yes:

    Liebe Grüße, Villy
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Okt. 2008
  2. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Hallo Villy,

    ich kann deinen Frust sehr gut verstehen. Mir klingt es fast so, als hätte dein Pferdi eine Blockade im Rücken. Das kann wieder eingerenkt werden. Daraufhin würde ich ihn auf jeden Fall checken lassen. Da bist du natürlich bei dem Problem, dass die Besi einen entsprechenden Doc kommen lassen müsste (heißen die Chiropraktiker?).
    Vielleicht passt der Sattel aber auch nicht mehr richtig. Die Muskulatur wird sich über die Jahre verändert haben und wenn an dem Sattel nie was gemacht wurde... die Polster bleiben ja auch nicht immer gleich. Solltest du prüfen.
    Wenn das Problem nicht daher kommt, liegt es vielleicht daran, dass du ihn nicht mehr so oft reitest oder er irgendwo anders Schmerzen hat.

    Wenn du nach deiner Ausbildung einen einigermaßen sicheren Job hast und dir ein eigenes Pferd leisten könntest, würde das doch absolut dein Problem lösen. Ich halte die Lösung sogar für sehr gut, weil du dich dann nicht mehr mit der Besi rumärgern musst. Natürlich ist es dann ein anderes Pferd, aber nach dem suchst du ja auch. Wenn du dann den richtigen siehst, dann ist der andere nicht mehr wichtig (klingt gemein, aber ist so).
    Alternativ könntest du natürlich auch deine RB kaufen, wobei 8.000€ wohl übertrieben sind, da er momentan ja gar nicht richtig läuft.

    LG, blackbeauty
     
  3. Villy

    Villy Inserent

    Erst einmal lieben Dank für deinen Ratschlag!

    Was ich vielleicht vergessen habe: Er ist generell etwas zimperlich was Verspannungen etc. anbelangt. Einmal falsch geritten (d. h. festgezogen, nicht genug vorwärts geritten, u. a.) und er ist total fest! Wenn sich das natürlich über Wochen hinzieht, dann kommt so was dabei raus, was ich vorhin geschildert habe. (Ist ganz ganz stark meine Vermutung!) Natürlich, er ist wahrscheinlich auch nicht ganz klar im Rücken. Da hast du mit Sicherheit Recht! Allerdings habe ich schon mal den TA (zum Zähne machen - Pferdi konnte nicht mehr kauen) bezahlt und es wurde mir nicht gedankt. (Er ist halt auch nicht mein Pferd.) Wurde auch schon mal eingerenkt und akupunktiert (heißt das so?). Er hatte auch immer wieder Probleme damit, als er gewachsen ist (ist bis 8 jährig gewachsen). Dieses und das halt schon viel zu viele auf ihm "rumgejuckelt" sind, sind leider zwei sehr große Gründe für mich, dass ich ihn eher nicht kaufen würde. Natürlich hänge ich sehr an ihm, aber man muss dann auch abwägen. Und ehrlich gesagt möchte ich mir kein krankes Pferd kaufen - schon gar nicht für so viel Geld.

    Hm..vielleicht sollte ich mich doch mit dem Gedanken befassen, dem Elend ein Ende zu setzen....obwohl er mir dann auch sehr leid tun würde! Von den anderen beiden bekommt er schließlich kaum Aufmerksamkeit...
     
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ist schon echt ne total schwierige Entscheidung, vor der du da stehst. :(
    Ich an deiner Stelle würde das Pferd wahrscheinlich kaufen, sobald ich könnte. Aber halt auch nur, weil ich eh so jemand bin, der sich da so extrem an ein Tier hängt und das dann unter allen Konsequenzen einfach durchzieht.
    Ich könnte den nach so langer Zeit (und vor allem nachdem es ja eine Zeitlang richtig gut lief) einfach nicht mehr hergeben - schon gar nicht, wenn ich nicht wüsste, was sonst vllt mit ihm passiert.
    Andererseits schaufelst du dir unter Umständen damit dein eigenes Grab. Ein krankes Pferd ist nichts wirklich Tolles und es kommen dadurch ja unter Umständen auch immense Kosten auf einen zu.
    Vor allem: 8000 Euro für ein (evtl) krankes Pferd, das im Moment gar nicht richtig läuft sind schon SEHR happig. Das würde ich niemals zahlen...
     
