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Langer Transport (Vetranquil?)

Diskutiere Langer Transport (Vetranquil?) im Pferde Allgemein Forum; Hallo zusammen, im Juli wird mein Pferd umziehen. Leider wird dieser Umzug mit einer sehr langen Hängerfahrt verbunden sein :( Bisher stand er 2x...

  1. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hallo zusammen,

    im Juli wird mein Pferd umziehen. Leider wird dieser Umzug mit einer sehr langen Hängerfahrt verbunden sein :( Bisher stand er 2x auf dem Hänger. Das 1. Mal dauerte die Fahrt ca. 3 Std. (alleine), das 2. Mal ca. 15 - 20 Min. (mit anderem Pferd zusammen). Es ist also nicht so, dass er noch nie draufstand. Problem ist aber, dass er es hasst und das werd ich auch nicht mehr groß ändern können. Er ist 18 Jahre alt und er hat sich einfach entschlossen Hängerfahren nicht zu mögen ^.^ Zuvor werde ich noch ein paar Mal üben, aber große Hoffnungen mache ich mir nicht. Gut ist, dass ein anderes Pferd, welches er kennt mitfährt.

    Nun habe ich von einem Beruhigungsmittel gehört, welches die Reaktionsfähigkeit, wenn überhaupt nur minimal einschränkt, aber dennoch sehr beruhigend wirkt. Eine Einstellerin bei uns hat es ihrem Pferd gegeben. Es hatte einen Sehnenschaden und durfte nur im Schritt geführt werden. Dieses Pferd war tatsächlich, trotz der wochenlangen Boxenruhe, sehr gut zu händeln und dennoch voll bei sich. Kein Gestolpere, nichts... Dieses Mittel heißt: Vetranquil. Kennt das jemand und hat Erfahrungen damit? Nun überlege ich, ob das vielleicht eine Möglichkeit wäre, dass mein Pony sich nicht so arg aufregt. Eigentlich halte ich von sowas rein gar nichts, aber wenn es ihm helfen würde, wäre in jedem Fall eine Option. Zuvor wird er aber, schon allein wegen des langen Transports, ordentlich vom TA durchgecheckt.

    Desweitern habe ich noch die Frage, inwieweit Pausen gemacht werden sollten. Also nach wievielen Stunden. Und was wir sonst noch beachten müssen.

    Würde mich über Antworten freuen :)
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Wie lang ist denn die Strecke?

    Am besten ist es in einem Rutsch durch zu fahren. Je nach Temperatur würde ich alle paar Stunden zum Tränken anhalten. Ein engmaschiges Heunetz zur beschäftigung vorne rein würde ich auch machen und den Untergrund mit Spähne einstreuen.
    Viele Pferde mögen nicht auf dem kahlen Hänger pinkeln weils Plätschert und spritzt. Und wer fühlt sich schon wohl wenn die Blase drückt aber man nicht Pinkeln kann/will ?

    Auf keinen Fall das Pferd zwischendurch abladen damit es sich die Beine vertreten kann!! Dann ist es um so mehr Stress weil das Pferd denkt es hat es hinter sich und dann doch wieder drauf muss. Im schlimmsten Fall stehst dann auf ner Raststätte und bekommst das Pferd nicht mehr in den Anhänger!!!

    Und von Sedieren würde ich die Finger lassen. Allenfalls Schüsslersalze und Bachblüten zur Beruhigung.
    In der Box und zum Schrittführen mag das ja ok sein. Aber nicht bei einer Hängerfahrt wo es für ein Pferd eh schon anstrengend und teils schwiegig ist das Gleichgewicht zu halten bei evtl Fahrmanövern oder unebenen Staßenabschnitten.
    Das Risiko das er dann nicht mehr sich ausbalancieren kann rechtzeitig und stürzt und sich dabei verletzt wäre mir viel zu hoch!
     
  3. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    ~ 700 km

    Ja, so hatten wir uns das eigentlich auch gedacht. Bloß wie häufig sollten wir das machen? 2-3 Mal?

    Ja, das muss ich dann mit dem Unternehmen besprechen. Aber ich denke, das sollte gehen.

    Nein, abladen werden wir in keinem Fall. Wir sind ja froh, wenn die beiden draufstehen :)

    Okay... Problem ist bloß, dass mein Pony weder auf Schüsslersalze noch auf Bachblüten reagiert. Habe das letzte mal vor dem Transport ca 4 Wochen vorher mit Bachblüten angefangen. Des war dem soooo wurscht :D Und dieses Vetranquil ist laut TAin nicht wirklich eine Sedierung. Jedenfalls nicht, wenn es angemessen verabreicht wird. Trotzdem eher die Finger von lassen?
     
