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Mag Bein im Stand nicht belasten, aber ist nicht lahm!?!

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Diskutiere Mag Bein im Stand nicht belasten, aber ist nicht lahm!?! im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hallo! Ich mache mir Sorgen um meine 18jährige Norwegerstute. Seit kurzem will sie mir ihr linkes Vorderbein nicht mehr geben (das war noch nie...

  1. Reznor

    Reznor Neues Mitglied

    Hallo!
    Ich mache mir Sorgen um meine 18jährige Norwegerstute. Seit kurzem will sie mir ihr linkes Vorderbein nicht mehr geben (das war noch nie ein Problem). Es scheint als wolle sie das rechte Vorderbein nicht belasten. Sie stellt es z.B. beim Fressen leicht vor. Wenn ich sie dazu "überrumpele", mir das linke Bein zu geben und es einen Moment halte, ist nach dem Herunterlassen deutlich zu erkennen, dass sie das rechte Vorderbein entlastet.
    Den Tierarzt wundert es, dass sie überhaupt nicht lahmt, weder auf hartem noch auf weichem Boden. Lediglich beim Rückwärtsgehen tut sie sich schwer. Sie zieht das rechte Vorderbein gerade ausgestreckt zurück und holt dann schnell das linke nach.
    Wir haben es bisher mit Entzündungshemmer/Schmerzmittel (ohne Wirkung) versucht. Eine Beugeprobe beider Vorderbeine war tadellos. Des weiteren haben wir erst mal Fesselgelenk, Kapalgelenk und Schulter abgespritzt - auch keine Wirkung. Als nächstes werden wir wohl mal röntgen müssen; hoffentlich fressen die Kosten mich nicht auf.
    Warum kann/will sie das Bein im Stand nicht belasten und schreitet und trabt wie ne eins???

    Lg, Reznor
     
  2. Katrin

    Katrin Inserent

    Hmm, ist schon komisch, dass sie nicht lahmt. Aber ich würde den Rücken mal untersuchen lassen, gerade wenn an den Beinen nichts gefunden wurde. Hol einen Ostheopathen, der kann dir da auch helfen.

    Liebe Grüße
     
  3. getmohr

    getmohr ************

    hey,

    hatte bei mener Stute ein ähnliches Problem,allerdings am Hinterbein. Sie hat auch plötzlich den linken Huf nicht mehr gegeben und das rechte bein nach Möglichkeit entlastet, allerdings nur beim stehen. Beim reiten lief sie völlig normal.

    Bei ihr war ein Nerv in der Beckengegend eingeklemmt, sodass das linke Hinterbein nicht richtig versorgt wurde und fast taub war. Sie hat den Huf nicht gegeben weil sie teilweise nicht wahrnahm das ich den Huf berührt habe, nur beim fressen gab sie alle Hufe, weil sie da abgelenkt war und automatisch alle Hufe nach einander gegeben hat.

    Der Tierarzt meint dass sie noch normal läuft weil beimlaufen zum einen vermutlich die versorgung des beins besser wurde und weil auch dies eine Schrittfolge, ein bewegungsablauf ist der dem Pferd quasi im Schlagf bekannt ist.
    Letzlich fing sie allerings doch an zu lahmen, da wir ein Weilchen gebraucht hatten um die ursache zu finden und zwar weil sie aufgrund des Mangelnden gefühls im linken HInterbein, das rechte Bein überbelastet hat.

    Bei ihr kommt noch dazu, dass sie sehr alt ist und der nerv auch Athosebedingt nicht mehr 100% versorgt wird, daher muss sie zusätzlich mit Cortison behandelt werden, aber evtl könnte es bei deinem Pferd ja eine ähnliche ursache haben?!

    Drücke euch die Daumen!
     
  4. SaMo

    SaMo Pferdephysiotherapeutin

    Ich hab jetzt auch zuerst an die Halswirbelsäule gedacht. Der Rat mit dem Osteopathen klingt daher recht gut.

    Ich drück Dir die Daumen dass ihr die Ursache recht bald findet...
     
     
  5. Lind

    Lind Inserent

    Das kann so ziemlich alles sein. Rücken, Schulter, Gelenke, Huf...
    Da hilft nichts anderes als eine ordentliche Untersuchung in einer Klinik und erstmal zu wissen was es ist. Und dann kann man behandeln, ggf. eben auch durch einen Osteopathen.
     
  6. Reznor

    Reznor Neues Mitglied

    Hallo!
    Vielen Dank für die vielen Hinweise. Morgen kommt mein Tierarzt noch mal und ich kann ihm davon berichten. Falls er wieder nichts findet, werde ich mich wohl mal nach einem guten Ostheopathen umhören.
    Auf die Idee es könnten auch der Hals oder der Rücken sein, bin ich noch gar nicht gekommen. Habe mich bisher nur auf die Beine konzentriert.
    LG, Reznor
     
  7. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    hallo
    Bitte achte auf ganz dringend auf die geschichte mit den nerven, da die nerven zwar sehr geschützt liegen aber zum beispiel auch geklemmt werden können, wenn das pferd längere zeit auf einer zeit liegt, das ist auch ein grund dafür warum man bei der OP in rückenlage operiert!
    ich kann dir nicht genau den verlauf der nerven erklären, würde bei weitem den rahmen sprengen aber ich es bestände die möglichkeit das es sich um ein partielle quetschung handelt! also ein abzweigung von einem nerv ist beschädigt. frage doch mal deinen TA inwiefern es vielleicht auch ein problem mit den nerven sein kann!! es ist mit sicherheit selten, aber vielleicht kam sie nicht mehr hoch und lag dadurch längere zeit auf dieser seite.......weiß das natürlich nicht so genau :eek2:
    hoffe ihr findet das problem bald
    lg franzi
     
  8. slyva

    slyva Inserent

    mach mal fotos von den hufen...

    lg

    slyva
     
  9. Imke

    Imke Neues Mitglied

    Hallo,
    bei meiner Stute war es im Sommer genau das gleiche. Sie ist auch nicht mehr die Jüngste (18jährige Oldenburgerstute) und hat beim Putzen oder Grasen oder wann auch immer, regelmäßig ein Vorderbein entlastet. Und finden konnte man nichts. Sie hat nicht gelahmt, war immer noch total lauffreudig und spritzig, es war nichts dick oder warm. Also komisch, komisch.

    Dann, so ungefähr 2 Monate nach dem sie anfing zu entlasten fing sie vermehrt an zu stolpern und da habe ich den Tierarzt nochmal kommen lassen und Röntgenbilder von den Vorderhufen machen lassen. Und endlich haben wir was gefunden! Es war/ist eine Hufrollenentzündung ganz im Anfangsstadium und da wir sie sofort entdeckt haben hat Arissa auch gar keine Probleme damit. Sie ist jetzt zwar vorne beschlagen, läuft aber 100%ig und entlastet auch nciht mehr. Sie kann wieder ganz normal weiter geritten werden.

    LG Imke
     
  10. milka kuh

    milka kuh Neues Mitglied

    schon mal an rehe gedacht
     
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