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longierversuche bei nie gearbeitetem pferd enden in der mitte

Diskutiere longierversuche bei nie gearbeitetem pferd enden in der mitte im Bodenarbeit Forum; hallo pferdefreunde! um es ganz kurz zu beschreiben: ich gehe zwar regelmäßig reiten, von pferdeausbildung habe ich aber keine ahnung und...

  1. bijana

    bijana Neues Mitglied

    hallo pferdefreunde!
    um es ganz kurz zu beschreiben: ich gehe zwar regelmäßig reiten, von pferdeausbildung habe ich aber keine ahnung und deswegen wäre es mir sehr wichtig, die richtigen tipps einzuholen, bevor ich was falsch mache.
    ich kümmere mich um pferde, die bis vor 2 wochen noch total verwahrlost waren und sich nicht mal anfassen geschweige denn halftern ließen. 2 davon sind fohlen und eine ausgewachsene stute. zu ihr habe ich sehr viel vertrauen aufgebaut und wollte sie, da sie ihr leben in nem kleinen areal fristet , mal longieren. longe oder gar peitsche gibt es auf diesem hof aber nicht, deswegen hab ich zunächst einfach führstrickanfang in die eine ahnd genommen und mit dem anderen ende ein wenig getrieben und mit stimme gearbeitet. am nächsten tag holte ich meine 10m hundeleine und machte das pferd da dran und versuchte mit dem kurzen führstrick zu treiben... nachdem das am anfang funktioniert hatte, fing das pferd am nächsten tag an, immer zu mir in die mitte zu kommen.
    das problem dabei:
    versuche ich an die seite nach hinten zu gelangen, um es raus auf den longierzirkel zu treiben ( mit dem führstrick) fängt es an zu steigen und zwar immer öfter, je mehr ich das versuche
    .
    ich mache alles gewaltfrei und versuche viel mmit stimme zu arbeiten. was noch wichtig wäre: wahrscheinlich überfordere ich das pferd total, denn wie gesagt, 2 wochen betreue ich es nun und ich bin die erste, von der es sich halftern lässt und führen. neu ist auch, dass es zur begrüßung immer an den zaun kommt und sogar auf seinen namen hört.
    so nach gleich vernichtender kritik hoffe ich auf tipps,damit ich, trotz meines unwissens, die tiere auf die mir bestmögliche weise irgendwie beshcäftigen kann.
    achso wenn ihr mir eventuell sagen könntet, was ich mit fohlen machen kann oder wie man üüberhaupt anfängt, dann immer her damit;)
     
  2. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Oh, da hast du dir aber viele große Baustellen gesucht.....

    Erstmal Respekt, dass du das auf dich nimmst.

    Optimal wäre natürlich, wenn dir das vor Ort jemand zeigen könnte....

    Aber zum Longieren: Bleib doch ruhig erstmal an einer kürzeren Longe oder am längeren Führstrick. Geh dabei erstmal ruhig mit, damit der Kreis nicht zu eng wird.
    Und steigere dann den Abstand Stück für Stück.

    Lass dir Zeit. Und vor allem auch ihr. Dann wird das schon.
    Erstmal Schritt reicht auch.
    Steigern kann man im Laufe der Zeit.

    Zu den Fohlen: Streicheln, überall anfassen. Evtl mal ein Halfter drauf machen. Oder mit einer weichen Bürste streicheln.
    Das reicht erstmal.
    Mehr braucht das da noch nicht.

    Viel Erfolg!!!
     
  3. Hathor

    Hathor Inserent

    Oh je... ich wünsche dir jetzt schon mal viel Glück, Pferdeverstand und Durchhaltevermögen! :yes:

    Das ist natürlich auch ne schwierige Situation, vor allem für die Stute, denn erstens hatte sie bisher ja offensichtlich nicht so den Menschenkontakt, dann versteht sie noch nicht, was du von ihr willst, und dann hat sie ja immer noch ein Fohlen bei Fuß! Schwierig, schwierig!
    Wie wärs denn, wenn du statt longieren ein bisschen Bodenarbeit mit ihr machst!?
    Vorwärts neben dir gehen, rückwärts, seitwärts, stehen bleiben, mit der Gerte abstreichen... usw!

