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Lösungs-Vorschläge

Diskutiere Lösungs-Vorschläge im Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben, ich steh ja total auf so Brainstorming und sowas...darum jetzt mal eine etwas allgemeinere Frage: Wie löst ihr? Was macht...

  1. Joelle

    Joelle Inserent

    Hallo ihr Lieben,
    ich steh ja total auf so Brainstorming und sowas...darum jetzt mal eine etwas allgemeinere Frage:

    Wie löst ihr? Was macht ihr nach den paar Runden Schritt am langen Zügel? Wie lange dauert im Schnitt eure Lösungsphase?

    Ziel des Ganzen ist
    - einfach mal einen Ideenpool zu bekommen - man fährt sich ja doch relativ schnell in "seiner Art" fest
    - mal den anderen Reitweisen über die Schulter zu schauen um da evtl. neue Ansätze zu finden
    - Probleme in der Lösungsphase finden und diskutieren zu können

    ich würd mich über rege Beteiligung freuen :wink:
     
  2. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Sehr interssant!
    Also ich fange nach ca. zehn Minuten Schritt am langen Zügel an die Zügel im Schritt aufzunehmen. So reite ich dann noch etwa fünf Minuten Schritt bis mein Pferd im Schritt an den Zügel herantritt und ich merke dass er anfängt im Rücken locker mitzuschwingen und deutlicher übertritt. Erst dann trabe ich an (Leichttraben natürlich) und reite mein Pferd v/a auf grossen gebogenen Linien. So in etwa fünf bis zehn Minuten, dann nehme ich auch den Galopp dazu. Im Galopp fordere ich allerdings direkt viele Übergänge (Trab - Galopp - Trab) und setze ihn schon etwas mehr auf die Hinterhand, da er sonst dazu neigt sehr auf der Vorhand "herumzulatschen", sich nicht selber trägt und wie ein Karnickel in den Boden rein zu galoppieren. Alles in allem dauert meine Lösungsphase so ca. 20 bis 25 Minuten. Danach reite ich auch erst einmal wieder kurz Schritt, und zwar auch zwei Runden am hingegebenen Zügel. Erst dann beginne ich mit der Arbeitsphase.
    Bin mal gespannt was die anderen so schreiben :yes:

    Ach ja, mein Pferd ist jetzt neun Jahre alt, A- Dressur sicher, auf dem Weg zu L
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Apr. 2008
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    gutes Thema!!!
    Also ich fang schon im Schritt nach ca. 5-10 min an etwas Schulteherein zu reiten. Manchmal stell ich auch die Hüfte rein und raus. Dann fang ich an im leichttraben gut vorwärts zu reiten um Schub von hinten zu entwickeln. Meistens täuscht mein Pferd mit vorne schön tief und kräftig abschnauben riesige Anstrengungen hinten vor. Deswegen reit ich dann entweder viele Galopp-Übergänge oder ich lass ihn durch flottes Rückwärtsrichten hinten arbeiten. Manchmal stell ich mir auch Pylonen auf und reite Volten in innen und aussen Stellung und Achter drumrum, später auch mit Schulterherein auf gebogenen Linien.
    Das ganze dauert meist ca. 20 Minuten, je nach dem wie mein Pferd so drauf ist und was wir am Vortag gemacht haben.
    LG
     
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Sehr intressant ist das hier! :)
    Bei mir sieht es in etwa so aus:

    - 5 Minuten Schritt am langen Zügel auf sehr großen Linien (ganze Bahn, Zirkel, durch die ganze Bahn wechseln usw, halt keine engen Wendungen), Pferd bestimmt Tempo größtenteils selbst
    - 5 Minuten Schritt am langen Zügel, auch schon mit leichter (!) Stellung, auch etwas engere Wendungen und etwas fleißigeres Tempo verlangen (meine Dicke ist anfangs immer etwas träge und kommt nicht so recht in die Gänge, daher lass ich ihr die ersten 5 Minuten Zeit um erstmal wach zu werden und "animier" sie erst dann zu einem richtigen Arbeitstempo).
    - dann kommts drauf an, wie mein Pferd drauf ist. Mal wird sie schneller "warm", mal dauerts länger, daher reit ich hier entweder noch ne Weile Schritt mit Schenkelweichen usw, oder ich fang mit dem lockeren Traben an.
    - Dann Trab-Schritt-Übergänge, Schenkelweichen, Volten, Innenstellung-Aussenstellung usw.
    Galopp kommt bei uns erst NACH der kompletten Lösungsphase, weil mein Mäuschen komplett locker sein muss, damit sie überhaupt vernünftig galoppiert, ist da noch etwas steif..
     