     
  5. Villy

    Villy Inserent

    Ich weiß was du meinst. Momentan steht er aber auch gar nicht mehr zum Verkauf.
    Die Sache ist halt, wenn ich die Mittel hätte,ihn kaufen zu können. Was momentan nicht der Fall ist (8000 Tacken sind schon happig). Wäre da halt immer noch die Sache mit der Gesundheit. Es müsste Einiges getan werden. Das sagt mir jeder der das Pferd kennt.
    Hm, ich finds einfach so schwierig.
     
  6. playoff67

    playoff67 Inserent

    Hallo Villy,
    erst einmal ist die Frage ob er mit solchen Verspannungen das Geld wert ist, ein Dressurreiter der ihn ausprobiert wird das wohl sofort merken(so wie Du ja auch) Die Besi hat ja wohl nicht die Zeit und wohl auch keinen Bock mehr und die andere RB verreitet ihn nur. Da Du ja leider auch nicht die Zeit hast da Du ja im Prüfungsstress bist, ich hätte sonst gesagt frag ob Du ihn pachten kannst. Kosten übernimmst und wie Dein eigenes Pferd behandeln kannst bis die Besi wieder kann und die andere RB absetzen.
     
  7. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Ach herje, das hört sich echt unangenehm an. Ich kann dir das sehr gut nachfühlen, mir gings auch jahrelang so mit Reitbeteiligungen. Entweder waren die Besitzer total gaga oder das Pferdchen wurde mir unterm Hintern wegverkauft! Das ist halt immer das Problem wenns nicht das eigene ist. Da muss die Chemie zwischen Besitzer und Reitbeteiligung schon 100%ig stimmen. Zum Glück hab ich jetzt ne suuuuper Reitbeteiligung, aber das klappt auch nur, weil wir uns sehr gut verstehen und uns immer absprechen. Wenn ich gearbeitet hab geht sie am nächsten Tag ausreiten oder umgekehrt, ich geb ihr auch regelmäßig Unterricht damit ich ein bißchen Kontrolle hab und sie ist auch sehr engagiert!

    Aber sei mir jetzt bitte nicht böse, aber so hat das meines Erachtens keinen Sinn.
    Wie sich das anhört hast du null Lust mehr zu Reiten und bist nur noch Frustriert und fühlst dich zurückgewiesen. Das ist Stress für dich (und das überträgt sich meist auch aufs Pferd), das bringts nicht!

    Also ich für meinen Teil würd mir sowohl die Besitzerin als auch die Reitbeteiligung mal zur Brust nehmen. Immerhin ist es IHR Pferd für das sie gefälligst die Verantwortung zu tragen hat, und das würde ich ihr auch mal klar machen. Am besten nicht übers Telefon sondern mal persönlich. Dann kann sie dir nicht aus dem Weg gehen, und ich würd da auch mal rabiat werden, auch auf die Gefahr hin dass sie sauer wird, aber so kanns einfach nicht weitergehen!! Vielleicht hat sie ja auch enorme persönliche Probleme und fühlt sich von dir unter Druck gesetzt und blockt erst mal alles ab, dann mach ihr klar, dass du ihr helfen willst und nicht stressen. Hast du einen guten Draht zur Reitbeteiligung? Kommst du gut mit ihr zurecht? Dann würd ich sie einfach mal um ein Gespräch bitten und ihr die Situation erläutern und sie um Mithilfe bitten. In Form von Reitunterricht oder finanzieller Unterstützung für den Ostheopathen. Mach es ihr schmackhaft mit dem Pferd auch wirklich (nicht nur dressurmäßig) was arbeiten zu wollen und seht zu dass ihr einen Plan ausarbeitet mit dem ihr beide zufrieden seid. Frag sie was sie sich von diesem Pferd erwartet, dann pack deine Erwartungen dazu und schaut dass ihr einen Mittelweg findet mit dem ihr beide wieder zufrieden seid. Immerhin seid ihr zu zweit, falls die Besitzerin wirklich auf stur stellt. Wenn ihr miteinander könnt, dann tut euch halt zusammen;) Vorraussetzung dafür ist halt dass ihr euch echt versteht und ohne großartige Kompromisse das selbe für das Pferd wollt.

