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Meine Fußhaltung beim Reiten

Diskutiere Meine Fußhaltung beim Reiten im Allgemein Forum; Hey Leute, ich bräuchte mal eure Hilfe... Ich habe das Problem, dass meine Zehenspitzen beim Reiten meistens ziemlich weit nach außen zeigen...

  1. Sinikka

    Sinikka Inserent

    Hey Leute,
    ich bräuchte mal eure Hilfe...

    Ich habe das Problem, dass meine Zehenspitzen beim Reiten meistens ziemlich weit nach außen zeigen :frown:
    Von meiner Reitlehrerin heißt es dann immer achte auch deine Füße...
    Ich hab keine Ahnung, wie ich die besser eindrehen kann und dann auch noch die Hacke unten lassen kann und auch den Schenkel an der richtigen Stelle halten kann. Irgendwie bin ich dann total verkramft und Hilfen kann ich dann auch nicht richtig geben.
    Gestern hat auch nach langer langer Zeit das angaloppieren mal wieder so gar nicht schön hinhauen wollen, was aber absolut an mir lag! :frown:

    Bin echt bissl gefrustet! Hoffe ihr habt ein paar Tipps für mich!
     
  2. Was mir prima hilft, ist mich ganz bewusst locker hinzusetzen und das Knie nicht ran zu nehmen. Als ich reiten gelernt hab, wurde immer noch vom "Knieschluß"geredet. Und der war auch nötig, bei den oft abspackenden Schulpferden. Führt aber, zumindest bei mir, zu einem verkrampften Sitz und nach aussen gedrehten Fußspitzen. seit ich mich bewusst locker mache und mir auch oft immer wieder im Kopf sage, "Knie locker", liegt mein Bein insgesamt viel besser. Das ist natürlich einfacher, je weniger deutlich Du die Hilfen geben musst. Musst Du viel mit dem Bein machen, bewegst Du es deutlich mehr und drehst schneller wieder die Fußspitzen weg.
     
  3. Sinikka

    Sinikka Inserent

    Das klingt schonmal sehr hilfreich!
    Wenn ich jetzt so drüber nachdenke und mir vorstelle, ich sitze gerade auf einem Pferd, dann glaub ich auch, dass ich die Knie oftmal recht eng am Pferd habe, auch so ein wenig um mich festzuhalten.
    Ich werd da nächstes Mal mal drauf achten!
    Danke für den Tipp Leo!
     
  4. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Es muß sich von oben aus der Hüfte heraus erst einmal alles dehnen, damit der Beinschluß funktioniert. Sprich verlängern. Dann müssen sich die Muskeln an der Wade parallel aufbauen.

    Wenn Du kannst und damit nicht die ganze Reitstunde aufhälst...anhalten, Bein aus dem Steigbügel nehmen, hängen lassen, locker ausschütteln, Fuß kreisen lassen und langsam wieder den Bügel aufnehmen. Auch beim Reiten ist die Deviese, immer wieder lockern, sonst verkrampft das Ganze und es geht nicht mehr.

    Leider braucht es seine Zeit. Du kannst Dich zu Hause auch in den Schneidersitz seten, anstatt die Beine zu kreuzen Füße aneinander und im Kreis drehen auf dem Po... oder mit den Knien zum Boden wippen wollen....alle Übungen, die Helfen, da das Bein/Oberschenkel besser seitlich aus der Hüfte heraus kommt.
     
     
  5. Sinikka

    Sinikka Inserent

    Danke Chiara für die Lockerungsübungen!

    Kann gut sein, dass ich da tatsächlich bisschen steif bin, hatte früher ein Spreitzkorsett tragen müssen wegen meiner Hüfte, vielleicht spielt das da mit rein. Ich werd das mal probieren!
    Ich berichte dann auch wie es sich entwickelt!

    Bin aber immernoch an weiteren Tipps interessiert und für jede Idee dankbar!
     
