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Lungenkrank

Diskutiere Lungenkrank im Atemwegserkrankungen Forum; Hey! Also, meine erste RB leidet irgendwie an so einer Lunkenerkrankung. Sie bekommt also, wenn die Luft so trocken ist, den Schleim nicht aus...

  1. LilChica

    LilChica Neues Mitglied

    Hey!
    Also, meine erste RB leidet irgendwie an so einer Lunkenerkrankung. Sie bekommt also, wenn die Luft so trocken ist, den Schleim nicht aus den Lungen gehustet.
    Normalerweise bekomm ich das immer mit so einem Hustensaft weg, aber der hilft irgendwie nicht mehr Oo
    Naja, jetzt bekommt sie keine Luft mehr und hat letzte Woche auch schon etwas geschwankt und so.

    Ich hab keine Ahnung, was ich noch machen soll, da so ein Zeug vom Tierartzt auch nicht mehr hilft und Kortison möchten meine Reitlehrerin und ich nicht, wegen Hufrehe >.<

    Kennt ihr da noch Wegem die helfen könnten?

    lg
    Chica​
     
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Ääähm... Wenn das Pferd keine Luft bekommt... Aber sofort den Tierarzt nochmal holen!!! Bei so einer ernsten Angelegenheit gehört sich nicht selbst rumgedoktort!! Sorry, aber mit sowas ist nicht zu spaßen!

    Liebe Grüße und gute Besserung für das Pferd
    Eva
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Genau!
    die Besitzerin sollte den TA holen. Es gibt Medikamente, die kann man im akuten Fall Spritzen, ansonsten sollte Ventipulmin o.ä. dauerhaft gegeben werden. Das Pferd muss ja eigentlich schon hochgradig dämpfig sein, so wie du das beschreibst. Ich finde es nicht gerade toll, ein lungenkrankes Hufrehepferd für eine RB zu vergeben. An deiner Stelle würde ich dort kündigen, du kannst ja anbieten das Pferd zu pflegen, aber Reiten würde ich lassen.
    LG
     
  4. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    Ich kann mich Gromit wirklich nur anschliessen!
    Lasst schleunigst den TA draufgucken und reiten würde ich so ein Pferd auch nicht, das könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren!
    Toni
     
     
  5. Jonarkaki

    Jonarkaki Neues Mitglied

    Also ich bin auch der Meinung, dass da schleunigst ein Tierarzt ran muss.
    Mein Wallach hat chronischen Husten. Er bekommt in schlimmen Zeiten (Pollenflug, starke Wärme) auch Ventipulmin bzw. Equipulmin und wenn´s gar nicht anders geht bekommt er in so großen Abständen wie möglich Kortison gespritzt. Und das schon seit ca. 3 Jahren. Er verträgt das gut. Der Tierarzt hatte es mir damals angeraten. Mein Hotti ist allerdings inzwischen 25 und ich möchte ihm jetzt die nötige Lebensqualität gewährleisten. Die Nebenwirkungen vom Kortison können lt. TA in zehn Jahren auftreten. Aber wie gesagt er ist schon 25 und es ist nicht wirklich schön anzusehen wenn er keine Luft bekommt, dann lieber Kortison. Aber eben so selten wie nötig. Ein anderes Pferd bei uns im Stall inhaliert täglich Kochsalzlösung - hilft bei ihm auch gut.
    Lg
     
  6. LilChica

    LilChica Neues Mitglied

    Der Tierartzt war schoneinmal dort ein paar Jahren da und hat uns dann ja den Hustensaft (Ich glaub der heißt Kosakensirup oder so xD) empfolen, und mit dem hat es wie gesagt auch immer sehr gut geklappt. Nur dieses Jahr hat er nicht mehr geholfen und dann ham wir ja auch den Tierartzt gerufen und der hat und dieses andere Zeug gegeben das die erste Woche auch etwas geholfen hat, doch dann wurde es wieder schlechter.

    Und ich habe Lisa seit ungefähr zwei Jahren als RB und es war immer alles ok. Jertzt gehe ich immer wenn ich da bin mit ihr spazieren und das ist auch ok für mich, da es ihr dann auch immer etwas besser geht. Und da ich sie immoment nicht mehr reite wurde mir auch angeboten nichts mehr zu bezahlen, da ich ja eh immer beim Stall bin, das wollte ich aber nicht, da das nunmal dazugehört. Und ich habe bei ihr ja noch eine andere RB.
     
