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"Mein Pony hat Angst vor Stöckern und Bäumen!"

Diskutiere "Mein Pony hat Angst vor Stöckern und Bäumen!" im Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben!! Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Also, habe eine ca. 14 jährigen Hafi Mix Wallach, ich reite ihn seit 3 Jahren und er...

  1. INI

    INI Neues Mitglied

    Hallo ihr Lieben!!
    Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

    Also, habe eine ca. 14 jährigen Hafi Mix Wallach, ich reite ihn seit 3 Jahren und er kommt von einem Kinder- Ponyhof. Mehr weis ich nicht über ihn. Er ist sehr liebevoll und anhänglich und läuft für sein Leben gern. Alles gut so weit... aber wenn ich ins Gelände reite hat er vor jedem Abgesägten Baumstumpf oder kaputten Zaun angst.
    Ich kann mit ihm entspannt an der Haupstraße reiten, mit hupenden LKW´s oder lauten Traktoren, kein Problem. Aber so bald etwas im gebüsch liegt, springt er zur Seite oder stopt. Selpst ein Reh kann uns über den Weg laufen, nur kein Baum:laugh:

    lG
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Das kenn ich auch... ;)

    Ist mehr oder weniger "normal" und gibt sich mit der Zeit auch ein wenig. Ich würde ihn an alles, wovor er so erschrickt, hinreiten und schnuffeln lassen. Sprich, wenn irgendwo was furchtbar gefährliches am Wegrand "hockt" (*g*), dann lass ihn Stoppen, wenn er das möchte. Da darf er ruhig auch mal kurz stehen bleiben und das Ding beäugen. Dann ganz bis zum "bösen pferdefressenden Monster" hinreiten, Zügel etwas länger lassen und das Pferd das Teil gründlich untersuchen lassen - meist siegt dann nämlich doch die Neugier, das Teil wird beschnüffelt, eventuell getestet, ob mans essen kann (bei meinem Vielfrass zumindest :-P ) und dann ist es wieder uninteressant.
    So hab ichs bei meinen gemacht, mittlerweile intressieren die sich da nicht mehr großartig für, ob was am Wegrand rumliegt...
    Auf keinen Fall das Pferd schnell am Baumstamm vorbeihuschen lassen, oder davor rückwärts gehen lassen. Stehenbleiben ist okay, langsames "rantasten" an das Ding auch. Ein Seitwärtshüpfer im ersten Schreckmoment ebenso. Aber dran vorbeirennen, davor rückwärtsgehen oder so einen "Seitenschlenker" machen, wenn das Pferd dran vorbeilaufen soll geht gar nicht - das würde ich dem Pferd dann auch nicht erlauben, bzw entsprechend korrigieren...
     
  3. INI

    INI Neues Mitglied

    Erst mal danke!!!
    Diese Macke von ihm ist nur immer sehr anstengend vor jedem Galop muss ich angst haben das ich im Gebüsch lande . Und da wir meistens schnell sind ...
    Aber vorbeilaufen lassen würde ich ihn nie. Dann soll er sich auch angucken was so furchtbar ist.:smile:
     
  4. getmohr

    getmohr ************

    erscheckt er sich vor Ungeheuern auf beiden Seiten oder immer nur auf einer Seite? Eine bekannte hat da tolle Erfolge mit Dualaktivierung erzielt, weil dadurch der Austuasch zwischen den gehirnhälften besser sein soll.... hab aber selbst nicht probiert. Evtl sieht er auch nicht so gut??
     
     
  5. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Hm, wenn ich mich in so einem Fall von meinem Pferd "veräppelt" fühle, dann beschäftige ich ihn eine zeitlang vorbei an dem gefährlichen Ding. Sprich Seitengänge, anhalten rückwärts gehen, wieder anreiten, Seitengänge... Solange bis ich denke es ist ok. und dann wieder "normal" dran vorbei reiten. Meist hat sich die "Gruseligkeit" bei meinem Pferd dann gelegt. Im Galopp ist das allerdings etwas schwierig :wink:
     