    Dabei könntest du sie ganz nebenbei an deine Stimme und an die Grundkommandos gewöhnen!
    Bei den Fohlen würde ich auch nichts übertreiben! Anfassen und streicheln genügt wirklich! Wenn du es schaffst, dass es auf Ruf irgendwann neugierig zu dir kommt, hast du ihm schon den Weg zu einem netten menschenbezogenen Pony geebnet!

    Viel Erfolg dabei! :yes:
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Longieren ist einfach noch zu früh!
    Vor dem Longieren kommt das Führen an der Hand und die sog. Bodenarbeit.
    Hierbei lernt das Pferd dich und deine Stimmkommandos/ Körpersprache kennen. Es lernt, dir zu vertrauen und dich als Leittier zu respektieren. Wenn du dir unsicher bist, besorge dir Literatur oder nutze das Internet!
    Probiere in dem jetzigen Stadium nicht einfach herum, es werden viele Mißverständnisse und Fehler auftreten, die später schwer auszubügeln sind!

    Bitte keine Experimente mit einem Pferd, das du nicht kennst und das dich nicht kennt!!!
     
     
  5. bijana

    bijana Neues Mitglied

    also erstmal viiiielen dank für die schnellen und kompetentenantworten!
    hier weitere unsicherheiten^^:

    momentan besteht die möglichkeit leider überhaupt nicht, aber wenn ich glück habe, dann kann in absehbarem zeitraum eine pferdetrainerin von einem reiterhof vorbeikommen und mir eine große hilfe sein. wann diese allerdings erscheint und ob überhaupt hängt wohl von der beziehunsfreudigkeit des pferdebesitzers ab

    das problem ist ja, dass ich sie gar nicht in einen kreis bekomme, weil sie immer direkt vor mir steht. gehe ich einen schritt zur seit näher an den hals heran, dreht sie mit und als ich sie nach mehrmaligem zureden zum stehen bekommen hab und auch mehrfach nichts mit dem führstrick gemacht habe, ließ sie mich auch, obwohl ich den führstrick in der hand hatte, mit ihm bis zum pops laufen. aber ich "verarsche" das pfed ja mehr oder weniger, wenn ich 6 mal nichts tue und beim 7 mal mit dem strick und/oder stimme treibe. ich fühle,dass wenn ich das noch öfter mache, sie das vertrauen verliert und auch kein gut zureden mehr hilft und sie nur noch vor mir stehen bleibt.ein wettrennen a la wer ist schneller bei dir hinten an der seite, möchte ich natürlich auch nicht veranstalten.
    wenn sie dennoch auf die kleine kreisbahn geht, wie sie es am anfang noch widerwillig tat, dann trabt oder galoppiert sie meist. die stimmkommandos für schritt kennt sie ja nicht. traben möchte ich sie aber nicht lassen,weil der besitzer niht möchte,dass die koppel kaputt geht( eine andere nutzfläche habe ich momentan ncht und draußen traue ich mich zwar, da viel wiese ist, jedoch ist es aufgrund der länge des grases sehr unpraktisch.

    wenn ich das halfter einmal abmache, hätt ich angst, dass ich es nicht mehr drauf bekomme o_O soll ich vielleicht ein zweites sehr lockeres drüber streifen?