  7. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Ja und meinst du, der Tierarzt hat nur dieses eine Mittel? Wenn es schlimmer wird, müssen eben stärkere Medikamente her! Ihr könnt doch nicht davon ausgehen, dass gar nichts mehr hilft, nur weil das eine Medikament nicht mehr wirkt! Meiomei... Was sagt denn die Besitzerin dazu?
     
  8. Jonarkaki

    Jonarkaki Neues Mitglied

    Kann mich Josy nur anschließen!
    Also du sagst der Tierarzt war vor ein paar Jahren da? :no:
    Es muss doch erstmal festgestellt werden, ob die Lunge überhaupt verschleimt ist. Ist bei meinem Pferd trotz Husten nicht immer so. Und dann muss der TA ein vernünftiges Medikament verschreiben. Da gibt´s noch mehr als nur Kosakensirup, wie z. B. ACC zum Schleim lösen, Ventipulmin, Equipulmin (zum Bronchien erweitern) und wenn´s eben sein muss Kortison. Besser als an Atemnot zu sterben. Wäre bei uns im Stall fast mit einem Pferd passiert (weil der Husten nicht beachtet wurde) und auch mein Pferd hatte schon mal einen starken Dämpfigkeitsanfall, wo´s nicht gut um ihn stand. Der Kosakensirup ist ein Ergänzungsfuttermittel aus reinen Kräuterextrakten. Kann auch sein das deine RB inzwischen allergisch auf die Kräuter ist und der Sirup die Sache verschlimmert. War bei meinem Pferd auch so und ich hätte das Geld für die verschiedenen "Kräuterpulverchen" auch zum Fenster rauswerfen können. Ich dachte allerdings auch das ich ihm damit einen Gefallen tue.
    Also unbedingt einen Tierarzt holen! Lg
     
  9. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hmm,
    es ist auch eigentlich ganz normal, dass es am Anfang erstmal schlechter wird, da der ganze Schleim sich ja anfängt zu lösen und raus kommt.
    Was ihr schonmal machen könnt ist ACC akut in der Apotheke holen (stärkste Dosierung) und davon was geben. Dann löst sich der Schleim. Am besten leicht bewegen (longieren, ausreiten) damit die Lunge etwas belastet wird, dann löst sich das ganze besser.
    Kosakensirup ist ein Kräutersaft, der eigentlich kaum in den tieferen Regionen der Lunge wirken kann. Das hätte sich der TA auch sparen können, oder es ist wirklich nicht besonders schlimm.
    Ich würde trotzdem nochmal jemand anderes holen, der das untersucht. Mit einem schon auf der Lunge angeschlagenen Pferd in die Herbst/ Winterzeit zu gehen ist nicht besonders toll. Wenn ihr Pech habt setzt sich da noch was drauf.
    Mein Pferd ist stauballergisch, sobald der Herbst losgeht achte ich penibel auf seine Lunge und füttere schonmal Thymian dazu. Zum Glück hatte er schon drei Jahre nichts mehr, vorher hab ich schon Eigenbluttherapien, täglich mehrmals inhalieren usw. gemacht. Frühling und Herbst sind immer kritische Zeiten, aber wenn es bei euch jetzt schon so aussieht musst du echt mit richtigen Medikamenten anfangen. Besser einmal ein richtiger Hammer und gut auskuriert, als monatelang verschleppt. Das kann irgendwann auch aufs Herz schlagen und dann ist es ganz aus.
    Vorsorgehalber sollte das Pferd evtl. auf staubfreie Einstreu gestellt werden.
    Sehr gut misten, denn der Ammoniak, der immer ausdünstet (auch Nachbarboxen) schädigt die Lunge noch dazu.
    Viel Erfolg, Gute Besserung!
    LG
     
  10. LilChica

    LilChica Neues Mitglied

    Zum ausmisten ect: Die Pferde stehen ganzjährlich auf der Koppel/Paddock und sind das eigendlich auch gewöhnt.

    Josy, nein, davon gehen wir ganz sicher nicht aus. Aber Lisa lässt eigendlich auch fast keinen TA an sich ran (schlechte Erfahrung beim Vorbesitzer) da ist das nicht so einfach mit einem anderem TA.

    Jonakarki, ja, der TA war vor ein paar Jahren da, da der Sirup immer geholfen hat ;)

    Gromit danke xD Werd morgen denn mal in die Apotheke geht und dann mal schaun =)
     
Thema: Lungenkrank