  6. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Was meinst du mit "veräppelt fühlen"? Wenn du denkst, er macht nur Theater, hat aber eigentlich keine Angst?
    In dem Fall ist das mit dem Beschäftigen neben dem Hindernis eigentlich nicht unbedingt sinnvoll, weil du dem Pferd dann "Recht gibst". Sprich, dein Pferd sagt "hee, halt mal, da KÖNNTE doch was im Busch sein!". Wenn du davon ausgehst, dass es dich nur veräppelt, sprich halt einfach blöd tut, ohne dass da wirklich was ist, dann solltest du einfach weiterreiten und so tun, als wär da nichts.
    Wenn du da immer wieder dran vorbeireitest usw, dann bestätigst du das Pferd in dem Gedanken, dass da WIRKLICH was gefährliches ist. Einmal "gschwind" hingehen und gucken lassen ist okay, aber immer wieder dran vorbeireiten nicht. Dann merkt das Pferd nur "oha, mein Reiter sieht da drin auch irgendwas gefährliches" und wird in seiner Angst bestätigt.
     
  7. INI

    INI Neues Mitglied

    Das Ungeheuer liegt ja meistens nur auf einer Seite. wenn etwas auch auf der anderen seite liegt dan sucht er sich eins aus oder das was er zuerst sieht.

    Man merkt aber ob er sich wirklich erschreckt oder angst hat oder er nur spinnt... und er hat angst.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Feb. 2008
  8. Yvonne

    Yvonne Inserent

    #
    Hm, das sehe ich jetzte ein bisschen anders. Wenn ich weiss mein Pferd ist da vor zehn Minuten schon einmal anstandslos dran vorbei gelaufen und jetzt ist die Stelle auf einmal gruselig, dann fühle ich mich veräppelt. Oder wenn ich merke heute findet mein Pferd eher alles ein bisschen gruselig weil es z. B. windig ist, dann möchte ich dass ich mein Pferd sich auf mich konzentriert. Und ich lasse mein Pferd dann kurz arbeiten. Hab das auch schonmal aufm Platz. Wenn ich mein Pferd zu wenig fordere und er anfängt sich ein bisschen zu langweilen, dann sucht er sich schon mal nen Grasbüschel vor dem er sich dann - wohlgemerkt erst nach der 38. Runde - erschrickt. Und dann muss er arbeiten damit er sich auf mich konzentriert und nicht anfängt einfach "Spökskes" zu machen :1: Ich reite z.B. schulterhereinartig an der Stelle vorbei. Ich finde das sinnvoll und komme gut damit zurecht.
    Anders wenn z.B. an der Stelle ein Baum gefällt wurde der da gestern noch aufrecht stand. Dass das Pferd da vielleicht erst mal erschrickt ist verständlich. Und dann lass ich ihn auch hingehen, bzw. steige sogar ab und führe ihn hin und lass ihn in Ruhe schauen.
    Es kommt eben drauf an wie ich die Ursache einschätze. Ich kenne mein pferd gut und weiss sein Verhalten einzuschätzen und kann eben auch entsprechend reagieren.
     
  9. Aila

    Aila Inserent

    Also ich mach es genauso wie Yvonne. Wenn ich merke mein Pferd macht das nur weil es unterfordert ist, dann lasse ich sie arbeiten, damit sie sich wieder auf mich konzentriert. Aber wenn sie richtig Angst hat zeige ich ihr den Gegenstand auch und lasse sie schnuppern. Bei ihr merkt man den Unterschied aber im Verhalten. Sie erschreckt sich z.B. gerne vor großen Steinen, also einmal geht sie ohne Murren dran vorbei und ein anderes mal ist genau der gleiche Stein ein Monster. :rolleyes2:

    @ INI
    Dein Pony scheint wie du sagst aber wirklich Angst zu haben. Dann musst du dir jetzt am Anfang mal die Mühe machen und ihm die Gegenstände zeigen und das die nicht schlimm sind. Lass ihn schnuppern und gibt ihm einfach etwas Zeit. Er wird irgendwann merken das diese Sachen ihm nichts tun werden.
     
  10. Fujai

    Fujai Guest

    vielleicht sieht er schlecht?? soweit ich das verstanden habe hat er vor nichts angst was ein geräusch macht (autos, trecker..rehe..) ?? wär das möglich?
     
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