    naja das ding ist, dass die die fohlen in nächster zeit öfter von koppel rein in den "bauernhof" holen müssen und bevor ich da war, haben sie den fohlen aufn arsch gehauen und am halfter versucht rauszuschleifen...
    und da ich nicht möcjte, dass die fohlen noch mehr schlechte erfahrungen machen, würde es sich anbieten,wenn ich mich ein wenig spute...
    das stutfohlen lässt sich bereits sehr prima führen und ich habe mit ihm auch schon das versucht, was ich unter bodenarbeit so ungefähr verstehe.
    das hengstfohlen war hingegen schon sehr viel schwieriger, folgt mittlerweile aber auch. ich möchte eben nicht, dass den kleinen langweilig wird,deswegen weiß ich nicht, ob ich sie nicht "nur" streicheln soll, weiß ich auch nicht, in wie fern ein pferd dsa überhaupt als angenehm empfindet. der hengst beispielsweise weicht allgemein eher aus und läuft weg ( vor 2 wochen ist er noch in wildem galopp weggerannt, als man sich überhaupt nur näherte)

    tja das konnte mir keiner so recht sagen, bzw. vertraue ich auf deren aussagen auch nicht mehr, denn es wurde angeblich ausgebildet gekauft und als ich verlangte, man möge es mir mal vorreiten, kam eine strikte verweigerung, die , wie ich später verstand, darauf zurückzuführen war, dass das pferd sich ja nicht ma halftern lässt...
    das problem: das ist ja kein reiterhof, sondern ein privater halter, sprich die haben wirklich GAR NICHTS was ich den pferden als anregung bieten könnte, deswegen hab ich einfach die führstricke auf den boden gelegt und mitdenen übungen gemacht und sie mit einer plastiktüte abgestrichen und sie mal drüber laufen lassen. teure gerätschaften kann ich mir natürlich als schüler nicht leisten, also wenn ihr links oder selber anregeungen habt, immer her damit! hab auch schon an klickern gedacht( hab ja nen hund:p), aber da müsste ich mich sicherlich a) stark reinlesen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass das mit leckerlis????) genauso aufgebaut wird wie beim hund und wenn doch , dann hätte ich nicht so viele leckerlis, sonden nur möhren zu belohnung.
    kann ich die bodenarbeit nebenbei mit den fohlen auch shcon machen?
    hat das pferd auf stimmkommando außer seitwärts und nebenhergehen irgendwie nach 2 tagen schonverstanden o_O wie kann ich das so ausbauen, dass dem pferd nicht langweilig wird?
    und wie krieg eich es hin,dass die stute nicht 2 meter hinter mir läuft, sondern neben mir( ich bin es vom westernreiten gewöhnt gewesen,dass ich weit vorne laufe). soll ich einfach den führstrick kurz nehmen,mich neben sie stellen und loslaufen?
    eine gerte habe ich nicht...
    die stute ist übrigens NICHT die mutter der fohlen und steht auch getrennt von den beiden, obwohl sie die von dem hengstjährling(!!!!!!!!!) haben decken lassen wolllen-.-.-.-"Anfassen und streicheln genügt wirklich! Wenn du es schaffst, dass es auf Ruf irgendwann neugierig zu dir kommt, hast du ihm schon den Weg zu einem netten menschenbezogenen Pony geebnet!"
    sie kommen mittlerweile sogar ohne zuruf wie auch die große stute, sobald ich nur da bin, ob das nicht alledings an den leckeren möhren liegt, die ich ihnen nur gebe, wenn sie etwas besonders gut gemacht haben,weiß ich nicht.

    wie lange dauert es denn ungefähr, bis ich mich daran trauen kann?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Juni 2010
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    mal eine ganz blöde Frage: die Besitzer wissen aber schon, dass du da regelmäßig zu ihren Tieren gehst, mit denen irgendwelche "Dinge veranstaltest" und finden das auch in Ordnung, oder????