  5. rentier

    rentier Inserent

    der Thread ist eine gute Idee, um sich evtl Anregungen zu hoen.:biggrin:

    so wie bisher hier erzählt wurde, läufts bei mir eigentlich auch ab. Was aber noch Interessant wäre, wenn ihr noch dazu schreibt, wie alt das Pferd ist und welchen Ausbildungsstand es hat. Bei einem M-Pferd zum Beispiel sieht bei mir die Lösungsphase anders aus, als bei einem 4 Jährigen zum Beispiel.
    Ich gehe jetzt mal von meinem kleinen aus, 5 Jährig und geht dieses Jahr seine ersten Dressurpferde L`s.
    - 20 min Schritt, langer Zügel --> Gelände
    - dann langsam aufnehmen und mit tiefem langen Hals erstmal große Linien gerade aus
    - je nach Gefühl und wie fleißig er schon im Hinterbein ist, nehm ich ihn weiter auf und beginne mit gebogenen Linien und lasse dabei übertreten.
    Darauf folgen dann Seitengänge in allen Variantionen, aber nie über lange Strecken, sondern immer nur ein paar Tritte. Bsp.: erst Schulterherein, daraus in eine leichte Traversalverschiebung, gerade richten und auf der nächsten gebogenen Linie Renvers oder Travers-verschiebungen. Ich sehe den Vorteil davon darin, dass die Pferde wirklich sehr keck an den Hilfen sein müssen und ihre Konzentration wirklich beim Reiter sein muss. Darum mache ich auch keine Traversalen oder so in Perfektion, sondern mir geht es im Grunde in dieser Phase nur darum, dass das Pferd den Schenkel an nimmt und ich spielerisch zwischen Gruppe herein, Gruppe heraus usw. abwechseln kann und das Pferd aufmerksam ist und mitdenkt.
    - wenn alles passt beginne ich mit dem Lösen im Trab, achte erstmal sehr auf die korrekte Biegung und Stellung auf dem Zirkel und fang dann mit Tempiunterschiede an. An der langen Seite immer wieder mal Schulterherein, gerade stellen und dabei Tritte verlängern.
    Ist das Pferd schön zusammen und rund, dann lass ich ihn erst abstrecken. Ich trabe also nicht an, und laß die Nase sofort auf den Boden-erst hiole ich mir die Hinterhand und dann gehts in die Tiefe.
    - Im vorwärtsabwärts kommen dann Galopp-Trab-Übergänge. Auch im Galopp kommen Tempounterschiede dazu.

    so, und dann habe ich eigentlich fertig gelöst.
    Es fällt vielleicht auf, dass ich sehr viel im Schritt vorab löse, bevor ich überhaupt antrabe. und ich finde das macht sich dann im Trab und Galopp auch bemerkbar.

    Feste Zeiten habe ich nicht. Ich achte beim Reiten immer aufs Pferd und schaue nie auf die Uhr. Ich mach das von meinem Gefühl abhängig wann was und wie
     
  6. Joelle

    Joelle Inserent

    okay da ich das Thema ja gestartet hab geb ich jetzt auch mal meinen Senf dazu, wie ichs mit meinem Springbüffel in spe halte. Is grad nicht ganz leicht weil a) Zickenphase und b) im letzen Jahr/anderthalb hatte sie nen tierischen Wachstumsschub (so 10cm) und kommt mit ihren langen Gräten noch nicht so klar.

    also erstmal achte ich vom ersten Meter an drauf, dass sie im Schritt vorwärtsgeht - auch am langen Zügel wird nicht gelatscht, das kann sie im Gelände gern, aber nicht, wenn ich vorhab was zu arbeiten
    im Laufe von 10 Mins nehm ich die Zügel langsam auf, aber nicht mehr als halblang, bringt bei meiner großen nix, weil sie sich anfang im Schritt nicht wirklich locker lässt und im Zweifelsfall nur anfängt wehrig am gebiss zu werden. Am halblangen Zügel dann auch weiter auf gebogenen Linien, Schulterhereinartig oder auch nur Stellung/Konterstellung.
    Daraus trab ich dann an, auch wieder groß und rund, viele Handwechsel und ihr werdet mich generell kaum aufm 1. HS finden sondern immer weg von der Bande

    ich galoppier sie recht schnell an, weil ich den Eindruck hab, dass sie sich da am besten löst..und je nach Tagesform gibts erstmal nen paar Runden schlichtes abgalloppieren auf Zirkel/ganzer Bahn zum Dampf ablassen und Rücken frei machen oder sofort mit kürzerem Zügelmaß vermehrtes von hinten an die Hand heranspringen auf dem Zirkel mit Tendenzen zum Zirkel verkleinern/vergrößeren
    dann wieder trab - Dehnungshaltung fordern (geht danach auch echt super, vorher weiss sie nicht so recht, wo ihre Hinterbeine sind) und DANN kann ich auch endlich Schrittarbeit einfordern - wobei die bei mir z.Zt. schon fast noch in die Arbeitsphase gehört, weils eine unserer Baustellen ist
     
