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Mit 10 " von vorne " anfangen ,Probleme bei der Platzarbeit

Diskutiere Mit 10 " von vorne " anfangen ,Probleme bei der Platzarbeit im Allgemein Forum; Vor ein paar Monaten habe ich ein zweites Pferd gekauft . Einen 10 jährigen Haflinger Wallach , der bis dato von den Vorbesi ausschließlich nur im...

  1. Die Alpenhopser

    Die Alpenhopser Neues Mitglied

    Vor ein paar Monaten habe ich ein zweites Pferd gekauft . Einen 10 jährigen Haflinger Wallach , der bis dato von den Vorbesi ausschließlich nur im Gelände geritten wurde . Wo er seine Sache auch wirklich gut macht .
    Nun versuchen wir uns allerdings vermehrt mit der Platzarbeit , wo sich uns einige Hindernisse in den Weg stellen .

    Zu beginn konnte der gute nichtmals gerade auf dem Hufschlag Laufen . Zirkel waren schon ein Akt .
    Longieren jaaaaaaa das mussten wir auch erst einmal lernen . Denn er bekamm im Trab , geschweige denn im Galopp nie die kurve .

    Mittlerweile klappt dieses aber schon einigermassen .

    Nur gibt es noch ein paar dinge an denen wir stark arbeiten müssen .
    z.b

    Ist er steif wie ein Brett , und lässt sich nur mit mühe und not anständig biegen .

    Er sperrt zwischen durch sehr das maul auf . Früher wurde er Gebisslos geritten . Und ich habe schon mehrere Gebisse (von dick bis dünn von doppelt bis einfach gebrochen ) ausprobiert . Nix trotzdem reist er zwischendurch das maul auf .

    Dazu kommt das wenn ich z.b eine Volte reiten will im mit dem Zügel ziemlich deutlich den weg zeigen muss.

    Langsam aber sicher reagiert er zum glück auf bein .

    Durch das Jahre lange gelände gurken hat/ hatte (baut sich nun langsam ab) er einen starken Unterhals , und wenig Rückenmuskulatur .
    Was zum Glück durch das viele longe taining besser wird .

    Weitere probleme sind das wenn er fleißig vorwärts Traben soll er zwar unter tritt , aber dabei den kopf wieder extrem hoch reist , läuft er langsam vorwärts abwärts ist der kopf zwar unten , aber er schlurft die Hinterbeine nur so hinter sich her .

    Man sieht zwar das er schon einige Fortschritte gemmacht hat , vor allem Hals und Rückenmuskulatur sind schon etwas besser geworden . Aber momentan haben wir wieder eine Phase wo mal wieder garnichts so klappt wie es soll .

    Also wenn jemand einen Tip für mich hat nur her damit . ​
     
  2. Fili

    Fili Inserent

    Ich denke, du brauchst vor allem einfach Geduld. Du arbeitest an der Longe mit ihm, was ich sehr gut finde, und du siehst ja auch schon Fortschritte. Das zeigt doch, dass du nicht ganz auf dem Holzweg bist. Hast du schon mal eine Knebeltrense ausprobiert? Mein Pflegepferd liess sich anfangs auch nur schlecht lenken und hat öfters geperrt. Mit der Knebeltrense hat sich das sehr schnell gebessert. Damit hast du eine viel deutlicher seitwärtsweisende Wirkung. Jetzt reite ich wieder mit normaler Wassertrense. Das Sperren hat sich mit der Zeit ergeben, mittlerweile macht sie das nur noch, wenn ihr was nicht passt. Ich versuche aber da nicht weiter daraufeinzugehen sondern trotzdem möglichst weich in der Hand zu bleiben.
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    da hast du noch ein hartes Stück Arbeit vor dir.
    Ich bin mal einen Trakehner geritten, der auch nur im Gelände geritten wurde. Die Besitzerin hatte keine Lust auf Platzarbeit, fürs Pferd wars leider nicht so toll. Dein Text könnte von mir sein, hatte exakt die gleichen Probleme. Der Trakehner konnte anfangs sogar nur auf einer Hand laufen.
    Geduld haben und viel Abwechslung bieten. Vielleicht auch immer nur kurz (20-30 min) in der Halle verbringen. Der Trakehner verstand überhaupt nicht wozu das gut sein sollte und hat schnell die Motivation verloren. Wenn er dann erstmal in "ich mach gar nicht mehr mit" Stimmung war, ging gar nichts mehr.
    Problem ist, dass die Pferde mit 10 Jahren und Geländeerfahrung genau wissen wie stark sie sind und das in der Bahn prima anwenden können.
    Ich weiß gar nicht was aus dem armen Kerl geworden ist, er sollte verkauft werden (war halt schwer, so wie er ausgebildet war), dann ist die Besitzerin aber nochmal mit ihm umgezogen.
    Mit viel Geduld wirst du das schaffen, ich denk auch du bist auf dem richtigen Weg. Manchmal gehts halt einfach nicht vorwärts, dafür vielleicht in ein paar Wochen wieder doppelt so schnell.
    LG
     
  4. Ja im Endeffekt fängst Du an , wie mit nem Jungpferd. Die können auch nur gradeaus laufen und sind nicht ausbalanciert.
    Also, Geduld Geduld und ansonsten hört sich das alles schon ganz richtig an,was Du im Moment mit ihm machst. Haste die Zähne mal nachsehen lassen ?
     
