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Mein Pferd ist immer Müde und schlapp

Diskutiere Mein Pferd ist immer Müde und schlapp im Sonstiges Forum; Hallo zusammen, Mein Wallach 22 ist in letzter Zeit recht müde und hat keinen Bock irgendwas zu machen er ist einfach irgendwie nicht so wie...

  1. Usi_21

    Usi_21 Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    Mein Wallach 22 ist in letzter Zeit recht müde und hat keinen Bock irgendwas zu machen er ist einfach irgendwie nicht so wie sonst. Er hat zwar eine langen Husten hinter sich aber wahrend der Behandlung war er auch die ganze Zeit super gut drauf also da gab es nie was. Vielleicht sind das auch die krassen Wetterwechsel die ihm zu schaffen machen. Er hat auchleicht abgenommen nicht dramatisch aber es ist untypisch für ihn mein Tierarzt würde sagen es tut ihm gut aber irgendwas stimmt nicht.

    Was füttert ihr denn euren älternen Pferden damit sie gepeppelt sind.
    Meiner bekommt 2 mal Silage vom Stall, 2 mal Hafer steht den ganzen Tag draußen am Padoock und ich gebe ihm abends noch Kräuterfutter, E- Seleen, Teufelskralle, Mineralfutter und Leinöl dazu. Was füttert ihr denn euren älteren Pferden.

    Wäre über einen Tipp recht dankbar.

    LG Usi
     
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Hallo,

    hast du die Zähne mal nachschauen lassen? Gerade bei älteren Pferden kann die Abnutzung ja sehr schnell vonstatten gehen.

    Unser 27 Jahre alter Wallach bekommt Heu, gequetschten Hafer, bissl Cool-Mix von Eggersmann, Teufelskralle und Mineralfutter mit einem Schuss Öl. Sonst nix und der ist fit und rund.
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Zähne? Infekt? Würmer? Antibiotika bekommen? Andere Medikamente bekommen?

    mein 25jähriger Wallach bekommt Heu und ausserdem frische Karotten, Äpfel und sowas.
    Aber sonst nichts bisher.
    Er steht im Offenstall mit ganzjährigem Zugang zu den Wiesen.

    Vielleicht könnte auch der "Effektive Mikroorganismen-Threat" hier im Forum interessant sein. Da viele ältere Pferde Verdauungsprobleme bekommen/haben.
     
  4. Flunki

    Flunki Inserent

    Hallo Usi.

    Dein Futterplan klingt doch eigentlich schon mal gut?
    Und was meine Vorredner schon meinten ist auch nicht von der Hand zu weisen. Sollte man mal nachschauen lassen, aber darauf kam dein TA bestimmt auch schon, denke ich. :smile:

    Wieviel Hafer bekommt er denn jedes mal?

    Man kann eh nicht pauschal sagen, wieviel zu viel oder zu wenig ist, ändert sich ja von Pferd zu Pferd. Und bei manchen pferden ist wohl der ofen leider auch schon eher aus als bei anderen.

    Ich würde das einfach nur weiter beobachten, und wenns schlimmer wird kannst du ja noch pflanzenöl über den hafer tun, oder maiscobs oder sowas.... das macht wohl auch gut dick. und auf jeden Fall dann natürlich wieder den TA befragen.


    Gruß,
    Flunki
     
     
  5. Dakota

    Dakota Inserent

    Na ja, ich würd das machen was die anderen vor mir schon gesagt haben... zähne kontrollieren, vielleicht auch mal auf würmer testen lassen....

    hast du vielleicht an der Haltung vor kurzem etwas verändert?


    Also was futter anbelangt kriegt meiner ( 22) bis zu 5kg kraftfutter..
    was bedeutet: 4 schaufeln hafer, 3 schaufeln Pellets, 2 schaufeln Sportpferdefutter, öl, karotten und mal ein paar Äpfel... dazu halt heu...
     
  6. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Und zusätzlich vielleicht auch mal ein großes Blutbild vom Pferd machen lassen, um zu gucken, ob er irgendwelche Mangelerscheinungen oder abnormalen Werte hat...

    Meine Stute (13 J.) war eine Zeit lang auch relativ schlapp, und es hat sich herausgestellt, das sie miese Leberwerte hatte.
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    sag mal, die ganzen Zusatzfuttersachen, bekommt er die alle in genau dieser Kombi schon länger? (also länger als ich sag mal 8 - 10 Wochen?)

    oder gab`s da in kürzerer Vergangenheit Veränderungen, Ergänzungen oder ähnliches?

    Grund meiner Frage ist, dass es leicht auch mal zu viel an Zusatzsachen sein kann. Und man damit das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich will.
    Oder dass sich die Sachen gegenseitig negativ, statt wie erhofft positiv, beeinflussen.

    War grad nochmal so ein Gedankengang, den du überprüfen kannst.
     
  8. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Da Dein Pferd schon 22 Jahre alt ist, würde ich zur Kontrolle ein großes Blutbild machen lassen, wie die Werte aussehen und das Herz wie die Zähne kontrollieren lassen. Denn im Alter können dort auch schleichend Probleme auftreten.
     
  9. DieDevi

    DieDevi Inserent

    Mein Traber (18 Jahre) ist durch Training recht schmal geworden. Hat zwar stark muskeln aufgebaut, aber natürlih auch viel fett abgebaut.
    Er hat früher nur Heu und Wiese gehabt (wurde kaum geritten). Seit ich ihn reite bekommt er nach jedem Reiten 2-3 Schaufeln Apfel-Müsli, Äpfel, Karotten, harte Semmeln.
    Jetzt über den Winter bekommt er zusätzlich noch Rübenschnitzel (2x pro Woche) und ich hab ihn noch ein Eiweisarmes (Exzemer-Pferd) Müsli gekauft.

