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Lahmheit oder mangelndes Training?

Diskutiere Lahmheit oder mangelndes Training? im Allgemein Forum; Hallo Pferdefreunde Ich bin neu hier und suche ehrlich Hilfe, bzw. Ratschläge. Der Text könnte jetzt also etwas länger werden. :redface: Ich...

  1. Cat_85

    Cat_85 Inserent

    Hallo Pferdefreunde

    Ich bin neu hier und suche ehrlich Hilfe, bzw. Ratschläge. Der Text könnte jetzt also etwas länger werden. :redface:

    Ich habe ein Pony als Pflegepferd. Die Stute ist jetzt ca. 11 Jahre alt, und wurde vor drei Jahren von mir angeritten. Sie konnte vorher gar nichts. Das lief alles ohne Komplikationen. Sie lief immer sehr locker, war weich und super zu sitzen und hat immer mitgearbeitet. Gelernt hat sie, neben den Grundgangarten und allen möglichen Hufschlagfiguren, Seitengänge in allen Gangarten, Außengalopp, konzentirertes und entspanntes Geländereiten, Schrittpiourette und springen kann sie an der Longe. Also eiegntlich schon ne ganze Menge. Jetzt hatte ich aber im Winter nicht viel zeit zum reiten. Wir haben keine Halle, wenn es friert hat man da ja immer Probleme. Dann hatte ich viel Stress wegen dem Studium und bin somit nur am Wochenende zum reiten gekommen. Selber bin ich da dann höchsten ein bis zwei Mal geritten, weil samstags geb ich auf dem Pony Reitunterricht, was bis jetzt auch immer super ging. Vor ungefähr vier Wochen stellte ich fest, das Milli (so heißt sie) irgendwie verspannt ist, schob das aber auf die erste Rosse im Frühjar. Naja, nun fing sie mehr oder weniger plötzlich in der Aufwärmphase (Schritt) an zu "lahmen". Aber nicht so richtig, es scheint als ob die Schulter steif wäre. Sie läuft vorwärts, scheint aber mit der rechten Schulter arge Probleme zu haben. Wenn sie warm ist, ist das wieder weg. Und wenn ich sie mehrere Tage hintereinander reite, dann wirds immer besser (das hab ich am Wochenende ausprobiert). Ich hab jetzt erst Mal den Reitunterricht gestrichen, weil ich der Meinung bin, das sie durch das wenige Training scheinbar Verspannungen und/oder Muskelverkürzungen hat (durch wenig training, ich hoffe ihr versteht was ich meine, Stichwört: natürliche Schiefe). Da sie weder irgendwo ne Schwellung noch heiße Stellen an den Beinen, der Schulter oder dem Rücken hat, und sie nicht offentsichtlich dolle lahmt, krieg ich die Besitzer auch nicht dazu mal zur Kontrolle einen Tierarzt zu rufen. Nach dem Training läuft sie dann auch wieder ganz entspannt. Ich will sie jetzt in den drei Tagen, in denen ich Zeit habe, erstmal longieren und unter dem Sattel wieder lockern, in der Hoffnung das es dann besser wird. Müsste es ja, wenn es nichts "krankhaftes" ist. Ich mach mir jetzt tierische Vorwürfe, dass ich das nicht gleich gemerkt habe und das (Dressur-)Training durch meinen eigenen Stress vernachlässigt habe. Mich würde mal interessieren, was ihr davon haltet. Meint ihr es könnte doch eher was körperliches sein? Haltet ihr es für möglich, das ein Pferd, was eigentlich schonmal sehr gut im Traning war, innerhalb von drei Monaten so stark abbaut?

    Ich wäre für ein paar Rückmeldungen sehr dankbar, weil mich das gerade sehr stark beschäfftigt. Doch ich bitte darum, mir keine Vorwürfe zu machen, das ich keinen Tierarzt geholt habe. Ich sage es nochmal vorsichtshalber: das Pony gehört nicht mir. Und mal abgesehen von den komischen "Verspannungen" im Schulterbreich, zeigt sie derzeit keine Schmerzreaktionen/-ausdrücke (Reaktionen beim Abtatsten, "gequällter" Augenausdruck, usw.) Sie läuft auf der Weide auch ganz normal rum ohne zu lahmen, das geht erst bei der anfänglichen Belastung los, wird dann aber besser. Vielleicht hat ja jemand sowas schonmal erlebt.

    Vielen Dank schonmal für das Lesen. :smile2:
     
  2. Katrin

    Katrin Inserent

    Kann schon sein, dass sie wenig Muskeln hat, dadurch dass du sie nicht so oft reiten kannst. Eine Verletzung oder ähnliches kann man natürlich nie ausschließen. Bist du sicher, dass es von der Schulter kommt? Guck mal auf den Sattel, wenn die Rückenmuskulatur weniger geworden ist, dann könntest du das evtl. am Sattel sehen, ob er anders liegt oder ähnliches. Longier sie doch mal vor dem reiten ab, 20 minuten zum lösen und reite dann. Vielleicht ist es wirklich nur eine Verspannung bedingt dadurch, dass sie so wenig tut im Moment.

    Liebe Grüße
     
  3. aldato

    aldato Neues Mitglied

    Hallo, Schmerzen in der rechten Schulter sind auch ein typisches Zeichen für ein Leberproblem. Wirkt sie auch müde?
    Schöne Grüße
    aldato
     
  4. isis-r

    isis-r Inserent

    Ein Pferd kann sehr schnell drastisch abbauen. Das habe ich diesen Winter bei meiner Stute erlebt und es dauert eine Ewigkeit sie wieder einigermaßen fit zu bekommen.
    Sicher kann es eine Verspannung sein was sich durch die Bewegung etwas gibt aber um das wirklich zu beheben müßte man einen TA oder besser eine Physio kommen lassen. Mache ich bei meiner Stute 1x im Monat und das ist auch nötig.

