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Mit 12 Jahren Berittpferd?

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Diskutiere Mit 12 Jahren Berittpferd? im Allgemein Forum; *editiert*

  1. Tamara

    Tamara Inserent

    *editiert*
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2008
  2. getmohr

    getmohr ************

    naja, ich denke, wie du schon selbst schreibst meint die Erstellerín des Posts eher die klassische reitbeteiligung bzw ein Pfelgepferd, da sie sich ja mehr oder weniger ausschließlich um das Pferd kümmert weil die besitzerin keine Zeit hast.

    Sie nimmt ja an Reitstunden teil und sofern sie gut reitet, kann das der Ausbidlung des Tieres schon sehr zuträglich sein. Würde das nicht grundsätzlich verurteieln, sie schreibt ja nicht, dass sie Berittgeld oder sowas bekommt und hat auch in dem von dir zitierten beitrag nicht mit irgendwelchen unglaubwürdeigen Reitkünsten ihrerseits angegeben sodass ich finde dass es durchaus plausibel klingt.

    Ich denke dass lediglich der Begriff hier nicht ganz passt, denke sie meint damit nur, dass sie sich quasi komplett um das Pferd kümmert und in Reitstunden ihre eigenes Können und das des Pferdes fördert.

    Insgesamt gebe ich dir insofern Recht, dass ich auch erstmal stute, wenn so ganz junge Mädels schreiben dass sie bereiten oder in welchen Klassen sie teilweise bereits turniermäßig unterwegs sind. Sicherlich sind da auch oftmals Flunkerein dazwischen, tatsächlich gibts aber bestimmt auch einige junge Talente, die uns ganz schön blass aussehen lassen könnten :twitcy:
     
  3. rentier

    rentier Inserent

    der begriff "beritt" wird von vielen beliebig gedehnt. was sich früher reitbeteiligung nannte, wird heute gerne berittpferd genannt--macht schließlich mehr her:wink:

    der fall, der hier geschildert wird, klingt klar nach einer reitbeteiligung! besitzer hat weniger zeit für sein pferd und fragt einen engagierten jugendichen, ob er das pferd BEWEGEN kann.

    der sinn von beritt ist aber, dass ein pferd weiter ausgebildet wird, oder korrektur geritten wird, wenn das reiterliche können des besitzers hierfür nicht ausreicht! jeder der sein pferd in beritt gibt, der verspricht sich etwas davon und zwar nicht, dass sich das pferd nur die beine vertritt und bewegung hat!
     
  4. Ghana4ever

    Ghana4ever Inserent

    Hat schon einen tieferen Sinn, warum ich Beritt in Anführungsstriche setze ;)

    Ich reite ihn zwar nur 3x die Woche, er steht allerdings normalerweise 70km entfernt von meinem Wohnort.
    Es sind Bekannte von uns, die mich angesprochen haben, weil ich das Pferd seit Geburt an kenne und die Besitzer mich auch sehr gut kennen, sowohl im Alltag als auch im reiterlichen.
    Ich bin wie gesagt 12, fast 13, aber mit Reitlehrer kann ich dem Pferd schon noch etwas beibringen ;) Mit ihm wurde durch ein Studium bedingt kaum gearbeitet, ich stelle ihn diese Saison auf kleineren Turnieren vor. Nächste Saison wird er halt höher vorgestellt.
    Ich versteh irgendwie nicht, was ihr immer für Probleme habt, das meine ich jetzt nicht Böse xD
    Aber lasst das Ganze doch meine Sorge sein.
    Und ja, ich bekomme Geld dafür, sie zahlt Stallmiete etc. pp. aber ich bekomme noch ein kleines und angebrachtes Taschengeld.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2008
     
  5. Chilly

    Chilly Inserent

    hallo,

    "Beritt" heißt für mich auch, dass ich einem Pferd, ggf. gegen Bezahlung, gezielt etwas beibringe und es weitgehend selbständig fördere. Wenn ich mit meinem Pferd allerdings in die Reitstunde gehe, damit wir beide etwas lernen, würde ich es auch dem normalen Weiterentwicklungsprozeß, den man so mit seinem Pferd durchläuft zuordnen.