  5. Reykjavik

    Reykjavik Inserent

    Gromits Tipp mit den kurzen Zeitspannen in der Halle finde ich eigentlich auch recht sinnvoll. Am Anfang würde ich dann eben auch erstmal einen Moment am extrem langen Zügel Schritt reiten, um ihn daran zu gewöhnen, sein Gleichgewicht zu finden und dann langsam einen realtiv großen Zirkel reiten, den du mit der Zeit immer mehr verkleinerst.
    Gerade wenn er lange gebisslos geritten wurde ist er die Biegungen ja noch nicht wirklich gewohnt und wenn man sich das Händeln bei einer gebisslosen Zäumung ansieht ist es auch erstmal kein Wunder, dass du den Zügel weit von dir wegzeigen musst.
    Mit welchem Gebiss reitest du denn jetzt?
    Ich reite ja im Moment u.a. auch eine Stute, die vor kurzem von gebisslos auf Gebiss umgestellt wurde und bei ihr haben wir es dann auch öfters in der Reitstunde so gehandhabt, dass sie erstmal gebisslos geritten wurde und das ganze nach dem anfänglichen Warmreiten aufs Gebiss umgestellt wurde.
     
  6. Fili

    Fili Inserent

    Was mir eben noch eingefallen ist: Versuche doch, gymnastizierende Übungen auch ins Gelände einzubauen. Slalom um Bäume reiten, bei Wegbiegungen versuchen, das Pferd auch ein bisschen zu biegen usw.
     
  7. sidocelline

    sidocelline Inserent

    Vielleicht wäre (wenn du es kannst) auch die Arbeit an der Doppellonge sinnvoll. Dann könnte er lernen, sich vorwärts / abwärts fallen zu lassen (z.B. mit Dreieckern ausgebunden, schön lang und ja nicht zu eng) und du hättest gleichzeitig die Möglichkeit, die Hinterhand fleissig zu halten. Dann fällt er vielleicht nicht mehr mit der schlurfenden Hinterhand auf die Vorhand. Und wenns an der Longe gut klappt dürfte es ihm nach und nach auch unter dem reiter besser gelingen.

    Man darf ja auch nicht vergessen, dass es lange dauert bis die durch das bisherige Arbeiten "falsch" aufgebauten Muskeln abgebaut sind und sich stattdessen an den richtigen Stellen die Muskeln bilden. Dass das Pferd da öfters Probleme mit dem Gleichgewicht, der Balance, dem Bewegungsablauf hat, ist ja klar. Von daher wirds bestimmt immer wieder Tage geben, wo das Pferd es einfach nicht besser kann oder es vielleicht auch nur Muskelkater hat. Oder es vielleicht auch erst langsam merkt, dass es bestimmte Bewegungen machen kann, ohne dass es weh tut oder auch nur unangenehm ist.

    Also ist wohl viel Geduld angesagt. Aber nicht aufgeben! :yes:
     
  8. playoff67

    playoff67 Inserent

    Ich habe auch mal so eine Stute besessen, wurde von einer Anfängerin nur im Gelände geritten, schliesslich garnicht mehr. Oberkiefer höchster Pkt. Aussengallopp, Kreuzgallopp, vor der Arbeit wegrennen, waren am Anfang ihr Motto. Kann nur sagen viel Geduld, Arbeiten an Longe, viel Stimme bringen den Erfolg und viel Loben. Es gibt immer dazwischen Zeiten da hat man das Gefühl es geht nicht weiter oder Rückschläge, aber die Zeit und Geduld die Du aufbringst werden es mit der Zeit dahin bringen. Also Kopf hoch, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden!!! Mein Stütchen geht mittlerweile L-Springen.
     
  9. Dakota

    Dakota Inserent

    also falls es dich beruhigt, ich hab mit meinem mit 15 komplett von vorne angefangen da er reiterlich sehr verdorben war.
    bzw er hat sich gar nicht erst reiten lassen.also es waren noch nicht mal die grundgangarten drin.
    aber gedult ist das obserst gebot.
    mein gedanke war immer da er schon so alt war: lieber nur noch 2 jahre vernünftig reiten, als 7 jahre nur kämpfen.

    Es hat mich fast 4 jahre gekostet. jetzt ist er fast 20 und lernt immer noch fleißig weiter und ist ein traum zum reiten.
    Hab allerdings klassisch -barock angesetzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Jan. 2008
  10. Susl

    Susl Inserent

    Hi!
    Ich würd immer Gelände und Halle/Bahn abwechseln damit er dir nicht sauer wird und zusätzlich mindestens 1 Mal/Woche Bodenarbeit mit ihm machen. Im Gelände kann man - wie eh schon geschrieben wurde - verschiedene gymnastizierende Übungen sehr gut einbauen (Bögen, 8er, Halt- Rückwärtsrichten .... später auch Schulterherein etc.). Vielleicht hat er auch Spaß an Stangenübungen und solchen Sachen?
    Man braucht halt viel Zeit und Geduld!
    Viele Grüße
    Susi
     
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