    Ist dies nicht der Fall kannst du ja z.B. mit deiner Pferdebesi reden und ihr sagen, dass du das Pferd gerne weiter machst, aber nicht mit dieser Reitbeteiligung. Ist zwar fies (sorry), aber du hast ihn schon länger, und wenn ihr zwei euch nicht vereinbaren lasst, ist es besser. Dann such dir eine Reitbeteiligung mit der du kannst und mit deren Reitstil du zurecht kommst. Es kann auch schön sein ein Pferd zu zweit zu haben und die Freude und den Fortschritt teilen zu können. Ich ruf z.B. oft ganz aufgeregt bei meiner Reitbeteiligung an, wenn er wieder was Neues gelernt hat, und sie freut sich mit mir und wir sind beide zufrieden.

    Wenn sich die Situation allerdings schon so festgefahren und verschärft hat, würde ich ganz ehrlich die Reitbeteiligung kündigen, auch wenns erst mal weh tut. Aber das wird wahrscheinlich immer schlimmer werden, und du wirst dabei nicht glücklicher werden.
    Kaufen würde ich ihn zu diesem Preis ehrlich gesagt nicht! Vor allem wenn du dir nicht ganz sicher bist wie du das alles in Zukunft anstellen sollst! Ein Pferdekauf ist eine schwerwiegende Sache, die dich noch die nächsten paar Jahre begleiten wird.

    Fazit: red mit den beiden, und lass dich auf KEINEN FALL abwimmeln, du leidest unter der Situation, die die zwei verursachen, das musst du dir nicht gefallen lassen, mach dir das bewusst. Und dass du TAkosten übernimmst muss auch nicht sein, sag das auch noch mal ganz deutlich. Ich weiß, dann lieber zahlen, als das Pferd leiden sehen, bin da genau die gleiche;). Aber es ist nicht DEIN Pferd, und wenn ich mir ein Pferd zulege muss ich mich auch drum kümmern. Versuchs im Guten mit den Zwei zu reden, aber mit Nachdruck. Lässt sich gar nichts machen, würd ich mir ehrlich gesagt ein anderes Pferd suchen. Oder die (intensive) Gedanken drüber machen, ob du ihn dir wirklich leisten kannst und willst!
    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen!

    Lg Doro
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Okt. 2008
  8. Villy

    Villy Inserent

    Daaankeschön! Hab jetzt das Gefühl, verstanden zu werden :yes:

    Ich werde wohl auf jeden Fall mal das Gespräch mit der Besi suchen. Sie wird auf keinen Fall begeistert sein, aber versuchen muss ich es. Und im Ernstfall muss ich dann halt wirklich die Reißleine ziehen und die Sache beenden. Sie ist halt sehr eigen und lässt sich nicht gern was sagen. (Wobei ich immer nur versuchen will zu helfen und nie einen bestimmerischen Ton an den Tag lege...)
    Mit der anderen RB ist das halt so: Wir mögen uns so, aber sie verfolgt irgendwie nicht so das gleiche Ziel wie ich. Leider! Sie möchte halt zum Stall, kurz reiten, feddisch. Habe ihr schon mehrmals angeboten, dass wir uns am Stall treffen können und ich ihr ein paar Tipps gebe. Kenne Pferdi ja jetzt auch schon sehr gut und bis Juli lief er traumhaft bei mir. Da sie eh mit Dreieckern reitet, müsste sie auch fast nur vorwärts reiten und ihn am Maul in Ruhe lassen. Dann würde alles schon um Welten besser sein. Tja, nur leider sagt sie unsere Termine immer wieder ab. Das geht halt jetzt seit Juli so...