    Davon geh ich jetzt jedenfalls einfach mal aus.......................


    joah, dann würde ich definitiv noch nicht longieren. Sondern erstmal Führübungen machen. Antreten im Schritt. Halten. Stehen bleiben. Antreten im Schritt. Etwas Schritt gehen. Wieder halten. Stehen lassen. (ja ja, klingt langweilig und unspektakulär - ist aber nunmal Basic und wirklich Gold wert)

    Abstreichen mit einer Gerte als verlängerter Arm zur Gewöhnung. Etc. (wenn du keine Gerte hast und du möchtest aber sinnvoll trainieren und üben mit den Tieren - ja dann besorg dir eine. Die sind ja nicht so teuer. Oder wenn du gar kein Geld ausgeben willst, dann such dir einen schönen Ast oder sowas. Nur ganz ohne "Zeigestab" gehts schwer... )

    Naja, davon war nicht die Rede :1:

    Im Trab, noch dazu im unkontrollierten und unausbalancierten Trab auf so engem Boden wäre der Boden noch das geringste, was kaputt gehen würde....
    Du würdest die Beine des Pferdes damit systematisch überbelasten und kaputt machen.

    Ach die haben bereits ein Halfter drauf? Naja, dann kann man das doch mal spielerisch beim Streicheln aufmachen. Und wieder schließen.
    Gut, du könntest auch ein zweites drüber machen und wieder ab. Sei kreativ. Aber überfordere die nicht so!!!!

    Das sind Fohlen! Die müssen noch nichts können :nah:
    Ausser schön aussehen und glücklich auf der Wiese stehen, fressen und Blödsinn machen.

    Und ich bleibe dabei: DAS REICHT ERSTMAL!!!!

    Das sind Fohlen! Die müssen sich noch nicht wirklich führen lassen.

    Bau Vertrauen auf. Einfach indem du da und "nett" bist. Dann folgen die dir auch fast von allein. Das ist des Rätsels Lösung.
    Nicht Führen üben. Sondern Vertrauen aufbauen.

    Sorry, aber lass ein Fohlen Fohlen sein. Meine Meinung.
    Man kann relativ früh damit anfangen, es zu berühren (an anderer STelle hast du Angst, die Tiere würden evtl Streicheln nicht so gerne mögen... Aber Bodenarbeit????????). Auch schonmal versuchen, die Füsse kurz aufzuheben als Vorbereitung für späteres Hufe auskratzen etc. ABER DAS REICHT !!!!

    Mit allem, was du mehr tust, wirkst du eigentlich kontrakproduktiv. Damit schadest du mehr, als was du nutzt.

    Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht !!!!!

    Und: nein, Fohlen müssen nicht bespaßt werden. Fohlen brauchen viel frische Luft. Viel freie Bewegung. Möglichkeit, herumzutoben. Wasser, Futter. Aber keinen Menschen, der sie beschäftigt und bespaßt!!!

    Alles was der Mensch im Fohlenalter tut, ist Vorbereitung auf das spätere Nutztier Pferd. Nichts anderes. Das muss man sich klar machen.
    Einige Pferde machen da auch gerne mit. So ists nun auch nicht.
    Aber ein Fohlen bzw allgemein ein Pferd kann bei ausreichend Futter, Wasser und Bewegung ganz ohne Menschen superglücklich sein !!!!!!!

    :wideeyed: wie jetzt?? Du kommst dorthin. Wie ich das verstehe, relativ ungefragt. Möchtest dich offenbar etwas um die Pferde kümmern. UND VERLANGST, DASS DIR DAS PFERD VORGERITTEN WIRD?????

    Sei mir nicht bös, aber hättest du das mit mir gemacht - naja, wenn ich nen freundlichen Tag gehabt hätte, hätte ich dir mitgeteilt, dass du mir doch bitteschön meine Ruhe lassen sollst und dir `nen anderen Spielplatz suchen sollst. :1:

    Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?????


    Für Bodenarbeit brauchst du nicht unbedingt irgendwelche Anregungen und STangen oder sonstwas. Das ist nicht nötig!
    DU bist die Anregung.
    DEINE Kommandos. Deine Signale.
    Damit habt Ihr beide genug zu tun.