    LG Steffi
     
  10. Sonne07

    Sonne07 Neues Mitglied

    Hallo
    mir fällt spontan Cushing dazu ein. Hier mal eine Erklärung dazu

    Was ist Cushing:
    Beim ECS bildet sich ein Adenom der Pars intermedia der Adenohypophyse (also eines Teiles des Vorderlappens der Hirnanhangsdrüse). Dieser Teil der HAD reguliert die Nebennierenrinde, in der das Cortisol produziert wird Beim ECS-Pferd ist der Cortisolgehalt insgesamt zu hoch. Das Hormon Cortisol beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem. Dadurch entstehen schleichend eine Anzahl der unterschiedlichsten ,z.T. lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen. Kortisol stört den Proteinstoffwechsel , die Insulinproduktion wird gedrosselt, der Blutzuckerspiegel steigt.

    Die Krankheit ist nicht heilbar, aber unter der Pergolidbehandlung haben die meisten Cushing-Patienten noch ein jahrelanges beschwerdefreies Leben. Mittlerweile sind schon 10 Jahre bekannt. (Dr.Assmann)

    Mögliche Symptome:


    * dickes langes Winterfell verzögerter,sich überlagernder Fellwechsel
    * oft bleiben alte Haare zurück, langes Fell im Sommer, oft Löckchenbildung
    * übermäßiger Durst mir häufigem Wasserlassen
    * Abmagerung auch bei gutem Fressverhalten hoher Futtergaben
    * Muskelrückbildung vor allem am Rücken (Hängerücken)
    * mitunter begleitet von Fettpolstern an Bauch (Hängebauch) und Mähnenkamm
    * Hufabzesse,Huflederhautentzündiung Hufrehe (auch zu ganz untypischen Jahreszeiten)
    * Sehnenentzündungen
    * Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum gelegentlichen Umfallen
    * seltener auch massive Stoffwechselentgleisungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen
    * häufige und hartnäckige Infekte
    * nicht behandelbare Durchfälle/Kotwasser
    * Knochenprobleme, Osteoporose
    * Lethargie
    * Futterverweigerung, bei abnehmender Schutzschicht der Magenschleimhaut und verstärkter Magensäureproduktion Gefahr von Magengeschwüren
    * seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen GRUND
    * Parasiten im Fell bis hin zum räudigen Erscheinungsbild (vor allem in den Wintermonaten) auch Scheuern ohne Parasiten wird oft beobachtet
    * schlechte Wundheilung,wunde Stellen auf der Maulschleimhaut

    Die Symptome sind nicht zwingend beim ECS Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten. Dr.Froin empfielt, immer an Cushing zu denken, wenn 2-3 Faktoren aufeinander treffen und andere Krankheiten ausgeschlossen sind.

    SPEZIELL BEI HUFREHE:
    Gegen Hufrehe selbst wirkt Pergolid nicht, Hufrehe muss immer zusätzlich behandelt werden . Allerdings verschwindet das Hufreherisiko unter der Pergolidbehandlung.

    Welcher Test:
    Am Sichersten ist der Dexametason-Test. Die anderen Testverfahren nur bei positivem Ergebnis. Beim Low-Dex Test ist keine Hufrehe zu befürchten und auch nicht bekannt, auch nicht bei einer bestehenden Hufrehe. Von deutschen Laboren wird der TRH-Stimulationstest mit einer 99%igen Sicherheit empfohlen. Es finden sich da allerdings widersprüchliche Angaben in den USA zu. Bitte Mangan-Werte überprüfen!

    Welche Medikamente stehen zur Verfügung:
    An 1. Stelle mit der größten Erfahrung gilt Pergolid (Pergolid / Permax / Parkotil hat alles den gleichen Inhaltsstoff) als das Mittel der Wahl.

    Dosierung: Niedrige Dosis 0,2mg/100kg reicht wenn diese nach 4-6 Wochen keine Verbesserung zeigt, wirkt auch die hohe Dosis nicht (Dr.Assmann.) Unter dieser Dosierung ist die 10-jährige Erfolgsbilanz belegt. Neueste Dosis als Empfehlung der Uni-Gießen: 0,1mg/100kg.

    Die leider noch gängige Lehrmeinung ist : gegen Cushing kann man nichts tun und die Dosisangabe von 1 mg/100kg mit Warnung vor den Nebenwirkungen. Nebenwirkungen scheinen auch mit der Höhe der Dosis bei einzelnen Pferden zusammen zuhängen.

    Als das 2.Mittel gilt Trilostan.

    Neuerdings wird auch eine homöopathische Behandlung empfohlen. Bei einer alleinigen Behandlung damit kommen mir aber trotz Erfolgsmeldungen Zweifel: Die überhöhte Kortisonausschüttung kommt aufgrund eines Adenoms zustande. Fraglich ist, ob eine ein bis zwei mal jährliche Spritzenkur dies in der Zwischenzeit unterdrücken kann. Langzeitstudien sind meines Wissens noch nicht belegt.

    Zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten bieten z.B.: von Hilton Herbs Cush- X sowie Hormonise.

    Folgende Mittel/Inhaltsstoffe sollten bzgl.Nutzen/Risiko bei Cushingpferden überdacht werden, da diese entweder zum Komplex Diabetes zuzuordnen sind bzw. eine Einlagerung im Gehirn möglich ist:


    Grundsätzlich:
    wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

    Eine weitere Sammlung an Informationen u.a. von betroffenen Pferdebesitzern unter: Hufrehe-Forum.
    © By www.Hufrehe.org/info
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    :smile:
     
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