    Früher haben wir (die Besi und ich) uns fast täglich gesmst wie er lief, was gemacht wurde, wenn er was Neues gelernt hat, etc. Aber seitdem sie halt schwanger ist, hat sich das quasi um 180° gedreht...

    Ich werd mal nachforschen, wie sie sich das in Zukunft so vorstellt.
     
  9. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Das sind die Hormone *gg*;)
    Ne Schmarrn beiseite, ich finds eigentlich echt traurig, wenn man sich mal gut verstanden hat und das dann so ausgeht!:( Hm ich könnte mir echt vorstellen, dass sie mit dem Kind jetzt echt ne Menge um die Ohren hat und das vielleicht auch gar nicht so wahrnimmt wie ernst es dir ist! Also vielleicht einen kleinen Ticken bestimmender!;)
    Ich finds echt schade, wenn die Menschen Pferde immer nur als Sportgerät ansehen und dann aber doch keinen wirklichen Ehrgeiz entwickeln sich mit der Materie auseinanderzusetzen! Wenn sie ohnehin schon mit Dreieckszügeln reitet glaub ich werdet ihr höchstwahrscheinlich nicht auf einen grünen Zweig kommen. Ausser sie geht nur noch ausreiten *lach*... Wie alt ist sie eigentlich? Und du bist natürlich auch noch in der schwierigen situation dass sie dich nicht ganz ernst nimmt, weil du nicht die Besitzerin bist, nehme ich an oder? Verzwickt....

    Red mit der Besi, ist glaub ich die beste Möglichkeit!

    Lg
     
  10. Villy

    Villy Inserent

    Guten Morgen!

    Also erst noch einmal zu deiner Frage. Die andere RB ist 18 und eigentlich ziemlich reif. Ob sie mich ernst nimmt? Gute Frage...
    Ich sehe das genau so wie du, Doro. Sie hat sich das mit dem Kind wohl alles wesentlich einfacher vorgestellt.

    Naja, für alle die wissen wollen wie es weitergegangen ist:

    Ich hab ihr gestern Abend noch ne sms geschickt, dass ich mich mit ihr treffen möchte, um mal über alles zu reden. Tja, leider fliegt sie heute für einen Kurztrip weg :( Und dann kam es wieder so, wie ich es eigentlich nicht wollte...Sie hat mich per sms gefragt, was denn wäre. Hab dann halt geschrieben, dass ich Pferdi gerne wieder gescheit "hinbekommen" würde, dass ich mit der momentanen Situation unzufrieden bin und dass ich gerne wüsste wie es weitergehen soll. Daraufhin hat sie mir gesagt, dass sie es selber momentan nicht weiß, weil sie mit dem Kind hauptsächlich allein ist (der Mann ist viel unterwegs). (Hm, denke mir zwar, dass man das Kind auch mal mit zum Stall nehmen könnte - wenigstens 1 oder 2 mal in der Woche - wenn man wirklich will, aber das muss ja jeder selbst entscheiden.) Hab ihr gesagt, dass ich sie gut verstehen kann, aber das es so einfach nicht weitergehen kann. Habe auch gesagt, dass ich mir vorstellen könnte Pferdi für einen gewissen Zeitraum zu übernehmen, dass dies aber zumindest in den nächsten zwei Monaten zeitlich nicht möglich ist. (Also nur so eine Art Pacht auf bestimmte Zeit, kein Kauf!) Darauf kam dann leider mal wieder nichts...und ich ärgere mich auch wieder total, dass wir so was einfach nicht persönlich besprechen können...ich meine, sie ist immerhin 12 Jahre älter als ich und man sollte doch meinen, dass eine erwachsene Personen den Arsch in der Hose hat so etwas persönlich zu regeln.

    Fazit: Ich weiß gar nicht mehr was ich noch sagen soll...denke, es wird auf einen Verkauf hinaus laufen :( Naja, vielleicht ist das auch fürs Pferdi besser, wenn er einen neuen Besitzer findet, der ihm wirklich in allen Belangen gerecht wird. So schwer es mir fällt!
     
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