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Mein Pferd bleibt nicht stehen.

Diskutiere Mein Pferd bleibt nicht stehen. im Allgemein Forum; Hallo an Alle, Ich brauche Hilfe, Ich bin echt am verzweifeln. Und zwar ist dass Problem dass mein Wallach nie stehen bleiben will. Beim führen...

  1. jassiwr

    jassiwr Neues Mitglied

    Hallo an Alle,
    Ich brauche Hilfe, Ich bin echt am verzweifeln.
    Und zwar ist dass Problem dass mein Wallach nie stehen bleiben will. Beim führen und bodenarbeit bleibt er ganz ruhig stehen wenn ich ihm das Kommando dazu gebe, nur beim reiten eben nicht. Zum Beispiel waren wir letztens beim ausreiten und mussten eine Straße überqueren. Er wollte nicht stehen bleiben, ich hab ihn dann zurück gerichtet und er wäre dann fast losgetrabt. Bin dann abgestiegen weil das echt gefährlich sein kann auf so einer befahrenen Straße. Es ist immer so dass er eben nicht stehen bleibt ich richte ihn zurück, manchmal bleibt er paar Sekunden stehen und läuft direkt wieder los. Und manchmal will er dann direkt antraben. Ich versuche schon seit fast einem Jahr ihm das beizubringen. Hab sehr viel versucht aber ich bin echt am verzweifeln..
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Das Problem bei sowas ist in meinen Augen nicht, dass das Pferd nicht stehen bleibt, sondern dass die in solchen Situationen meist irgendwie aufgeregt sind und deshalb nicht stillstehen können. Das Pferd weiß ja schon, was es eigentlich tun soll, es kann offensichtlich auch stehenbleiben, aber hibbelige Pferde tun sich damit natürlich enorm schwer.
    Also Ursache angehen, nämlich das Aufgeregte, Hibbelige. Ergründen, warum das Pferd sich aufregt und das versuchen, abzustellen.
    Für die akuten Situationen empfinde ich selber es als besser, dann halt kein Stehenbleiben zu verlangen, wenns eh nicht geht. Heißt, lieber auf und ab reiten, vor und zurück, was halt geht. Zur Not auch lieber Absteigen, wenn das Pferd dabei ruhiger ist, gerade an Straßen oder in Situationen, wo Stillstehen sein muss.
    Das Pferd da krampfhaft zum Hinstehen bringen wollen führt meiner Erfahrung nach eher dazu, dass es noch aufgeregter wird und dann irgendwelche "Ersatzhandlungen" anfängt, wenns nicht weiß, wohin mit seiner Aufregung. Steigen, rückwärts oder seitwärts gehen, lostraben, tänzeln, usw. Dafür gibts meist Ärger vom Reiter, denn der möchte das nicht und das nächste Anhalten müssen im Gelände wird fürs Pferd dann umso stressiger sein, weil es verknüpft "ach je, letztes mal war das eine schlimme Situation und ich hab Ärger bekommen". Mehr Stress - mehr Unruhe - noch weniger Stillstehen können.

    Man kann das ein bisschen Üben, zB immer mal wieder Anhalten, nur ganz kurz, loben, weitergehen lassen - BEVOR das Pferd so viel Stress dabei entwickelt, dass es anfängt zu hibbeln. Das sind anfangs vielleicht zwei Sekunden, irgendwann gehen möglicherweise mal 5 Sekunden, usw. Aber eben in Ruhe, konsequent und ohne, dass da Aufregung aufkommt. Nicht warten, bis das Pferd es nicht mehr aushält, vorher schon weiterreiten.
    Und Ursachenforschung betreiben, wieso das Pferd draußen so unter Spannung ist.
     
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  3. jassiwr

    jassiwr Neues Mitglied

    oke danke schonmal im voraus für die Antwort. Eigentlich sind es immer ganz stressfreie Situationen. Wir haben auch schon überlegt. Er macht es richtung Ende des ausreitens öfters es könnte daran liegen dass er weiß dass es jetzt gleich nach hause geht und unbedingt nach hause zum stall möchte. Nur mir ist es trotzdem wichtig dass mit ihm zu schaffen eben weil wir jedes mal eine Straße überqueren müssen.
     
  4. Ich kann Lores Schilderung absolut nachvollziehen. Mein Pferd war in seiner Jugend nämlich auch so ein Kann-nicht-stillstehen-Kandidat.
    Mir hat das gleiche Programm, das Lore beschrieben hat, Erfolg gebracht. Ergänzen möchte ich, dass man auf keinen Fall dabei die Zügel kurz haben sollte. Genau dies lässt nämlich bei solchen Pferden den Stresspegel steigen. Also lieber halblanger Zügel. Schon Kontakt, natürlich, aber ja kein Ziehen!
    Und selbstverständlich ist es zwingend notwendig, dass der Reiter dabei gelassen bleibt und Ruhe ausstrahlt. Wenn du mit dem Pferd in eine Situation kommst, die du als Stress empfindest, keinesfalls stehenbleiben, lieber, am Straßenübergang etwa, absitzen.