  4. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    700km sind natürlich eine Ansage! Puuuh!
    Kenne das V., mußte es bei einem älterem Wallach anwenden, der zwar auf den Hänger ging, aber oben Panikattacken schob und durchdrehte. Allerdings dauerte die Fahrt nur 100 km mit einem sicheren Begleitpferd.
    Das Problem bei V. ist, das man mit der Dosierung echt aufpassen muß.
    Der Rocky ist damals auf den Hänger getorkelt und oben immer zu einer Seite gekippt, je nach Kurvenlage...
    Das Problem wird bei dir die Dauer sein...
    würde vom V.abraten. Soviel kannst du dem gar nicht verabreichen, das das über diesen langen Zeitraum eine konstante, aber milde Wirkung hätte.
    Ich würde mein Hauptaugenmerk auf einen absolut komfortablen Hänger, sowie ein absolut zuverlässiges Zugfahrzeug legen.
    Am besten wäre eigentlich ein LKW mit Videoüberwachung, auf dem die Pferde quer zu Fahrtrichtung nebeneinander sicher stehen könnten.
    Klar, regelmäßige Pausen um die Pferde zu tränken und um nach dem rechten zu schauen sind wichtig.
    Von Bachblüten, etc. halte ich auch nichts. Kenne kein Pferd welches darauf reagiert hätte.
    Wichtig ist auch ein ruhiges, besonnenes und kompetentes Begleitpersonal!

    Wann ist es denn soweit?
     
     
  5. piccola

    piccola Inserent

    Bitte bloss keine Beruhigungsmittel während der Fahrt geben.
    Streunerin hats ja schon so perfekt ausgedrückt, dass man da eigentlich nichts hinzufügen muss.
    Ich würd auch höchstens 2-3 mal kurz anhalten, wasser anbieten, schauen dass er genug Heu hat und dann Augen zu und durch.
    Lässt du ihn von einer Fachfirma transportieren? Dann haben die eigentlich genug Erfahrung damit und ich würd auch auf deren Erfahrung einfach vertrauen.
    Meine längste Hängerfahrt war rund 4 Stunden und dann mit einem Pferd, was ich nicht kannte :D . Frisch gekauft (wieso muss man eigentlich immer Pferde kaufen, die so weit weg sind, gibts keine in der Nähe? *lachweg* ). Wir haben auch nur einmal angehalten, Wasser angeboten und dann weiter. Hat er prima weggesteckt.
    Wie Halloauchhier schon sagte, komfortabler Hänger, zuverlässiges Zugfahrzeug und ein vernünftiger Fahrer, der vorausschauend fährt und Bremsmanöver so möglichst vermeidet.
    Ich drück die Daumen - wird schon klappen ;)
     
  6. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    @ Halloauchhier:
    Mhm... OKay, das klingt so gar nicht nachdem was mir unsere TAin gesagt hat. Mein Pony reagiert sehr leicht auf Sedativa. Beim Zähne"machen" braucht er lediglich die Dosis eines Shettys ^^ Aber mir wurde gesagt, dass es sich in geringer Dosis gut zum Transport eignet und man bei einem Stopp, ein wenig davon nachgeben könnte (falls erforderlich). Auf den Hänger soll er selbstverständlich nicht "torkeln". Sowas ist natürlich ausgeschlossen!!!

    Einen Lkw haben wir nicht, aber einen guten Hänger und erfahrenes Fahr-Personal, die sowas häufiger machen. Das 2. Pferd ist zum Glück wesentlich ruhiger, als meiner. Außerdem fahre ich im Zugfahrzeug mit, ein anderes Auto fährt hinter dem Zugfahrzeug. Pausen werden wir natürlich machen, nur finde ich es grad total schwer einschätzen zu können wann/ wieviel. Ich denk mir halt jeder Stopp bedeutet erneuter Stress und ich möchte einfach -zumindest alles planbare- irgendwie optimieren.
     
  7. Whijanna

    Whijanna Inserent

    @ Streunerin:

    wie funktioniert dass mit den Schüsslersalzen und den bachblüten? gebe ich die ein paar stunden über das Futter dem Pferd zu oder wie verhält sich das?

    @ Nike:

    Das ein anderes, ihm bekanntes Pferd mitfährt ist doch schonmal viel wert^^ und ihr packt das mir steht im Juli das selbe bevor, nur stand mein Pferd noch nie auf dem Hänger ist 3 Jahre alt und muss durch diese Fahrt alleine durch *hoffentlich klappt alles*

    LG Whijanna
     
  8. piccola

    piccola Inserent

    *mal kurz ein wenig offtopic*
    Die beste Erfahrung hab ich mich Bachblüten gemacht, wenn nicht das Pferd, sondern der Besitzer/Reiter das Zeug genommen hat :laugh:
     
  9. Streunerin

    Streunerin Inserent

    bei einer fahrt von 9-10 stunden die ihr ja einplanen müsst, macht ihr ja sicher auch selbst mal ne pipipause. dann mal eben schauen und tränken und gut.
    und grade wenn dein pferd so sensibel auf sedativa reagiert finger weg!
    stell dir vor du dosierst nach und er fägt dann an zu torkeln auf halber strecke im hänger und ihr müsst warten bis es nachlässt oder ihm passiert was!!!

    wenn ein besonnenes begleitpferd dabei ist ist doch schonmal prima! und ein weiteres fahrzeug das hinterherfährt ist immer super.
    können sich die beiden denn vorab schon kennen lernen?

    und mit erfahrenen begleitpersonal sollte das dann auch machbar sein. is zwar ne üble strecke für mensch und tier aber geht ja nicht anderes wenn ihr umzieht.
    das haben auch schon andere pferde durchgestanden.
    gaaanz langsam ankommen lassen und sich an den neuen stall gewöhnen lassen danach nicht vergessen. insbesondere wenn die fahrt dahin sehr anstregend und lang war.
     
  10. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Du meinst die beiden Pferde? Die kennen sich schon. Stehen in der Herde zusammen und haben auch den letzten Umzug gemeinsam gemacht :)
     
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