  6. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Du musst dir deinen Sitz vorstellen wie einen Baum... Die Wierbelsäule ist dabei der Stamm. Das wichtigste wovon alle Äste abgehen, ist der Stamm morsch, können die Äste nicht heben...
    Mit deinem Becken, mit der Hüfte schwingst du mit den Pferdebewegungen mit, bzw. bringst den Pferderücken zum Schwingen. Immer geschmeidig mit der Bewegung.
    Die Beine / Die Äste des Stammes gehen lang nach unten. Wurzeln tief! Der Oberschenkel liegt dabei FLACH am Sattelblatt. Wenn der Oberschenkel flach aufliegt, kannst du die Fußspitzen fast nicht nach außen drehen. Da müsstest du dich schon sehr verrenken :wink:

    Mir hilft persönlich immer: Ich setz mich drauf, denk an meinen Oberkörper, mache meine Absätze tief (wurzel in die Erde) und lege dann systematisch mein Oberschenkel flach, somit drehen die Fußspitzen automatisch nach vorne (parallel zum Pferd) dann kommen natürlich die Arme und Hände. Aber um die geht es ja jetzt nicht :wink: :laugh:

    Wenn ich merk, dass irgendwas nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle, bzw. mein Pferd nicht so läuft, wie ich es denke, dann fange ich wieder an in meinem Kopf. Erst der Stamm, dann die Äste usw... :wink:

    Hoffe das hilft dir auch!
     
  7. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Total in Fahrtrichtung dürfen die Fußspitzen gar nicht zeigen. Dadurch blockierst du in der Hüfte und kannst nicht mehr locker mitschwingen. Wenn du dir das Ziffernblatt einer Uhr vorstellst, sollen die Fußspitzen auf 11 und 1 zeigen, 12 ist der Pferdekopf.
    Dann lässt du das Bein Locker fallen und versuchst, dich von den Bewegungen des Pferdes mitnehmen zu lassen. Das Bein sollte dann automatisch gut fallen. Die Fußspitze soll locker nach unten durchfedern. Das kann sie nur, wenn du richtig treibst. Meist tut man das nicht richtig, weil man die Hacke nach unten drückt und dabei die Fußspitze hoch zieht.
    Wenn du dich mit dem Bauch auf den Boden legst und dir mit deiner Hacke in den Hintern trittst, dann hast du die richtige Bewegung zum Treiben. Dann kommt auch der Absatz nicht hoch :wink:

    Ich empfehle dir z. B. Reiten als Dialog von Eckhardt Meyners zu lesen. Er erklärt das Reiten aus biomechanischer Sicht - ist Bewegungstherapeut oder so ähnlich. Das hilft echt enorm bei solchen Problemen.
     
  8. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Wenn es erstmal hauptsächlich darum geht die Hacken runter zu bekommen kann ich dir diese Steigbügeleinlagen empfehlen:

    Steigbügeleinlagen keil 17-007-120

    Die sind vorne höher als hinten wodurch der Hacken automatisch runter kommt und du dadurch auch eine bessere Beinhaltung bekommst. Habe mir die selbst vor einiger Zeit angeschafft und bin super zufrieden.
     
  9. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Du sollst ja mit der Wade treiben, also muß die Innenseite der Wade am Pferd anliegen.
    Ein kleiner Trick für zwischendurch: Versuche, Druck auf den äußeren Fußballen und die kleinen Zehen zu geben. Dein Fuß dreht sich dann automatisch nach innen.
    Dies kann man zwar nicht beibehalten, aber man kann sich so immer wieder korrigieren.
     
  10. Honigmaus

    Honigmaus Inserent

    Mir hilft immer gut, wenn ich ohne Bügel reite.
    Das kann ich sogar immer besser, als mit Steigbügeln.

    Wobei man da dann nicht das Bein einfach nur hängen lassen darf, was man leider zu oft sieht.

    Man muss sich schon drauf konzentrieren mit der Wade zu treiben.
    Es fehlt allerdings der manchmal störende Steigbügel, in den man sich gerne mal stellt um mit der Ferse zu treiben.
     
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