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Mein Pferd ist ein Stalker! ;-)

Diskutiere Mein Pferd ist ein Stalker! ;-) im Pferdeflüsterer Forum; Bei meinem war das extrem als ihm langweilig war und er sich nicht richtig wohl gefühlt hat. Im alten Stall, wurde ich dann zum Teil komplett...

  1. Luki

    Luki Bekanntes Mitglied

    Bei meinem war das extrem als ihm langweilig war und er sich nicht richtig wohl gefühlt hat.
    Im alten Stall, wurde ich dann zum Teil komplett ignoriert, solange er nicht in der Box war. Jetzt im neuen stall (Aktivstall) ist das ein gesundes Mittelmaß geworden.
     
  2. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Ich habe eine Weile über dein "Problem" nachgedacht, Kigali. Zwei Punkte sind mir dabei in den Sinn gekommen.

    Menschen neigen dazu, stehende Pferde wie Gegenstände zu behandeln und drum herum zu laufen, statt darauf zu vertrauen, dass sie Platz machen. Ich habe es mir vor langem zur Gewohnheit gemacht, immer den kürzesten Weg zu nehmen, insbesondere mit der Schubkarre. Wenn mir die Pferde dabei im Weg stehen, schicke ich sie weg, wobei sie in der Regel schon von sich aus Platz machen, weil die das ja nun schon lange kennen. Mir ist dabei aber auch wichtig, das nur zu machen, wenn es notwendig ist, also die Pferde wirklich auf dem für mich kürzesten Weg rumstehen. Ich mach da keine Schikane oder ein prinzipielles Wegschicken draus. Ist der direkte Weg frei, dann nehme ich den, auch wenn ich dabei an den Pferden vorbeigehe. Ich bilde mir ein, die verstehen den Unterschied und machen gerade auch deshalb freiwillig Platz, wenn es notwendig ist. Beobachte dich mal selbst dabei, wie du das handhabst.

    Zweitens, auch ich finde es toll, wenn die Pferde meine Nähe suchen, bei der Arbeit zugucken und ich lass mich auch gern beschnuppern und anstupsen und zum Kraulen auffordern. Was ich dich fragen möchte, Kigali: Ist dir diese Nähe wirklich unangenehm? Oder glaubst du nur, dass es dir unangenehm sein sollte, nachdem du schon mal einen Unfall hattest? Das ist ein wichtiger Unterschied! Werbung, Filme, Bücher, unser soziales Umfeld sowie - ich nenn's mal despektierlich -"Forengeschwätz" usw. sagen uns viel zu oft, wie wir in bestimmten Lebensbereichen sein sollten, dass wir darüber vergessen können, wie und wer wir eigentlich sein wollen.

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass deine Körpersprache Cookie nicht eindeutig sagen würde, was dir angenehm und unangenehm ist und er das ignorieren würde. Vielleicht tut es dir ja im Grunde deines Herzens sogar gut, dass ihr zwei eine besondere Beziehung zueinander habt? Vielleicht ist er genau deshalb so anhänglich? Du musst das hier nicht öffentlich beantworten. Denk nur mal darüber nach, was zu "sollen" du glaubst und was du wirklich willst. Und danach unterhalte ;) dich mal mit Cookie darüber.
     
    Ritter Kunkel, ayla-fan, Habiba und 6 anderen gefällt das.
  3. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich hab ein "very british" distanziertes Pony, dem es peinlich ist, sich eine Gefühlsregung ansehen zu lassen und ein sehr besitzergreifendes Hundepony. Nerven tut an dem, dass man sich besser nicht darauf verlässt, dass er immer Abstand hält - da scheppert es dann auch mal, bei Körperkontakt, weil die Ecke zu knapp genommen. Auf im Paddock herumstehende Menschen reagiert er immer mit sofortiger freundlicher Kontaktaufnahme. Das ist ein Pony, das viel in unterschiedlichen Profihänden war -so mit 2o Min pro Pferd pro Tag am Fliessband und 14 Pferden am Tag. Da habe ich wirklich das Gefühl, er geniesst es, als Individuum wahrgenommen und beachtet zu werden. Passt zur Aussage meiner Trainerin: der will auch von ihr immer erst mal begrüsst werden und begrüssen und nicht gleich den Sattel draufgeschmissen haben.
    Ich habe den jetzt das dritte Jahr und fand ihn gerade zu Beginn doch recht ruppig im Umgang; nie böse aber im Umgang mit Mensch legte der einfach die gleiche Kraft und Intensität zugrunde wie mit Pferd. Da wurde doch auch mal gleich statt Leckerli gleich die ganze Hand ins Maul genommen und die Zahnreihen geschlossen, wenn man sich nicht lautstark gewehrt hat. Und mir fällt auf, wie fein der von selbst ohne besondere Massnahmen doch geworden ist. Dem Menschen gegenüber agiert er jetzt mit Lippen und nicht mit Zähnen; Hände werden geleckt und nicht gekaut, die Kraft in der Berührung ist deutlich reduziert.
    Ich füttere im Paddock und muss zwischen den beiden stehen, damit das Britenpony ungestört zu Ende essen kann.
    Da hab ich den anderen immer an mir hängen: Satt, zufrieden und jetzt noch bitte eine Runde Intensivkuscheln zum Nachtisch.
    Wenn du willst, kannst du den auch als Stalker klassifizieren aber es stört mich nur ganz selten wirklich und das merkt der dann auch.
     
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