    LG isis
     
     
  5. Pamina

    Pamina Inserent

    hallo,
    wie läuft sie denn an der longe ohne sattel?
    wenn sie nur mit sattel lahmt weisst du ja was du zu tun hast :)
    sattler rufen und sattel anpassen lassen.
    in drei monaten bauen pferde schon einiges an muskulatur ab, und grade der rücken und die sattellage verändern sich dadurch enorm. viele pferde reagieren da sehr deutlich drauf, und wenn es nur ein lahmen ist.
    wenn es nur anfangs ist und während der arbeit besser wird, und bei kälte schlimmer ist könnte es natürlich auch leichte arthrose oder ähnliches sein, wenn dies im karpalgelenk oder im ellbogen sitzt verwechselt man dieses oft mit einem lahmen aus der schulter.
    wann sind die zähne das letzte mal kontrolliert worden? wenn die besitzer sich so anstellen wegen dem tierarzt wird das auch schon eine längere weile her sein, oder? das würde auch erklären, warum sie auf der weide lahmfrei läuft.
    eventuell könntest du mal gebisslos probieren. wobei hier nicht gesagt ist, dass es NICHT an den zähnen liegt, wenn sie dabei auch lahmt, denn auch durch zahnhaken können wirbelverschiebungen, verspannungen oder ähnliches entstehen.
    wenn das alles nichts hilft muss ein osteopath her, egal wie, wenn du das tier noch ohne berechtigtem schlechtem gewissen ihm gegenüber arbeiten möchtest.
    mit uneinsichtigen besitzern ist es wirklich immer ein kreuz.... du ärmste, ich drücke dir alle daumen. evtl. könnt ihr ja auch die kosten teilen oder so? ich weiss ja nicht, ob und wieviel du an KB zahlst. wenn du KB zahlst hast du auch das recht druck zu machen, und wenn du keine bezahlst wäre es in meinen augen durchaus angebracht, dass du dich an den kosten für die behandlung beteiligst, denn schließlich hast du ja auch was davon, wenn das tier wieder schmerzfrei läuft.

    LG
    sonja
     
  6. Cat_85

    Cat_85 Inserent

    Vielen Dank für die Antworten. Wenn man mal nen paar andere Meinungen dazu hört, fühlt man sich schon nicht mehr ganz so allein und unsicher.

    Also sie läuft sowohl mit als auch ohne Sattel an der Longe komisch, und auch unabhängig davon, ob ich mit Gebiss reite oder mit Kappzaum longiere. (Wobei ne Zahnkontrolle sowieso mal fällig wäre.) Aber jetzt wo ich hier was von Ellenbogen gelesen habe, bin ich mir schon nicht mehr so sicher, ob es wirklich die Schulter ist. Und Arthrose wäre auch ne Möglichkeit, mit 11 Jahren kann ein Pferd sowas schonmal kriegen, oder? Also, ich werd erstmal versuchen, sie dieses Wochenende zu lockern und zu schauen ob es besser wird. Beziehungsweise wenn es nicht besser wird, mal genau schauen wo das sitzen könnte und dann muss ich mit den Besitzern wirklich ernsthaft reden.
     
  7. Jessica83

    Jessica83 Inserent

    athrose kann schon in den Jahren auftreten. ich kenn ne Stute, die hat mit 8 Jahren bekommen.

    Wenn du ganz sicher sein wilst, rate ich dir nen TA zu holen. Dann biste auf jeden Fall auf der sicheren seite.
     
  8. Pamina

    Pamina Inserent

    arthrose können pferde grundsätzlich in jedem alter bekommen, auch von geburt an, wenn man pech hat... möglich ist leider alles.
    ja, so in etwa würde ich es auch machen. wenn du aber merkst dass es nicht besser wird musst du wirklich mit ihr ernsthaft reden. ich kenne das, wenn man den TA eigentlich nicht rufen will meint man in jeder veränderung gleich eine besserung zu sehen und schiebt den anruf noch hinaus, um ärger aus dem wege zu gehen oder aufzuschieben. (ich hatte früher immer RB mit besitzern, welche grundsätzlich niemanden riefen, außer den schmied und den auch nur sporadisch, daher weiss ich in welch blöder situation du da steckst).
    in übrigen kann ein laie nicht hundertprozentig beurteilen, aus welchem körperteil eine lahmheit kommt. es hat schon zuviele fälle gegeben, wo die besitzer schworen, das pferd lahmt vorne links, daher saß der schmerzherd hinten rechts, im rücken, im maul, im genick oder sonstwo. daher wäre es besser wenn du dich nicht allzu sehr auf dein eigenes urteil verlässt :)
    lahmen ist eben immer nur ein schonverhalten irtgendeines körperteils, es ist nicht gesagt dass immer der körperteil der objektiv geschont wird, auch der schmerzende ist.
    viel erfolg also
    LG
    sonja
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2007
  9. Cat_85

    Cat_85 Inserent

    Ja, das mit dem lahmen ist sone Sache. Ich hab mal ein Parktikum in der Seeburger Pferdeklinik gemacht und war da mit einem der Ärtzte auf Hausbesuch. Da war ein Pferd, was laut Besitzer vorne links lahmte. Als wir ankammen sah es ganz anders aus. Das Pferd hatte ursprünglich rechts ne entzündete Sehne und das linke Bein war dann durch die Schonhaltung überlastet...

    Ich bin schon ganz nervös sie Morgen wieder zu sehen. Mal sehen wie es ihr geht.
     
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