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Melkfett zur Verbesserung der Hornqualität?

Diskutiere Melkfett zur Verbesserung der Hornqualität? im Naturheilmethoden Forum; Hallo liebe Pferdefreunde! Mein Pferd hat schlechte Hornqualitäten und mein Hufschmied sagt ich soll auf den Kronrand täglich Melkfett...

  1. rossionico

    rossionico Inserent

    Hallo liebe Pferdefreunde!

    Mein Pferd hat schlechte Hornqualitäten und mein Hufschmied sagt ich soll auf den Kronrand täglich Melkfett schmieren, das würde auf dauer die Hornqualität deutlich verbessern. Außerdem ist es natürlich eine sehr billige Methode. Hat jemand von euch damit Erfahrungen?
     
  2. Fujai

    Fujai Guest

    also von der methode mit melkfett habe ich bisher noch nichts gehört.
    ich persönlich würde aber eher etwas füttern das sich gut für die hornqualität auswirkt.. zb bierhefe.
     
  3. Knitty

    Knitty Inserent

    hallo

    bei sher trockenem wetter im sommer wasche und wässere ich die hufe und dann kommt melkfett drauf, das nhält deutlich besser als das ganze huffett, ist sehr billig und ich würde auch sagen das der huf davon etwas besser wurde, als wenn ich das herkömmliche fett genommen hab, welches jedoch z.b. auf der koppel viel schneller ganz woanders hing. ich dneke du solltest es auf jeden fall ausprobieren, so eine große dose kostet da ja nur ein €, aber wunder darfst du neicht erwarten. früher haben die immer melkfett genommen und für eine schöne schwarze farbe des hufes noch kohlestaub untergemischt. mein opa konnte sich da nie beklagen :)



    glg nina
     
  4. Osaka

    Osaka Inserent

    Ob Huffett oder Melkfett. Wenn man den Kronrand schön pflegt wächst der Huf gleichmäßiger und Feuchtigkeit kann ja noch unten in den Huf eindringen. Deswegen nur den Kronrand einfetten.

    LG

    Carmen
     
     
  5. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Ist ja interessant! Hab ich auch noch nie etwas von gehört. Dann werd ich das wohl auch mal ausprobieren. Arm wird man davon ja nun wirklich nicht :laugh:
     
  6. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich würde nur Öl nehmen, da Fett (ob Melkfett oder Huffett) nur die Poren verstopft und Wasser weder rein noch raus kann und dann die Hufe entweder brüchig werden, weil sie zu trocken oder eben zu feucht sind. Den Kronrand kann man besser mit reinem Loorberröl einreiben, den Rest mit Olivenöl oder Sonnenblumenöl, egal, hauptsache Pflanzenöl. Aber ich würde auch eher sehen, dass das Futter stimmt, meist ist es Mangelernährung (Nährstoffe fehlen), wenn die Hufe nicht OK sind, vielleicht mal ein Blutbild machen lassen?

    Liebe Grüße
     
  7. Osaka

    Osaka Inserent

    @ Katrin

    Klar, es gibt immer bessere und feinere, teurere Mittelchen. Loorbeeröl ist besonders gut. Ich finde das Hausrezept mit dem Melkfett von dem Hufschmied allerdings einfach nur genial.:yes:
    Und das beschissene Hufe meist alleine ein Mangel an der Fütterung sind stimmt auch nicht ganz. Sicherlich kann man durch gezielte Beigabe von Biotin, Selen oder Kieselerde die Hufqualität verbessern. Es gibt aber auch genug Pferde, die haben trotz makelloser Fütterung einfach weiche Hufe und müssen vorne Eisen tragen, da sie nach dem Schmied sofort fühlig gehen und weiche, bröckelige Hufe haben. Solche Pferde kann man noch so speziell füttern. Es wird dann wohl besser, aber Eisen muss das Pferd dennoch tragen. Das klingt ja ansonsten jetzt so als würde rossionico ihr Pferd nicht richtig mit Mineralien versorgen.:twitcy:
    Wenn man den ganzen Huf pflegen will verstopfen die Poren. Deswegen fettet man ja auch nur den Kronrand. und Fett ist nichts anderes als gehärtetes Öl. Fett oder Öl ist ganz egal.:wink:


    LG

    Carmen
     
  8. Viktoria

    Viktoria Neues Mitglied

    Hallo,

    vielleicht mal ne gute Idee mit dem Melkfett. Ich habe eine ganz andere Methode. Für alle Beteiligten vielleicht nicht die Schönste, aber eine sehr hilfreiche:
    Ich habe einen Percharon, der zu sehr trockenen Hufen neigt. Erschwerend kam hinzu, dass er anfangs von einem, für Kaltblut ungeigneten Hufschmied beschlagen wurde; d.h. das Eisen fiehl ab (zu schweres Eisen und zu kleine Nägel) und von der Hufwand brach einiges mit weg. Ich bin dann wieder auf den ehemaligen Hufschmied zurückgekommen, der meinte, ich müsste so gut es geht versuchen, alles gegen trockene Hufe zu tun. Sein Ratschlag war, das Pferd nicht zu oft zu misten. Die Feuchte, die in der Einstreu enthalten ist macht den Huf elastischer. Ich habe seinen Rat befolgt. Obwohl ich meine Pferde zweimal täglich miste, wird er nun jeden dritten Tag gemistet.
    Resultat: Er hat wirklich bessere Hufe bekommen und es hat mir mehr geholfen, als das Salatöl, das ich sonst verwende. Das Ganze macht den Huf auch nicht krank.

    Gruß Viktoria
     
  9. Knitty

    Knitty Inserent


    huhu

    das hab ich allerdings auch shcon öfter bemerkt, wenn ich mal aus dem einen oder anderen grund nicht so gründlich misten konnte hatte ich nicht so viele probleme wie sonst. ist nicht die tollste variante aber das muss jeder mit dich selbst ausmachen, aber mit dem ammoniak weis ich eben nicht so recht.... wenns drausen regnet oder der boden feucht ist fette ich überhaupt nicht, auch den winter über nicht, da kommen die auf koppel und da durchlaufen die hufe ihre selbstreinigung im nassen gras und können wieder tanken. ich fette echt nur im trockenen sommer nach dem wässern. Ich bin der meinung das hier weniger mehr ist, ob die hufe nun toll glänzen juckt mich nämlich wenig und manchmal wirds von dem vielen fetten nur schlimmer als besser, die pferde sollten von klein an auf harten böden laufen damit das horn kräftig wird und nicht nur auf weichem weideboden, einer im nachbardorf geht mit seinen fohlen täglich eine stunde auf harten wegen und unbefahrenen straßen spazieren und da gehen alle bis ins hohe alter ohne eisen. und dann schwört der auch nochj auf so ein huffett zeugs was der in der ddr mal tonnenweise gelagert hat, davon hat der jetzt nochwas, das erzählt der jedes mal wie toll das ist, keine ahnung wie oft der das nimmt. aber anscheinend nicht zu oft weil dann wär das zeug ja schon längst alle.



    glg nina
     
  10. Osaka

    Osaka Inserent

    Also meine Pferde haben alle trotz weichen Weideboden alle super Hufe. Wenn der Boden allerdings abtrocknet ist der echt steinhart. Ich hab ein feuchteres und ein trockenes Stück Land. das trockene Stück Land ist immer steinhart und ebenerdig. Trotz Regen. Harter Boden ist bei Fohlen sehr gut für die Sehnen, weil sich nach der Geburt erstmal alles festigen muss. Sogar Fehlstellungen kann man mit hartem Boden korrigieren. Flower hat ihr Fohlen im Juli auch auf dem harten Stück Land geboren.
    Wenn der Hufschmied da war, soll man danach auch 5 Tage lang die Pferde auf hartem Boden führen. Dadurch kräftigt sich der Huf und er wird gut durchblutet.
    Ich muss echt sagen das meine Pferde immer super Hufe haben. Ob Sommer oder Winter. Nass oder trocken. Jeden Tag ausmisten oder nur die Äppel und das Nasse rausholen.
    Einfetten tu ich nur im Sommer den Huf. Das soll man in extremen Trockenperioden aber höchtens alle 3 Tage tun. Eigendlich auch nur einmal in der Woche den ganzen Huf. Im Hochsommer fette ich den Huf einmal in der Woche nur von oben ganz ein. und 3 tage später nur den Kronrand und dann wieder von oben ganz. Wenns ganz schlimm trocken ist hab ich auch schonmal den Strahl und von unten alles eingefettet. Wenn keine Feuchtigkeit da ist, kann sie ja sowieso auch nicht in den Huf eindringen.
    Eine Alternative wäre das Wässern. Geht auch gut. Im Winter fette und wässere ich gar nicht.
     
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