    LG
     
  6. Pamina

    Pamina Inserent

    Hallo,
    darüber kann man nun streiten.
    reitbeteiligung bedeutet für mich, dass man gegen geld reiten darf und sich eben so ansatzweise ein eigenes pferd mietet an einigen wochentagen. zwangsweise ist aber für mich bei dem begriff "reitbeteiligung" geld im spiel. eine kostenlose reitbeteiligung ist keine wirkliche reitbeteiligung für mich, da eben der geldfluss fehlt.
    ohne geldfluss gibt es noch den begriff pflegepferd, hier aber ist die frage, ob auch geritten werden darf oder nicht, denn der begriff pflegepferd bedeuetet eigentlich klassisch, dass man ein pferd zur pflege hat (ohne reiten). zwangsweise schließt sich für meine begriffe bei einem pflegepferd der geldfluss aus. zahlt man für ein pflegepferd geld, um es reiten zu dürfen, ist es wieder kein pflegepferd sondern eine reitbeteiligung.
    der begriff berittpferd bedeuet für mich, dass man die ausbildung eines pferdes teils oder vollständig übernimmt und dafür einen fixbetrag gezahlt bekommt 8und das ganze via VERTRAG fixiert). man erbringt also eine leistung am pferd gegen geld. voraussetzung dafür ist natürlich ausreichend gutes reiterliches können, welches ich einer 12-jährigen de facto mal ganz frech abspreche aufgrund ihres alters und ihrer doch logischerweise noch sehr begrenzten erfahrung und verantwortungsfähigkeit, denn leistung gegen geld zu erbringen bedeutet für mich, dass derjenige voll geschäftsfähig ist, also jenseits der 18 jahre. nur dann kann man voll für sein handeln einstehen und seine taten verantworten und ohne erziehungsberechtigte rechtskräftige willenserklärungen abgeben.

    ergo ist es meiner ansicht nach für eine 12-jährige rein rechtlich nicht möglich, berittpferde zu haben.
    in diesem falle würde ich einfach schlichtweg sagen, dass das mädel ein pflegepferd hat (kostenlos also), welches sie auch reiten darf.
    viele nennen eine solche konstellation gerne berittpferd, da es einfach viel toller klingt und den benutzer des wortes als besonders guten reiter darstehen lässt 8da ja alle richtigerweise beritt verbinden mit der ausbildung eines pferdes durch einen überdurchschnittlich guten reiter), aber es passt in diesem fall einfach nicht, wie oben erläutert.

    LG
    sonja

    PS: es wäre schön gewesen, tamara, wenn du den namen des users aus dem zitat entfernt hättest, da ich es nicht so schön finde, wenn ihr name genannt wird. schließlich geht es hier ja allgemein um die fragestellung, wie wir solche äußerungen empfinden, und nicht persönlich um die erstellerin des textes.
    evtl. könntest du ihren namen noch wegeditieren?
    das wäre super :smile:
     
  7. Ghana4ever

    Ghana4ever Inserent

    Danke, Pamina

    MAn versteht das dochmal xD
    Ich kenne die Besitzerin sehr gut, da gibts es nichts rechtliches.
    Den Reitunterricht, liebe Chilly, nehme ich im Prinzip, damit ich nichts falsch mache.
    Ich reite seit ich denken kannm heißt nichts, aber es ist so.
    Seit ich 9 war bin ich bis zum August 2007, also knapp 3 1/2 Jahre, am Schlossgestüt Nordkirchen geritten, wäre sinnvoll gewesen, dass auch noch zu zitieren.
    Dort habe ich den Umgang mit Jungpferden mühsam erlernt, bin jeden tag da gewesen und habe mich um 5 Jungpferde gekümmert, wenn die verkauft waren, kamen andere 5 dran.
    Als ich 11 3/4 war, konnte ich zum Ersten mal auf ein Jungpferd, Landor S, er war 4 1/2 und mit ihm bin ich fast 2 Jahre im Reitunterricht gegangen und glaubt mal, was ihr dabei lernt.
    Das waren zwar nur Pflegepferde, aber es ging mir darum den Umgang mit schwierigen und jungen Pferden zu erlernen.
    Ihr verallgemeinert gerade, das 13-jährige nicht bereit dafür sind, ein Pferd auszubilden.
    Was meint ihr denn was ich mit dem Pferd mache ^^ Ich bleib mit dem garantiert nicht auf RWB Niveau, welches er momentan an den Tag legt, da er einfach nicht viel gearbeitet wurde.
    Die Besi und das Pferd kennen mich gut, das Pferd kenne ich seit seiner Geburt an und sollte mir eigentlich gehören, weil wir ihn kaufen wollten. Aber da ich mir das zu dem Zeitpunkt nicht zugetraut habe, haben wir es nicht getan.
    Nehmt mir das nicht Übel, ich versteh eure Zweifel, ihr müsst mir aber euer Pferd doch gar nicht geben =D
    Das ist auch nur eine Ausnahme... WEgen des besagten Studiums, ich verdiene dabei nur etwas, das reicht aber für den RU gerade mal, da bleibt nur noch ein bisschen übrig.