    Wobei ich schon finde, du solltest nicht einfach drauflos experimentieren. MAN KANN DAMIT AUCH SCHADEN ANRICHTEN!!!!

    Wie groß sind eigentlich die Koppeln? Und wie lange sind die auf der Koppel???

    Weil WICHTIG: BITTE BITTE BITTE lass die Fohlen Fohlen sein!!!!

    Du wolltest doch auch noch nicht als Baby in die Schule, oder???

    Wie oben beschrieben, sitzen die Grundlagen ja noch lange nicht. Also solltest du genau damit weiter üben. Denn schon verstanden heißt noch lange nicht, das sitzt jetzt zuverlässig.

    Ehrlich gesagt hab ich den Eindruck, dass es nicht den Pferden, sondern dir selbst langweilig ist?

    Bis alles andere sitzt. :1:

    Bitte entschuldige die zum Teil vielleicht recht klaren und kritischen Worte. Aber es geht hier um das Wohl der Tiere.
    Und da schätze ich klare und ehrliche Worte mehr, als irgendwelches scheinheiliges Gerede.
    Du kannst da einfach wirklich sehr sehr viel falsch machen!!!!!
    Gerade, wenn man`s ach so gut meint, schießt man sehr schnell sehr weit über das Ziel hinaus!
    Und schadet mehr, als man nutzt.
     
  7. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    also ich fände es auch interessant, wenn Du noch ein bissl mehr auf die Haltungsbedingungen eingehen würdest.

    Haben die Fohlen viel Platz zum toben wird ihnen mit sicherheit nicht langweilig. In dem Alter gibt es jeden tag was neues zu entdecken. Möchtest Du sie dennoch beschäftigen bring doch was interessantes mit: Einen großen Ast zum Knabbern (irgendwas ungiftiges), einen großen Spielball (kostet halt etwas),... das legst Du einfach auf die Koppel und guckst was passiert. Müssen die Fohlen nicht auf irgendeine Fohlenshow, reicht das völlig.

    Zur Stute. Longieren ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Ein Zirkel sollte mindestens 16m Durchmesser (8 m Longe) haben, besser mehr. Wenn Du irgendwann damit beginnst, schnapp Dir einen Helfer, der das Pferd zuerst auf der Kreisbahn führt. Dazu müssen die Kommandos vom Führen wirklich gut sitzen (Schritt, Trab, Halten, Rückwärts). Auf nem kleinen Zirkle kann man mal kurzfristig gehen, aber auf dauer ist das schädlich für die Beine. Um die Anschaffung einer Longe und einer Peitsche wirst Du dann kaum herum kommen. Auch die Anschaffung eines Kappzaums (zum Schonen des Mauls) ist immer eine überlegung Wert. Eine Zweite Kraft ist vielleicht sowieso gut, spätestens bei den ersten Reitversuchen, wenns mal soweit ist.
    Wenn Du abwechslung ins Progarmm bringen willst, ist spazieren gehen ganz gut, sofern die Besitzer des Pferdes das erlaube. Da sieht man am ehesten, was von den Führübungen hängen geblieben ist, und kann das Vertrauensverhältnis vertiefen.
    Über die Suchfunktion findest Du hier auch jede Menge Literaturvorschläge zum Thema Ausbildung, Erziehung, Bodenarbeit, etc.