    Wenn du sagst, dass das vor allem auf dem Heimweg passiert: Doch, da kann das Pferd schon innerlich aufgeregt sein. Eben deshalb, weil es wieder zu seinen Kumpels möchte.

    Gibt es einen Unterschied, ob du alleine draußen bist oder in Begleitung?
     
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  5. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Reitest Du alleine aus?
    Bleibt das Pferd denn ruhig an der Straße, wenn Du es an der Hand hast?

    Rückwärtsrichten halte ich auch für kontraproduktiv, denn das wird das Tier dann auch nicht freiwillig machen und Ihr ärgert Euch gegenseitig.
    Das Stillstehen, egal wo!, will geübt sein ... Du kannst also immer mal wieder Pausen einlegen und da z.B. das Pferd ein paar Minuten grasen lassen o.ä..
    Oder auch nur Absteigen und irgendwas Fummeln und dann später wieder aufsteigen und weiterreiten.
    Wichtig ist, dass das Pferd lernt, dass Ausreiten nicht Hof-Hof bedeutet, sondern unterwegs auch (längere) Stops vorkommen.
    Keine Bange, das lernen die Pferde schnell ... vor allem, wenn Du die Pausen immer mit etwas Nettem verbindest.
     
    Corvus gefällt das.
  6. jassiwr

    jassiwr Neues Mitglied

    Ich reite immer mit meiner besten Freundin aus. alleine geht's es nicht weil ihr und mein Wallach seit Geburt an zusammen sind. heißt wenn ich alleine raus will mit meinem dreht er durch weil er seinen besten Kumpel nicht an der seite hat. wie gesagt wenn ich mit ihm nur spazieren gehe bleibt er egal wo stehen, nur eben nicht wenn ich auf ihm sitze. Vielleicht mache ich ja auch was falsch zum Beispiel ist das rückwärts richten ja nicht grad die beste Lösung. Danke für eure Ratschläge.
     
  7. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Also, ich denke, da hast Du ein dickes Problem an der Backe mit Deinem klebenden Pferd ... das ist aber ein anderes Thema.

    Was macht denn das andere Pferd an der Straße, steht das denn ruhig? Und kannst Du mit dem zusammen nicht das Stehen unter dem Sattel üben, wie oben beschrieben?
    Aber etwas irritiert mich ... alleine spazierengehen usw. geht, aber nicht alleine reiten?
     
    sokrates gefällt das.
  8. jassiwr

    jassiwr Neues Mitglied

    Tut mir leid also ich meine ich gehe auch nur mit meiner freundin spazieren. Da meiner unter den beiden einen höheren Rang hat stört es ihn nicht ob der andere stehen bleibt oder nicht.
     
  9. Das ist mir auch aufgefallen.

    Kann es sein, dass du, wenn du im Sattel sitzt, zu sehr darauf wartest, dass dein Pferd wieder nicht steht an der Straße? Du deshalb Stress hast, der sich aufs Pferd überträgt? Und wenn du es an der Hand hast, bist DU ruhiger, weil du weißt, es wird klappen?
     
    Kitty Malone gefällt das.
  10. majagirl27

    majagirl27 Neues Mitglied

    Hoffe das mit dem zitieren klappt.
    Mein Stütchen wollte auch nicht stehen bleiben im Gelände und das haben wir genau so gelöst. Natürlich nicht an irgendeiner befahrenen Straße (wobei es da komischer Weise nie Probleme gab, vermutlich weil sie wusste das man dort aufpassen muss).
    Wir sind nen paar Minuten geritten (Im Schritt! Bei einer anderen Gangart wird sie aufgeregter) und dann für ein paar Sekunden stehen geblieben. Und dann bin ICH weiter geritten. So haben wir das gute 5 bis 10 Mal wiederholt pro Ritt.
    Im heimischen Gelände klappt es inzwischen auch schon super, wenn wir mal wo anders sind ist es aber noch schwer. Und es ist auch auffällig das es nach einer Trab Strecke nicht klappt. Du siehst also wir müssen auch noch weiter üben. Es macht auch ein Unterschied ob wir alleine oder in Begleitung unterwegs sind. Aufregung spielt dabei also eine große Rolle
    Wobei es immer klappt ist beim nachgurten, wenn ich mich dann wieder aufrichte muss sie auch erst warten bis ich das Go zum weitergehen gebe
     
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