    LG

    eDit:

    Und zur Aussage "Sicher, bei Ponys bleibt oft keine andere Möglichkeit weil Erwachsene da oft nicht draufpassen"
    Stimmt sicherlich, er ist aber ein Großpferd, meine neue RB ist auch eine Großpferdestute (bei der ich übrigens auch bei null anfangen muss)
     
  8. getmohr

    getmohr ************

    Das fände ich auch schön, da es ja im Allgemeinen um so junge "Bereiter" gehen soll und nicht um die genannte Userin im Speziellen. Finbde auch dass die Namesnennung da einen provokativen beigeschmack hat, aber das ist ja schnell zu ändern.

    @Ghana4ever: was reitest du denn mit der Stute, bzw wie weit bist du in deiner reiterlichen Ausbildung? Finde es natürlich schon bemerkenswert, dass du so viel verwantwortung für das Pferd übernehmen kannst und dass du dafür sogar noch geld bekommst find ich einen echten Glückgriff deinerseits.
    Also wenn ich jemandem mein Pferd zur Verfügung stelle und es unter Aufsicht eines reitlehreres geritten wird, dann würd ich dafür definitiv nichts bezahlen, weil berufsmäßige Bereiter natürlich nicht die ständige Kontrolle eines reitlehreres bedürfen.

    Wünsch euch auf alle Fälle viel Erfolg zusammen, so ein Glück wünscht sich mansch einer ein fast eigenes Pflegepferd zu bekommen. Denke Tamara geht es eher darum, dass du den Begriff "Beritt" etwas unglücklich verwendet hast, im Sinne des Berufes...
     
  9. Tamara

    Tamara Inserent

    Ich habs an das dementsprechende Posting drangehangen- dann kann da ja weiter off Topic diskutiert werden. ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2008
  10. Ghana4ever

    Ghana4ever Inserent

    Danke, getmohr ^^ Denke, du hast verstanden was ich meine.
    Geld bekomme ich auch nur, solange ich den Reitunterricht in Anspruch nehme, wie oben gepostet, damit ich den bezahlen kann.
    Ansonsten ist es halt wie ein Pferd zur Verfügung, was ich aber noch weiterbringen kann.
    Mit meiner Stute komme ich eine A eventuell durch, aber auch nur, weil ich aufgrund ihrer Ausbildungsfehler eigentlich bei Null beginnen muss.
    Sie geht nichtmal durchs Genick, jedenfalls nicht bei der Besitzerin, weil die mit Kraft reiten. Ich reite mit sehr sehr ruhiger Hand und auch weicher Hand, mit einer von der Hand unabhängigem Sitz und bin generell sattelfest.
    Bei mir geht sie langsam auch durchs Genick weil sie Vertrauen zum Gebiss findet.
    Ansonsten, Springen darf ich gesundheitlich nicht mehr (3 Bandscheibenvorfälle) und Dressurmäßig kann ich mich so auf A/L-Niveau laut meines RL's einschätzen - und jetzt kommt mir nicht mit "das kann gar nicht sein -.-" Darauf hab ich keine Lust.
    Lasst das bitte meine Sorge sein, ich wiederhole mich :D
    Ich hatte 3 Jahre irre hartes Training weil dort Kaderpferde am Schlossgestüt standen, und da wurde auch nicht jeder als Reiter angenommen für die Pferde des Hofbesitzers.
    Die standen im Umkreis auf Turnieren und wenn die talentierte Reiter gesehen haben haben die dich einfach angesprochen, mich in einer E-Dressur.

    LG

    @Tamara.:
    Ich stehe auch dazu, sofern ich nicht in der Luft zerissen und als Lügnerin dargestellt werde.
     
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