    LG
     
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Also noch einmal von vorne: Beschäftige dich mit Führübungen!!
    Nimm den Strick etwas kürzer als du es "gewohnt" bist, so daß das Pferd seitlich hinter deiner Schulter mit dem Kopf steht. Dann gibst du das Kommando, z.B. "komm" und gehst einen Schritt deutlich vorwärts. Bleibt das Pferd stehen, zupfst du am Strick und wiederholst das ganze. Geht es mit, führe es ein paar Schritte und bleibe dann deutlich stehen mit einem Kommando wie "Halt" oder "Whoa". Hierbei drehst du die Schulter, hinter der das Pferd steht nach hinten zum Pferd, damit es so gebremst wird. Zupfe auch hierbei am Strick.
    Bleibt das Pferd stehen, dann lobe es SOFORT! Es reicht, wenn du es mit Worten lobst und streichelst, also z.B. "Guuut gemacht, braaav gemacht"
    Wiederhole es ein paar Mal (nicht zu oft) und höre auf, wenn es gut geklappt hat. So bleibt es positiv hängen!
    Besorge dir eine Gerte, so teuer sind die nicht. Für Bodenarbeit darf sie etwas länger und am besten weiß sein!
    Mit der Gerte kannst du zusätzlich ein optisches Signal setzten und sie als verlängerten Arm benutzen, wenn du in eine andere Führposition wechselst.
    Es gibt drei Führpositionen:
    1. das Pferd läuft deutlich hinter dir
    Dies ist eine Folgeposition, die bei einem gut ausgebildeten klappt, daß dich als Leitfigur anerkennt. Es folgt dir auch bei Richtungswechseln am langen Band oder geht bei Aufforderung rückwärts, ohne direkten Kontakt.
    2. das Pferd läuft hinter deiner Schulter
    Dies ist eine sichere Position für beide, weil du direkt auf das Pferd einwirken kannst. Das solltest du zuerst üben!
    3. Das Pferd läuft neben bzw. vor dir
    Hierbei wechselt der Führstrick in die anderen Hand, du stehst etwas seitlich vom Pferd auf Höhe der Sattellage, zum Pferd hingedreht. Die Gerte treibt das Pferd an, so daß es vorwärts geht, aber neben dir bleibt. Hier gehst du also in die treibende Führposition.
    Dies ist die Vorbereitung zum Longieren! Vorher müssen aber die anderen Sachen klappen!!!

    Sei so gut und besorge dir Literatur und mache dich schlau, lese viel darüber.

    Zur Bodenarbeit: Man braucht keine tollen bunten Stangen oder schicke Kegel, um effektiv am Boden arbeiten zu können. Mit etwas Phantasie kann man schon einiges machen.
    Auch hier heißt es: slebermachen und selber ausdenken!
     
  9. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Was mich mal wirklich interessieren wüde. Wie kommst du zu dem Pferden bzw wie weit kennst du den Besitzer?
    Hast du sie gesehen und gefragt ob du mal was mit denen machen kann? Oder hat der Besitzer jemanden gesucht der sich um die Tiere etwas kümmert?
    Wie alt bist du?
    Möchte nicht alles wiederholen was schon an guten und vor allem Richtigen Kommenaren hier geschrieben wurden. Aber: Kauf dir bitte ein Buch über die Basics der Bodenarbeit und Fürhübungen und beginne wirklich bei NULL mit der Stute. Sonst überforderst du sie völlig.
    Und lass die Fohlen einfach links liegen außer zum gelegentlichen Kuscheln. :1:
     
  10. bijana

    bijana Neues Mitglied

    ( by the way, verrät mir einer,w ie man hier zitate einfügt?)
    ja natürlich, die freuen sich über jede helfende hand bei 20 hunden 5 pferden, eseln, hühnern, ziegen usw usw. vor allem weil sie die pferde wie gesagt alleine nichtmal auf die koppel bringen konnten...

    ok, dann mach ich erstmal so weiter wie bisher und versuche die spannung trotzdem aufrecht zu erhalten;)

    ja ich darf die ja nicht aufmachen, weil die die pferde dann selbst nicht mehr halten können, falls ich es nicht mehr draufbekomme:( aber ich mach es dann einfach mit nem zweiten halfter, wobei das stutfohlen sicherlich ganz brav mitspielt

    ok mach ich;) wie gesagt gebe ich ehrlich zu ein anfönger zu sein und nehme jeden ratschlag dankend an.