  7. BlueHorse85

    BlueHorse85 Inserent

    Also nach ein paar Runden, so ca. 5 Minuten, Schritt am langen Zügel nehme ich den Zügel auf und lasse mein PFerd zunächst aufm Zirkel dem inneren Schenkel weichen. Das mache ich dann auch schon mal an der langen Seite und von beiden Händen. Das mache ich dann auch so 5 Minuten lang, je nach dem wie lange es dauert, bis er da seinen Hals fallen lässt.
    Wenn er den Hals fallen gelassen hat, trabe ich an. Leichtraben, viele Handwechsel, große Zirkel oder auch schon mal Schlangenlinien durch die Bahn 3 Bögen (haben ne 60er Halle, da sind die drei Bögen schön groß). Bei der ersten Trabtour achte ich darauf, dass er ordentlich vorwärts geht und galoppiere dann auch so nach ungefähr 10 Minuten Trab an. Meistens aufm Zirkel und dann zur geschlossenen Seite.
    Dann reite ich im Gallop ordentlich vorwärts. Meist sogar in etwas entlastendem Sitz. Wenn ich ihn nicht vorwärts kriege auch im leichten Sitz. Ich schicke mein Pferdchen ordentlich vorwärts und galoppiere auch recht lange. Ich wechsel oft die Hand, zu Beginn noch mit Wechsel über Trab, später dann mit nem fliegenden Wechsel, wiel meinen das total locker macht. Wenn er dann durch das fleißige Vorwärtsgallopieren den Hals fallen gelassen hat und den Rücken loslässt mache ich immer folgendes: Kurzkehrt links, rechts angallopieren, einmal aufm Zirkel, bei X durchparieren zum Schritt, Kurzkehrt rechts, links angallopieren und von vorne. Das so lange bis die HH richtig auf Touren gekommen ist. Dann kann ich richtig anfangen zu arbeiten.
    Meine ganze Lösungsphase dauert je nach Tagesform von PFerd und Reiter zwischen ner halben Stunde und 45 Minuten. Insegesamt reite ich nie länger als eine Stunde. Gut, vielleicht mal 15 Minuten mehr. Aber das wars dann auch.

    LG
    BlueHorse
     
  8. Knitty

    Knitty Inserent

    huhu

    also ich hab mich momentan auch auf eine methode eingeschossen. nach dem üblichen schritt am langen zügel reiten gehts bei mir im leichtraben richtig schön vorwärts damit wir erstmal munter werden und biss zu treten anfangen, dabei hab ich eine leichte verbindung zum pferdemaul. ne zeit lang habe ich dahinter dann auch noch abgaloppieren angeschlossen, aber das bringt iwie nix^^ nach etwa 5min aufwachtrab^^ reiten, fang ich an ihn im schritt etwas aufzunehmen und reite schritt leichtrab wechsel und baue dann auch mal ganze paraden mit ein. naja und nach und nach bissl mehr zusammenstellen dan n aussitzen und galopp... joah so passt das dann^^


    glg nina
     
  9. Chilly

    Chilly Inserent

    Kommt bei mir aufs Pferd an:

    -MINDESTENS 10 Minuten Schritt erst am langen Zügel dann mit etwas angenommenem Zügel.
    -Dann Leichttraben, mal mit mehr mal mit weniger Tempo, je nach Pferd eben, meist auf großen Bögen.
    -Immer seeeehr viele Handwechsel! (Während des ganzen Reitens).
    -Dann Galopp locker vorwärts mal zum aufwecken mal untertourig zum "Ruhe reinbringen", auch wieder je nach Pferd
    -Dann Tempiwechsel und viele Übergänge
    Das ist jetzt so das Standart-aufwärmen.

    Alles andere: Stangenarbeit, fliegende Wechsel (Nicht der aus der Versammlung schön nach oben gesprungene, sonderen der flache "Springpferde-Wechsel" zur Lockerung), Seitengänge zum Durchlässigmachen für Hilfen, Halten, engere Bögen hängen immer vom jeweiligen Pferd ab auf dem ich gerade sitze.

    Gruß!
     
  10. Aila

    Aila Inserent

    Also ich gehe auch erst mal mindestens zehn Minuten Schritt, manchmal auch
    länger. Danach fang ich mit leichttraben an und nehm die Zügel dabei langsam
    auf. Bei leichttraben reite ich viel Wechsel (eigentlich die ganze Zeit) und große
    gebogene Linien (Zirkel, einfache Schlangenlinie etc.). Wenn ich dann warm
    werden und merke auch das mein Pferd war wird werden die Zügel
    aufgenommen und ich fange mit Galopp an und auch vielen Volten sowie
    versammelten Lektionen. Halt je nach Können vom Pferd.
    Am Ende der Arbeit gehe ich wieder mindestens zehn Minuten Schritt eher länger.
     
Thema: Lösungs-Vorschläge