    nein jetzt^^ ich laufe da mit meinem hund vorbei, sehe mit kot zugeklebte pferde, mehrere hunde und zwei komische ältere männer mit ner brille so dick wie panzerglas. frage, ob ich den besitzer des hofes mal sprechen könnte, welcher aber gerade shclief. nachdem ich 1 stunde gewartet hatte, bis der nette herr sich aus seiner schaukelstuhlromantik auferhoben hatte, allerdings seine frau schickte, um mir EINE einzige frage zu beantworten, nämlich ob ich mich ein wenig um die tiere , also speziell die pferde kümmern und später reiten kann. daraufhin wurde mir mitgetielt, dass die meisten fohlen wären, aber ein ausgewachsenes pferd da wäre, aber ich solle am nächsten tag nochmal wiederkommen, sie kenne sich mit den pferden nicht aus. neuer tag neues glück marschierte ich am nächsten tag durch die pampa um wieder eine stunde zu warten(!).-.- als der besitzer des hofes dann endlich rauskam und mit mir sprach, hatten wir nur vereinbart, dass ich wiederkomme und mich erstmal alles ansehe. ich so ja klar , kein problem, ich würde die pferde sowieso erstmal nur putzen und führen. ich hab dann noch nach sattel und zaumzeug gefragt, was wohl soweit vorhanden ist und seine frau hat mir erzählt, ihr mann sei shcon länger nicht mehr geritten ( also gehe ich davon aus, dass es auf jeden fall mal geritten wurde!!!). beim wöchentlichen reitunterricht erzählte ich das meiner reitlehrerin und die empfahl mir, mir das pferd vorreiten zu lassen, damit ich sehe, wie das überhaupt auf hilfen reagiert bzw. auf menschen. ja die antwort daraufhin war: das kannst du ja dann später machen.
    achso also nur nochmal zur verdeutlichung, ich kam da vonn anfang an mit der intention hin, die pferde zu reiten, wollte aber, da ich den zusand der pferde sah, mich auch gerne um sie mitkümmern.

    puh, gute frage. ich schätze mal es sind zwei gleich große koppeln, eine für die fphlen, eine für die stute zu 150-200 mal 10 meter.
    innendrin die höfe haben einen sehr unförmigen aufbau, sind aber um einiges kleiner, mankönnte von nem großen paddock sprechen, der allerdings nur aus brraun besteht, ob da zwischen dem mist noch erde ist? keine ahnung...
    auf der koppel stehen sie so lange, wie gutes wetter ist, danach matschen sie die fläche durch die hufe wohl zu stark undzu schnell auf und werden reingebracht. habe bis jetzt nur mitbekommen, dass die fohlen in ihrem 1 jöhrigen leben noch nie draußen waren, wie oft die stute die freiheit genießen durfte, einfach mal auf festem boden zu galoppieren , weiß ich ebenfalls nicht, jedoch war sie auf jeden fall schonmal draußen


    und ich hab kein problem mit ehrlichen worten. ehrliche worte sind mir lieber als verkorkste pferde:D

    so zweiter beitrag:
    soo der dartpfeil trifft perfekt ins schwarze zu meinem nächsten thema und wird sicherlich einige kritik aufwerfen, aber das ist es ja, was ich brauche, um zu verstehen.
    um die frage/aussage zu beantworten, gehe ich noch auf einen anderen sachverhalt ein: bis vor kurzem standen noch alle drei pferde zusammen. als die große stute rossig wurde und das hengstfohlen sie nur noch nervte, haben sie sie getrennt und auf die koppel gestellt. kurzfristig haben sie die zusammengelassen zum decken-.- hab aber nicht weiter nachgefragt, ob es geklappt hat. als ich wiederkam, standen sie jedenfalls wieder getrennt.
    nach den übungen, die ich mit der großen, ich nenn sie jetz einfach dottla, auf der koppel absolviert hatte, bin ich raus hinter die welt hinterm elektrozaun. spannend spannend für ein pferd. hier shon die nächste frage zwischendurch: theoretisch will ich das pferd ja "nur" spazieren führen, das heißt, es dürfte auch ab und zu n grasbüschel abreißen oder einige minuten einfach nur stehen und grasen. andererseits "arbeite" ich ja gerade mit dem pferd, müsste ihm also verbieten, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. möglich wäre natürlich eine art signal oder wort einzuführen, bei dem es lernen würde, dass ab jetzt der zeitpunkt der arbeit beginnt, bzw. ich hab es bis jetzt so gehandhabt, dass ich wie bei meinem hund, geh" sage, sobald es fressen darf, quasi als "übung beendet".
    nebeninformation: von koppel zum hof sind es circa 600 meter und das ist alles, was das pferd an bewegung außerhalb dieser zwei areale hatte, sprich die "wildnis" kennt es nicht wirklich, sodass ich hier muffensausen hätte, dass es sich vor irgendwas erschreckt( zumal ich ja nicht weiß, auf was es schreckhaft reagiert) und mir durchgeht. ( wie sind da überhaupt die rechtlichen bestimmungen? mir wurde ja erlaubt mich um das pferd zu kümmern und gassi gehen darf ich, aber wenn dabei ein schaden entsteht, wer haftet dann dafür?)
    gassi gegangen bin ich mit dottal bisher nur 1 mal. zu beobachten war, dass sie zunächst relativ unruhig ging und es eilig hatte, vor mich zu kommen. ich da sie mir quasi vorne weg lief, war meine reaktion,dass ich einfach umdrehte und sie in einem kreis wieder nach vorne bracht, was sich einige male wiederholte, bis sie dann um einiges ruhiger neben mir herlief und zum fressen stehenblieb. später fing das nach vorne gerenne wieder an und ich probierte etwas neues aus. ich hielt an, dottal auch. und ließ sie rückwärts laufen; ziemlich lange. und auch das wiederholte sich mehrere male ( ich hab sie, wenn sie schneller reagiert auch nur einen schritt laufen lassen), bis sie anfing wieder zu steigen,sobald ich auch nur "zurück" sagte.-.-
    so dann zum nächsten problem: ich war zwar immer im sichtbereich der fohlen, aber sie wurden furchtbar unruhig und liefen die ganze zeit am zaun entlang, suchten also vermutlich anschluss zu ihrer leitstute oder zumindest herdenmitglied. meine angst wäre, dass die fohlen ausbrechen, wenn ich zu weit mit dottla weggehen würde, besteht die gefahr?

    dritter beitrag:
    achso übrigens: also auf der koppel läuft sie hinter mir, außerhalb neben oder vor mir
    danke der wanderreiter für die ratschläge und erklärungen, sie helfen mir sehr weiter.morgen probier ich es mit der umsetzung.
    das problem mit der literatur: drumherum komme ich wahrshceinlich nicht, aber ich werde versuchen mich im internet schlau zu machen, da meine zeit mit den pferden sehr begrenzt ist , zumal ich in 2 wochen für 6 wochen im urlaub bin und ich in der schulzeit die vierbeiner auch nur am wochenende besuche. nehmt es mir also nich ganz soo übel, dass ich für fremde pferde und deren ausbildung nicht so viel investiren möchte, da ich sie sicherlich( außer die "große") nie bis zum wirklichen reiten bringen werde und nach meinem abitur, bis zu dem es nur noch ein jahr dauert sowieso wegziehe. und ja ja ich weiß, es muss nicht alles einen nutzen haben und wenn ich mih schon entshclossen habe, in der hinsicht zu helfen, sollte ich es auch entweder ganz oder gar nicht tun. ich werde jedenfalls mal sehen, wie weit mich das internet bringt und mir für die grundlagen auf jedenfall literatur zulegen.
    so auf gehts in die vernichtende kritik:p
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Juni 2010
Thema: longierversuche bei nie gearbeitetem pferd enden in der mitte